The Best Of 2019 Vol. 07

The Best Of 2019 Vol.: 07

01. Go Go Berlin – Love Me

02. Foals – In Degrees

03. The Cranberries – The Pressure

04. Sultans Court – Haunted

05. Izzy Bizu – Lights On

06. Metronomy – Lately

07. Wanda – Ciao Baby

08. Blanks – Don’t Stop

09. Shura – Religion (You Can Lay Your Hands On Me)

10. SebastiAn feat. Gallant – Run For Me

11. Lana Del Rey – Doin‘ Time

12. SOMA – Slow

13. Crooked Colours feat. Ladyhawke – Never Dance Alone

14. Barrie – Darjeeling

15. Zala Kralj & Gašper Šantl – Sebi

16. Badger – Mirrors

17. A Choir Of Ghosts – Southwest Of The Moon

18. Gorgon City feat. Kaskade & Roméo – Go Slow

19. Kaiser Chiefs – Record Collection

20. The Bad Tones – Over Me

21. Lupid – Happy End

22. Lil Kleine & Ronnie Flex – Stoff & Schnaps
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Foals - In Degrees

Foals – Bitten uns in den Club

Die Foals haben eine spannende Bandgeschichte vorzuweisen. Dabei liegt der Kern nicht etwa in dem, was sie sind, sondern vielmehr in dem, was sie machen. Denn kaum eine andere Band schaffte es so locker zwischen Pop, Elektro, Alternative und Rock zu wechseln und dabei immer auch nach sich selbst zu klingen. Mit What Went Down und Mountain At My Gate hatte die Band dies auf ihrem 2015er Album What Went Down eindrucksvoll bewiesen. Nun hat das britische Quartett um Frontsänger Yannis Philippakis mit dem ersten Teil seiner Albumfolge Everything Not Saved Will Be Lost – Part 1 und der Single In Degrees abermals mit dem Sound gebrochen. Erinnern sie mit ihrem Synthies an den Keys doch an Bands wie Bombay Bicycle Club und sind damit unglaublich tanzbar. Schnell, rhythmisch und immer auch rockig lassen Foals den Club kochen und geben einen Vorgeschmack auf die Konzerte in Hallen und auf Festivals, bei denen der Moshpit durch In Degrees regelrecht eingefordert wird. Foals bleiben damit eine der spannendsten Bands der britischen Insel und lassen auf den im September erscheinenden zweiten Teil der Serie Everything Not Saved Will Be Lost – Part 2 hoffen, bei dem sich der Sound sicherlich nicht minder stark abwechseln wird.

Seafret – Mit einer Mischung aus David Gray und Foals

Seafret - Blank You Out

Seafret – Blank You Out

Vor einem Jahr hatte das britische Duo Seafret die Single Wildfire veröffentlicht und damit für Begeisterungsstürme gesorgt. War doch sowohl das Video, als auch der Song von einer ganz besonders intimen Atmosphäre geprägt. Nun ist mit Blank You Out die erste Single des neuen Albums veröffentlicht und lässt an emotionaler Soundgewalt nichts aus. Waren ihre bisherigen Veröffentlichungen eher ruhig kommt mit Blank You Out nun ein Song raus, der eine Größe und Direktheit erreicht, die man sich vorher nicht vorstellen konnte. In bester Stadionrock-Manier singt Jack Sedman einem die Worte regelrecht um die Ohren. Dabei nicht minder präsent ist Gitarrist Harry Draper, der mit einem voluminösen Sound an Bands wie Snow Patrol, Kodaline oder Foals erinnert. War ihr Debütalbum Tell Me It’s Real vielleicht noch zu nett um den Durchbruch zu erzielen, kommt die erste Single des zweiten Albums mit einer gänzlich größeren Präsenz daher. Mit Blank You Out wird es nicht lange dauern um in die Playlisten der Radiosender zu kommen.

Foals - Mountain At My Gates

Foals – Mit der zweiten Single brechen sie dann doch

Vor gar nicht all zu langer Zeit wurde hier die erste Singleauskopplung What Went Down des gleichnamigen, vierten Studioalbums als brachiale Rocknummer vorgestellt. Nun haben Foals nachgelegt und veröffentlichen nicht nur die Folgesingle des, am 28. August erscheinenden, Albums, sondern koppeln mit Mountain At My Gates eine Nummer aus, die als Reaktion des Songs My Number zu sehen ist. War My Number ein ziemlich poppiger Bruch in der Discografie der Band, haben sie mit Mountain At My Gates eine wunderbare Symbiose aus Alternative-Rock und Pop geschaffen. Dazu kommt, dass das Video zur Single einen phänomenalen, interaktiven Part besitzt. Guckt man sich das Video nämlich über ein Tablet oder Smartphone an, kann man sich mit dem Gerät bewegen und verändert so die Perspektive auf die Band während ihrer Performance. Foals machen Spaß, überraschen immer wieder und setzen sich mit ihrem Dasein auseinander – und bleiben spannend.

 

Foals - What Went Down

Foals – Melden sich brachial zurück!

Mit My Number hatte die britische Band Foals Ende 2012 eine wahre Tanznummer abgeliefert. War der Sound doch dancelastiger und catchiger – waren sie, mit ihren letzten drei Alben, eher für Indie Rock mit elektronischen Einflüssen bekannt. Nun haben sich die Briten mit der ersten Single zum vierten Album What Went Down einem Richtungswechsel unterzogen. So ist die gleichnamige Single What Went Down eine brachial, experimentelle Rocknummer die direkt ins Gesicht geht. Noch dazu haben sie ein starkes Gitarrenspiel integriert und klingen lauter und direkter als je zuvor. Woher dieser Soundwechsel kommt, ist nicht ganz auszumachen, doch klingt Frontmann Yannis Philippakis nun viel härter und aggressiver. Und so entwickeln sich Foals mit der neuen Single zu einer Hard-Rockband und füllen eine Lücke, die lange Zeit unbesetzt blieb.