Moonlight Breakfast – Dreamdance im Breitwandformat

Beim Hören von Look Up wird man das Gefühl nicht los, dass einem der Song irgendwie schon mal begegnet ist. Hört man sich die Stimme von Frontsängerin Christie an, verstärkt sich dieses Gefühl sogar noch einmal. Dabei sind Moonlight Breakfast aus Bukarest dies trotz ihres Newcomer Status überhaupt nicht mehr. Schließlich gibt es die rumänische Band bereits seit 2014, konnten als Support von Jamiroquai, Hurts und Macy Gray spielen und sind bei der Abschlusskundgebung der Olympischen Spiele in Sotschi aufgetreten. Noch dazu haben sie mit ihren 2014er und 2016er Alben Shout und Time einen Soundmix aus Dreampop, Elektro mit Anleihen von Swing und Jazz kreiert. In den letzten beiden Jahren folgten dann mit Go Get It und Bonjour zwei neue Singles. Diese werden jetzt durch die dritte Auskopplung Look Up verstärkt und bauen damit ein ganz neues Soundgerüst für das kommende Album auf. Mit einer deutlichen Annäherung zu Elektro- und Dreampop haben Moonlight Breakfast mit Look Up eine wunderbare Easy Listening Single veröffentlicht, die sich mal opulent und episch, mal heimelig und ganz Indie anhört. Dabei erinnert die Musik immer auch ein wenig an Claire, Cosby oder dem schwedischen Jazz-Duo Koop. So lädt Look Up zum schwelgen fallen lassen ein.

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The Best Of 2017 Vol.: 03

The Best Of 2017 Vol. 03

 
01. Malky – Theodore

02. Ace Tee – Bist Du Down?

03. alt-j – 3WW

04. Pohlmann – Himmel Und Berge

05. Depeche Mode – Where Is The Revolution

06. Anni – Break Free

07. Jamiroquai – Automaton

08. Lana Del Rey – Love

09. Ásgeir – Unbound

10. Elbow – Gentle Storm

11. Dead Sea – 8.50

12. Hugh – This Is How It Starts

13. Judith Holofernes – Ich Bin Das Chaos

14. Michelle Branch – Hopeless Romantic

15. Linklin Park feat. Kiiara – Heavy

16. Stephanie Rainey – Please Don’t Go

17. Maggie Rogers – On + Off

18. 2raumwohnung – Somebody Lonely And Me

19. Sapphire Road – Sunbeam

20. Little Hours – Water

Jamiroquai – Eine ganz große Band ist zurück!

Jamiroquai - Automaton

Jamiroquai – Automaton

35 Millionen verkaufte Platten, drei Nummer-Eins Alben und vier weitere Top-10 Alben, 28 Singles und 24 Jahre nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums Emergency On Planet Earth sind die britischen Funk/Dance-Tüfftler von Jamiroquai zurück und veröffentlichen nach sieben Jahren erstmals wieder ein Album. Mit dem Song Space Cowboy zündete die Band 1994 so richtig durch und war seitdem ein stetiger Begleiter, wenn es um extrem tanzbare Elektromusik ging. Auf dem Höhepunkt Jamiroquais Karriere erreichten sie mit dem Song Deeper Underground 1998 Platz 1 der britischen Singlecharts. Ab Mitte der 2000er wurde es dann ruhiger um die Band und es wurden mit Dynamite (2005) und Rock Dust Light Star (2010), bis heute nur noch zwei Alben veröffentlicht. Umso überraschender ist die nun ins Netz gestellte Single Automaton, die das gleichnamige Album für Ende März ankündigt. Dabei klingt Automaton noch spaciger und verfrikelter, als man es sich vorstellen könnte. Mit vertrakteten Bässen und Synthies hört sich Automaton an, als würde der Song die Tür in eine neue, modernere Welt öffnen. Dann schließlich, setzt Jay Kay mit einem euphorischen Refrain ein und ist zurück – so, wie man die Band lieben gelernt hat. Automaton und Jamiroquai werden uns durch das Jahr 2017 begleiten und selten freute man sich mehr über die Rückkehr dieser Helden.