Wanda - Ciao Baby

Wanda – Tosender Abschied

Wer innerhalb von fünf Jahren vier Alben rausbringt, hat Einiges zu erzählen. Im Falle der österreichischen Band Wanda liegt das nicht nur an den Geschichten, sondern ebenso an der wahnsinnigen Spielwut und Liebe zur Musik, welche die Band hat. Mit den ersten drei Alben AmoreBussi und Niente hatten sie nicht nur ein Top-2 Platzierung, sondern auch zwei Nummer-1 Alben und wurden dabei alle jeweils mit Platin in ihrem Heimatland ausgezeichnet. Auch in Deutschland sind Wanda ein Garant für eine gute Party. Stehen ihre Gassenhauer BolognaBussi Baby und Columbo doch auf den meisten Playlists und werden textsicher mitgesungen. Dabei haben sich die Fünf immer auf ihren Stil besonnen und das gemacht, wass sie sicher beherrschen. Hier gibt es keine Neuerfindung die den Fans eine Umgewöhnung abringt, sondern viel mehr die Verlässlichkeit, sich mit den Songs von Wanda wohlzufühlen. Nun haben die Jungs um Frontsänger Marco Michael Wanda ihr viertes Studioalbum Ciao für den 6. September angekündigt und gleichzeitig die Leadsingle Ciao Baby veröffentlicht. Spielt man sich von Bologna über Bussi Baby bis zu Ciao Baby wäre es eine Miniserie, die mit einer Dramaturgie vom Verlieben über die Phase, mit jemanden die Welt zu erobern, bis hin zur Trennung, wunderbar die Höhen und Tiefen einer intensiven Beziehung beschreiben könnte. Wanda lassen uns gut fühlen, erreichen das mitgröllende Partyvolk ebenso, wie die alternative Homeparty und sind dabei immer sympathisch und authentisch.

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The Best Of 2017 Vol.: 10

01. Ofenbach vs. Nick Warehouse – Katchi

02. All The Luck In The World – Golden October

03. Daniel Docherty – Hold Me

04. Zoe Durrant – Bridge

05. Kakkmaddafakka – All I Want To Hear

06. My Indigo – My Indigo

07. dePresno – Mr. Big

08. Wankelmut & Björn Dixgård – I Keep Calling

09. RAZZ feat. Giant Rooks – Another Heart/Another Mind

10. I’m Not A Band – Swimming

11. Dean Lewis – Lose My Mind

12. Franz Ferdinand – Always Ascending

13. Ex Makina – Breath

14. Gengahr – Mallory

15. Wulf – Mind Made Up

16. The Wombats – Lemon To A Knife Fight

17. Wanda – 0043

18. Lane 8 feat. Poliça – No Captain

19. Tash Sultana – Mystik

20. Eliza And The Bear – Hell

21. Calvin Harris feat. Kehlani & Lil Yachty – Faking It

22. Alex The Astronaut – Not Worth Hiding

Lollapalooza Berlin 2017 Tag 1

Lollapalooza Berlin Festival 2017

Ein Festival, das auch im dritten Jahr keine Konstante entwickelt hat – wo fängt man da an? Es war bereits am Sonntagmorgen viel über den ersten Tag des Lollapalooza Festivals zu lesen – eigentlich nicht über den Tag selbst, sondern eher über die Nacht zum Sonntag. Denn an diesem, versuchten Tausende Besucher des Festivals durch einen eingleisigen S-Bahnhof wieder in die Innenstadt und somit nach Hause zu kommen.

Anfangs geht es an dieser Stelle allerdings um das Festivalgelände, die Acts und das Lebensgefühl – denn davon gab es reichlich.

Betrat man am Samstag das Festivalgelände, stand man in Mitten eines riesigen weiterlesen

Wanda – Indie-Schmäh mit neuer Single

Wanda – 0043

Eine Abkehr vom Indie-tam-tam?!? Mit was beglücken uns Wanda denn hier gerade?! Mit der ersten neuen Single 0043 ihres kommenden dritten Albums Niente schlagen die Jungs von Wanda eine andere Richtung ein. Nichts ist mehr da vom großen Indie der nach vorne geht – kein hymnenhafter Refrain mehr. Wanda verwundern und überzeugen zugleich. Denn 0043 ist eine lethargisch, verträumte Pop-Nummer, die mit einem hallenden Gesang Michael Marco Fitzthum auftrumpft. Dabei kommt ein gleichbleibend, fließender Schwall an Instrumentierung zusammen, während Fitzthum, der sich als Künstlername Wanda zum Nachnamen machte, eine fast schon bedrückende Situation zwischen zwei, sich zueinander gezogenen, Menschen besingt und 0043 (der Landesvorwahl von Österreich) als Orts- und Erinnerungsbeschreibung nimmt. 0043 ist eine unaufgeregte Hommage an Österreich, die Liebe, einem Schwenk in die Kindheit und der Melancholie. Gänzlich ungewohnt und dennoch passend haben Wanda einen Song veröffentlicht, der ihre Künstlerkredibilität nochmals untermauert.

Drangsal – der junge Wilde

Drangsal - Love Me Or Leave Me Alone

Drangsal – Love Me Or Leave Me Alone

Was Wanda kann, kann Drangsal unlängst. Der 22 Jährige Max Gruber, in der Nähe von Landau geboren und mittlerweile in Berlin lebend, hat schon früh eine Beziehung zur Musik aufgebaut, die für mehr reichen sollte. So produzierte er erste Songs, die er 2013 auf seiner Soundcloud-Seite veröffentlichte. Mit dabei, der Song ‚Allan Align‘, den er im Januar als erste Single veröffentlichte.
Die zweite Single ‚Love Me Or Leave Me Alone‘ könnte nicht klarer aus den 80er-Jahren stammen. Drangsal ist so von diesem Jahrzehnt beeinflusst, dass man meinen könnte, diesen Künstler einfach nur wieder entdeckt zu haben, anstatt einen Newcomer vor sich zu haben. ‚Love Me Or Leave Me Alone‘ hat so viel Pathos und Stärke, wie es vor kurzem die Österreicher von Wanda bewiesen hatten. Es braucht solche Bands, die gekonnt, Pop mit der Nische verbinden und darin völlig aufgehen. Drangsal wird so wohl zum Liebling des deutschen Feuilleton’s werden und vielleicht auch mehr – zu Recht.

Kytes – Die Indie-Sensation

 

Kytes – On The Run

Noch vor einigen Jahren belächelte man Bands, die einem als Indie-Sensation aus Deutschland vorgestellt wurden nur, war es doch fast schon unmöglich, dass guter Indiesound aus Deutschland kommen kann. Mittlerweile hat sich hier das Blatt stark gewendet. Sind doch Bands wie Kraftklub, RAZZ oder die Österreicher von Wanda ein Paradebeispiel für den neuen Indiesound fernab der britischen Insel – war es doch gerade Großbritannien, das diesen Sound in den 2000ern geprägt hatte. Nun also München, denn da kommen Kytes her und machen Indie, der nur so vor Spielwut strotzt. ‚On The Run‘ heißt ihre aktuelle Single und ist mit einem eingängigen Refrain, satten Gitarren und der Stimme von Michael Spieler unüberhörbar auf das Ausrasten ausgelegt. Sie selbst beschreiben ihre Musik in Farben und zeigen dies gerade wunderbar in ihrem, in Brighton gedrehten, Musikvideo zu ‚On The Run‘. Sollte dies alles so durchdacht und geplant sein, wie es im Netz zu lesen ist, dann sollte diese Band noch sehr viel mehr planen, denn scheinbar können sie dies unglaublich gut – nimmt man ‚On The Run‘ als Beispiel.

The Best Of 2015 Vol.: 08

Und schon kommt die nächste Playlist.

The Best Of 2015 Vol. 08

The Best Of 2015 Vol. 08

01. Ben Khan – Youth

02. Postiljonen – Go!

03. Cosby – Yeah

04. Gavin James – 22

05. Birds Of Tokyo – I’d Go With You Anywhere

06. Vanessa Carlton – Blue Pool

07. Philipp Dittberner – Das Ist Dein Leben

08. Rüfüs – Lika An Animal

09. Bleachers – Like A River Runs

10. Le Very – Numbers

11. Young Empires – So Cruel

12. Darkness Falls – Night Games

13. Hot Chip – Started Right

14. David Lemaitre – Megalomania

15. Panteros666 feat. Woodkid – Clear

16. Janet Jackson feat. Missy Elliott – BURNITUP!

17. Naughty Boy feat. Bexoncé & Arrow Benjamin – Runnin‘ (Lose It All)

18. Frittenbude – Die Möglichkeit Eines Lamas

19. Wanda – Bussi Baby

20. Hurts – Lights

21. Robin Schulz feat. Francesco Yates – Sugar

22. Stereophonics – I Wanna Get Lost With You

23. Alanis Morissette – Superstar Wonderful Weirdos

Wanda – „Die vielleicht letzte wichtige Rock’n’Roll Band unserer Generation“

So beschrieb der Musikexpress vor wenigen Wochen die österreichische Band Wanda. Doch was ist schon Rock’n’Roll?! Im Falle von Wanda große Musik, eine Attitüde die irgendwo zwischen Arroganz und Zuneigung liegt und der Duft von Rotzigkeit. Hinzu kommt, dass Wanda hauptsächlich der Liebe verfallen sind und sich ihre Songs mit den verschiedenen Facetten dieser auseinandersetzen. Innerhalb von nur 12 Monaten haben sie letzte Woche nun ihr bereits zweites Album veröffentlicht und mit der gleichnamigen Single ‚Bussi Baby‘ abermals ein Ausrufezeichen gesetzt. ‚Bussi Baby‘ klingt groß, frech und hat geradezu süchtig machende Gitarrenriffs zu bieten. Um den Musikexpress hier vielleicht etwas korrigierend zur Seite zu stehen, könnte man auch sagen, dass Wanda vielleicht eine der wichtigsten neuen Rock’n’Roll Bands unserer Generation werden könnten. Darauf ein Bussi… Baby.