Sia – die letzte Hoffnung des weiblichen Pops?

Nun steht Sia Furler da, wo so hingehört. Ganz oben im Popolymp, galt sie doch jahrelang eher als ein Insider-Tipp. Erste Aufmerksamkeit erregte Furler mit dem Song ‚Breathe Me‘, der Szenen zahlreicher TV Serien untermalte. Der Durchbruch kam allerdings erst durch die Zusammenarbeit mit David Guetta, der Furlers Stimme in mehreren Songs ensetzte. War diese Zusammenarbeit ehehr untypisch für Furlers Karierrelaufbahn kam sie 2014 mit ihrem eigenen Song ‚Chandelier‘ zurück und erreichte in vielen Ländern Top 10 Notierungen. Nun kommt mit ‚Electric Heart‘ die zweite Singleauskopplung aus ihrem sechsten Album heraus. Ist es doch ein, auf den ersten Blick, unrhythmisch scheinender Sound der die Melodie vorgibt und daraus eine eigene Intensität entwickelt. Ebenso interessant ist das dazugehörige Video, das gerade im Netz für Furore sorgt. Spielt, wie auch im Video zu ‚Chandelier‘, die junge Maddie Ziegler abermals mit und hat als Pendant Shia LeBeouf dabei. Dargestellt wird eine Zerreißprobe der Zu- und Abneigung die in einem großen Käfig und in Form von Ausdruckstanz stattfindet. Ästhetik steht dabei im Vordergrund und schafft so ein ungreifbares Zusammenspiel von Ton und Bild. Dieser Weg wird Sia’s Zukunft bestimmen.

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