Is Tropical – Konzertkritik

Am Mittwoch den 1. April konnte man sie endlich live sehen, die Londoner von Is Tropical traten im Berliner Privat Club auf. Mit im Gepäck hatten sie gleich zwei Vorbands.Wie es war, erfahrt hier:

Nosoyo

Nosoyo

Nosoyo

Das niederländische Duo Nosoyo, das vor gut einem Jahr nach Berlin zog um musikalisch weiterzukommen, eröffneten den Abend. Was ihnen auch recht gut gelang, hatten sie doch seit letztem Jahr, unzählige Konzerte gespielt. Seitdem sie in Berlin leben reisen sie regelmäßig in die Niederlande zurück um dort in angesagten Locations wie dem Café de Ceuvel in Amsterdam oder im Paard van Troje in Den Haag zu spielen. So schafften sie es unter anderem bereits in die niederländische Elle und lassen das Interesse der Niederländer weiter wachsen.
Abends im Privat Club spielten sie eine Mischung aus Pop und Alternative der so sympathisch war wie ihr auftreten. So war ein fester Teil ihres Gigs der, sich mit dem Publikum zu verbinden. Was sich in Donata’s redseeliger Art bemerkbar machte. Hier wird wohl noch einiges kommen, denn ihr Sound lässt es zu, dass man noch mehr rausholen könnte. Der Anfang ist zumindest vielversprechend.

Many Things

Many Things

Many Things

Vorband Nummer zwei überraschte in vielerlei Hinsicht. War doch das Auftreten der Band extrem selbstbewusst. Denn Frontsänger Michael Tomlinson steuerte hier eine Stimme bei, die – würde man die Augen schließen – nicht nur an David Bowie erinnert, sondern ihn auch gleich vor einem stehen sah. So vermutete man von jedem weiteren Song, dass es ‚Heroes‘ sein würde. Am Keyboard folgte Gabi Woo, die mit ihrer Art die Musik zu fühlen für das ein oder andere Grinsen, im Publikum, sorgte. Hinzu kam noch Macks Faulkron an den Drums. Hier können viele Songs als Tipp genannt werden. Allen voran aber sind ‚Chains‘ und vor allem ‚Holly Fire‘ zu nennen. Besonders letzterer Song hält die Bowie Assoziation aufrecht. Gleichzeitig ist ‚Holly Fire‘ auch ihre aktuelle Single. Diese Band hat einen enormen Wiedererkennungswert und darüber hinaus noch ein paar sehr gute Songs in petto.

Is Tropical

Is Tropical

Is Tropical

Endlich war es soweit und die Londoner von Is Tropical kamen auf die Bühne. Haben sie mit den Songs ‚Dancing Anymore‘ und ‚The Greeks‘ und vor allem durch die dazugehörigen Videoclips für Aufsehen gesorgt. Sieht man in „Dancing Anymore‘ einen Jungen seine Sexphantasien ausleben, schießen sich bei ‚The Greeks‘ Kinder mit Wasserpistolen ab die animiert zu richtigen Waffen werden. Dieser Sound allerdings war an diesem Abend im Privat Club eher selten zu hören – hat sich ihre Musik doch im Vergleich zum zweiten Album deutlich verändert. Waren sie 2012 noch mit Elektro-Pop bekannt geworden, haben sie nun mit Kirstie Fleck eine Frontsängerin, du auf ‚Dancing Anymore‘ das erste Mal zu hören war, und sind mit einem dunklerem Sound zurückgekehrt. Man möchte sie fast in die New Rave Ära einordnen, ist der Sound, den sie an diesem Abend präsentierten doch geprägt von schrammeliger Gitarre und großem Schlagzeug. Diese Tatsache ließ es auch dem Publikum zeitweise schwer fallen mitzugehen. Nach zehn, der 16 Songs kam es dann aber doch noch zum bekannten Funken, der übersprang und so waren es ihre älteren Songs, die den Club zum tanzen brachte, was soweit ging, dass sogar Fleck in die Menge sprang und mittanzte. So wurde aus dem Abend eine 3 stündige Aufführung mit viel Abwechslung und einigen Überraschungen.

Is Tropical

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