The Best Of 2020 Vol.: 11

The Best Of 2020 Vol.: 11

01. Sylvan Esso – Ferris Wheel (zum Artikel)

02. Jack Garratt – Better (zum Artikel)

03. Aluna – Body Pump (zum Artikel)

04. Kylie Minogue – Say Something (zum Artikel)

05. Møme & Ricky Ducati – Got It Made (zum Artikel)

06. James Blake – Are You Even Real? (zum Artikel)

07. Washed Out – Time To Walk Away (zum Artikel)

08. Julia Stone – Break (zum Artikel)

09. Michael Kiwanuka – Final Days (Bonobo Remix) (zum Artikel)

10. San Cisco – On The Line (zum Artikel)

11. Maya Jane Coles feat. Claudia Kane – Run To You (zum Artikel)

12. Ela Minus – They Told Us It Was Hard, But They Were Wrong (zum Artikel)

13. Mando Diao – All The People (zum Artikel)

14. Alanis Morissette – Reckoning (zum Artikel)

15. Flecks – Cinematic Heartbreak (zum Artikel)

16. Sarah Walk – Unravel (zum Artikel)

17. Katie Melua – A Love Like That (zum Artikel)

18. Tash Sultana – Greed (zum Artikel)

19. Two Door Cinema Club – Tiptoes (zum Artikel)

20. Cläng – Berlin, Berlin
Mando Diao - All The People EP

Mando Diao – Neue EP als Überraschung-Release

20 Jahre spielen sie nun schon zusammen. Über 1.500 Konzerte haben sie gegeben und 30 Nationen besucht – dabei stehen die Schweden von Mando Diao nich gerade für einen Mainstreamsound. Mit ihrem gitarrenlastigen Alternative-Rock haben sie es in den vergangenen zwei Dekaden geschafft zehn Alben zu veröffentlichen und stehen kreativ immer noch ganz hoch im Kurs. Nach ihrem fulminanten 2009er Album Give Me Fire – mit dem sie vor allem in Deutschland und durch die Single Dance With Somebody ihre höchsten Chartsplatzierungen feiern konnten – kam es immer häufiger zu Zerwürfnissen innerhalb der Band. Doch diese bedeuteten auch immer wieder neue kreative Einflüsse. So kam 2012 mit Infruset ihr erstes schwedischsprachige Album raus, mit dem sie gleich vier Mal Platin holten und dieses Album zum erfolgreichsten der Band in ihrem Heimatland wurde. Nach den drei weiteren englischsprachigen Alben Ælita (2014), Good Times (2017) und Bang (2019), der Zusammenarbeit mit Klangkarussell auf Jericho und dem Soloausflug des Frontmanns Björn Dixgård auf Wankelmuts I Keep Calling folgte Anfang dieses Jahres mit I Soldnedgången abermals ein Album in ihrer Muttersprache. Damit sollte es durch einen heißen Festivalsommer gehen, doch stehen seit der Pandemie alle Ampeln für Konzerte und Festivals auf rot.

Mando Diao Photo by: Gustaf Elias

Mando Diao Photo by: Gustaf Elias

Nun haben Dixgård und der Rest der Band die Zeit des Lockdowns genutzt und mit All The People eine Überraschungs-EP veröffentlicht. Diese setzt sich aus den fünf Songs All The PeopleHippie SonMagic KissFly To Me und Queen Mary zusammen und verfolgt den Sound der früheren Mando Diao Alben Mitte der 2000er. Es sind Songs, die zurück zum puren Gitarrensound der Band gehen und einen ebenso souligen, wie rockigen Touch besitzen. Auf ihrer Leadsingle All The People präsentieren sie diesen Mix wunderbar und möchten diesen Song gleichzeitig als Widmung an all die Fans verstanden wissen, die seit 20 Jahren dabei sind und sie durch jeden Sommer begleiten. Gleichzeitig kommen auf der EP auch ruhigere Töne zum Vorschein, wie uns Magic Kiss zeigt, der einen Hauch von Psychedelic Rock-Elementen besitzt. Zum Ende der EP wird es mit Queen Mary dann nochmal ganz romantisch. Hier zeigen uns die Schweden, dass ihnen die Natur am Herzen liegt und es die Erde zu schützen gilt. Dabei singen sie sich in einem 1A-Countrysong durch die Strophen und lassen ein wenig Fernweh aufkommen. Die EP All The People ist in jeglicher Hinsicht eine Überraschungsveröffentlichung und zeigt, dass kreative Höhepunkte nichts mit dem Alter einer Band zu tun haben müssen.

Klangkarussell feat. GIVVEN - Ghostkeeper

Klangkarussell feat. GIVVEN – Die Tür in unser Innerstes

Es ist schon erstaunlich, wie schnell ein moderner Song zum Klassiker werden kann. Sonnentanz wurde im Sommer 2012 von dem österreichischen Duo Klangkarussell veröffentlicht und mauserte sich binnen kürzester Zeit zu einem absoluten Clubhit. Schon Ende August 2012 erreichte Sonnentanz die deutschen Singlecharts und sollte dort für fast zwei Jahre bleiben. Mit Platz-4 als Höchstposition und einem finalen Austritt aus den Charts Anfang September 2014 gilt er als einer der erfolgreichsten Instrumentalsongs in den deutschen Singlecharts. Mit Netzwerk (Falls Like Rain) folgte ein weiterer Hit, bis es erst in den Charts und schließlich auch musikalisch immer ruhiger um das House-Duo wurde. Mit Jericho folgte schließlich 2017 eine Veröffentlichung, die sich nochmals am Popsound der erfolgreichsten Singles orientierte, ehe Tobias Rieser und Adrian Held gänzlich verstummten. Nach zweijähriger Stille sind Klangkarussell im Herbst des vergangenen Jahres zurückgekehrt und haben mit einem Sound überrascht, der sich deutlich dunkler und kraftvoller anhört, als wir es bisher vom Duo gewohnt waren. Nun haben die beiden Salzburger mit Ghostkeeper einen Song veröffentlicht, der mit einem Deep-House Sound begeistert und den smoothen, entspannten Beat auf ein neues Level hebt. Hinzu kommt die sanfte Stimme GIVVENs, die im Zusammenspielt mit den Beats nicht ganz unbegründet die Assoziation der Netzgemeinde auf Rüfüs Du Sol weckt. Auf Ghostkeeper trägt der Singer/Songwriter – von dem nicht viel mehr im Netz zu finden ist – maßgeblich dazu bei, dass der Song so sphärisch und dunkel klingt und dadurch eine enorme Faszination entwickelt. Ghostkeeper ist der Song, den wir uns anhören werden, wenn wir freudig müde mit den ersten Sonnenstrahlen in Berührung kommend einen Club verlassen oder aber völlig gegensätzlich wir uns mit unseren zerbrechlichsten Gedanken auf den Weg durch die dunklen Straßenschluchten der Großstadt machen, um uns zu sortieren und zu uns zurückzufinden.

The Best Of 2019 Vol. 12

The Best Of 2019 Vol.: 12

01. Hollow Coves – Coastline (Holmsey Remix)

02. Whitney – Used To Be Lonely

03. Anna Of The North – Playing Games

04. Bombay Bicycle Club – Eat, Sleep, Wake (Nothing But You)

05. Ro Bergman – Clouds

06. Mando Diao – One Last Fire

07. Tones And I – Dance Monkey

08.City And Colour – Living In Lightning

09. Helgi Jonsson feat. Emilíana Torrini – Crossroads

10. ionnalee feat. Zola Jesus – Matters

11. Milky Chance & Tash Sultana – Daydreaming

12. Duke Dumont & Zak Abel – The Power

13. Billie Eilish – All The Good Girls Go To Hell

14. Joel Corry – Sorry

15. Robyn – Beach2k20 (Yaeji Remix)

16. Iggy Pop – James Bond

17. Yves V feat. Afrojack & Icona Pop – We Got That Cool

18. Angels & Airwaves – Kiss & Tell

19. Bon Iver – Naeem

20. Debby Smith – Something Special

21. High Contrast – Going Up
Mando Diao by Viktor Flumé

Mando Diao – Fulminante Rückkehr

Nun ist es raus! Album Nummer Acht hört auf den Namen BANG und wird am 18. Oktober erscheinen. Mit der ersten Singleauskopplung daraus, heben die Schweden von Mando Diao den Sound der Anfangsjahre hervor und zeigen, dass ihnen der rotzige Rock immer noch am besten steht. Auf One Last Fire klingt die Band um Frontsänger Björn Dixgård dann auch, wie zu Beginn ihrer Karriere mit Bring ‚Em In und Hurricane Bar. Dabei verliert die Band nichts vom eingängigen Sound des ErfolgsalbumGive Me Fire!. Als Dixgård nach der Bedeutung des Songs gefragt wird, erwidert er [der Song] handelt davon, den Funken in sich zu spüren und sich dafür zu entscheiden ein Feuer zu entfachen anstelle es zu löschen […]. Vielleicht ist es das Feuer, der alten Tage, an denen die Band noch weit von einem internationalen Durchbruch entfernt war und unbekümmert Musik machen konnte, die sie so sehr vergöttern. Auf One Last Fire hört man zumindest, dass die Jungs eine neue Spielwut für sich entdeckt haben, die dem Song eine großartige Energie verleiht und Mando Diao zurück ins Rampenlicht holt.

Giant Rooks - 100 mg

Giant Rooks – EP Nummer 3

Die Giant Rooks haben sich in den letzten drei Jahren kontinuierlich nach oben gearbeitet. Mit einer stetigen Veröffentlichung von neuen Songs und Konzerten, die immer mehr europäische Länder umfasste, haben es Frontsänger Frederik Rabe und seine Band geschafft, sich eine Fangemeinde aufzubauen, die mittlerweile eine beachtliche Zahl erreicht hat. So hat ihre – gerade mit einem Musikvideo versehene – neue Single 100 mg binnen drei Tage geschafft, was noch vor zwei Jahren mehrere Monate gedauert hätte – 65.000 Klicks zu erzielen. Dabei ist 100 mg die perfekte Weiterentwicklung des Giant-Rooks-Indiesounds, der sich bereits auf New EstateBright Lies oder Mia & Keira (Days To Come) zeigte und nun durch Wild Stare fortgeführt wird. Hier steht nicht die große Soundveränderung im Vordergrund, sondern viel mehr die Ausarbeitung der Stärken der Band. Diese liegen zweifellos in schnellen Gitarrensounds, aufregenden Schlagzeugen und der einprägsamen Stimme Rabes. Am vergangenen Freitag wurde daher nun mit der Wild Stare EP die dritte Extended Play veröffentlicht und bietet einmal mehr den großartigen Indiesound der Band für zu Hause. Mit 100 mg haben die Giant Rooks eine wunderbar große Nummer geschrieben, die an die Hochzeit Mando Diaos erinnert und den frischen Sound der 2019er grandios mit der Indiehochzeit Mitte der 2000er verknüpft. Wer jetzt aber denkt, dass man das alles schon mal gehört hat, sollte sich die EP anhören und sich der Energie der Band hingeben. Denn nichts steht mehr für Aufbruch, als der Sound des Quintetts aus Hamm in Nordrhein-Westfalen.

The Best Of 2017 Vol.: 11

01. The Wombats – Turn

02. Sundara Karma – Loveblood

03. Fever Ray – To The Moon And Back

04. Someone – Forget Forgive

05. First Aid Kit – It’s A Shame

06. Giant Rooks – Mia & Keira (Days To Come)

07. Dean Lewis – Lose My Mind (Acoustic)

08. Sigrid – Strangers

09. M-22 feat. Medina – First Time

10. Moby – Like A Motherless Child

11. MK – 17

12. All The Luck In The World – Landmarks

13. HAEVN – Fortitude

14. Lewis Capaldi – Bruises

15. Panama – The Highs

16. Klangkarussell feat. Mando Diao – Jericho

17. CamelPhat feat. Elderbrook – Cola

18. Schwarz – In Your Eyes

19. Amy Shark – Adore

20. City Calm Down – In This Modern Land

21. Chromeo – Juice

🎉 Jubiläum – 1.000er Beitrag 🎉

Wow! Heute habe ich mit Klangkarussell feat. Mando Dio – Jericho meinen 1.000er Beitrag auf Soundtrack-of-my-life.com veröffentlicht. In den letzten dreieinhalb Jahren gab es viele spannende Momente, seien es die fantastischen Konzerte und Festivals gewesen, über die Ihr lesen konntet. Oder die aufregenden Interviews mit Newcomern, wie Dead Sea, Sapphire Road, Nathan Ball, Fickle Friends oder Walking On Cars.

Ich bin gespannt, was mich mit den kommenden 1.000 Beiträge alles erwartet und würde mich freuen, wenn Ihr mir auch weiterhin zahlreich folgt und mir sagt, was Euch interessiert!

Bis bald, Euer Marten.

Klangkarussell feat. Mando Diao – House trifft Rock

Eine der spannendsten Kollaboration kommt heute von dem österreichischen House-Duo Klangkarussell und der schwedischen Rockband Mando Diao. Haben Klangkarussell mit Sonnentanz 2012 einen internationalen Hit gelandet, gehören die Schweden von Mando Diao schon seit mehr als 15 Jahren zu den erfolgreichsten Rockbands Europas. Spannend wird es, wenn sich ein House-Duo und eine Rockband zusammenfinden und einen Song produzieren. Zu hören ist genau diese Kollaboration auf dem neuesten Song Jericho der Österreicher. Ein pulsierender Housebeat, Björn Dixgårds Reibeisenstimme und ein fesselnder Chorus setzen Jericho in Szene. Damit zeigen beide Acts, wie gut sich gegensätzliche Genres zusammenfügen lassen. Mit dem dazugehörigen Musikvideo, welches die Zuschauer durch verstopfte Straßen, Fleischfabriken und Kraftwerke fliegen lässt, kreieren Klangkarussell eine dystopische Grundstimmung und richten Jericho damit gegen eine solche Zukunft aus. Spannend und unglaublich gut gelungen, ist Jericho Klangkarussells vierter Song, der in kurzer Zeit hintereinander veröffentlicht wurde und ein baldiges, zweites Album vermuten lässt.

Wankelmut & Björn Dixgård - I Keep Calling

Wankelmut & Björn Dixgård – Indie meets House

Beide haben bereits einige Hits auf ihrem Konto zu vermelden. Hatte die Band Mando Diao mit Frontsänger Björn Dixgård ihren größten Hit mit Dance With Somebody 2009 und erreichten Platz 2 der Singlecharts. Ebenso gelang ihnen mit dem dazugehörigen Album Give Me Fire sogar Platz 1 in den Albumcharts zu erreichen. Der Berliner DJ Wankelmut steht dem in nichts nach und hatte mit seinem 2012er Remix des israelischen Sängers Asaf Avidan – One Day/The Reckoning Song einen weltweiten Hit zu verbuchen und positionierte sich in 17 Ländern in den Top-10 – in 10 davon sogar auf Platz 1. Nun haben sich diese beiden Künstler für den Song I Keep Calling zusammengetan und ein tanzbares Stück Musik produziert. Hat Dixgård hierbei als Co-Schreiber fungiert, gab Wankelmut den Beat vor. Zusammen haben sie einen Housetrack geschaffen, der perfekt für die dunkle Jahreszeit und die hiesigen Clubs ist. Dixgårds markante Stimme und Wankelmuts unverkennbare Sounds geben I Keep Calling den richtigen Drive um ein voller Erfolg zu werden. Und wir?! Wir drücken Repeat… Repeat… Repeat…