Angels & Airwaves - Kiss & Tell

Angels & Airwaves – Der ganz große Sound ist zurück

Es waren turbulente Jahre, die Tom DeLonge seit 2015 durchlebt hatte. War seine Jugendband Blink-182 seit ein paar Jahren wieder aus ihrer Bandpause zurück – die DeLonge als Mitbegründer der Supergroup Angels & Airwaves produktiv nutzte – folgte 2015 der endgültige Schritt, diese zu verlassen. Schließlich stand es nicht schlecht, um den ehemaligen Frontsänger Blink-182s, denn mit Angels & Airwaves war DeLonge seit 2005 äußerst erfolgreich unterwegs. Brachten Angels & Airwaves 2014 mit The Dream Walker ihr letztes Studioalbum raus, löste sich der Sound zunehmend in eine verträumte Art von Rock auf. Nun ist mit Kiss & Tell die erste Single seit drei Jahren veröffentlicht worden und zeigt, dass sich Angels & Airwaves auf den Sound der Anfänge der Band konzentrierten. Dabei kommentiert DeLonge den Anfang von Kiss & Tell als eine Art Ode an die Beach Boys. Mit den dreistimmigen Harmonien zu Beginn von Kiss & Tell erinnert es allerdings auch an Synthie-Acts wie M83. Schließlich setzt der typische Schlagzeug- und Gitarrensound ein, der DeLonges Rückkehr zum starken Refrain mit seinem unverkennbaren Gesangsstil ebnet. Kiss & Tell ist ein wahres Geschenk an all die Fans, die sich nie so ganz von Blink-182 verabschieden konnten aber auch den modernen Elektrorock der Angels & Airwaves lieben gelernt hat.

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Maps – Die Klangwolke des James Kenneth Chapman

Als Maps 2007 mit We Can Create rauskam, gab es ein kleines Beben in den britischen Feuilletons. Hatte James Kenneth Chapman doch mit seinem Debütalbum als Maps für eine volle Platte Dreampop gesorgt, die es galt, aus den verstaubten Subgenre Shoegaze rauszuholen. Mit Künstlern wie M83, Beach House oder Lana Del Rey ist es Künstlern gelungen, in ihren ganz eigenen Feldern den Dreampop populär zu machen. Maps allerdings, war ein Wegbegleiter der Ausbreitung des neuen Dreampops in den 2000ern. Mit Lost My SoulDon’t FearIt Will Find You, You Don’t Know Her Name und To The Sky hatte Maps gleich fünf Songs als Single veröffentlicht und wurde sogar für das beste Album für einen Mercury Music Prize nominiert. Nun ist Chapman nach 6 Jahren der Stille mit der Single Just Reflecting zurück und begeistert mit einem großen Sound, wunderbaren Bildern und James Kenneth Chapmans Dabei klingt Just Reflecting fast schon nach einem Befreiungsschlag. Mit großer Instrumentierung und ausufernden Sounds ist Just Reflection damit presenter denn je und zeigt uns, wie groß Kenneth Chapman klingen kann.

Postiljonen – Große Gefühle und verträumte Wünsche

Dass das schwedische Pop-Trio Postiljonen noch nicht den ganz großen Durchbruch erfahren hat, bleibt vielen ein Rätsel. Schlagen sie doch in die gleiche Kerbe wie M83 und machen euphorischen Dream-Pop, der sich so zart aber mächtig anfühlt, dass man sich darin nur verlieren kann. Mit ihren beiden Alben Skyer (2013) und Reverie (2016) steuerten sie große Hymnen wie Skyer High, How Can Our Love Be BlindGo! und Crazy bei. Dabei sind ihre Songs von Verlust, Freude, Schmerz und Liebe geprägt. Mit ihrer neuesten Single Chasing Stars behandeln die drei Stockholmer das Gefühl, Sehnsucht nach jemanden zu haben, dem man früher einmal sehr nahe war. Dieses warme Gefühl, nicht nach der Rückkehr in dieses Gefühl zu jagen, sondern es einfach für den Moment zu wecken und es zu spüren, ist auf Chasing Stars allgegenwärtig. Dabei bleiben Postiljonen in ihrem überbordenden Dream-Pop zu Hause und lassen uns auf der Tanzfläche eines jeden Indie-Clubs ausrasten. Postiljonen wecken einmal mehr Gefühle von Euphorie und Glück und zaubern uns ein riesiges Lächeln in unser Gesicht und lassen die Zeit, bis zu ihrem dritten Album, hoffentlich nicht all zu lange dauern.

Like Elephants – M83 oder doch Indie 2.0?!

Bereits vor zwei Jahren hatten Like Elephants aus Österreich mit ihrem Debütalbum Oneironaut alle Liebhaber von 80er Jahre Synthies und M83 aufhorchen lassen. Mit ihrer neuen Platte Kaleidoscope, die Mitte September erscheinen wird, haben Frontsänger Viktor Koch, Gitarrist Martin Wührer, Bassist Roland Gugerbauer und Schlagzeuger Christian Luger ein Stück Musik produziert, bei welchem man sich fragt, woher die Band dieses Gefühl von Weite entwickeln konnte. Bietet ihr Heimatort Grieskirchen doch gerade einmal 5.000 Einwohner und haben Like Elephants somit bereits mehr als den halben Ort dazu bekommen, sie auf Facebook zu liken. Mit der Single Video Game setzen die Jungs nun auch zum Sprung an, in Europa Fans zu gewinnen. Dabei dürfte ihnen die Ähnlichkeit zur französischen Band M83, rund um Anthony Gonzalez, deutlich behilflich sein und ihnen einen ordentlichen Popularitätsschub geben. Lässt man diesen Aspekt einmal beiseite, besticht Video Game durch viel Synthie, einem Gesang, der in Dream-Pop abdriftet und jeder Menge Euphorie und präsentiert sich so als heißer Anwärter für eine Genieße-das-Leben Hymne.

Postiljonen – Skandinarviens Dreampoptrio ist zurück!

Postiljonen – Crazy

Mit Euphorie, schwelgenden Beats und einer hauchenden Frontsängerin Mia Brox Bøe hatten Postiljonen vor zwei Jahren mit ihrem Song Go direkt ins Schwarze getroffen. Nicht zuletzt, da ihr Sound eine regelrechte Soundgrandiosität übermittelt. Da kommen Saxophone genauso vor, wie pumpende Beats und Synthies. Nachdem das Trio Bøe, Joel Nostrum Holm und Daniel Sjörs Ende 2015 mit Reverie ihr zweites Album veröffentlicht wurde es ruhig um sie. Widmeten sie sich doch Soloprojekten oder zehrten vom Erlebten des zweiten Albums. Dies musste kompensiert werden und mündet in einer neuen Single. Dabei klingt Crazy einmal mehr nach fabelhaften Dreampop, der in Soundwellen zu einem kommt. Hier treffen Synthies auf schnelle Beats und einem sehnsuchtsvollen Gesang Bøes. Dabei singt Bøe mal verführerisch naiv, mal traurig und verzweifelt und spiegelt Crazy das Gefühl wieder, dass das Trio in den vergangenen Monaten erleben durfte. Abschließend endet Crazy schließlich in einem weichen ausfaden. Dass Postiljonen mit Crazy ihr drittes Album vorbereiten und dennoch nicht auf den Zug der Dreampop-Bands wie Beach House und M83 aufgestiegen sind erstaunt. Das Zeug dazu liefern die drei auf jeden Fall seit Jahren.

MELT! 2016 – Alles neu in Ferropolis – Tag 1

MELT! Festival 2016

MELT! Festival 2016

Es ist wieder Juli. Wie jedes Jahr im Juli, gab es auch 2016 wieder eine Ausgabe des MELT! Festivals in der Stadt aus Eisen – Ferropolis. Wurde das letztjährige MELT! mit dem Resümee abgeschlossen, 2016 eine komplett überarbeitetes Festival zu präsentieren, durfte man sich dieses Jahr in der Tat von so einigen Neuerungen überraschen lassen.

Was war? Was kommt? Was ist geblieben?

Betrat man am Freitag das Festivalgelände zum ersten Mal, fiel einem sofort auf, dass das Intro-Zelt nicht mehr existierte. Hier stand eine riesige, aus Paletten gebaute Hand, die einen imaginären Revolver hielt. Direkt dahinter wurde die Block-Party aufgebaut. Eine Kreativlandschaft, die aus Baucontainern bestand und Platz für eine Tanzfläche mit erhöhtem DJ-Pult bot. Hier konnte man wahlweise chillen, tanzen, kreativ werden oder einfach Fotos in einer, aus dem Nichts gezauberten Partylandschaft, machen. Wo früher die Mainstage stand, war dieses Jahr die Medusa aufgebaut – eine Bühne, in etwa so groß wie die Gemini Stage und ebenso überdacht. Auf der Fläche, der ehemaligen Gemini Stage, war nun die MELT Stage und damit die Mainstage zu Hause. Hier wurde einem erst bewusst, wie groß die Fläche der Gemini Stage war.

Melt! Festival 2016

Melt! Festival 2016

Als weitere Bühnen kamen die Orangerie – nach zehn Jahren das erste Mal wieder mit dabei, der MELT!-Selektor – an der ehemaligen Schaltzentrale des Tagebaus, die Big Wheel Stage und der Gremmin Beach hinzu. Während der MELT! Selektor von der ehemaligen Schaltzentrale umgeben, für richtiges Clubgefühl unter freiem Himmel sorgte, war der Gremmin Beach als Bühne deutlich geschrumpft. Stand hier letztes Jahr noch ein richtiger Bühnenaufbau, hatte die diesjährige Bühne den Look eines Tipizeltes, war aus Holz und sorgte so für einen ganz besonderen Charme.

Ganz besonderen Charme hatte auch der Forest, der erstmals für die MELT! frei zugänglich war. Hier wurde das hintere Waldstück, das sich vom MELT! Selektor, vorbei an der Big Wheel Stage bis zum Gremmin Beach zog, mit allerlei Gimmicks versehen und waren eingebudelte Autowracks, Hängematten, Fässer und ein Seecamp hergerichtet und mit vielen Leuchtröhren illuminiert. So hatte der Forest speziell in den Nachtstunden regen Zulauf und amüsierten sich hier die MELT!-Gänger an allen Tagen sichtlich. Amüsieren konnte man sich allerdings auch vor der MELT! Stage, gab es hier doch eine Seilbahn, die 10 Meter über den Köpfen der Zuschauer entlang führte und einen herrlichen Blick auf die Bühne frei gab, sowie zum Sonnenuntergang nur zu empfehlen war.

Eine weiteres Highlight war die Desperados Play It Loud! Area, die mit 90er Jahre Musik das halbe Festival beschallte und für Stimmung sorgte, die selbst in der Nacht zu Montag bis weit nach 2 Uhr lief. Hier wurde zu Britney Spears‘ Hit Me Baby One More Time über Spice Girls‘ Wannabe bis hin zu Backstreet Boys‘ Everybody (Backstreet’s Back) alles gespielt was man aus der Dekade kennen könnte und ebenso frenetisch gefeiert. Diese Stage war über die gesamten drei Tage eine Garant für ausgelassene Stimmung und Partyfeeling pur.

Wieder mehr Elektro anstatt Indie

Schaute man auf das Line-Up, hatte sich das MELT! 2016 deutlich zu mehr elektronischer Acts bekannt. So gab es zwar mit der Orangerie immer noch eine Stage, die dem Gitarrensound gewidmet wurde, auf allen anderen Bühnen regierte jedoch vornehmlich elektronische Musik. Und so begann der Freitag auch mit dem Kölner Produzenten und Soundtüftler Roosevelt. Auch wenn erst vier Wochen nach seinem MELT! Auftritt das gleichnamige Debütalbum erschien ist Roosevelt schon lange kein Newcomer mehr. So tritt er doch seit 2012 auf und veröffentlichte seitdem 8 Musik-Videos. Wer Marius Lauber, so Roosevelts bürgerlicher Name, verfolgt, hat sicherlich schon das ein oder andere mal einen Auftritt des Kölners genießen können. Auch auf dem MELT! hatte er auf der Medusa Bühne die Songs seines Debütalbums präsentiert. So mischte Roosevelt ältere Songs wie Montreal, Elliott und Sea zwischen die seines Debütalbums. Was auf der großen Bühne jedoch erstaunte war, dass man Laubers Stimme, vor allem Anfangs, angespannt wahrnahm. Es wirkte fast so, als hätte Lauber Lampenfieber gehabt. Dies sollte sich jedoch zur zweiten Hälfte seines Auftritts ändern und in die Souveränität wandeln, die man von seinen Clubkonzerten gewohnt war. So war Roosevelts Auftritt durchaus interessant und durch die Stimmungswechsel unerwartet abwechslungsreich. Auf der Hauptbühne fing kurze Zeit später der Brite Jamie Woon an und zog ein eher älteres Publikum an. So tanzten Mittdreißiger zu Songs wie Lady Luck, Night Air, Sharpness oder einem Cover des Aaliyah Songs Try Again. Durchaus angenehm war hier, dass das Publikum eher zu den Songs schwelgte anstatt sich zu verausgaben – was sicherlich auch an einem eher entspannten Auftritt Woons lag.

Newcomer neben alten Hasen

Zurück auf der Medusa Stage gab es den britischen Newcomer Mura Masa zu sehen. Mit gerade einmal 20 Jahren hat er dieses Jahr seinen Durchbruch feiern können. Sein Mix aus R&B, Electro und Dub-Step-Elementen, sowie südländischen Instrumenten. funktioniert auf der Bühne so gut, dass sich die Meduse schnell füllte. Mit dabei war immer eine Sängerin, die vor allem bei What If I Go und Firefly das Zelt abbrannte. So überzeugte Mura Masa durch unglaublichen Rhythmus und ganz viel tanzbarer Musik. Knapp eine Stunde später performte dann ein Künstler auf der MELT! Stage, der noch vor drei Jahren die Gemini Stage zum bersten brachte. War der Zulauf zum damaligen M83 Gig doch derart groß und die Bühne für diesen Act viel zu klein, dass als logische Konsequenz die Mainstage kommen musste. So war es nicht anders zu erwarten, als dass sich auch hier schnell der Platz vor der Bühne bis nach hinten zu den Treppen füllte. Mit Songs aus seinem neuen Album Junk und dem Vorgänger Hurry Up, We’re Dreaming wie Go!, Do It, Try It, Road Blaster oder Reunion und Steve McQueen schaffte der Franzose es ein kollektives Feuerwerk an positiver Stimmung zu entfachen. So sah man sich um und blickte durchweg in grinsende, tanzende und singende Gesichter. Dies alles sollte durch M83’s Schlüsselsong Midnight City sogar noch getoppt werden. War hier doch das totale Ausrasten angesagt und sprangen, sangen, tanzten und freuten sich Tausende gleichzeitig diesen Song zu hören. Da wurden rote Bengalos gezündet und tauchten die Menge in Nebel, Fahnen geschwenkt und wurden Unzählige auf die Schultern gehoben. Was blieb, war eine Menge, die nach Abgang der Band mit dem Gefühl zurückgelassen wurde, gerade einen der Höhepunkte des Festivals erlebt zu haben.

Direkt im Anschluss kamen Tame Impala aus Australien mit einer Mischung aus Psychedelic Rock, Indie und Elektro und verzückten die Fans mit Songs wie Let It Happen, The Less I Know The Better und Elephant. Natürlich dürfte auch die Mark Ronson Nummer Daffodils, die Ronson zusammen mit Tame Impala Frontsänger Kevin Parker aufnahm, nicht fehlen. So überraschte gerade dieser Song viele, die Tame Impala hier das erste Mal kennenlernten. Als Abschluss des ersten Festivaltages folgte auf der MELT! Selektor Stage das Berliner DJ Duo Mdslktr. Die harten Bässe und die von Gebäuden umgebene Bühne sorgten dafür, dass sich der komplette Sound nur in Richtung des Publikums entladen konnte. Was dazu führte, dass der komplette Oberkörper vibrierte.

Tag eins ging so mit vielen neuen Eindrücken zu Ende und ließ die Vorfreude auf den zweiten Tag und Bands wie Deichkind und Two Door Cinema Club steigen.

The Best Of 2016 Vol.: 03

The Best Of 2016 Vol. 03

The Best Of 2016 Vol. 03

01. Lukas Graham – 7 Years

02. Mount & Nicolas Haelg – Something Good

03. Beau – Gold

04. Icarus feat. Aurora – Home

05. RY X – Only

06. All Saints – One Strike

07. Williams Fitzsimmons – Hear Your Heart

08. Louis The Child feat. K.Flay – It’s Strange

09. Bat For Lashes – In God’s House

10. Jain – Come

11. Flume feat. Kai – Never Be Like You

12. M83 – Do It, Try It

13. Gypsy & The Cat – Inside Your Mind

14. Jack Garratt – Worry

15. Feder feat. Emmi – Blind

16. Ellie Goulding – Army

17. Enter Shikari – Redshift

18. Nicole Millar – Tremble

19. Danny L Harle – Broken Flowers

20. Jake Bugg – Gimme The Love

M83 – Zwischen Disco Clash und sehr viel Trash

M83 - Junk

M83 – Junk

Lange fünf Jahre hat es gedauert, bis der Franzose Anthony Gonzalez und seine Band M83 ein neues Studioalbum vorlegten. Nachdem das 2011er Album ‚Hurry Up, We’re Dreaming‘ den internationalen Durchbruch bedeutete und der Song ‚Midnight City‘ auch heute noch auf jeder Party und in jedem Club ein Muss ist, wurde es still um die Band. Was folgten, waren die Soundtracks zum US-Blockbuster ‚Oblivion‘ und ‚You And The Night‘ – einem französischen Drama, bei dem Gonzales‘ Bruder Yann Gonzalez Regie führte.
Nun ist mit ‚Junk‘ Album Nummer sieben für den 8. April angekündigt und mit ‚Do It, Try It‘ gleich eine Vorabsingle veröffentlicht worden, die überrascht und auf den ersten Blick befremdlich klingt.
Beginnt ‚Do It, Try It‘ mit einem Klavier und einem mal gepitcht, mal nach Auto-Tune klingenden Gesang, wird im Verlauf der 3:38 Minuten ein wahres Syntheziser-Feuerwerk losgelassen, dass eine Verbindung aus M83’s vorherigem Album ‚Hurry Up, We’re Dreaming‘ und den goldenen Zeiten der 80er Jahre schafft. Im Mittelpunkt des Songs steht aber – wie von Gonzalez gewohnt – ein starker Aufbau mit einem explosionsartigen Refrain. Und am Ende stellt man fest, dass ‚Do It, Try It‘ doch eigentlich gar nicht so weit entfernt von dem ist, was man von M83 kennt. Gut, dass die 5 Jahre Warten vorbei sind!

M83 - Do It, Try It

Video: M83 – Do It, Try It

Postiljonen – Dreampop aus Skandinarvien

Postiljonen - How Can Our Love Be Blind

Postiljonen – How Can Our Love Be Blind

Skandinarvien deshalb, da sich die Band aus Mitglieder, die in Stockholm und Bergen wohnen, zusammensetzt. Bereits im Oktober 2015 konnten Ihr hier über die Single ‚Go!‚, der dreiköpfigen Band, lesen. Nun steht übermorgen ihr zweites Album ‚Reverie‘ in den Läden und mit der Single ‚How Can Our Love Be Blind‘ ist eine weiter Single ausgekoppelt. Ihr sphärisch, hallender Sound, und der Dreampop-Beat lassen das Trio an Beach House oder M83 erinnern und schwelgen damit unvoreingenommen in einer Art Luftblase. ‚How Can Our Love Be Blind‘ baut sich im Verlauf der 4:19 min. zur Hymne, mit Trompeten, Schlagzeug und einer hauchend, sehnsüchtigen Stimme Mia Brox Bøe’s auf und holt den Hörer ab. Dieses Lied und Postiljonen verdienen es, beachtet zu werden.