Mark Ronson feat. Lykke Li - Late Night Feelings

Mark Ronson feat. Lykke Li – Eine verkannte Partynacht

Independent trifft Mainstream. So in etwa könnte man die Kollaboration von Lykke Li mit Mark Ronson beschreiben. Hatte Lykke Li 2011 einen weltweiten Hit mit I Follow Rivers, entsprang dieser aber dem The Magician Remix, der sich auch in Deutschland an die Spitze der Charts setzte. Alle sonstigen Veröffentlichungen Lykke Lis sind vielmehr größtenteils nur ihrer Fangemeinde bekannt oder in den Playlisten von Independent-Radiostationen zu finden. Mark Ronson wiederum ist in den Chart zu Hause und tritt seit 1998 als Produzent von Künstlern wie Nikka Costa, Macy Gray, Christina Aguilera, Amy Winehouse, Robbie Williams oder den Kaiser Chiefs auf. Darüber hinaus ist Ronson selbst seit 2003 als Künstler mit eigener Musik in den Charts vertreten und arbeitete mit Künstlern, wie Lily Allen, Amy Winehouse, Bruno Mars, Miley Cyrus und nun eben auch Lykke Li zusammen. Auf ihrem gemeinsamen Song Late Night Feelings treffen sich die beiden dann auch zum Katergefühl, nach einer aufregenden Nacht. Dabei klingt Late Night Feelings nach einer wabernden Retrospektive einer Nacht, die von Auf und Abs geprägt ist. So gibt die Grundstimmung einen ruhigen Sound vor, der vor allem beim Refrain ins verspielte rutscht, nur, um zum Ende hin in einen Traumzustand zu gleiten. Ronson hat hier für sein kommendes, fünftes Studioalbum Late Night Feelings, nach Nothing Breaks Like A Heart bereits den zweiten Song veröffentlicht, der sich an das Model des melancholischen Sounds der 80er Jahre anlehnt und diesen wunderbar in die Neuzeit transportiert. Dabei verfolgte Ronson, wie er selbst sagt, das Ziel traurige Hits zu schreiben, da diese eine größere emotionale Resonanz beim Hörer auslösen. Dies hat er auf Last Night Feelings wunderbar geschafft und nebenbei abermals die Hitmaschine angeworfen.

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The Best Of 2018 Vol.: 10

01. Giant Rooks – Wild Stare

02. The 1975 – It’s Not Living (If It’s Not With You)

03. Wild Youth – Can’t Move On

04. Mark Ronson feat. Miley Cyrus – Nothing Breaks Like A Heart

05. Walking On Cars – Monster

06. Los Unidades & Pharrell Williams feat. Jozzy – E-Lo

07. RY X – YaYaYa

08. No King. No Crown – Smoke Signals

09. Foster The People – Worst Nites

10. Dean Lewis – Be Alright

11. Douwe Bob feat. Jacqueline Govaert – I Do

12. Weiss – Feel My Needs

13. Benny Blanco & Calvin Harris – I Found You

14. Grace Carter – Why Her Not Me

15. Shout Out Louds – Up the Hill

16. Dido – Hurricanes

17. Miya Folick – Thingamajig

18. Pierce Brothers – Back End Roads

19. The Good, The Bad & The Queen – Merrie Land

20. Bastien – Stay With Me

21. Saulius Prūsaitis – 39

Mark Ronson – Mischt mit Miley Cyrus auf

In den letzten Jahren ist Mark Ronson immer häufiger mit bekannten Namen, wie Amy Winehouse, Boy George und Bruno Mars in Erscheinung getreten. Dabei ist der Brite als Produzent für die Musik anderer Künstler noch deutlich erfolgreicher als im Veröffentlichen von eigenen Songs. So hat er alleine in den vergangenen acht Jahren Alben von Adele, Lady Gaga, Bruno Mars, Queens Of The Stone Age, Lil Wayne, Duran Duran oder Paul McCartney produziert. Darüber hinaus folgen noch unzählige Singleproduktionen wie dem aktuellen Hit Shallow von Bradley Cooper und Lady Gaga aus dem Film A Star Is Born. Nun hat er sich für die erste Single seines kommenden, fünften Studioalbums keine Geringere als Miley Cyrus mit ins Boot geholt. Hierbei gilt es auch für Cyrus ein kleines Comeback zu feiern. So greift Cyrus auf Nothing Breaks Like A Heart die frühere Vergangenheit auf und thematisiert klein aber punktiert Themen, wie ihren Wrecking Ball Hype, die aktuelle politische Lage in den USA und auch die schweren Waldbrände in Kalifornien. Dabei klingt Nothing Breaks Like A Heart nach entspannten Pop mit Einflüssen des Country’s und vor allem auch durch den Einsatz von Violinen und Gitarren besitzt der Song einen lateinamerikanischen Touch. Hier schaffen es Ronson und Cyrus, eine Abgebrühtheit mit eingängigem Popsound zu verknüpfen, der ins Ohr geht und nicht mehr rauskommen möchte.

The Best Of 2017 Vol.: 06

The Best Of 2017 Vol. 06

01. Blanche – City Lights

02. Skott – Glitter & Gloss

03. Childhood – Californian Light

04. ODESZA – Late Night

05. Her feat. ZeFire – Swim

06. Flume feat. Kučka – Hyperreal

07. Lea Porcelain – Remember

08. Sunstroke Project – Hey Mamma

09. Disciples – On My Mind

10. Miley Cyrus – Malibu

11. Felix Jaehn, Hight & Alex Aiono – Hot2Touch

12. Hugh – Go

13. Lola Marsh – Wishing Girl

14. Tash Sultana – Murder To The Mind

15. AJR – Weak

16. Mogli – Road Holes

17. Róisín O. Warn Me Of Silence

18. Salvador Sobral – Amar Pelos Dois

19. Kraftklub – Dein Lied

20. State Lights – I Need Time

21. Onuka – Megamix

Miley Cyrus – Geläutert zurück?

Miley Cyrus – Malibu

Ist es die selbe Miley Cyrus die wir da in dem Musikvideo zu ihrer neuen Single ‚Malibu‚ sehen?! Denn mit ‚Malibu‚ überrascht Cyrus gleich doppelt. Bestand ihr letztes Album ‚Bangerz‚ aus provokativen aber auch sehr vielfältigen Songs, veröffentlicht sie nun eine entspannte Elektropop-Nummer, die fern der ganzen Skandale der letzten Jahre ist. Auf ‚Malibu‚ singt Cyrus von einer schönen Erfahrung am Strand von Malibu. Dies macht sie unaufgeregt und mit fester Stimme. Mit einsetzen des Refrains erklingen dann noch Gitarren und erzeugen den perfekten Moment der Weite. ‚Malibu‚ ist eine überraschend bodenständige Nummer, die Cyrus aus dem Sumpf der Skandale rauszieht und mit der Unbeschwertheit dieser ersten neuen Single zeigt, dass Cyrus zurück ist und weit mehr kann, als nur provozieren.