Judith Holofernes singt als stände sie am Anfang von Wir Sind Helden

Was hat Wir sind Helden nicht die deutsche Poplandschaft verändert. Immerhin haben sie in den zwölf Jahren ihres Bestehens den Pop neu definiert. War es doch den cleveren, gewieften, rotzigen und trotzigen Songs zu verdanken, dass sich sowohl der normale Musikhörer als auch die Feuilletons begeistert hingaben. Politische sowie Gesellschaftliche Themen wurden ebenso verarbeitet wie Zwischenmenschliche und Beziehungsrelevante. Doch mit den letzten beiden Alben wurde es stetig ruhiger um die Band um Judith Holofernes. Und so wurde nach dem vierten Album ‚Bring mich nach Hause‘, das mit seinem Sound dem aktuellen Klang deutscher Musik um Längen vorraus war, die Pausierung der Band auf unbestimmte Zeit verkündet.
Auf unbestimmte Zeit hieß bei Holofernes wohl, dass es jetzt mit ihrer Solokarriere losgehen kann. Denn hat sie keine zwei Jahre später doch ein Album abgeliefert, dass dem der ersten Stunde von Wir Sind Helden nahe kommt. Sind doch die Texte und die Arrangements so spritzig und frisch als würde man eine unbedarfte Sängerin vor sich haben. Im Song ‚Pechmarie‘ kann man erkennen, wie befreiend es für Holofernes sein muss, endlich wieder eine großen Portion Ironie in die Texte stecken zu können. So ist man fast geneigt sich zu freuen, dass Wir Sind Helden wurück sind, wenn es nicht eine Soloplatte wäre.

http://www.vevo.com/watch/judith-holofernes/pechmarie/DEQ321400091

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