The Best Of 2020 Vol.: 04

The Best Of 2020 Vol.: 04

01. Flecks – You Bet I Would (zum Artikel)

02. Provinz – Wenn die Party vorbei ist (zum Artikel)

03. OTR feat. Vancouver Sleep Clinic – Moon (zum Artikel)

04. Christian Löffler – Noah (zum Artikel)

05. Celeste – Stop This Flame (zum Artikel)

06. Róisín Murphy – Murphy’s Law (zum Artikel)

07. Polaroyds – Water Falls (zum Artikel)

08. Sam Smith – To Die For (zum Artikel)

09. Balthazar – Halfway (zum Artikel)

10. Meduza feat. SHELL – Born To Love (zum Artikel)

11. Bloodhype – Violent Heart (zum Artikel)

12. Kalthauser – Erlöse Mich (zum Artikel)

13. Fickle Friends – Eats Me Up (zum Artikel)

14. Garrett Kato feat. Julia Stone – Breathe It In (zum Artikel)

15. Vonheim – Moving On (zum Artikel)

16. LAIKKA – Undertow (zum Artikel)

17. The Strokes – Bad Decisions (zum Artikel)

18. Das Moped – Niemand Sonst (zum Artikel)

19. San Cisco – Reasons (zum Artikel)

20. Alanis Morissette – Smiling (zum Artikel)

21. June Cocó – Heavy Heart (zum Artikel)

22. Jon Bryant – Bad Happens (zum Artikel)
The Best Of 2020 Vol.: 03

The Best Of 2020 Vol.: 03

01. OTR feat. Ukiyo – Midnight Sun (zum Artikel)

02. AnnenMayKantereit – Ausgehen (zum Artikel)

03. People Museum – Whole Heart (zum Artikel)

04. Låpsley – Womxn (zum Artikel)

05. AY AY feat. QNTN – Break (zum Artikel)

06. Compuphonic – Metropolis

07. Billie Eilish – No Time To Die (zum Artikel)

08. Mura Masa feat. Ellie Rowsell – Teenage Headache Dreams (zum Artikel)

09. Christine And The Queen – People, I’ve Been Sad (zum Artikel)

10. Circa Waves – Move To San Francisco (zum Artikel)

11. Austra – Risk It (zum Artikel)

12. Hudson Taylor – Where Did It All Go Wrong (zum Artikel)

13. Agnes Obel – Broken Sleep (zum Artikel)

14. Khruangbin feat. Leon Bridges – Texas Sun (zum Artikel)

15. Vagabon – Water Me Down (zum Artikel)

16. 2raumwohnung – Das Ist Nicht Das Ende Baby (zum Artikel)

17. Purity Ring – Stardew (zum Artikel)

18. The Fratellis – Six Days In June (zum Artikel)

19. The Strokes – At The Door (zum Artikel)

20. Vonheim – In The Deep (zum Artikel)
The Strokes - Bad Decisions

The Strokes – Zweiter Streich mit nostalgischen Gefühlen

Es ist erst wenige Tage her, da hatten The Strokes mit At The Door das erste Mal nach sieben Jahren wieder einen Song veröffentlicht und gleichzeitig für April ein neues Studioalbum angekündigt. Sollte das nicht schon genug zur Freude gewesen sein, dürfen sich die Fans natürlich auch über Livedates der US-Amerikanischen Band freuen. Und haben wir bei der ersten Singleveröffentlichung noch über die Richtung des neuen Albums The New Abnormal gerätselt, wird mit dem neuen Song Bad Decisions einmal mehr der Retro-Sound aus Punk, Indie und Rock klar. Dabei klingen Julian Casablancas und der Rest der Band so nostalgisch, als würde Bad Decisions bereits vor 20 Jahren veröffentlicht worden sein. Geschrieben von Casablancas ist da aber auch eine Melodie im Song wiederzuerkennen, die uns noch viel länger zurückdenken lässt. Denn auf Bad Decisions werden Elemente des 1980er-Billy Idol Songs Dancing With Myself verwendet, weshalb sich in den Credits des neuen Strokes-Songs Idol auch wiederfindet. Bad Decisions ist Indie-Rock in allerbester Manier und lässt uns völlig vergessen, dass die Band sieben lange Jahre nichts mehr veröffentlicht hatte.

The Strokes - At The Door

The Strokes – 7-Jährige Pause episch beendet

Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer – die US-Amerikanische Band The Strokes hat mit At The Door vorgestern die erste Single nach sieben Jahren ohne neue Musik veröffentlicht. Sorgten die Strokes Anfang der 2000er mit großen Indie-Hits, wie Last NightSomeday oder 12:51 für volle Tanzflächen, werden diese Songs auch heute noch auf jeder Indie-Party gespielt. Während es für die Band in den Jahren nach ihrem großen Erfolg zunehmend schwerer wurde, sich im Indie-Bereich an der Spitze zu halten, schafften es viele Bands – vor allem aus Großbritannien – an die Oberfläche und ganz nach oben. Nun sind seit ihrem letzten Album Comedown Machine (2013) sieben Jahre vergangen, in denen die Band zwar noch Konzerte spielte, aber so gut wie keine neue Musik mehr veröffentlichte. Doch immer wieder streute die Band über die Jahre die Nachricht, dass die Jungs um Julian Casablancas an einem neuen Album arbeiten würden – nur, um es kurze Zeit später wieder zu dementieren. Doch mit der Veröffentlichung vom fast sechs-minütigen Song At The Door betreten die Strokes eine Welt, die sich irgendwo zwischen Retro-Futurismus à la Tron und Science-Fiction-Epos einordnet. Mit starken Synthies, einem gänzlichen Verzicht der Gitarre und deutlichen Referenzen an die Franzosen von Daft Punk ist At The Door nichts geringeres, als ein Epos, das melancholisch und in Slow-Motion an uns vorbeizieht. Dabei sehen wir im Musikvideo Zusammenschnitte aus dem Zeichentrickfilm Watership Down – Unten am Fluss mit seinen verstörenden Bildern. The Strokes haben für den 10. April 2020 endlich ihr sechstes Studioalbum The New Abnormal angekündigt, das von Rick Rubin produziert wurde. Mit At The Door als erste Single dürfen wir also gespannt sein, wie sich das neue Album in voller Länge anhören wird.

Life In Film – Indie kehrt zurück

Life In Film - Get Closer

Life In Film – Get Closer

Hört man die ersten Songs der britischen Band Life In Film, wird man unweigerlich an die Hochzeit der Indiemusik Mitte der 2000er erinnert. Mit der gerade veröffentlichten Single ‚Get Closer‘ vereinen Life In Film den Sound von The Strokes, The Libertines und den Kings Of Leon. Sie klingen frisch, nach dem Sound, den sich viele Indie-Fans so sehnlichst zurücksehnen. Samuel Fry’s Stimme erinnert an Caleb Followill und harmoniert, mit seiner leicht dreckigen Gesangsart, wunderbar mit dem Gitarrenspiel. ‚Get Closer‘ ist ein absoluter Indie-Hammer der hoffentlich einem größeren Publikum zuteil wird.