Ein Weltenbummler beschleunigt – Gregory Porter

Er ist wirklich ein Weltenbummler, der amerikanische Jazz- und Bluesmusiker Gregory Porter. Mit seinem dritten Studioalbum ‚Liquid Spirit‘ hatte Porter 2013 seinen großen Durchbruch – so, dass nicht nur Jazzliebhaber gefallen an ihm fanden. Mit Kollaborationen auf der ganzen Welt, wie mit Max Herre und Till Brönner aus Deutschland, Jamie Cullum und Disclosure aus Großbritannien, Ben L’Oncle Soul aus Frankreich oder Magnus Lindgren aus Schweden hat er sich so vielseitig präsentiert, dass er nun auch in anderen Genres mitmischt. So ist zwischen Hip-Hop, Pop, Deep House und eben Jazz alles vertreten. Diese Vielseitigkeit hat dem 1971 in Sacramento, USA geborenen Sänger sogar einen Grammy für die Kategorie ‚Best Jazz Vocal Album‘ 2014 eingebracht. Man könnte schier endlos weiter aufzählen was Porter so alles treibt, doch ist sein Geheimrezept – natürlich nur neben der Musik – sein bescheidener und zurückhaltender Charakter. Dieser lässt ihn so sympathisch erscheinen, dass man denkt einen alten Freund neben sich zu haben.
Mit einem Remix des deutschen DJ’s Claptone zu ‚Liquid Spirit‘ taucht Porter nun auch in der Clubwelt auf und treibt die Beine der tanzenden Meute an. ‚Liquid Spirit (Claptone Remix)‘ ist eine satte elektroswing angehauchte Nummer geworden die den Retrosound Porters herausarbeitet und ihn in eine Art neumodischen ‚Shaft-Titelsong‘ verwandelt.

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