Empress Of - Give Me Another Chance

Empress Of – Pulsierend frischer Sommersound

Höher, weiter, schneller, das ist im Popgeschäft oftmals die Devise um erfolgreich zu sein. Ob ausufernde 6-Minuten Songs oder quietschend-schnelle Beats – den Ton gibt an – wer sich oben hält. Allerdings gibt es auch die andere Seite; auf der Bands und Künstler mit Hilfe kleiner Labels zu wahren Indiestars avancieren. Genau so ein Fall ist auch die US-Amerikanische Musikerin Empress Of. Hinter der selbsternannten Kaiserin steckt die 29-jährige Sängerin und Produzentin Lorely Rodriguez, die mit ihren honduranischen Eltern nach Los Angeles zog. Auch eine Zeit lang in New York lebend stellte sie in den vergangenen Jahren die beiden Alben Me (2015) und Us (2018) vor. Nun ist es Zeit für das dritte Album – und so erscheint mit I’m Your Empress Of am morgigen 3. April auch ihr drittes Studioalbum zum streamen und downloaden. Darauf enthalten ist die Singleauskopplung Give Me Another Chance, die mit einem pulsierenden Beat – der an heiße Sommernächte erinnert – überzeugt. Hier hören wir nicht nur die betörenden, erotischen Elektrobeats, sondern auch Perkussions und Synthesizersounds, die im Einklang mit Empress Of’s klarer Stimme stehen. Dass sie auf ihrem neuen Album nicht um den heißen Brei herumredet, zeigt sich auch anhand der Songliste – sind doch nur vier der zwölf Songs länger als drei Minuten. Mit Give Me Another Chance hat Empress Of eine wahre Soundbombe produziert, die uns noch lange begleiten wird.

Major Lazer feat. Marcus Mumford - Lay Your Head On Me

Major Lazer feat. Marcus Mumford – Dance trifft auf Folk

Es ist eine Kombination, die sich keiner hätte vorstellen können. Sind Major Lazer mit ihren Dance-Anthems Watch Out For ThisLean On und Cold Water für drei der prägendsten Partyhits der 2010er Jahre bekannt – hat es das jamaikanisch/US-Amerikanische Trio um den Produzenten Diplo mit einem Mix aus Reggae, Dancehall und House geschafft, weltweit an die Spitze der Charts zu kommen. Nun stehen sie vor der Veröffentlichung ihres vierten Studioalbums Lazerism und haben seit Mai 2019 bereits drei Singles daraus veröffentlicht. Ihre neuste Veröffentlichung Lay Your Head On Me sorgt dann allerdings doch für eine Überraschung – denn als Gastsänger ist kein Geringerer, als der Mumford & Sons-Frontmann Marcus Mumford mit von der Partie. Dieser hatte sich mit seiner Folk-Band innerhalb der letzten zehn Jahre zu einer der erfolg- und einflussreichsten britischen Bands entwickelt und gewann 2013 zwei Grammys für Best Album (Babel) und Best Music Film (Big Easy Express). Zuletzt hatte Marcus Mumford allerdings angekündigt – während die Band eine Pause einlegt – verstärkt mit anderen Songwritern und Musikern zusammenzuarbeiten. Herausgekommen ist als Erstes die völlig heruntergefahrene Interpretation des Gerry & The Pacemaker-Klassikers You’ll Never Walk Alone. Gleichzeitig haben nun Major Lazer mit ihrer neuesten Singleauskopplung Lay Your Head On Me und Marcus Mumfords rauchigem Gesang einen wahren Genre-Hybriden geschaffen. Denn sowohl Major Lazer, als auch Marcus Mumford bleiben darauf ihren musikalischen Wurzeln treu und könnten auf Lay Your Head On Me auch unabhängig voneinander existieren. Mumfords ruhiger Gesang und die verspielten Beats Major Lazers lassen den Song leicht und unbeschwert klingen und dürften für einen enormen Push an Aufmerksamkeit sorgen. Auf Lay Your Head On Me verrät weder Marcus Mumford seine Wurzeln, noch tun es Major Lazer und klingen dabei frisch und überraschend.

Sara Hartman - Girl

Sara Hartman – #whathappenedtohartman?

Es ist ein Hashtag, der Bestürzung hervorruft – vermutet man doch Schlimmeres dahinter. Doch im Falle von Sara Hartman kann Entwarnung gegeben werden. Denn, auch wenn der Hashtag auf eine Phase voller Fragen deutet, kann ich vermelden, dass die Sängerin wohlauf ist. Gleichzeitig befeuert der Hashtag aber auch unsere Neugier um die 24-Jährige. Denn vor 5 Jahren trieb es die aus Sag Harbor von den Hamptons – nahe New Yorks City – kommende US-Amerikanerin nicht etwa in die Häuserschluchten New York Citys, sondern nach Berlin. Und steht Berlin damit dem Stellenwert New Yorks in der Musikbranche einmal mehr in nichts nach. So ließt man in ihrer Bio, dass es ziemlich offensichtlich sei, dass der Umzug in die blühende Stadt die Sängerin nachhaltig beeinflusst hat. Bei Vertigo (Universal Music) unter Vertrag, hat Hartman 2016 die EP Satellite veröffentlicht. Herauf zu finden, sind wunderschöne Popballaden, die Hartmans hauchenden Gesang eine wunderbare Atmosphäre geben. Es schien gut zu laufen, trat sie doch mit Clueso auf dem Erfurter Domplatz auf, spielte als Support von X Ambassadors, Ellie Goulding, MS MR und Family Of The Year. Es folgten einzelne Veröffentlichungen – wie Buttons – die in die Richtung großer Popsongs gingen. Doch plötzlich war sie weg. Seit 2018 hörte man nichts mehr von der Sängerin und fragte sich What happened to Hartman? – Was ist mit Sara Hartman passiert? Was in den vergangenen zwei Jahren bei der Musikerin los war, kann nicht gesagt werden, doch hat sich ihr Sound signifikant verändert. Denn mit der Single Girl ist die Wahlberlinerin nun zurückgekehrt und holt mit der Unterstützung einer großen Youtube-Promoaktion die ganz großen Geschütze raus, um sich wieder zurück ins Rampenlicht zu singen. In diesem Rampenlicht stehend, wird es dann wieder ganz ruhig um die Sängern – allerdings nur, weil ihr neuer Song Girl eine Tiefe besitzt, die sich aus scheinbar völlig neuer Motivation speist. Mit sanften Synthesizerklängen und einer erstaunlichen Tiefe in ihrer Stimme, wirkt Hartman wie neu erfunden. Hinzu kommen epische Sequenzen von Streichern und Hartmans intim gehaltener aber großer stimmlicher Ausbruch. Auf ihrem, vor wenigen Tagen hochgeladenen, Video #CORONAGIRL stellt sie Fragen – Fragen die sich mit ihrem Sein auseinandersetzen, mit ihrem Abdruck, den sie hinterlassen wird, mit den Erlebnissen, die sie erfahren hat und mit den – von der Gesellschaft – vorgegebenen Stigma. Und stellt fest, dass all diese Punkte von äusseren Umständen und Handelnden beeinflusst werden. Doch was wäre, wenn man wieder mehr zu sich selbst findet? Sein Leben selbst bestimmt und sich nicht von der Aussenwelt diktieren lässt, wie man zu leben hat? Ihre Geschichte scheint dunkler geworden zu sein – konstatiert der Text in ihrer Bio. Und tatsächlich klingt Hartman tiefer, trauriger, erfahrener und erwachsener, als auf all ihren bisher veröffentlichten Songs und trifft damit ein Gefühl, welches nicht allein um das Herz herum funktioniert, sondern vielmehr auch unsere Motivation und unseren Antrieb anregt.

OTR feat. Vancouver Sleep Clinic - Moon

OTR – Hebt uns in neue Sphären

Bereits auf Midnight Sun hatte sich der US-Amerikanische Musiker OTR – alias Ryan Chadwick – durch einen cineastischen Sound ins Gespräch gebracht. Mit seinem – am 24. April erscheinenden – Debütalbum Lost At Midnight hebt uns OTR förmlich in neue Sphären. Denn mit seinem elektronischen Sound, der irgendwo zwischen Rüfüs Du Sol, Bag Raiders und Lane 8 liegt, bringt uns OTR zum innehalten. Auch Moon ist kein Song, den man sich nebenbei anhört. Er hält auf, er unterbricht uns in unserem täglichen Ablauf und bringt uns dazu in uns hineinzuhören. Die schier epische Komposition lässt uns fast schon schweben und zeigt in der Kollaboration mit dem – viel zu wenig beachteten – australischen Musiker Vancouver Sleep Clinic, wie sehr die Musik von tiefen Emotionen getragen wird. Sein Debütalbum wird dann auch nichts Geringeres, als uns begeistert und sprachlos zurück lassen – sind auf Lost At Midnight doch Kollaborationen mit Panama, Shallou und Ukiyo, Au/Ra und WYNNE enthalten, die allesamt in den vergangenen Monaten bis zwei Jahren selbst für ordentliche Hypes sorgten. Bis es in sechs Wochen soweit ist und wir das ganze Album anhören können, heißt es nun erst einmal den Raumanzug überzuziehen und mit OTR in neue Sphären vorzudringen.

Billie Eilish - No Time To Die

Billie Eilish – Bond-Song ist da!

Es sind große Namen, wie Shirley Bassey, Tom Jones, Nancy Sinatra, Tina Turner, Madonna oder Adele – alle haben in den vergangenen 70 Jahren einen Titelsong zu einem James Bond Film beigesteuert. Bestechen Bond-Titelsongs zumeist durch eine epische Stimmung und ausufernde Arrangement, kam es in der jüngeren Zeit auch immer häufiger vor, dass Titelsongs deutlich poppiger angehaucht waren, als man es gewohnt war. Nachdem es bereits seit gut zwei Monaten Gewissheit gibt, wer den Titelsong für James Bond – Keine Zeit zu sterben singen wird, ist dies nichts Geringeres, als eine Sensation. Denn die gerade einmal 18-jährige US-Amerikanische Sängerin Billie Eilish wird damit zur jüngsten Sängerin eines Bond-Titelsongs. Darüber hinaus hat die Sängerin innerhalb eines Jahres alles geschafft, wofür andere Künstler Jahrzehnte benötigen. Sie hat in diesem Jahr die Grammys in allen vier Hauptkategorien gewonnen, hat das meistverkaufte Album 2019 veröffentlicht und bleibt dabei mit einer Art Anti-Pop, ihrem eigenen Charakter treu. Da stellte sich in den letzten Wochen die Frage, wie kann Eilish das alles mit einem Bond-Titelsong vereinen?! Das Ergebnis hören wir seit heute, denn Eilish hat vor wenigen Stunden auf ihrem Youtube-Kanal den Song No Time To Die für den 25. James Bond Film veröffentlicht. Dieser beinhaltet, neben typischen Elementen eines Bond-Titelsongs, wie den langsamen Beat und klassischen Elementen auch einen Orchester-Part von Hans Zimmer. Aufgenommen in Eilishs Bedroom Studio und produziert von ihrem Bruder Finneas O’Connell ist No Time To Die ein so perfekter Bond-Titelsong, der die Eigenwilligkeit Eilishs und ihres Gesanges mit der Monumentalität der Bond-Titelsongs vereint und einen epischen Sound entstehen lässt. No Time To Die ist ein weiterer Meilenstein in der noch jungen Erfolgsgeschichte der US-Amerikanischen Sängerin.

SYML – Ein gesamtes Leben in 3:38 Minuten

Brian Fennell ist kein Mensch, der sich auf etwas ausruht. Mit seinem Soloprojekt SYML bedeutet das aber auch, dass sich Fennell immer wieder neu erfindet und die unterschiedlichste Facetten einbringt. Auf seinen Singles Where’s My LoveClean EyesThe Bird und Break Free könnten diese Unterschiede nicht besser herausgearbeitet sein, steht doch jeder Song für sich selbst und lässt den US-Amerikanischen Musiker in seiner unbändigen Kreativität alle Möglichkeiten offen. Am 3. Mai dieses Jahres folgte schließlich mit SYML das Debütalbum, nur, um bereits einige Monate später mit einer kommplett neuen Single zurückzukommen. Symmetry weisst dabei eine musikaliche Dramaturgie auf, die dem eines Lebenszyklus‘ gleichkommt. Sind Anfangs nur Fennells Gesang und eine treibende Gitarre zu hören, kommt etwas später eine Geige dazu und gibt dem ganzen einen dramatischen Anstrich, der sich schließlich in einem orchestralem Soundgewitter entlädt, bei dem die großen Ereignisse des Lebens im Mittelpunkt stehen. Schließlich folgt mit dem ruhigen Ausgang ein letzter Atem, der die Lunge des Lebens verlässt und den Körper wider der Natur zurückgibt. Symmetry ist dabei wirklich groß gedacht aber reduziert produziert. Brian Fennell beherrscht es, die großen Sounds genauso zu produzieren, sowie die intimen Momente in seinen Balladen ganz groß heraus zu arbeiten.

Big Wild - City Of Sound

Big Wild – Let The Disco Heal Your Mood

Mit Maker hatte der US-Amerikanische Produzent Jackson Stell – alias Big Wild – bereits im Januar einen großartigen Song veröffentlicht. Nun hat Big Wild mit City Of Sound die nächste Single veröffentlicht und begeistert abermals mit einem treibenden Sound und geht dabei noch einen Schritt weiter – in Richtung Disco. Mit lässiger Gitarre beginnt der Song noch gänzlich unspektakulär, bis nur wenige Sekunden später ein füllender Dancebeat einsetzt, der sich an die French-House-Zeiten der späten 90er und frühen 2000er anlehnt. Stell selbst erklärt, dass der Song als Ermutigung gesehen werden soll und man bei so vielen Stimmen heutzutage, öfter auf seine eigene hören sollte. Diese Intention hat Stell so energievoll umgesetzt, dass man sich an die großen Discozeiten des Studio 54’s erinnert fühlt. Dabei hat sein Debütalbum Superdream, welches am 1. Februar 2019 erschien, eine Fülle an ähnlich großartigen Songs. Mit der frischen Mischung aus Dance, Instrumenten und mitreißenden Lyrics, lässt Big Wild keine Wünsche offen und ist der perfekte Sound zu den hochsommerlichen Temperaturen.

SebastiAn feat. Gallant - Run For Me

SebastiAn – Acht lange Jahre des Wartens sind vorbei

Mit seinem 2011er Debütalbum Total preschte der französische House-DJ Sebastian Akchoté-Bozović alias SebastiAn regelrecht in die Szene und wurde schnell zum Kritikerliebling. Mit einem Soundmix, der irgendwo zwischen Justice, Daft Punk und Kavinsky liegt sprengte der Franzose die gängigen Soundmuster der bekannten Bands und ging progressiv mit seiner Musik um. Nun – nachdem SebastiAn schon fast wieder als abgeschrieben galt – kommt er dieses Jahr mit seinem zweiten Album zurück und veröffentlichte mit Run For Me vorgestern die erste Singleauskopplung daraus. Hierbei zeigt sich der DJ deutlich verändert und spielt nun auf dem internationalen Parkett mit. Denn mit einem eingängigen – zuweilen fragilen aber auch brachialen – Soundgerüst und dem feinen Gesang des US-Amerikanischen Sängers Gallant wird Run For Me zu einem abwechslungsreichen Housetrack, der mit einer poppigen Stärke überzeugt und damit deutlich mehr Menschen ansprechen wird. Dabei steht nicht fest, ob sich SebastiAns Soundveränderung durch das komplette neue Album ziehen wird. Dies herauszufinden wird jedoch auf alle Fälle spannend.

Gorgon City feat. Kaskade & Roméo - Go Slow

Gorgon City feat. Kaskade & Roméo – Zwischen Radio und Club

Mit ihren Singles steht das britische Duo Gorgon City immer wieder ganz oben auf dem Treppchen der heißesten Housetracks in den Clubs weltweit. Dabei schaffen es Kye Gibbon und Matt Robson-Scott immer wieder sowohl im Radio, als auch auf den Tanzflächen der Clubs gespielt zu werden. Obendrein gehören sie, wie Disclosure und Rudimental zu den Bands bzw. Produzenten, die kontinuierlich neue Künstler supporten und damit eine Plattform bieten, die unterstützender kaum sein könnte. Auf ihrer brandneuen Single Go Slow haben sie dann auch mit dem Singer/Songwriter Roméo aus Los Angeles einen Künstler dabei, der bereits Songtexte für Rudimental geschrieben hat und seine eigene Musik gerade erst anfängt, zu produzieren. Mit Kaskade wiederum haben sich Gorgon City einen Act geangelt, der sieben mal mehr Fans hat, als das Produzenten-Duo selbst. Interessant hierbei ist, dass Kaskade in den USA als einer der größten Dance-DJs gehandelt wird,  doch auf dem europäischen Markt, bei Radiosendern eher unbekannt ist. Dies wird sich mit Go Slow nun ändern – verbindet der Song doch die sommerliche Weite der US-Amerikanischen Westküstenstaaten mit dem dunklen House-Sound der britischen Insel und wirkt durch Roméos Gesang darüber hinaus melodisch und immer auch poppig. Damit haben Gorgon City einen Song produziert, der auf dem Weg ist, der nächste große Hit des Duos zu werden.

Local Natives – Durchbruch mit Ohrwurm?

Wenn eine Band bereits drei Alben veröffentlicht hat, kann man unmöglich noch von Newcomern sprechen. Und doch ist die US-Amerikanische Band Local Natives trotz ihrer markanten Songs bisher einem größeren Publikum noch verwehrt geblieben. Dabei waren die Alben Gorilla Manor (2009), Hummingbird (2013) und Sunlit Youth (2016) doch Türöffner und ließen die Band mehrmals für The National die Konzerte weltweit eröffnen. Nun ist die Band um Frontsänger Taylor Rice mit der Ankündigung des vierten Albums Violet Street wieder da und lässt mit When Am I Gonna Lose You? einen Song los, der vieles vereint. Ist When Am I Gonna Lose You? etwas für Fans von Foster The People oder Half•Alice haben Local Natives gleichzeitig auch noch einen deutlich satteren Sound, der nach vorne geht und in einem mehrstimmigen Refrain aufgeht. Dabei behandelt Frontsänger Rice die Zerrissenheit, seine große Liebe zu heiraten und gleichzeitig die Angst zu empfinden, dass durch diesen Schritt diese unglaubliche Beziehung weggehen, auseinanderfallen und zerfallen würde. Von dieser Angst inmitten von Liebe und Ehrlichkeit singt sich Rice förmlich frei und lässt Local Natives dabei in eine Richtung gehen, die kaum einen Spielraum für einen ausbleibenden Erfolg hat. Zumindest mit When Am I Gonna Lose You? werden die Local Natives noch für so einige Rotationen im Radio sorgen.