The Best Of 2019 Vol.: 04

01. Wilkinson feat. Hayla – I Need

02. Shura – BKLYNLDN

03. Sam Fender – Poundshop Kardashian

04. Palace – Martyr

05. Native – The Night Is Still Young

06. JNR Williams – A Prayer

07. Gorgon City – Delicious

08. Ellie Goulding – Flux

09. Nick Murphy – Sanity

10. Puder – Nackt

11. Sam Smith & Normani – Dancing With A Stranger

12. The Japanese House – Maybe You’re The Reason

13. Y.V.E. 48 feat. PHOTØS – Without You

14. Bakermat – Trouble

15. Two Door Cinema Club – Talk

16. Satin Jackets feat. David Harks – Shadow Of You

17. Kettcar – Palo Alto

18. Novaa – Home

19. Roosevelt – Everywhere

20. Buntspecht – Unter den Masken

21. Felix Räuber – Birth

22. Ben Platt – Bad Habit

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Wilkinson feat. Hayla – Vom Drum’n’Bass zum EDM

Der britische Produzent Mark Wilkinson, den alle nur unter seinem Nachnamen kennen, war in den letzten Jahren einer der verlässlichsten Produzenten im Bereich des Drum’n’Bass. Mit Songs wie Afterglow, Sweet LiesBreathe oder Half Light begleitet uns 29-Jährige seit nunmehr fast zehn Jahren und ist mit seinen Songs seit acht Jahren auch ein verlässlicher Besucher der britischen Singlecharts. Mit seinen beiden Alben Lazers Not Included (2013) und Hypnotic (2017) schaffte er es auf Platz 2 und 1 der UK Dance Charts und sorgt als Resident DJ seit nunmehr fünf Jahren im Club Amnesia auf Ibiza für den perfekten Sound. Dabei stellt seine neue Single I Need aber auch eine Zäsur dar, denn hier verzichtet Wilkinson auf den charakteristischen Drum’n’Bass, der ihn Mitte der 2010er bekannt gemacht hat und geht in einen deutlich opulenteren EDM über, der Wilkinsons vielfältige Arbeit zeigt. Präsentiert hat Wilkinson den Song mit den Worten It’s not d&b this time but I like to try something different once in a while! Hope you enjoy! und die Resonanz der Fans folgte mit viel Zuspruch. Dass I Need erst jetzt so richtig zündet, ist ein typisches Phänomen von Ibiza-Hymnen. Diese wabern erst einige Monate in den besten Clubs der Welt rum, ehe sie es an die Oberfläche schaffen und hier und da zu einem satten Charthit mutieren. Mit I Need hat Wilkinson den Weg zu einem neuen Hit geebnet und die Nacht im Club einmal mehr gerettet. So kann der Samstagabend kommen.

The Best Of 2017 Vol.: 01

The Best Of 2017 Vol.: 01

The Best Of 2017 Vol.: 01

 
01. Honne – Good Together

02. The Irrepressibles – In This Shirt

03. Nelly Furtado – Pipe Dreams

04. Wilkinson feat. Karen Harding – Sweet Lies

05. Vessels feat. Anna Of The North – Had A Love

06. London Grammar – Rooting For You

07. She & Him – Winter Wonderland

08. Amy MacDonald – Dream On

09. Jon Bellion – All Time Low

10. Alice Merton – No Roots

11. Lea Porcelain – Similar Familiar

12. Kakkmaddafakka – Lilac

13. Møme vs. Midnight To Monaco – Alive

14. Fenech-Soler – Show Me Love

15. Palace – Break The Silence

16. Jonah – Deep Deep Blue

17. Tokio Hotel – Something New

18. Vianney – Je m’en vais

19. Vaults – One Day I’ll Fly Away

Wilkinson feat. Karen Harding – Urlaub vom Ex

Bereits vor drei Jahren hatten Wilkinson mit Afterglow einen Hit gelandet. Kein Wunder, war zu dieser Zeit doch gerade Drum’n’Bass das Maß aller Dinge in Großbritannien. Mit Too Close, Half Light und Dirty Love folgten schließlich weitere Hits. Für sein zweites Album Hypnotic, dass 2017 erscheinen soll, hat der Brite nun mit Karen Harding als Gastsängerin zusammengearbeitet und den Song Sweet Lies veröffentlicht. Besticht Sweet Lies durch einen, für Wilkinson typischen, Mix aus Drum’n’Bass und Dustep singt Harding mit ihrer klaren Stimme regelrecht dagegen an. Harding selbst hatte es 2015 mit Say Something sogar in die Top-10 geschafft. Nun haben sich beide Acts für Sweet Lies zusammengeschlossen und damit einen Song produziert, der ein Gefühlschaos auslösen könnte. Hält Hardings, fast schon melancholischer, Gesang doch Wilkinsons schnellem Beat stand und sorgt so für einen aufregenden Kontrast. Damit ist Sweet Lies am Ende sogar passend für den Abend im Club, als auch für den, alleine auf der Couch.

Chase & Status – Wenn deine Brust unter dem Druck zu bersten scheint

Chase & Status feat. Tom Grennan - All Goes Wrong

Chase & Status feat. Tom Grennan – All Goes Wrong

Noch immer ist Drum & Bass ein Genre, dass so gut wie ausschließlich auf den britischen Inseln zu funktionieren scheint. Wilkinson, Rudimental und Sub Focus sind da aktuell die bekanntesten Vertreter dieses Genres – und natürlich Chase & Status. Sie und Rudimental haben wohl zum Erfolg dieses Genres entscheidend beigetragen. So ist das Duo Chase & Status bereits seit 2003 am produzieren und hat mit dem 2008er Debütalbum More Than Alot sofort den Sprung in die Charts geschafft. Doch war dies nur der Anfang und konnten die Londoner mittlerweile vier Singles in den Top-10 und beiden Folgealben No More Idols & Brand New Machine jeweils den zweiten Platz der britischen Albumcharts platzieren. Mit ihrer aktuellen Single All Goes Wrong haben sie sich mit Tom Grennan nicht nur eine spannende neue Stimme geschnappt, sondern gleichzeitig auch einen Song produziert, der mehr den je für drückenden Drum & Bass steht.  All Goes Wrong wird von der souligen Klangfarbe des Sängers dominiert und so beschreibt Grennans Plattenfirma den Sänger dann auch mit den Worten: Reife ist nicht durch Jahre zu bemessen, sondern durch einen Charakter. Tom ist ein Künstler, dessen Alter keine Aussage über die Tiefe seiner Kunst und Geschichte trifft. Hört man sich seine warme Stimme an, versteht man sofort, was damit gemeint ist. All Goes Wrong ist pumpend, schnell und ergreifend – wenn man es denn zulässt. Durch solche Songs wird das Genre wohl auch noch einige Jahre erfolgreich bleiben.

Shannon Saunders – Ganz in Weiß

…mit einem Blumenstrauß – möchte man fast sagen. Hat doch die Britin Shannon Saunders einen bemerkenswerten Wandel vollzogen. Von einer unbekannten Akustik-Sängerin zu einem EDM-Act, der kurz vor seinem Durchbruch steht. Fielen ihre Songs früher nicht sonderbar auf – entschied sich Saunders vor knapp einem Jahr für einen Imagewechsel. Nun spielt sie mit weiß gefärbten Haaren und stehts weißer Kleidung auf den Bühnen weltweit und macht dabei eine Mischung aus fröhlichem Dance-Pop und markanten Housebeats. So hat sie mit dem – im August veröffentlichten – Song Sheets bereits die neue Ausrichtung ihrer Musik verdeutlicht. Ist Sheets eine so wunderbar leichte Dancenummer, die sich regelrecht in die Gehörgänge fräst, arbeitet sie ganz nebenbei noch an einer Kollaboration mit dem britischen Producer Wilkinson und veröffentlicht nun mit Breathe einen großen Drum’n’Bass-Song. Hier wendet Wilkinson sein gewohnt schnellen Wechsel zwischen heißen Beats und markanten Melodien an und bereitet so das Klangbett für Saunders markante Stimme. Schließlich unterschrieb Saunders Ende 2014 einen Plattenvertrag und arbeitet derzeit mit Hochdruck an ihrem ersten Album.
So gibt es heute gleich zwei Songs als Vorschlag. Einmal den 12 Monate alten Song Sheets und den aktuellen Song Breathe, den Saunders zusammen mit Wilkinson aufgenommen hat.