Jon Bryant - Bad Happens

Jon Bryant – Sanfte Untermalung eines Roadtrips

Mit seiner Single Paradise aus dem Sommer 2018 hatte sich der kanadische Sänger Jon Bryant mit einem fast schon hypnotisierenden Song zurückgemeldet und sein viertes Studioalbum Cult Classic für 2019 angekündigt. Nun, ist Bryant bereits wieder ins Studio zurückgekehrt und zeigt mit seiner neuen Single Bad Happens, wie sanft ein Trennungssong klingen kann. Dabei singt sich Bryant durch all die schlechten Angewohnheiten, die man in einer Beziehung entwickelt. Er selbst übt sich darin, mit der einhergehenden Verbitterung umzugehen. Dass ihm dies scheinbar gut zu gelingen scheint, können wir nun auf Bad Happens hören. Klingt der Song nicht ganz nach einem typischen Break-Up-Song, wird vielmehr klar, dass sich Bryant hier auf eine Art Roadtrip begibt, um aus dem emotionalen Loch rauszukommen. So wird mit Perkussions, Gitarren und einem eingängigen Refrain das Weiterkommen angetrieben, welches Bryant zu diesem entspannten Trennungssong kamen ließ. Mit einer Mini-EP von nur zwei Liedern veröffentlicht Bryant neben Bad Happens auch den Song Headphones und wird Anfang April in Hamburg (07.04.), Berlin (08.04.) und München (09.04.) für Konzerte vorbeikommen.

Boris Brejcha feat. Ginger - Happinezz

Boris Brejcha – Mit High-Tech Minimal in den Jahreswechsel

Mit dunklen Beats, Houseelementen und einer mystisch-hallenden, weiblichen Computerstimme kriecht der Rheinland-Pfälzische DJ und Produzent Boris Brejcha mit seinem aktuellen Song Happinezz in die Köpfe der Leute. Dabei hat der – mittlerweile in Frankfurt am Main lebende – Produzent bereits fünf Alben veröffentlicht und macht seit 2006 professionell Musik. Sein Markenzeichen ist immer wieder die venezianische Maske, unter der er bei seinen Auftritten sein Gesicht verdeckt. Nun hat Brejcha für den 24. Januar 2020 sein neues Album Space Diver angekündigt und sorgt gleichzeitig mit der Auskopplung Happinezz für Furore. Diese schafft den Sprung von den Clubs und Tanzflächen der Stadt in die Radios des Landes und wird gleichzeitig zum Soundtrack des nahenden Jahreswechsels. Auf Happinezz holt sich der DJ die gesangliche Unterstützung seiner Freundin Ginger dazu und erzeugt einen dunklen, hypnotisierenden Song, der mit Retro-Soundschnipseln spielt und einmal gehört, nicht mehr aus den Kopf gehen möchte.

Georgia - Started Out

Georgia – Hypnotisierender Dancebeat

In zwei Wochen ist es soweit und das zweite Album Seeking Thrills der britischen Sängerin Georgia steht zum Download, Streaming und Kauf bereit. Darauf enthalten sind die beiden Nummern About Work The Dancefloor und Never Let You Go die jeweils eine ganz eigen Welt der elektronischen Musik regieren. Ist About Work The Dancefloor ein absoluter Partysong, klingt Never Let You Go deutlich kratziger und schneller. Nun ist, kurz vor der Veröffentlichung des neuen Albums, mit Started Out eine weitere Single erschienen, die wiederum eine ganz andere Ecke der Dancemusik füllt. Denn mit Started Out singt sich die Londoner Sängerin mit einem hypnotisierenden Beat durch den fast vier Minuten langen Song und mischt dabei Synthies mit afrikanischen Trommelsounds und schweren Bässen. Hinzu kommen verschwommene Backingvocals und ein Beat, der dazu einlädt, sich auf der Tanzfläche zu verlieren. Seeking Thrills verspricht damit, ein erfrischend abwechslungsreiches Album zu werden und gleichzeitig so tanzbar zu sein, wie es Georgia vorher noch nicht war.

Route 94 feat. Eda Eren - Fever

Route 94 – Ein moderner Danceklassiker

Es ist schon ein paar Jahre her, da hatte der britische DJ und Produzent Route 94 – alias Rowan Tyler Jones – mit Jess Glynne und My Love einen satten Nummer-1 Hit in Großbritannien und stieg auch in Deutschland bis auf Platz 6. Erstaunlich war dies vor allem, da Route 94 2014 gerade erst 20 Jahre alt war. Veröffentlichte Route 94 bis zu seinem großen Durchbruch mehrere Singles und EP’s, kam nach seinem großen Erfolg mit der EP Misunderstood nur noch eine einzige Veröffentlichung zustande. Nun – nach fünf Jahren der Stille –  hat Route 94 mit Fever wieder einen neuen Song veröffentlicht und weicht damit vom poppigen Sound der 2014er Hitsingle ab. Mit Fever und der Unterstützung von Eda Eren ist Route 94 noch tiefer ins Deep-House Genre getaucht und sorgt dafür, dass wir die Hände in die Luft werfen und die ganze Nacht durchtanzen wollen. Fever klingt fast so, als wolle uns Eren mit ihrem Gesang hypnotisieren und tänzelt dabei gekonnt mit den Beats in unserem Kopf herum. Fever ist der perfekte Song, um im Club nachts um 4 Uhr gespielt zu werden – wenn der Körper langsam in eine Art Trancezustand vor Müdigkeit kommt und wir dennoch weiter tanzen wollen.

Leftwing:Kody – Wenn jetzt Sommer wär‘

…dann würden wir alle zu diesem Track tanzen. Es ist der perfekte Sommer Open-Air Song, der mit einer satten 90er Jahre Stimmung und hypnotisierend, prägnanten Vocals auftrumpft. Dabei sind Leftwing & Kody zwei DJs, die sich 2012 zusammentaten, nachdem sie bereits seit Ende der 90er Jahre separat Musik produzierten. Mit ihren ersten Songs hatten sie eingeschlagen, wie eine Bombe und bekamen sowohl vom Publikum, als auch von anderen, großen DJs positives Feedback. Mit I Feel It haben sie nun einen Track veröffentlicht, der die Tanzfläche zum rasen und dabei die Energie der beiden DJs zum kochen bringt. Mit einer grandiosen Bassline und den Ohrwurmlyrics ist I Feel It eine der angesagtesten Housetracks aktuell und wird uns sicherlich auch noch den Herbst über begleiten.

SCHWARZ - Beneath The Skin

SCHWARZ – Das lange Warten hat ein Ende

Nun ist es endlich soweit – mit der Veröffentlichung der neuen Single Beneath The Skin kündigt Roland Meyer de Voltaire – alias SCHWARZ – endlich sein Debütalbum White Room für den 24. Mai 2019 an. Nach den Veröffentlichungen HomeIn Your Eyes und der grandiosen Zusammenarbeit mit Schiller auf Avalanche, klingt Beneath The Skin schon fast wie ein anderer Künstler. Bleibt SCHWARZ seinem elektronischen Sound treu, kommen aber vor allem Beats aus dem Hip-Hop und Urban hinzu. Darüber singt SCHWARZ mit einer zarten und hohen Stimme einen fast schon hypnotisierenden Text. Alles zusammen ergibt eine frische Weiterentwicklung des Sounds und lässt nun einen neuen Blick auf das kommende Debüt werfen. SCHWARZ ist dabei aufregend, abwechslungsreich und immer für einen Twist zu haben und wir dürfen gespannt sein, was uns am 24. Mai blühen wird.

Big Wild – Der musikalische Traum

Maker klingt, wie die klangliche Untermalung eines Traumes. Sanfte Beats, eine hohe Stimme und hypnotisierende Töne lassen Maker zu dem wahr gewordenen Traumsound werden, den der 28-jährige Sänger und Produzent Jackson Stell – alias Big Wild – hier produziert hat. Kommt sein Debütalbum Superdream am 1. Februar 2019 auf dem Plattenlabel Foreign Family Collective des Elektro-Duos ODESZA raus, kann der in Massachusetts, USA geborene Musiker bereits auf eine längere Laufbahn im Musikbusiness zurückblicken. Bereits mit 14 Jahren hatte er begonnen Hip-Hop Beats zu produzieren und veröffentlichte diese unter dem Namen JBeats. Anfang 2017 bekamen wir dann das erste Lebenszeichen des Big Wild Projekts durch die Veröffentlichung der Debüt-EP The Invincible präsentiert. Darauf enthalten waren große elektronische Songs mit Gastsängerinnen wie iDA HAWK und Yuna. Mit seiner nun veröffentlichten Single Maker bekommen wir Stells Stimme selbst zu hören – die so sanft und zart klingt, dass man den Eindruck bekommt, seine eigene innere Stimme zu hören. Bereits über 100 Millionen Mal wurden die Songs von Big Wild gestreamt und lösten somit in den letzten Monaten einen ordentlichen Hype aus. Ob sich dieser Hype auch in Verkaufszahlen widerspiegeln wird, gilt es abzuwarten. Die besten Voraussetzungen dafür hat Steel mit Maker auf jeden Fall!

Balthazar – Vom Fieber der Zukunft

Maarten Devoldere hat musikalisch schon einiges durchgemacht. Gründete er mit vier Freunden 2004 die Band, folgte ein Aufstieg, der verheißungsvoll war. Mit den ersten beiden Alben Applause (2010) und Rats (2012) erarbeitete sich das Quintett eine Hörerschaft, welche die Band schließlich bis nach Südafrika und in die USA brachte. Doch hatte dieser enorme Erfolg auch seine dunklen Seiten. Denn bereits 3 Jahre zuvor verabschiedeten sich zwei der fünf Gründungsmitglieder von der Band und wurden durch andere ersetzt. 2015 konntet Ihr bereits hier auf SOML über die Single Bunker lesen, doch 2018 folgte – nach 14 Jahren Bandzugehörigkeit – mit Patricia Vanneste die weibliche Stimme der Band. Bereits in den beiden Jahren zuvor, hatte sich Balthazar in eine kreative Pause verabschiedet, in der drei der fünf Bandmitglieder Soloplatten veröffentlichten. Nun ist die neu erstarkten Band mit frischem Material zurück und veröffentlicht am 25. Januar mit Fever ihr viertes Studioalbum. Die gleichnamige Single ist dabei eine starke, treibende Nummer, die zwischen Indie und Alternative changiert und in einem fast schon hypnotisierenden Soundgerüst aufgeht. Dabei klingt Devolderes Stimme entspannt aber auch immer etwas bedrängend. Fever ist außergewöhnlich – in vielerlei Hinsicht – und bedeutet eine Zäsur in der bisherigen Bandgeschichte der Belgier. Denn das, was mit dem neuen Album kommen mag, scheint deutlich größer zu werden, als das bisher Bekannte.

The Blaze – Gewaltiges Glück, gewaltiger Schmerz

Die Bildsprache, der Sound, die Geschichten – das alles im Zusammenspiel präsentieren die beiden Cousins Jonathan und Guillaume Alric mit ihrer Band The Blaze. Dabei lassen sie Eindrücke und Gefühle entstehen, die von Wärme, Zuneigung, Trauer, Herzlichkeit, Aggression und Liebe handeln. Ihre kräftige Bildsprache erzählt kleine Kurzgeschichten, wie die in Territory. Hier geht es um einen Migranten, der aus Frankreich in seine Heimat – Algerien – zurückkehrt. Bei Virile erzählen die beiden Pariser die Geschichte einer männlichen Freundschaft, die durch Gemeinsamkeiten und Lebensfreude mehr als nur zwei Freunde darstellt. Auf Queen wiederum, dreht sich alles um die innige Freundschaft unter zwei jungen Frauen, die in einem Trailerpark leben und mit einer stets aggressiven Grundstimmung ihre Freundschaft bemessen. Das Gefühl – mit der besten Freundin – die Welt zu erobern, stärker als der Rest dieser zu sein oder sich auch ganz einfach beweisen zu müssen, ist für den Ein oder Anderen sicherlich nicht unbekannt. Auf Queen wird jedoch die Zerbrechlichkeit dieser Beziehung deutlich und die Bedeutung derer in eindrucksvolle Bilder gepackt. Dabei klingt die Musik von The Blaze emotional, nostalgisch, ist aber immer auch tanzbar – und damit das Ziel der Band erreicht. Mit tiefem, gepitchten Gesang, treibenden French-House-Beats und einer Popanleihe verknüpfen The Blaze verschiedene Elemente zu einem hypnotisierenden Dancesound und erreichen uns damit auf verschiedenen Ebenen. Ihr Debütalbum Dancehall ist bereits im September erschienen und wird im kommenden März mit Konzerten in München (05. März 2019) und Berlin (18. März 2019) auch live zu erleben sein.

Yates – In Berlin gewinnt man an Kompliziertheit

Als Kind hatten wir wohl alle dieses Gefühl, alles machen zu können, ohne darüber nachzudenken, wohin uns dies bringt. So wollten wir Piloten, Tierärzte, Astronauten oder Fussballer werden. Benjamin Jacob Yates aus Australien ging es da nicht anders. Nur wollte er gerne sein Heimatland bei den Olympischen Spielen vertreten. Am Ende ist daraus zwar nichts geworden, doch hat er tatsächlich an den Junioren-Triathlon-Weltmeisterschaften im Jahr 2005 teilgenommen. Anschließend führte ihn dies bis nach Europa, wo er immer wieder Deutschland besuchte. Irgendwann – die sportlichen Ambitionen beiseite gelegt – zog es ihn dauerhaft nach Berlin. Die Musik, mit der er während seiner ersten Besuche in Deutschland in Berührung kam, prägten ihn so sehr, dass ihn in Australien nichts mehr hielt und er der Musik wegen, Berlin wählte. Hier hat ihm die Stadt gefressen und wieder ausgespuckt. Dabei hat er sich über die letzten Jahre ein Netzwerk aufgebaut, um an seiner Musik zu arbeiten. Mit der nun veröffentlichten Single Under A Bridge zeigt Yates, wie er sich als Künstler schlicht nennt, dass er Singer/Songwriting mit dancelastiger Popmusik mischt und daraus einen hypnotisierenden Sound entstehen lässt. Dabei klingt Under A Bridge so berauschend, dass man sich mit Loafers bewaffnet, in eine Kreuzberger Kellerbar beamen möchte, um auf den Tischen zu tanzen.