Oliver Heldens & Party Pupils feat. Max - Set Me Free

Oliver Heldens & Party Pupils feat. MAX – Es ist Zeit für die Tanzfläche

Der niederländische Produzent und DJ lebt den Traum eines international, gefeierten DJs. Mit seinen 25 Jahren ist er bereits seit sieben Jahren im Musikgeschäft, aktuell auf Platz 8 der Top 100 DJs laut DJ Magazine und unterschrieb mit gerade einmal 18 Jahren beim bekannten Elektro-Label Spinnin‘ Records einen Vertrag. Ob Avicii, Tiësto, Calvin Harris, Moby, Felix Jaehn, Eric Prydz, Duke Dumont, Möwe oder Odesza – alle waren oder sind bei dem niederländischen Label unter Vertrag. Mit einer geschickten Marketingabteilung lanciert das Label immer wieder neue Songs und Künstler, indem sie als erstes nur den Song veröffentlichen, den Künstler dazu aber nicht benennen. So entsteht ein Hype um den Song, der oftmals schließlich in hohen Chartpositionen endet. Mit Oliver Heldens unter dem Dach von Spinnin‘ folgte nach nur einem Jahr mit Gecko (Overdrive) der erste Nummer-1 Hit in Großbritannien. Hier konnte man gleichzeitig auch die damalige Newcomerin Becky Hill hören. Mit Last All Night (Koala) – das er zusammen KStewart veröffentlichte – konnte Heldens noch im selben Jahr einen weiteren Top-5 Hit in Großbritannien einstreichen.

Oliver Heldens
Oliver Heldens

2019 machte sich der, aus Rotterdam kommende, DJ schließlich an eine Coverversion, die einen noch viel größeren Erfolg für ihn bedeuten sollte. Denn auf Turn Me On verarbeitete Heldens zusammen mit dem britischen DJ Riton und der Sängerin Vula den 80er Jahre Yazoo-Klassiker Don’t Go und nutzten zusätzlich Lyrics des First Choice Hits Doctor Love den sie 1977 veröffentlichten. Oliver Heldens schaffte es mit Turn Me On in 21 Ländern in die Charts und verkaufte den Song über 1 Million Mal. Auf seinem neuen Song Set Me Free verbindet der Niederländer nun Disco, French House und modernen EDM zu einem grandiosen Dancehit. Heldens hat diesen zusammen mit dem US-Amerikanischen Elektro-Duo Party Pupils produziert, das aus Ryan Siegel und Max Schneider besteht. Letzterer ist zusätzlich auch noch as MAX aufgeführt und singt die Lyrics. Veröffentlicht wird die ungewöhnlich poppige Nummer unter Heldens neuem Sublabel OH2, das über sein Hauptlabel Heldeep erscheint. Dieses hat er extra für die poppigeren Dancetracks geschaffen und zeigt damit, wie vielseitig seine Musik und Sounds sind. Set Me Free ist ein absoluter Banger, der gerade erst so richtig durchstartet.

The Best Of 2020 Vol.: 07

The Best Of 2020 Vol.: 07

01. Aquilo – Sober (zum Artikel)

02. Ten Kills The Pack – Barcelona (zum Artikel)

03. Spoon And The Forkestra – Mosquitoes (zum Artikel)

04. Girl In Red – Midnight Love (zum Artikel)

05. Lie Ning – Tonight (zum Artikel)

06. Jónsi – Exhale (zum Artikel)

07. Howling – Bind (zum Artikel)

08. Woodkid – Goliath (zum Artikel)

09. Clueso – Tanzen (zum Artikel)

10. Washed Out – Too Late (zum Artikel)

11. Sébastien Tellier – Domestic Tasks (zum Artikel)

12. Duke Dumont & Say Lou Lou – Nightcrawler (zum Artikel)

13. Alfie Templeman – Happiness In Liquid Form (zum Artikel)

14. Angels & Airwaves – All That’s Left Is Love (zum Artikel)

15. Everything Everything – In Birdsong (zum Artikel)

16. Sea Girls – Ready For More

17. Florence + The Machine – Light Of Love (zum Artikel)

18. Sultans Court – Good Enough (zum Artikel)

19. The Streets & Tame Impala – Call My Phone Thinking I’m Doing Nothing Better (zum Artikel)

20. Armand van Helden – My My My

Flight To Moonlight - Midnight

Flight To Moonlight feat. Priz – Wunderbar lockerer Sommerhit

Flight To Moonlight hat einen direkten Weg gefunden, um seine Musik abseits der großen Promotion-Firmen zu bewerben. Adam Baring – der sich hinter Flight To Moonlight verbirgt – durchforstet Blogs, guckt, zu welchen Seiten seine Musik passen würde und schreibt diese an, was einer Art Kaltakquise gleich kommt. Allerdings dürfen sich viele Blogs auch freuen, Anlaufpunkt zu sein, hört man sich die beiden bisher veröffentlichten Songs des Musikers einmal an. Mit seiner 2018er Debütsingle Sticky Hearts begeisterte er sofort durch einen verspielt, fröhlichen Elektronica-Sound. Nun hat Baring mit Midnight einen neuen Track veröffentlicht und verbindet seinen Elektronica-Sound mit Tropical-House-Elementen. Hinzu kommt ein treibender Synthiebeat, der durch den Gesang des East-Londoner Sängers Priz an Temperament gewonnen hat. Beide zeigen als Newcomer – durch die Kollaboration auf Midnight – dass ihnen die Zusammenarbeit gut steht und wecken sie die Lust auf weitere Songs als Duo. Während Priz bereits angekündigt hat, an seinem Debütalbum zu arbeiten, sind bei Flight To Moonlight die Weichen noch nicht gestellt und lässt es uns hoffen, dass Adam Baring keine weiteren zwei Jahre benötigt, um einen nächsten Song zu veröffentlichen. Midnight besitzt einen ansteckenden Sound, der hier und da lose an Künstler, wie Roosevelt oder Duke Dumont erinnert, lässt aber auch immer klar einen Singer/Songwriter-Hauch erkennen. Dabei hat sich Baring mit sehr viel Humor an den Song gesetzt, denn geschrieben hate er ihn – eigenen Aussagen zufolge – mit der Absicht etwas zu produzieren, dass ihn stolz macht und womit er prahlen kann, aber auch beim Hörer den Moment auslösen soll, den man hat, wenn man sich einen Bee Gees Song anhört. Wer noch auf der Suche nach einem passenden Frühlings- oder Sommerohrwurm ist, hat ihn mit Midnight gefunden und kann ihn getrost auf seine Summer-Playlist setzen.

Duke Dumont & Say Lou Lou – Das Finale eingeläutet

Zuletzt war die Schlagzahl der veröffentlichten Tracks des Briten Duke Dumont stark angestiegen. Mit The PowerTherapy, Let Me Go und Love Song hatte Adam George Dyment aus einem Londoner Vorort für tanzbaren House und Deep House gesorgt, der durch Featuring-Acts wie Zak Abel und RY X jeweils eine ganz besondere Note erhalten hatten. Dieser Mix aus 80er-Synthies, melancholischen Bombastbeats und aus der ferne erklingenden Gesängen ließen Dumont schon mit Need You (100%) (2013) und I Got U (2014) zwei Mal auf Platz 1 der britischen Singlecharts landen. Nun hat Dumont das Finale eingeläutet und am vergangenen Freitag sein Debütalbum Duality veröffentlicht. Zeitgleich hat der DJ und Produzent mit Nightcrawler nochmal eine fantastische Single veröffentlicht, die durch Say Lou Lous Beteiligung einen großen Einfluss von 80er-Jahre Powerpop enthält. Mit flirrenden Synthies und klebrigen Beats lassen Dumont und Say Lou Lou die 80er-Jahre Abschlussfete wieder auferstehen und laden dazu ein mit Fönfrisur, Schulterpolstern und Karottenhosen oder Leggins zu tanzen. Dabei schimmern die Stimmen der beiden australisch-schwedischen Schwestern Miranda Anna und Elektra June Kilbey-Jansson – die zusammen Say Lou Lou bilden – so hell und klar, dass wir fast glauben, eine alte Musikkassette eingelegt zu haben. Duke Dumont hat damit einmal mehr bewiesen, dass sein Sound zwar durch House definiert wird, er aber eine große Leidenschaft pflegt, diesen Sound in den verschiedensten Richtungen zu modifizieren. Ob sich Duke Dumonts Debütalbum in den britischen Albumcharts weit oben platzieren kann, werden wir erst am Freitag sehen, seine Musik hätte es auf jeden Fall verdient.

The Best Of 2020 Vol. 06

The Best Of 2020 Vol.: 06

01. Aquilo – Just Asking (zum Artikel)

02. Elderbrook – Numb (zum Artikel)

03. BENEE feat. Gus Dapperton – Superlonely (zum Artikel)

04. Charlotte Cardin feat. CRi – Fous N’importe Ou (zum Artikel)

05. Classixx feat. Roosevelt – One More Song (zum Artikel)

06. Gorgon City feat. DRAMA – Nobody (zum Artikel)

07. Duke Dumont & RY X – Let Me Go (zum Artikel)

08. E^ST – Flight Path (zum Artikel)

09. Electrocute – Escapade

10. Purple Disco Machine feat. Sophie And The Giants – Hypnotized (zum Artikel)

11. Alice Ivy feat. Cadence Weapon – Sunrise (zum Artikel)

12. Empress Of – Give Me Another Chance (zum Artikel)

13. CRi feat. Ouri & Odile Myrtil – Why I Love You

14. Jack Peñate – Murder (zum Artikel)

15. Sara Hartman – Girl (zum Artikel)

16. Kindness feat. Robyn – The Warning (zum Artikel)

17. Two People – A Taste (zum Artikel)

18. Yaeji – What We Drew (zum Artikel)

19. Yoste – Empty (zum Artikel)

20. Anna Of The North – What We Do (zum Artikel)

21. Amber Run – Worship (zum Artikel)

22. Tocotronic – Hoffnung (zum Artikel)
Duke Dumont feat. RY X - Let Me Go

Duke Dumont feat. RY X – Ein Song, zwei Gesichter

Und das ist wörtlich zu nehmen. Denn während sich Duke Dumont mit RY X einen äußerst renommierten Musiker dazu geholt hat, ist erstmalig auch ein Künstler an einer Songveröffentlichung des britischen DJs und Produzenten beteiligt, der nicht aus Großbritannien oder den USA kommt. Gleichzeitig ist Ry Cuming – wie RY X bürgerlich heißt kommerziell vor allem in mitteleuropäischen Ländern wie Frankreich, Deutschland, Belgien und den Niederlanden erfolgreich, aber nicht in Großbritannien oder den USA. Damit zeigt Adam George Dyment – alias Duke Dumont – einmal mehr, wie viel ihm daran liegt, mit zumeist unbekannten Künstlern zusammenzuarbeiten. RY X lebte längere Zeit in Berlin und hatte hier zusammen mit Frank Wiedemann – vom Elektroduo Âme – das Deep House Projekt Howling ins Leben gerufen. Mit dieser Erfahrung aus dem Bereich der elektronischen Musik hat der australische Musiker einen nicht unbedeutenden Anteil am Sound des nun veröffentlichten Songs. Dabei überzeugt Let Me Go durch seine zwei Gesichter. Denn sind es nicht nur die Gesichter der beiden Musiker, die hinter dem Song stecken, hat auch Let Me Go eine klare Linie, die sich in zwei Teile trennen lässt. Besteht der vordere Teil des Songs aus einer sphärischen Pianoballade, die RY X‘ klare Stimme wunderbar hervorhebt und in einer choralen Bridge aufgehen lässt, setzen ab der Mitte die ersten vibrierenden Synthies ein die sich schließlich in einem schnellen elektronischen Beat verlieren. Spätestens jetzt wird der 6-Minütige Song plötzlich zu einer ekstatischen Clubhymne, bei der man sich sicher sein kann, dass man sich auf der Tanzfläche verlieren wird. Let Me Go ist so vielschichtig, wie treibend und hat ein enormes Suchtpotential.Mit seinen 6:06 Minuten ist Let Me Go der längste Song auf seinem Debütalbum Duality, welches der Brite am 17. April veröffentlichen wird.

Duke Dumon - Therapy

Duke Dumont – Vom Batik-Shirt bis zur Jeansjacke – Der Sound der 90er

Duke Dumont hatte schon immer ein gewisses Faible für den 90er-Jahre-Sound. Hört man in seine großen Hits Need You (100%)I Got You und Won’t Look Back rein, schimmern immer wieder klar die Einflüsse des Eurodance-Genre heraus. Doch das, was Adam George Dyment nun veröffentlicht hat, übertrifft nochmal alles bisher dagewesene. Denn mit Therapy greift er nicht mehr nur den Sound der 90er-Jahre auf, sondern IST der Sound der 90er. Wäre er mit Therapy nicht schon 20 Jahre zu spät, würde man glatt behaupten, er habe die 90er mitgeprägt. Mit satten Housebeats und einem intensiven Gesangspart spricht Therapy die Raver der 90er Jahre an und bittet sie auf die Tanzfläche. So hart und schnell wie Therapy auch klingen mag, ist der Song gleichzeitig unglaublich intensiv und exzessiv und trifft damit genau den Vibe, den viele Dance- und Housesongs in den 90er Jahren hatten.

The Best Of 2020 Vol.: 02

The Best Of 2020 Vol.: 02

01. FILV & Edmofo feat. Emma Peters – Clandestina (zum Artikel)

02. Mura Masa feat. Georgia – Live Like We’re Dancing (zum Artikel)

03. Michael Kiwanuka – You Ain’t The Problem (Claptone Remix) (zum Artikel)

04. Lomboy – Like Me (Baillie JNR Remix) (zum Artikel)

05. Boris Brejcha feat. Ginger – Happinezz (zum Artikel)

06. Chela – Delivery (zum Artikel)

07. Giant Rooks – Watershed (zum Artikel)

08. Blossoms – The Keeper (zum Artikel)

09. Duke Dumont – Therapy (zum Artikel)

10. Das Ding Ausm Sumpf – Genau Du (zum Artikel)

11. Eminem – Darkness (zum Artikel)

12. Gengahr – Icarus (zum Artikel)

13. Blaue Blume – Vanilla (zum Artikel)

14. Jeremias – Schon Okay (zum Artikel)

15. Blanks – Sweaters (zum Artikel)

16. Kytes – Go Out (zum Artikel)

17. Lea Porcelain – Sink Into The Night (zum Artikel)

18. Meadows – Empty Windows (zum Artikel)

19. Millie Turner – January (zum Artikel)

20. Mountain Bird – Tears Won’t Get Me Anywhere (zum Artikel)

20. Chicago – Street Player (Dinks House Remix
The Best Of 2019 Vol. 12

The Best Of 2019 Vol.: 12

01. Hollow Coves – Coastline (Holmsey Remix)

02. Whitney – Used To Be Lonely

03. Anna Of The North – Playing Games

04. Bombay Bicycle Club – Eat, Sleep, Wake (Nothing But You)

05. Ro Bergman – Clouds

06. Mando Diao – One Last Fire

07. Tones And I – Dance Monkey

08.City And Colour – Living In Lightning

09. Helgi Jonsson feat. Emilíana Torrini – Crossroads

10. ionnalee feat. Zola Jesus – Matters

11. Milky Chance & Tash Sultana – Daydreaming

12. Duke Dumont & Zak Abel – The Power

13. Billie Eilish – All The Good Girls Go To Hell

14. Joel Corry – Sorry

15. Robyn – Beach2k20 (Yaeji Remix)

16. Iggy Pop – James Bond

17. Yves V feat. Afrojack & Icona Pop – We Got That Cool

18. Angels & Airwaves – Kiss & Tell

19. Bon Iver – Naeem

20. Debby Smith – Something Special

21. High Contrast – Going Up
Duke Dumont feat. Zak Abel - The Power

Duke Dumont feat. Zak Abel – Voller Energie auf die Tanzfläche

Duke Dumont ist mittlerweile ein Garant für euphorische Clubsounds. Mit Songs wie Won’t Look Back oder The Giver (Reprise) hat sich der Brite in den letzten Jahren eine sehr ansehnliche Fangemeinde erspielt. Auf seinem neuesten Track The Power hat Dumont den Shootingstar Zak Abel mit dabei. Dieser macht zwar schon seit einigen Jahren Musik, doch so richtig gezündet hat es für den marokkanisch-stämmigen Musiker bisher noch nicht. Und das, obwohl er in den vergangenen Jahren vor allem durch Kollaborationen mit erfolgreichen Acts, wie Avicii, Jonas Blue, Gorgon City und Tom Misch zusammengearbeitet hatte. Nun ist er auf Duke Dumonts Song The Power zu hören und bedienen beide Acts hier ihre Paraderollen. Duke Dumont mit seinem Deep-House Sound, lässt uns auf der Tanzfläche garantiert nicht stehen. Mit euphorischen Synthies und dumpfen Bässen zeigt der DJ und Produzent, wie mit Highs und Lows gespielt werden kann. Abel hingegen setzt mit seinem Gesang auf volle Emotionen. Dabei wird seine Stimme mal hallend, mal vibrierend in Szene gesetzt und bleibt immer präsent. Als ob das nicht schon reichen würde, um einen Hit zu landen, hat sich das Liverpooler Duo CamelPhat des Songs angenommen und ist sowohl für die Produktion, als auch für das Songwriting verantwortlich. Bei dieser Kombination aus Talenten und gestandenen Größen der britischen Houseszene kann am Ende nur ein Hit herauskommen.