Duke Dumont feat. Zak Abel - The Power

Duke Dumont feat. Zak Abel – Voller Energie auf die Tanzfläche

Duke Dumont ist mittlerweile ein Garant für euphorische Clubsounds. Mit Songs wie Won’t Look Back oder The Giver (Reprise) hat sich der Brite in den letzten Jahren eine sehr ansehnliche Fangemeinde erspielt. Auf seinem neuesten Track The Power hat Dumont den Shootingstar Zak Abel mit dabei. Dieser macht zwar schon seit einigen Jahren Musik, doch so richtig gezündet hat es für den marokkanisch-stämmigen Musiker bisher noch nicht. Und das, obwohl er in den vergangenen Jahren vor allem durch Kollaborationen mit erfolgreichen Acts, wie Avicii, Jonas Blue, Gorgon City und Tom Misch zusammengearbeitet hatte. Nun ist er auf Duke Dumonts Song The Power zu hören und bedienen beide Acts hier ihre Paraderollen. Duke Dumont mit seinem Deep-House Sound, lässt uns auf der Tanzfläche garantiert nicht stehen. Mit euphorischen Synthies und dumpfen Bässen zeigt der DJ und Produzent, wie mit Highs und Lows gespielt werden kann. Abel hingegen setzt mit seinem Gesang auf volle Emotionen. Dabei wird seine Stimme mal hallend, mal vibrierend in Szene gesetzt und bleibt immer präsent. Als ob das nicht schon reichen würde, um einen Hit zu landen, hat sich das Liverpooler Duo CamelPhat des Songs angenommen und ist sowohl für die Produktion, als auch für das Songwriting verantwortlich. Bei dieser Kombination aus Talenten und gestandenen Größen der britischen Houseszene kann am Ende nur ein Hit herauskommen.

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Circa Waves – Der dritte Streich

Hört man, dass sich eine Band 2013 gegründet hat, erwartet man noch nicht all zu viel. Vielleicht ein Album, vielleicht aber auch erst das harte hocharbeiten durch hunderte von Auftritten pro Jahr, um sich einen Namen zu machen. Schaut man sich die Circa Waves aus Liverpool an, stehen sie gerade vor der Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums. Somit ist die Historie des britischen Quartetts also alles andere als gemächlich. Denn bereits mit ihrem Debütalbum Young Chasers und der Single T-Shirt Weather hatten Kieran Shudall, Sam Rourke, Colin Jones, Joe Falconer sowie der mittlerweile ausgestiegene Sian Plummer es geschafft, die Indieherzen europaweit zu erobern. Mit schnellen Gitarrenriffs, zappeligen Beats und eingängigem Gesang waren sie für so einige Ohrwürmer verantwortlich. Nun sind sie mit der ersten Singleauskopplung Movies ihres, Anfang April erscheinenden, dritten Studioalbums What’s It Like Over There? zurück und sorgen einmal mehr für einen satten Ohrwurm, der nur so vor Indiepower strotzt. Dabei bedienen sich die vier Jungs im Video bei kultigen Filmen wie Clockwork OrangeThelma & Louise oder Wayne’s World und lassen das Musikvideo amüsant Fahrt aufnehmen. Die Circa Waves liefern mit Movies das ab, was Fanherzen höher schlagen lässt, auch wenn sie bereits angekündigt haben, dass sich ihr drittes Album etwas weiter weg, von der Indiemusik bewegen wird. Wir dürfen also gespannt sein und lassen uns von der neuen Platte der Circa Waves gerne überraschen.

SG Lewis – Tanzen für die Trilogie

SG Lewis ist ein immer wieder gern gesehener Gast bei SOML. Gab es im Sommer 2016 in Zusammenarbeit mit Gallant Holding Back zu hören, folgte im Herbst 2017 mit Toulouse die Single Times We Had. Nun hat sich der Liverpooler Produzent für seine neueste Single Again den, mittlerweile in den USA lebenden, Briten Totally Enormous Extinct Dinosaurs ins Boot geholt und eine dunkle House-Nummer produziert, die von tiefen Bässen und aufblitzenden Synthies geprägt ist. Damit verfolgt Lewis sein Projekt Dusk/Dark/Dawn mit dem er drei EP’s veröffentlicht, die alle thematisch zusammengehören. War die erste EP Dusk Anfang des Jahres noch von Disco, Funk und Popsounds geprägt, ist nun mit Dark ein düsterer und schwererer Sound an der Reihe. Again bleibt jedoch trotz der Schwere tanzbar und taucht durch Totally Enormous Extinct Dinosaurs‘ weiche Stimme immer ein wenig in die Popwelt ein. Durch diese Zusammenspiele mit anderen Künstlern bleiben SG Lewis‘ Songs immer radiotauglich und versperren sich nicht des Mainstreams.

Ladytron – Sieben lange Jahre sind vorbei

Mit Destroy Everything You Touch hatte die Liverpooler Band Ladytron 2005 ihren bisher größten Hit gelandet. So wurde der Song zur Hymne einer ganzen Generation und ist auch heute noch ein Garant für jede Indiedisco. Nach einer fünfjährigen Bandpause sind Ladytron nun endlich mit neuem Material zurück und wirken kein bisschen langweilig. Mit ihrem gewohnt synthielastigen Sound klingen Ladytron auf The Animal dunkel, bekannt und mystisch. Ihr dazugehöriges, sechstes Studioalbum wird, anders als alle bisherigen, das erste Album der Band sein, welches sie ohne Plattenlabel und somit unter Eigenregie veröffentlichen werden. Mit Jim Abbiss haben sie sich zusätzlich einen alten Bekannten ins Boot geholt, der ihre Songs nicht nur kennt und daher produziert, sondern vielmehr auch den Sound Ladytrons versteht wie kein anderer, wie Frontsängerin Helen Marnie erklärt. dabei hat Abbiss bereits Songs für Bands wie die Arctic Monkeys, Kasabian oder Adele produziert. Auf The Animal geht es rasant zurück in die New-Wave Zeit der 80er Jahre und ist der Song mit seinem morbiden Charme eine Novum. Ein Stern der New-Wave-Ära der 2000er ist damit zurück und begeistern auf ganzer Linie.

SG Lewis – Entspannter Dance

SG Lewis feat. Gallant - Holding Back

SG Lewis feat. Gallant – Holding Back

Der 22 jährige Liverpooler Sam Lewis alias SG Lewis überrascht mit viel kindlicher Freude. So hatte der junge Produzent doch einmal all seine Coolness verloren, als plötzlich Pharell Williams vor ihm stand. Lewis hatte bereits früh Instrumente gespielt, anstatt sich auf dem Spielplatz wiederzufinden. Was für die einen ein absoluter Nerd war, war für ihn die reinste Erfüllung. Als er dann in ein Alter kam, in dem Dancemusik ins Spiel kam, legte Lewis die Instrumente zur Seite und entschied sich zu DJ’n. Dies hat ihn bis heute zu massenhaft Auftritten eingebracht. So konnte sich Lewis in Liverpool einen Namen erarbeiten und wurde schließlich vom Plattenlabel PMR unter Vertrag genommen. PMR ist die Heimat von Disclosure, Julian Bashmore und Jessie Ware – also waren Helden des aktuellen Dancefloors in Großbritannien. Mit seiner Single ‚Holding Back‘ zeigt Lewis eine Nuance der Dancemusik, die mittlerweile als eigenständiges Genre gesehen werden kann – die des Chill-Out-Dance‘. Diese Musik, die zum Aufstehen oder lange im Bett bleiben passt oder auf einer After-Hour-Party zum Abschluss gespielt wird. Sie überträgt einfach das Gefühl von Glück und Zufriedenheit. Und genau so klingt ‚Holding Back‘ von SG Lewis – nach Zufriedenheit. Unterstützung erhält SG Lewis vom amerikanischen Singer/Songwriter Gallant, der mit seiner Stimme so retro klingt, dass der Song einerseits ein 70er-Jahre Sample sein könnte und andererseits nach einem jungen Usher klingt. So ist ‚Holding Back‘ der perfekte After-Work song für die warmen Tage im August.