Duke Dumont feat. Zak Abel - The Power

Duke Dumont feat. Zak Abel – Voller Energie auf die Tanzfläche

Duke Dumont ist mittlerweile ein Garant für euphorische Clubsounds. Mit Songs wie Won’t Look Back oder The Giver (Reprise) hat sich der Brite in den letzten Jahren eine sehr ansehnliche Fangemeinde erspielt. Auf seinem neuesten Track The Power hat Dumont den Shootingstar Zak Abel mit dabei. Dieser macht zwar schon seit einigen Jahren Musik, doch so richtig gezündet hat es für den marokkanisch-stämmigen Musiker bisher noch nicht. Und das, obwohl er in den vergangenen Jahren vor allem durch Kollaborationen mit erfolgreichen Acts, wie Avicii, Jonas Blue, Gorgon City und Tom Misch zusammengearbeitet hatte. Nun ist er auf Duke Dumonts Song The Power zu hören und bedienen beide Acts hier ihre Paraderollen. Duke Dumont mit seinem Deep-House Sound, lässt uns auf der Tanzfläche garantiert nicht stehen. Mit euphorischen Synthies und dumpfen Bässen zeigt der DJ und Produzent, wie mit Highs und Lows gespielt werden kann. Abel hingegen setzt mit seinem Gesang auf volle Emotionen. Dabei wird seine Stimme mal hallend, mal vibrierend in Szene gesetzt und bleibt immer präsent. Als ob das nicht schon reichen würde, um einen Hit zu landen, hat sich das Liverpooler Duo CamelPhat des Songs angenommen und ist sowohl für die Produktion, als auch für das Songwriting verantwortlich. Bei dieser Kombination aus Talenten und gestandenen Größen der britischen Houseszene kann am Ende nur ein Hit herauskommen.

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Lewis Capaldi – Singer/Songwriter mit ganz viel Gefühl

Lewis Capaldi – Bruises

Mit 21 Jahren auf der Liste der BBC Music’s Sound of 2018 zu landen ist keine Selbstverständlichkeit. Doch bei dem Briten Lewis Capaldi völlig zu Recht gewählt. Mit seiner rauen Stimme gelingt es Capaldi nämlich gerade, mit seinem Song Bruises das ganz große Emotionsfeuerwerk zu zünden. Von einem Klavier begleitend, singt Capaldi so wehleidig und intensiv und bleibt dabei gefühlvoll und authentisch. Bruises wurde bereits Mitte des Jahres veröffentlicht und übernahm mit über 28 Millionen Plays in kürzester Zeit den Thron als meistgestreamter Song eines nicht-unter Vertrag-stehenden Künstlers auf Spotify. So verwunderte es nicht, dass sich kurze Zeit später alle Plattenfirmen um ihn rissen und er schließlich auswählen konnte und zu Capitol Records ging. Dass ein Künstler in der Lage ist, sich zwischen verschiedenen Angeboten der Plattenfirmen entscheiden zu können, ist ein mehr als komfortabler Moment und untermauert Capaldis Talent nur noch mehr. Am 20. Oktober erschien schließlich seine erste EP Bloom, die neben Bruises noch drei weitere Songs enthält. Erstaunliche Übereinstimmungen in der Klangfarbe der Stimme kann hier zum, ebenfalls aus Großbritannien kommenden, Sänger Tom Grennan gezogen werden. Dieser war bereits ein Jahr zuvor auf der BBC Music’s Sound of 2017 gelistet. Mit Bruises springt Capaldi in eine Lücke, die aktuell von nicht all zu vielen Künstlern bedient wird und passt perfekt zur dunklen Jahreszeit.

James Arthur – Der gezeichnete Newcomer

James Arthur - Say You Won't Let Go

James Arthur – Say You Won’t Let Go

James Arthur hatte lange für seinen Traum des Singens arbeiten müssen. Schrieb Arthur seit seinem 15. Lebensjahr Texte oder spielte in verschiedenen Bands an den Instrumenten, blieb sein Wunsch, selbst zu singen, immer nur nebensächlich. 2011, als Arthur 23 Jahre alt war, nahm er an der britischen Talentshow The Voice UK teil und schaffte es bis unter die letzten 200. Ein Jahr später versuchte er es erneut und trat bei The X Factor auf. Hier schaffte er es auf Anhieb eine Fanbase zu gewinnen und gewann schlussendlich die Show. Mit seiner ersten Single Impossible erreichte er nicht nur Platz 1 in Großbritannien und Irland, sondern auch die Top 10 in allen anderen europäischen Ländern. Nach einigen medialen Rückschlägen, wurde es zuletzt allerdings ruhig um Arthur. Nun, drei Jahre nach seinem Debütalbum, veröffentlicht Arthur mit Say You Won’t Let Go die erste neue Single des, am 4. November erscheinenden, Albums Back from the Edge. Hierbei singt Arthur mit seiner bekannt, weichen sowie kratzigen Stimme über eine vergangene Beziehung. Begleitet nur von einer Gitarre ist Say You Won’t Let Go eine warme Ballade, die den Herbst begrüßt und Arthur zurück ins Rampenlicht bringt.

Chopstick & Johnjon – Die Strippenzieher hinterm Berlin-Sound?

Es gibt ihn, jeder kennt mindestens einen Song, viele tanzen gezielt zu ihnen und doch besitzen sie kein offizielles Genre – der Berlin-Sound. Doch nicht zuletzt Künstler wie die Kalkbrenner Brüder, allen voran Fritz Kalkbrenner, Wankelmut oder Alle Farben haben dieses besondere Etwas in ihren Tracks, der so unmissverständlich erklärt Ich bin der Track und ich komme aus Berlin. Die Berliner Elektroszene hat weltweit einen Ruf der für Innovationen und Veränderung steht, wie die Stadt selbst, und so ist es auch nicht verwunderlich, dass immer mehr DJ’s, Produzenten und Elektrolabels nach Berlin ziehen. Chopstick & Johnjon sind so ein Produzentenduo. Haben sie sich in Hamburg kennengelernt, ging es bald nach Berlin um hier günstig Leben zu können und den Fokus somit mehr auf der Musik haben zu können. Dass sie sich in Berlin allerdings ein eigenes Label und eine ganze Künstlercommunity ranziehen würden, hätte wohl keiner von Beiden selbst gedacht. Und so kam es dazu, dass sie das Talent von Fritz Kalkbrenner erkannten und maßgeblich am Soundtrack vom Genrehit Berlin Calling beteiligt waren. Nun wollten die Beiden aber nicht mehr länger nur im Hintergrund agieren und haben sich dafür entschieden, ein eigenes Album zu veröffentlichen. Und so kommt es, dass Chopstick & Johnjon den Track Erase These Images als erste Auskopplung auf uns loslassen. Wie sollte es anders sein ist es ein wunderbar entspannter Sound mit leichtem Hintergrundgesang und tiefen Basshighlights – eben ein typischer Berlinsound.