Yves V feat. Afrojack & Icona Pop - We Got That Cool

Yves V feat. Afrojack & Icona Pop – Hitmaschine aus BeNeLux und Skandinarvien

Es sind oftmals die kleinen europäischen Länder, welche die größten Hits hervorbringen – ob aus Belgien mit Lost Frequencies und Stromae, aus den Niederlanden mit Tiësto oder Martin Garrix oder aus Schweden mit Swedish House Mafia, Avicii oder Eric Prydz. Nun haben sich auf dem Song We Got That Cool – der vom belgischen DJ und Produzenten Yves V kommt – auch der niederländische DJ Afrojack und die Schwedinnen von Icone Pop zusammengefunden und einen absoluten Sommerbanger produziert. Mit nostalgischen Beats und einem Sample des Klassikers Gypsy Woman (She’s Homeless) – das 1991 von Crystal Waters veröffentlicht und bereits unzählige Male gesampelt wurde – haben die drei einen Track voller Energie, Sommervibes und guter Stimmung produziert, der von einem entspannten Elektrosound in einen absoluten Housetrack mutiert und so nicht nur die Tanzflächen in Clubs zum beben bringt. Yves V hat sich den Song als Begleiter durch den Sommer gedacht und hofft, dass jeder dazu singen und, ob im Auto, am Strand oder während er auf einem Festival ist, dazu abgehen wird. Bisher ist We Got That Cool nur in Belgien gechartet, doch dürfte es nicht mehr lange dauern, bis auch andere Länder diesen grandiosen Housetrack für sich entdecken und er den Sommer 2019 in die Verlängerung schicken wird.

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Oscar And The Wolf – verträumt mitreissend

Oscar And The Wolf – Breathing

Eine Stimme, die so unverwechselbar ist, dass man sich fragt, wer dahinter steckt. Unter dem Alias Oscar And The Wolf singt der Belgier Max Colombie nämlich betörend intensive Songs. Anfangs noch mit vielen Instrumenten spielend, entwickelte sich Oscar And The Wolf immer weiter und entdeckte die elektronische Musik für sich. Was man 2015 bereits mit der Zusammenarbeit Raving Georges zum Song You’re Mine hören konnte. Mit einem Nummer-1 Debütalbum und vier Top-10 Singles in Belgien gehört Oscar And The Wolf definitiv nicht mehr zu den belgischen Newcomern. Anders sieht dies in Deutschland aus, wo er noch weitestgehend unbekannt ist. Mit dem Song Breathing dürfte sich das nun allerdings ändern. Hört dieser sich doch so unglaublich nach einer Sonnenuntergangsparty an, dass man sich in leichten Stoffen gehüllt an einen Strand in der Karibik denkt. Hier trifft ein treibender Beat mit einem Takt aus klatschenden Sounds auf die einzigartige Stimme Colombies. Leise und völlig unaufgeregt schleicht Breathing sich von den Ohren bis in die Zehen und gibt den Takt an. Breathing transportiert einen so frischen elektronischen Sound, dass wir alle sofort losziehen möchten und diesen Song als Soundtrack auf dem Ohr haben wollen.

Blanche – Düsterer Elektropop

Blanche – City Lights

Mit ihren 17 Jahren hat die belgische Sängerin Ellie Blanche Delvaux oder einfach Blanche bereits viel erreicht. Nahm sie in Belgien bereits bei The Voice teil und wurde so dem belgischen Publikum vorgestellt, schaffte sie es schließlich sich für den Eurovision Song Contest zu qualifizieren. Mit ‚City Lights‚ – einem Song der mystisch, dunkel und tief klingt – legte die Sängerin eine Performance ab, die fern des ganzen Bling Bling war und nur durch die außergewöhnliche Stimme Blanches überzeugte. Hört man diese zum ersten Mal, kommt nicht selten die Frage auf, ob es sich hier um eine Frauen- oder Männerstimme handelt. Mit einem dazugehörigen Elektropop-Mix, der sich an Melancholie und Einsamkeit bedient, klingt Blanche so interessant und aufregend, dass man sich ihrer gar nicht verwehren kann. Entfernt an Lenas ‚Taken By A Strangererinnernd, hat Blanche mit ‚City Lightsalles, was ein Newcomer benötigt um den Durchbruch zu feiern.

Kölsch – legt nach!

Kölsch - Grey

Kölsch – Grey

Ein Däne hat viele Namen. Mal veröffentlicht er als Rune, mal als ENUR oder auch als Artificial Funk Lieder. Was die Pseudonyme des 39 jährigen DJ’s und Produzenten allerdings fast alle gemeinsam haben ist, dass es sich um Teile seines bürgerlichen Namens handelt. So ist Rune Reilly Kölsch auch unter dem Namen Kölsch unterwegs und hat bereits zwei Alben veröffentlicht. 2013 kam 1977 raus und 2015 folgte 1983. Passt man jedoch in der Biografie Rune Reilly Kölsch’s nicht auf, kann man schnell Tatsachen durcheinander bringen. So hat der Kopenhagener 2003 mit seinem Projekt Rune den Club-Hit Calabria veröffentlicht, der über die Jahre zu seinem größten Erfolg werden sollte, wurde er doch in verschiedenen Versionen immer wieder veröffentlicht und gecovert. Interessant wird es dann auch noch, wenn man feststellt, dass er selbst unter dem Künstlernamen ENUR 2007 eine Coverversion veröffentlichte, die er dieses Mal mit einem Gesangspart der, jung verstorbenen, Dänin Natasja Saad versah. Diese Wiederveröffentlichung war es dann auch, die den größten Erfolg absahnte und in Belgien, Frankreich, Kanada und den USA in die Charts einstieg. Nun veröffentlicht Kölsch wieder einen Track, mit dem sich Ibiza den Sommer zurück wünscht. Grey startet mit einem ruhigen Trancebeat und mausert sich innerhalb von einer Minute zur waren Basswucht. Hier steht Grey mit seinem Progressive House im direkten Vergleich zu Ten Walls Walking With Elephants, an dass der mittlere Part stark erinnert. Dabei bleibt Grey eine, verspielte und mit ein wenig Trance und viel Bass bestückte, Tanzgarantie für jeden Club.

Hooverphonic – Wo Dir der Sound den Kopf verdreht

Hooverphonic - Badaboum

Hooverphonic – Badaboum

Es ist immer wieder unglaublich, dass es in unseren Nachbarländern Bands gibt, die so internationalen Sound machen und bereits seit Jahren existieren und dennoch nicht den Sprung über die Landesgrenzen schaffen. Dies trifft zumindest auf die belgische Band Hooverphonic zu – die es bereits seit 21 Jahren gibt. Haben sich in dieser Zeit die Bandmitglieder immer wieder mal die Klinke in die Hand gegeben, wurde beim letzten Weggang der Sängerin Noémi Wolfs darauf verzichtet eine neue, feste Sängerin zu finden. So haben Hooverphonic ihr neues Album, das noch in diesem Jahr erscheinen soll, ausschließlich mit Gastsängern aufgenommen.
Die Single ‚Badaboum‘ ist der erste Vorgeschmack auf das Album ‚In Wonderland‘ und besticht durch einen einprägsamen Beat und einem verlockenden Gesang. So wurde hier Electroswing mit Pop und Soul vermischt und lässt den Finger unweigerlich immer wieder auf Repeat drücken.