The Best Of 2019 Vol. 08

The Best Of 2019 Vol.: 08

01. Satin Jackets – Summer 2019

02. Monkey Safari – Hi

03. Julian Wassermann feat. Yates – Guard

04. Arizona – Nostalgic

05. Blanks – Wave

06. Flume feat. London Grammar – Let You Know

07. Róisín Murphy – Incapable

08. Hayden James feat. NAATIONS – Nowhere To Go

09. Krezip – How Would You Feel

10. Moyka – Bones

11. Whitney – Giving Up

12. Bat For Lashes – Kids In The Dark

13. Keane – The Way I Feel

14. The Coronas – Find The Water

15. Aurora – The Seed

16. Ingrid Witt – Fools

17. Georgia – About Work The Dancefloor

18. Whethan x Bearson feat. Soak – Win You Over

19. Hugh feat. Bonjay – Sense To You

20. Noel Gallagher’s High Flying Birds – Rattling Rose

21. Bonaparte feat. Farin Urlaub & Bela B – Big Data
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Róisín Murphy - Incapable

Róisín Murphy – Discoqueen forever

Sie ist eigensinnig, experimentell und scheint die fesselnden Beats abonniert zu haben. Róisín Murphy zählt seit mittlerweile 25 Jahren zu den festen Größen im Housebereich. Dabei hat sie gerade einmal neun Jahre, zusammen mit ihrem damaligen Partner Mark Brydon, die Band Moloko am Leben gehalten. Eine Zeitspanne, die aus heutiger Sicht als klein wahrgenommen werden könnte – wären da nicht die großen und einflussreichen Songs der Band, wie The Time Is NowSing It BackFamiliar Feeling und Forever More. Und auch als Solokünstlerin hat es Murphy geschafft, Songs wie OverpoweredYou Know Me Better und Exploitation zu schreiben, die ihrer selbst weit voraus sind und heute noch die Partylisten anführen. Nach vier Studioalben in den vergangenen 15 Jahren hat Murphy in den letzten Monaten immer wieder und ganz frei – von Veröffentlichungsgepflogenheiten – einzelne Songs herausgebracht. Mit dabei, der am vergangenen Dienstag veröffentlichte Song Incapable – der als monumentales Stück Elektromusik gewertet werden kann. Denn hier hat die Irin einen reizenden 80er-Jahre Sound mit Housebeats der Neuzeit vermischt und damit einen wunderbar tanzbaren Song produziert. Mit seinen 8:25 Minuten ist Incapable dabei eine Art Extended Version, die wunderbar zur Tanzfläche passt. Murphy schafft es, wie kaum eine andere Person, ihre Kreativitiät in ihre Songs zu lenken und dabei wahre Housemonster zu erschaffen.

The Best Of 2019 Vol.: 01

01. Postiljonen – Chasing Stars

02. Big Wild – Maker

03. Girl In Red – We Fell In Love In October

04. Someone – Pull It Together

05. CamelPhat feat. Christopher feat. Jem Cooke – Breathe

06. Moonlight Breakfast – Look Up

07. Friendly Fires – Heaven Let Me In

08. Calvin Harris feat. Sam Smith – Promises

09. Adelphi Music Factory – Javelin (Calling Out Your Name)

10. Fil Bo Riva – Go Rilla

11. Chaka Khan – Hello Happiness

12. KIAN – Waiting

13. Circa Waves – Movies

14. Lana Del Rey – Hope Is A Dangerous Thing For A Woman Like Me To Have – But I Have It

15. Rhys Lewis – Better Than Today

16. William Fitzsimmons – Wait For Me

17. David Gray – A Tight Ship

18. MJ Cole & Freya Ridings – Waking Up

19. Smith & Thell feat. Swedish Jam Factory – Forgive Me Friend

20. Róisín Murphy – Plaything

21. Justice vs. Simian – We Are Your Friends

 

The Best Of 2018 Vol.: 11

01. Nihils – Breathing

02. Balthazar – Fever

03. SG Lewis feat. Totally Enormous Extinct Dinosaurs – Again

04. Róisín Murphy – The Rumble

05. Filous feat. Klei – Bicycle

06. Hayden James feat. Running Touch – Better Together

07. Ida Kudo – Gold

08. The Blaze – Queens

09. HVOB – 2nd World

10. Ex:Re – Romance

11. Dermot Kennedy – Power Over Me

12. Chain Wallet – No Ritual

13. Sunflower Bean – Come For Me

14. Seinabo Sey – Good In You

15. Sarah P. – Mneme

16. Monolink – Swallow

17. Jamie Cullum – Love Is In The Picture

18. The Cinematic Orchestra feat. Patrick Watson – To Build A Home

Róisín Murphy – Dancefloor-Queen auf ewig

Seit nunmehr 24 Jahren ist die irische Sängerin Róisín Murphy bereits im Musikbusiness zu Hause. Gründete sie zusammen mit Mark Brydon 1994 die Band Moloko, folgte damit ein unaufhaltsamer Siegeszug in den Olymp der britischen House-Musik. So wurden Songs, wie Sing It BackThe Time Is NowFamiliar Feeling oder Forever More zu großen Hymnen der Millenium-Jahre. Dabei ist es erstaunlich, dass es die Band Moloko nur neun Jahren gab und Murphy als Solokünstlerin auf mittlerweile 15 Jahre zurückblicken kann. Aber auch hier stand Murphy immer im Zeichen von Acid-House, Disco und großen Dancefloorkrachern. Hier kann Murphy bereits auf vier Studioalben zurückblicken und ist trotzdem nie müde, auch zwischendurch Songs zu veröffentlichen. Schaut man sich ihre Diskografie in diesem Jahr einmal an, steht diese ganz im Zeichen neuer Musik, welche die irische Sängerin ganz ohne Albumkorsett veröffentlichte. The Rumble ist dabei die achte Songauskopplung in 2018 und beschließt das Jahr mit einer fulminant, ekstatischen Clubhymne, die polternd anfängt, nur, um dann zu einem unglaublich tanzbaren Dancesong zu mutieren ohne die Geschwindigkeit abebben zu lassen. Murphy ist eine Expertin in ihrem Genre und zeigt seit fast einem Vierteljahrhundert, wie Clubmusik funktioniert und ist dabei nie scheu, neue Wege auszuprobieren. The Rumble gehört daher ganz sicher auf jede Silvesterplaylist.

The Best Of 2018 Vol.: 05

01. Royal T feat. Roísín Murphy – Crookers

02. Rüfüs Du Sol – No Place

03. CliQ feat. Alika – Wavey

04. Kid Francescoli – Moon

05. Tash Sultana – Salvation

06. Sam Fender – Play God

07. Clueso – Du und Ich

08. Abi Ocia – Running

09. Noga Erez – Bad Habits

10. Jungle – House in L.A.

11. Jain – Alright

12. Lily Allen – Lost My Mind

13. Totally Enormous Extinct Dinosaurs – Leave A Light On

14. Portugal. The Man – Live In the Moment

15. Lo Moon – Tried To Make You my Own

16. Mallrat – Groceries

17. HAEVN – Back In The Water (Mark McCabe Remix)

18. Goldfrapp feat. Dave Gahan – Ocean

19. The Paper Kites – Bloom

DJ Koze feat. Roísín Murphy – Eleganter Tanz

Mehr als 50 Jahre Musikerfahrung haben die beiden Künstler DJ Koze und Roísín Murphy im Gepäck. Sie – war zehn Jahre lang als House-Duo Moloko erfolgreich und begründete damit ihre spätere Solokarriere. Er – war Anfang der 90er Jahre Teil der deutschen Hip-Hop Band Fischmob und wurde nach deren Auflösung zu einem der angesagtesten House-DJ’s Europas. Beide stehen für melodischen bis harten House, der sich auch nicht scheut einen Popanteil zu haben. Obendrein ist die irische Sängerin Murphy besonders für ihre Bühnenshows bekannt. Nun haben sich beide Künstler für den Song Illumination zusammengetan. Dabei stellt Illumination für DJ Koze, alias Stefan Kozalla, nicht nur die zweite Single aus seinem Anfang Mai erscheinenden Album Knock Knock, sondern auch den ersten Song mit Gesangsanteil dar. Dass es keine bessere Künstlerin, als Murphy dafür geben kann, betont er daher auch in jedem Interview nur zu gerne. Auf Illumination treffen sich so fließende Housebeats mit Murphys engelsgleicher Stimme und lassen dabei den Vibe der 70er Jahre aufkommen. Modern und klassisch zugleich ist Illumination DER Song für Sonnenaufgänge und -untergänge oder für die Afterhour. Sprich – ein perfekter Begleiter.

The Best Of 2018 Vol.: 02

01. Lydmor – Money Towers

02. Twin Shadows feat. Haim – Saturdays

03. Simian Mobile Disco – Caught In A Wave

04. Janelle Monáe – Make Me Feel

05. Ladytron – The Animals

06. Little Hours – Later On

07. James Bay – Wild Love

08. DJ Koze feat. Roísín Murphy – Illumination

09. Chris James – I Know You Can Dance

10. Me & Reas – 200 Times

11. Mansionair – Astronaut (Something About Your Love)

12. Xavier Rudd – Walk Away

13. George Ezra – Paradise

14. Sofi Tukker feat. Nervo, The Knocks & Alisa Ueno – Best Friend

15. Fritz Kalkbrenner – Lose (Original Mix)

16. 7fields – What We Have Done

17. Yaeji – Raingurl

18. Kimberose – I’m Sorry

19. Zola Jesus – Ash To Bone (Johnny Jewel Remix)

20. Dermot Kennedy – Young & Free

21. Hyphen Hyphen – Like Boys

Lollapalooza Berlin 2016 – Großstadtdschungel – Tag 2

Lollapalooza Berlin 2016

Lollapalooza Berlin 2016

Tag zwei auf dem Lollapalooza Berlin Festival und auch an diesem Tag knallte die Sonne erbarmungslos vom blauen Himmel. 32°C zeigte das Thermometer an und ließ den ohnehin schon vertrockneten Rasen des Festivalgeländes noch mehr Wärme aufnehmen. So brannte die Sonne nicht nur vom Himmel, sondern wurde man auch von unten erhitzt. Da wurde es selbst dem einen oder anderen Smartphone zu heiß.

Lollapalooza Berlin 2016

Lollapalooza Berlin 2016

Mit einer ungewöhnlichen Künstlerin begann dann auch der hitzige zweite Tag. War es doch die Norwegische Sängerin Aurora, die den Treptower Park verzauberte. Und verzaubern konnte man bei Ihr wirklich für bare Münze nehmen. Denn wer bereits in den Genuß kam, Aurora einmal live zu sehen, wird wissen, wie zart sich die blonde Sängerin bewegt und mit welch, fast schon mystischen, Gesten sie ihre Songtexte umhüllt. So sang sich Aurora durch verschiedene Höhen ihrer Stimme und war dabei immer so unglaublich sympathisch. Als wäre sie ein Mädchen aus der Nachbarschaft. So bedankte sie sich stets nach jedem Song brav und hatte hier und da auch ein kleines verschmitztes Lachen parat. Dass sie der Natur mehr verbunden ist als der Großstadt zeigte sich in Äußerungen wie, dass es ihr so unglaublich viel Spaß machte vor einer so grünen Kulisse wie dem Treptower Park zu singen. Und gesungen hatte sie unter anderem ihre bekanntesten Songs Warrior, Running With The Wolves und Conqueror aber auch Songs von ihrem Debütalbum All My Demons Greeting Me As A Friend, wie Winter Bird, Runaway und I Went To Far. Selbst nach dem fünften Konzert des nordischen Mädchens ist es immer noch wunderschön zu sehen, wie ihr ganz eigener Charakter das Gefühl eines jeden Konzertes entscheidend beeinflusst.

Vom Engel zum Bengel

Auf der Mainstage 2 spielten sich unterdessen die Wiener Buben von Bilderbuch warm und sangen mit spitzer Zunge Songs wie Willkommen im Dschungel, OM, Schick Schock, Spliff, Feinste Sahne und natürlich Maschin. Als sie dann zum Song Rosen zum Plafond (Besser wenn du gehst) kamen, flogen der Band gar Rosen entgegen, worauf Sänger Maurice Ernst die fragte, wie es denn möglich sei, bei solch rigorosen Sicherheitskontrollen eine gefährliche Rose mit so vielen Stacheln auf das Festivalgelände zu bringen. Dass Maurice Ernst mit seinem Wiener Schmäh zwischen abgerockt und arrogant changiert und ihm dabei das Publikum zu Füßen liegt, passiert fast ganz nebenbei. Schließlich haben sich die vier Österreicher über die letzten elf Jahre ihrer Bandgeschichte eine feste Fangemeinde erspielt. Auf dem Lollapalooza konnte man sich zumindest davon überzeugen, dass die Band ein sehr großes Standing in Berlin genießt und konnte somit fast wie bei einem Heimspiel performen.

Sphärischer Indie-Rock mündet in einer Maskerade

Von der Mainstage 2 ging es direkt zur Alternative Stage, auf der uns die Australier von The Temper Trap mit ihrem Titelsong des dritten Albums Thick As Thieves begrüßten. Dieser Song war nicht nur eine energievolle Eröffnung des Auftrittes, sondern sorgte auch für die richtige Einstimmung zum tanzen. Und so wurde dies gleich beim ersten Song ausgelassen getan. Sänger Dougy Mandagi hatte allerdings auch alles daran gesetzt, die Menge zum Ausrasten zu bringen, so sprang er immer wieder von der Bühne und stellte sich an die Absperrung um ganz eng mit den Fans zu singen. Interessant war hierbei die Auswahl der Setlist. Wurden vom Debütalbum Conditions gleich sechs Songs und vom neuen Album Thick As Thieves sieben Songs gespielt gab es mit Trembling Hands und Rabbit Hole nur zwei Songs ihres zweiten Albums The Temper Trap. Dies bestätigte auch den Eindruck, dass die Band mit dem Ergebniss des zweiten Albums nie ganz zufrieden war. Und so beglückte sie ihre Fans mit Sweet Disposition, Soldier On, Love Lost, Drum Song, Fall Together oder Resurrection. Darüber hinaus spielten sie eine energievolle Show und ließen der Wärme keine Möglichkeit Ruhe auszulösen. Waren The Temper Trap nach knapp 60 Minuten mit ihrer Show fertig, sollte es knapp 45 Minuten später, auf der selben Bühne, mit einer Künstlerin weitergehen, die man sich nicht hätte anders vorstellen können. Róisín Murphy kennen viele vorrangig durch das Britisch/Irische House-Duo Moloko. War die Band doch zwischen 1994 mit vier Alben in den britischen Charts und hatte weltweite Hits wie Sing It Back und Time Is Now. Seitdem sich die Band 2003 trennte, macht Murphy solo Musik und hat mittlerweile vier Alben veröffentlicht. Ihre Performance auf dem Lollapalooza Berlin eröffnete sie gleich mit dem Opener-Track ihres aktuellen Albums Take Her Up To MontoMastermind. Dabei war Murphy gekleidet, wie eine etwas überarbeitete Stewardess, die gerade auf dem Weg zur Bar war. Dauerte das komplette Konzert 60 Minuten, sollte sich Murphy in dieser Zeit mindestens 13 mal umziehen. So performte die Dubliner Sängerin ihre Songs in verschiedensten Kostümen und war mal als TwoFace, mal als Politesse oder einfach mit ganz viel Girlanden behangen. Amüsant war hierbei das Securitypersonal zu beobachten. Konnten sich doch zwei der sechs Securities einfach nicht mit dem Showstil der Sängerin anfreunden und starrten zeitgleich ununterbrochen und mit offenen Mündern zur Bühne. Dass die 43 jährige, zweifache Mutter, eine derart powervolle Show hinlegt, hatte man nicht im entferntesten erwartet.  Immerhin powerte sie 60 Minuten durch, als wäre sie auf einem Marathon und zeigte, dass sie es genießt sich zu präsentieren. Mit ihren Songs und der Kreativität wäre alles andere unter ihrem Anspruch. Und für alle, die Moloko noch hinterher trauern, wurde dann auch Forever More, Dirty Monkey und Tatta Narja und ein Medley, das Sing It Back beinhaltete, gespielt.

Róisín Murphy @Lollapalooza Berlin 2016

Róisín Murphy @Lollapalooza Berlin 2016

Zwischen absolutem Kommerz und absoluter Kunst

Mit großartigen Künstlern sollte auch die Mainstage 1 und 2 geschlossen werden. So spielten als erstes Major Lazer auf der Mainstage 2 einige ihrer eigenen Songs wie Pon De Floor, Too Original, Lean On und Watch Out For This aber auch zahlreiche Remixe von bekannten Dancefloor-Hits wie Intoxicated. Immer dabei der unverwechselbare Soundmix aus Raggae, Dancehall und House. Selten hatte ein Auftritt auf einem Festival mehr das Gefühl vermittelt auf einem angesagten Open Air fernab der großen Planer zu feiern, als hier. So tanzten 40.000 zu den Songs des Trios, dass obendrein mit spärlich bekleideten Tänzerinnen für Unterhaltung sorgte.

Keine zehn Minuten später folgte dann das Highlight des gesamten Festivals und auch des Festivalsommers. Gab doch die britische Rockband Radiohead, auf dem Lollapalooza Berlin, ihr einziges Deutschlandkonzert. Dieses Konzert sollte ein besonderer Moment für so viele Fans werden. Spielten sie doch satte 120 Minuten und 24 Songs, bei dem alles relevante dabei war, was die Band über die letzten 31 Jahre zu einer der größten und einflussreichsten Bands unserer Zeit gemacht hat. Ob Daydreaming, 2+2=5, The Gloaming oder natürlich Creep war alles vertreten. Wer hier allerdings auf einen Act wartete, der nochmal die Hütte abbrennen würde, wurde von Radiohead dann wohl nicht ganz überzeugt. Hatten sie ihr Konzert doch in Segmente aufgeteilt, die mal ruhiger, mal schrammeliger oder treibender waren, um ihre teilweise verkopften Songs zu präsentieren. Doch immer schwebte über den Songs das Gefühl, der stetigen Verletzlichkeit. Und genau dieses Gefühl ist es, das Radiohead wie keine andere Band beherrscht.

So ging das Lollapalooza Berlin Festival 2016 zu Ende und ließ ein wenig Wehmut aufkommen, dass es bei einem einmaligen Ausflug in den Treptower Park bleiben sollte. Ist doch ein Festival im Wald so wunderbar und lässt das Publikum völlig aus dem Großstadtdschungel entfliehen. So darf man gespannt sein, welche Location sich die Veranstalter für 2017 überlegt haben. In der Zwischenzeit spielen wir einfach die Playlist der 2016er Ausgabe ab und schwelgen in Festivalerinnerungen.

The Best Of 2016 Vol.: 05

The Best Of 2016 Vol. 05

The Best Of 2016 Vol. 05

01. Blinkie feat. Alahna – Don’t Give Up (On Love)

02. On An On – Drifting (RAC Remix)

03. Lilly Wood And The Prick – Box Of Noise

04. Travis Mills – Don’t Need Much

05. Petite Meller – Baby Love

06. HONNE & Izzy Bizu – Someone That Loves You

07. Maria Mena – Leaving You

08. Kaleo – Way Down We Go

09. Roosevelt – Colours

10. Little Hours – Tired

11. The Temper Trap – Fall Together

12. Band Of Horses – Casual Party

13. AlunaGeorge – I Remember

14. Kungs vs. Cookin‘ On 3 Burners – This Girl

15. Callum Scott – Dancing On My Own

16. Róisín Murphy – Mastermind

17. SeeB feat. Neev – Breathe

18. Drangsal – Love Me Or Leave Me Alone

19. Lea Porcelain – Out Is In

20. Kytes – I Got Something