Postiljonen – Große Gefühle und verträumte Wünsche

Dass das schwedische Pop-Trio Postiljonen noch nicht den ganz großen Durchbruch erfahren hat, bleibt vielen ein Rätsel. Schlagen sie doch in die gleiche Kerbe wie M83 und machen euphorischen Dream-Pop, der sich so zart aber mächtig anfühlt, dass man sich darin nur verlieren kann. Mit ihren beiden Alben Skyer (2013) und Reverie (2016) steuerten sie große Hymnen wie Skyer High, How Can Our Love Be BlindGo! und Crazy bei. Dabei sind ihre Songs von Verlust, Freude, Schmerz und Liebe geprägt. Mit ihrer neuesten Single Chasing Stars behandeln die drei Stockholmer das Gefühl, Sehnsucht nach jemanden zu haben, dem man früher einmal sehr nahe war. Dieses warme Gefühl, nicht nach der Rückkehr in dieses Gefühl zu jagen, sondern es einfach für den Moment zu wecken und es zu spüren, ist auf Chasing Stars allgegenwärtig. Dabei bleiben Postiljonen in ihrem überbordenden Dream-Pop zu Hause und lassen uns auf der Tanzfläche eines jeden Indie-Clubs ausrasten. Postiljonen wecken einmal mehr Gefühle von Euphorie und Glück und zaubern uns ein riesiges Lächeln in unser Gesicht und lassen die Zeit, bis zu ihrem dritten Album, hoffentlich nicht all zu lange dauern.

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MJ Cole feat. Freya Ridings – Die Geschichte einer großen Stimme

Freya Ridings gilt als eine der heißesten Anwärterin, 2019 ganz groß durchzustarten. Mit ihrer Single Lost Without You schaffte sie es 2017 bis in die britischen Top-10 der Singlecharts. Nun gibt es auch einen Veröffentlichungstermin für ihr Debütalbum Freya Ridings, welches am 31. Mai 2019 erscheinen wird. Ihre ausufernde Stimme und der warme Klang lassen Ridings sofort auf einer Stufe mit Hannah Reid von London Grammar steigen – ist doch die übertragende Emotion so reich und voll, dass man eine Symphonie zu erleben scheint. Zusammen mit dem britischen Produzenten und Musiker Matthew James Firth Coleman alias MJ Cole, der bereits Musik für Mary J. Blige, Dizzee Rascal, Example oder Sam Smith produzierte und Remixe für Jess Glynne, Amy Winehouse, Alicia Keys oder Mariah Carey veröffentlichte, hat sie nun mit Waking Up eine mystische Pianoballade veröffentlicht, die voluminös und gewaltig klingt. Dieser Song wird auf MJ Coles nächster Platte zu finden sein und ebenfalls gute Chancen haben, es auch auf Ridings Debüt zu schaffen. Waking Up ist der perfekte Begleiter durch die kommenden Wintermonate, bis bei den Textzeilen I’m waking up… der Frühling erwacht.

Jamie Cullum – Einsatz mit Gefühl

Seit nunmehr 38 Jahren gibt es von der britischen BBC Television die Charityaktion Children In Need – die sich als eine Art Spendenmarathon für Kinder sieht. In diesem wurden über die vergangenen drei Dekaden mehr als 1 Milliarden Pfund gesammelt. Seit 1985 gibt es auch einen jährlichen Spendenmarathon-Song, der von bekannten Künstlern wie Lou Reed, S Club 7, Ellie Goulding oder Katie Melua beigesteuert wurde. Dieses Jahr kommt der Song von dem mittlerweile auch seit fast 20 Jahren singenden Briten Jamie Cullum. Mit Love Is In The Picture beschert uns der Jazz- und Pop-Sänger eine ruhige Pianoballade, bei der Cullum so wunderbar warm singt und gänzlich auf pathetische Momente verzichtet. Dabei klingt Cullum klar und nach Understatement, dass man sich keinen besseren Titelsong für eine Spendenaktion für Kinder vorstellen könnte. Aber auch abseits der Charityveranstaltung funktioniert  Love Is In The Picture zu den kalten und dunklen Tagen vor der Haustür. Damit passt Cullums Song perfekt in die Vorweihnachtszeit und wärmt uns alle mit seinem Sound.

Clueso – Konzertkritik (Huxley’s Neue Welt 2018)

Er kam, sah, siegte! Nicht anders ist zu beschreiben, was der Thüringer Musiker Clueso am vergangenen Dienstag in Huxley’s Neue Welt ablieferte. Clueso hat Erfahrung, ist in die Popwelt hinein gewachsen und hat alle Phasen eines Musikers durchlaufen. Vom Newcomer-Dasein, über die ersten Hypes, bis zu Zweifeln und einer Neuausrichtung – die ihm abermals einen Erfolgsschub bescherte – verpackt der 38-jährige Sänger all seine Erfahrungen und Emotionen immer wieder in Songs und erreicht damit ein Publikum zwischen Jung und Alt. Mit seinem aktuellen Album Handgepäck I schaffte es Clueso zum dritten Mal hintereinander die Pole-Position der deutschen Albumcharts zu erreichen und überraschte gleichzeitig mit einem Sound, der von akustischer Musik und Zurückhaltung geprägt ist. Sind doch alle Songs auf Handgepäck I im Laufe der vergangenen sieben Jahre entstanden, als der Sänger auf Reisen war. Davon beeinflusst, klingt Handgepäck I nach Weite, vorbeiziehenden Landschaften und einer entspannten Grundhaltung, die selbst Cluesos entspannte Art nochmal steigern lässt.

An diesem kalten Novemberabend rief er nun schließlich seine Fans auf, in die Konzerthalle am Neuköllner Hermannplatz zu kommen. War die Halle zum bersten voll und ausverkauft, folgten diesem Aufruf anscheinend viele seiner Fans. Pünktlich wie ein Maurer betrat der Sänger um 20:30 Uhr – ohne Vorband – die Bühne und begann mit den ersten Songs Morgen Ist Der Winter VorbeiEs Ist Schon Spät und Neue Luft. Dabei knisterte es still in der Halle und klangen die Gitarrensaiten voluminös und warm. Hiernach begrüßte er das Berliner Publikum und ließ sympathisch von der Stange, dass er ja doch immer etwas aufgeregt sei, das Publikum hier ihn aber so herzlich empfangen habe, dass dieses Gefühl schon fast verflogen sei.

Songs seiner Idole

Mit Vier Jahreszeiten An Einem Tag kündigte Clueso im weiteren Verlauf sein erstes Cover an diesem Abend an. Hat es der – im Original von der Australischen Band Crowded House geschriebene – Song tatsächlich in übersetzter Version auf das Album und sogar zur Singleauskopplung geschafft, kommentierte der Sänger, dass Englisch nicht so sein Ding sei und er diesen Song aber so sehr mochte, dass er ihn übersetzte und neu interpretiert habe. Dabei blieb der Sänger sehr nahe am Original und erhielt die traurig, emotionale Stimmung des der englischen Version. Mit Du Und Ich folgte anschließend eine poppigere Nummer, die ebenfalls als Singleauskopplung im vergangenen Sommer durch die Radios hallte und die gedämpfte Stimmung im Publikum wieder mit Energie füllte.

Mit den folgenden Songs läutete Clueso schließlich eine Strecke von älteren Songs ein, die auf die akustische Tour angepasst wurden. Da fielen mit Keinen Zentimeter und der Udo Lindenberg Kollaborationssingle Cello spätestens hier alle Hemmungen mitzusingen und hörte man bei den einschlägigen Textzeilen das Publikum um sich herum mal ruhig, mal frenetisch mitsingen. Mit den Worten, dass das Berliner Publikum immer etwas anders sei, quittierte er die Aussage mit dem Zusatz, dass es den Sänger mit einer ruhigen und offenen Haltung aufgenommen habe und er sich pudelwohl fühlte. Nach Cello kam der Sänger allerdings nicht drumherum, vom Hamburger Panikrocker Udo Lindenberg zu reden und teilte Anekdoten wie, dass Lindenberg rauchend in der Lobby eines Hotels darauf hingewiesen wurde, dass das Rauchen hier nicht gestattet sei und es noch nicht einmal einen Aschenbecher gäbe, mit den Worten Ja… früher stand hier mal einer. Diese Erinnerungen zauberten Clueso, während er sie erzählte, eine kindliche Begeisterung ins Gesicht und man mochte fast eine Art Heimeligkeit durch das Geschichten erzählen zu vernehmen.

Mit Chicago folgte schließlich einer seiner stärksten Songs und erzeugte dabei mit der Tragik, die der Text ausdrückt eine Gänsehautstimmung unter dem Publikum, die eine Mischung aus Empathie und Willenskraft ausstrahlte. Im Anschlus folgte mit Es Brennt Wie Feuer eine deutsche Interpretation des Bruce Springsteen Songs I’m On Fire. Dabei outete sich Clueso als großer Springsteen Fan und sorgte zur Mitte des Songs für einen – fast schon ekstatischen – Moment als er in den Refrain des Kings Of Leon Hits Sex On Fire überging und auf der Bühne kurzzeitig durch flirrende Gitarren das Gefühl, ein Rockkonzert zu besuchen, aufflammte.

Clueso mit Baguette aber ohne Annett Louisan

Fanpost war schließlich der älteste Song seiner Diskografie an diesem Abend – wurde dieser doch auf dem 2005er Album Gute Musik veröffentlicht. Mit Freidrehen und Gewinner drehte Clueso schließlich noch einmal voll auf und animierte das Publikum mitzusingen, bevor mit Paris eine kleine Chansonnummer folgte. Hierbei erinnerte Paris an Songs aus Annett Louisans Repertoire und würde sicherlich auch eine wunderbare Kollaboration mit ihr ergeben. Mit einer kurzen Verabschiedung kam die Band und Clueso nach knapp einer Minute wieder auf die Bühne um mit dem Mash-Up Achterbahn und Zusammen – eine Zusammenarbeit mit den Fantastischen Vier – nochmal richtig durchzustarten. Im Anschluss mit einer Jam-Session über Berlin, Zugehörigkeit, Toleranz und Umwelt rappend, zeigte Clueso, dass er immer noch die Skills des Freestyles beherrscht und beendete schließlich das Konzert mit dem melancholisch, schönen Barfuß.

Nach 18 Songs, 2 Stunden und 10 Minuten voller Power, einem unglaublichen Unterhaltungswert und Musik aus den Genres Hip-Hop, Rock, Pop und Chanson, verabschiedete sich Clueso schließlich endgültig von der Bühne und bedankte sich für die Herzlichkeit und das mal totenstille Lauschen, mal begeisterte Abgehen.
Hatte Clueso in den letzten vier Jahren insgesamt sechs Konzerte in der Hauptstadt gegeben, überraschte und begeisterte die Stimmung der Fans, die keine Ermüdungserscheinungen – den Musiker zu sehen – zeigten. Ebenso legte Clueso eine Energie an den Tag, die in Anbetracht der Anzahl an Berliner Konzerten zusätzlich begeisterte. Clueso ist ein Profi durch und durch. Er weiss, worauf es ankommt und wie er ein Publikum mitziehen kann. Dies schafft er allerdings so sympathisch und unterschwellig, dass man das Gefühl bekommt, einen Freund auf der Bühne zu haben.

RY X – Vom Wind der Wüste

Stetig und warm – wie der Wind in der Wüste, so klingt RY X‘ neue Single YaYaYa. Mit sanfter Gitarre, eine dunklen und sphärischen Piano im Hintergrund und der warmen, brechenden Stimme RY X‘ klingt die mittlerweile dritte Singleauskopplung, aus dem am 15. Februar 2019 erscheinenden neuen, zweiten Album unfurl, sanft und schwer zugleich. Nach seinem 2016er Debütalbum Dawn umspannt RY X nun auf unfurl einen voluminöseren Sound, der eine Art aufblühen zu neuen Richtungen beinhaltet, ohne dabei die Herkunft seiner Musik zu vergessen. Nach den Singles Untold und Bound zeigt sich auch auf YaYaYa, dass die musikalische Intimität durch die Verletzbarkeit des Sängers entsteht und uns zeigt, wie reich und emotional Musik sein kann. Damit macht sich RY X nun auch auf Welttournee und spielt unter anderem in den USA, Australien und Europa in – wohl schnell – ausverkauften Locations.

Douwe Bob & Jacqueline Govaert – Gewinner mit Gefühl

Mit einer 1A-Castinglaufbahn hat sich der niederländische Singer/Songwriter Douwe Bob in den letzten Jahren zu einem der bekanntesten Sänger des Landes gemausert. Hat er seit seinem Sieg der Castingshow De beste singer-songwriter van Nederland 2012 bereits drei Alben veröffentlicht, konnten sich diese allesamt in den Top-10 platzieren und eines sogar den Thron besteigen. Nun steht seit letzten Freitag mit The Shape I’m In sein viertes Studioalbum sowie die Single I Do in den Regalen. Auf I Do hat er sich seine ehemalige Jurorin Jacqueline Govaert dazugeholt und präsentiert sich damit im Duett. Govaert – selbst über 12 Jahre Frontsängerin der sehr erfolgreichen Band Krezip – gibt mit ihrer warmen und unverkennbaren Stimme die Gesangspartnerin. Beide lassen I Do zu einer fantastischen Ballade wachsen, die wunderbar in die besinnliche Jahreszeit passt. Nur von einem Piano begleitet, singen sie so klar und warm, dass wir uns am liebsten zu ihnen an den Kamin gesellen möchten.

Dido – Sanfte Rückkehr nach fünf Jahren der Stille

Die Stimme Englands ist zurück! Was Adele für unsere aktuelle Dekade ist, ist Dido für die 2000er. Eine so einfühlsame Stimme mit sensiblen Texten und noch fragileren Sounds – das ist Dido Armstrong. Mit ihren ersten beiden Alben No Angel und Life For Rent verkaufte sie zusammen mehr als 34 Millionen Einheiten. Mit den beiden Nachfolgealben Safe Trip Home und Girl Who Got Away konnte sie jedoch den Erfolg nicht wiederholen und verkaufte je nur rund 500.000 Einheiten. Als Grund hierfür zählt sicherlich auch, dass Dido sich auf diesen beiden Alben eher dunkleren Sounds zugewandt hatte und daher eine Massentauglichkeit nicht mehr unbedingt gegeben war. Darüber hinaus veröffentlicht Dido in einem ungefähren Fünfjahres-Rhythmus ihre Alben, was in der heute, sehr schnelllebigen Musikwelt, fast schon wie eine ganze Generation zählt. Und dennoch hat uns Dido auf ihrer gestern veröffentlichten Single Hurricanes von der ersten Sekunde und dem ersten Ertönen ihrer Stimme sofort zurück. Ist es doch diese warme, sanfte, fast schon hauchende Stimme, die uns ein Gefühl der Geborgenheit gibt und uns vorkommt, als würden wir einen alten Freund wiedersehen. Dabei verbindet Dido zwei großartige Elemente – anfangs noch an den Sound ihres zweiten Albums Life For Rent erinnert, wandelt sich Hurricanes zur Mitte hin, zu einer sanft, elektronischen Wolke, in der die Sängerin mit einem großartigen Hall zu verschwinden droht. Bis sich ihre Stimme schließlich zum Höhepunkt am Ende des Songs auflöst, um nach Sekunden der Stille wiederzukommen und sich klar und warm zu verabschieden. Auf Hurricanes kann man den Wunsch nach Veränderung der britischen Sängerin durchleben und hört dabei deutlich die Zusammenarbeit mit ihrem Bruder Rollo heraus. Erstmals, seit 15 Jahren, wird Dido zur Veröffentlichung ihres fünften Studioalbums Still On My Mind, am 8. März 2019, auch wieder auf Tour gehen. Bis dahin wird uns Hurricanes durch den Winter begleiten.

AVEC – Mit warmer Stimme gegen die Stille

Im September hatte die Österreicherin AVEC – mit Heaven/Hell ihr zweites Studioalbum veröffentlicht. Nun kam sie am vergangenen Donnerstag zu einem Konzert in den Berliner Club Gretchen und präsentierte uns das Album in einer warmen und knisternd stillen Atmosphäre.

Als Support traten, die ebenfalls aus Österreich kommenden, We Love Silence auf. Mit ihrer Mischung aus selig, ruhigen Arrangements, Cello, sanften Synthies und Lukas Staudingers weicher Stimme, wurde das, über die letzten Jahre zum Trio angewachsene, Gespann zum perfekten Support-Act für die 23-jährige Sängerin. Hierbei schafften es We Love Silence eine Mischung aus Pop, klassischen Elementen und modernen elektronischen Einflüssen zu verarbeiten.

Schließlich kam AVEC mit ihren drei Jungs auf die Bühne und spielte mit ihrer Akustikgitarre sofort los. Gleich in den ersten Songs gab uns die Sängerin mit Love eine ihrer aktuellen Singles zum Besten und begeisterte mit Natürlichkeit und einer charmanten Art. Anfangs noch mit Jacke bekleidet, präsentierte sie sich im Laufe der Show mit einem schwarzen Oberteil, das ihre Tattoos an den Armen wie Marienkäferflecke hervorstechen ließ. Mit so wunderbaren Songs wie Over Now BreatheYours und Alone stimmte AVEC den Abend fast gänzlich in eine heimelige Atmosphäre. Immer wieder auch zum Publikum sprechend, bedankte sich AVEC für die Aufmerksamkeit, die hier so hoch war, dass selbst in den hintersten Reihen nicht gesprochen wurde. Die daraus entstandene Stille, ließ selbst die Sängerin staunen und so scherzte sie, dass man dann ja auch jeden Fehler hören würde. Natürlich gab es aber keine Fehler, die es zu hören möglich gewesen wäre. Bei Under Water und Close kam es dann zu einem schönen Sternenhimmel, der durch die überdimensionale Discokugel des Gretchens, die Decke zum Leuchten brachte. Schließlich kamen auch noch Ida Leidl mit ihrem Cello und Lukas Staudinger von We Love Silence auf die Bühne, um AVEC zu begleiten. Dabei begeisterte AVEC mit einer Stimme, die so warm, wie das Knistern eines Kaminfeuers war.

AVEC zeigte an diesem Donnerstagabend sehr viel von sich. Sinnlich, bestimmt, fragil, verletzlich und stark waren die vorherrschenden Emotionen, die hier auf der Bühne zum Vorschein kamen. Und immer mit dabei – ein Soundteppich, der vom Träumen und Sehnsucht geprägt war. Mit einer mal verführerisch tiefen, mal drängend klaren Stimme ließ uns AVEC an ihren Emotionen teilhaben und hatte damit den Abend im Gretchen in einen Moment der Geborgenheit verwandelt.

Eine so sympathische, bodenständige, wie starke Künstlerin live auf der Bühne zu sehen gehört auf jede Liste eines Konzertgängers und kann im Falle der österreichischen Sängerin nur wärmstens empfohlen werden.