Moonlight Breakfast - Dance Moves

Moonlight Breakfast – Den Beat im Blut

Ihr drittes Album Affection ist ein reinster Erfolg. Mit den darauf enthaltenen Songs – wie Summer oder Look Up – hat das rumänische Trio Moonlight Breakfast innerhalb der letzten 12 Monate weltweit die Herzen der Indiefans erobert. Durch verspielte Beats, mystische Arrangements und einem Gesang der Frontsängerin Christie, der mal hauchend, mal mit Kopfstimme und dann wieder ganz geerdet klingt, haben sich Moonlight Breakfast diesen Erfolg auch redlich verdient. Nun haben sie mit Dance Moves eine weitere Single aus Affection veröffentlicht und folgen damit dem aktuellen Trend der James-Bond Erzählweise. Im 80er Jahre Stil mit Bauhaus-Optik und ganz viel Farbe spielt sich die Band durch die Geschehnisse bei einer Sommerparty. Dabei erinnert der Grundbeat von Dance Moves an Michael Jacksons Thriller und klingt gleichzeitig verboten süß. Zeitgleich erscheint mit der Veröffentlichung des Songs eine gleichnamige EP mit weiteren Remixen von Bazooka über Adam Stacks, bis hin zu Happy Gutenberg. Moonlight Breakfast hat den Sound, den wir alle gerade so dringend brauchen. Den Sommer noch in den Knochen fühlend bereiten wir uns auf die kalte Jahreszeit vor und blicken wehmütig auf die Zeit unter freiem Himmel und bei lauschigen Temperaturen zurück.

Madonna feat. Maluma - Medellín

Madonna – Is Back!

Vier Jahre zwischen zwei Madonna Alben war bisher die größte Spanne, die es in der Diskografie der US-Amerikanerin gab. Diese waren zwischen Bedtime Stories (1994) und Ray Of Light (1998), sowie zwischen Hard Candy (2008) und MDNA (2012). Im Falle des ersten Beispiels lieferte Madonna mit Ray Of Light einen Meilenstein ihrer Karriere ab. Bei ihrem letzten 4-Jahres-Break setzte die Sängerin nicht all zu sehr auf Veränderungen und lieferte einmal mehr ein, durch Rap und von Hip-Hop Beats beeinflusstes, Nachfolgealbum ab. So steht es aktuell 50/50, dass die – mittlerweile in Lissabon lebende – Sängerin – ein innovatives, neues Album veröffentlichen wird. Nun hat Madonna mit Medellín ihre erste Single aus ihrem kommenden, 14. Studioalbum Madame X veröffentlicht und sich gleich für die erste Single den kolumbianischen Shootingstar Maluma geangelt. Dieser hat es 2018 mit seinem dritten Studioalbum F.A.M.E. und einem Sprachenmix aus Spanisch und Englisch, sowie einem Soundmix aus Reggaeton und Latin Pop geschafft, in zehn Ländern in die Charts zu kommen – darunter Deutschland, Frankreich und den USA. Auf der Single Medellín vereint Madonna daher Latin Pop, Hip-Hop-Beats und Reggaeton und mischt diese Genres mit dem übergroßen Wurzeln ihrer Karriere – dem Pop. Dabei erinnert Medellín vom Takt an Michael Jacksons They Don’t Care About Us hat dabei aber den Autotune des American Life Albums und eine Leichtigkeit eines entspannten Sommersongs. So abwechslungsreich, wie Medellín ist dann auch ihr neues Album Madame X angelegt. Hier schlüpft Madonna in die verschiedensten Charaktere und widmet diesen jeweils einen Song. Somit wird das Album allein schon vom Storyboard aus interessant und verspricht eine Vielschichtigkeit, die zuletzt auf den Alben der Queen of Pop eher selten zu finden waren. Wir dürfen gespannt sein, was uns erwarten und freuen uns, dass Madonna zurück ist.

Lenny Kravitz – Zeitreise ins Jahr 1998

Es war sein bisher größter Erfolg – das 1998 veröffentlichte Album 5 welches ihm 6 Millionen verkaufte Platten und zwei Grammys als Best Male Rock Vocal Performance für Fly Away und American Woman einbrachte. Seiner Zeit weit voraus verband 5 die Musikstile Rock, Pop, Funk und Soul und brachte sie in den Mainstream. 20 Jahre später und sechs Alben weiter veröffentlicht Lenny Kravitz im September mit Raise Vibration sein mittlerweile elftes Studioalbum. Darauf zu finden ist auch, die nun veröffentlichte Single Low. Hier klingt Kravitz, als hätte er die Zeit angehalten. So viel Funk, Coolness und Soul, wie auf Low hat es seit dem Album 5 nicht mehr von ihm zu hören gegeben. Dabei holt er sich eine Stimme dazu, die eigentlich seit Jahren nicht mehr verfügbar ist – Michael Jackson. Denn noch zu Lebzeiten hatte Kravitz an dem Song gearbeitet und Jackson die typischen Schreie aufnehmen lassen. Herausgekommen ist ein Song voller Sexappeal, Soul und Wärme und ein Lenny Kravitz, der zu seiner absoluten Höchstform aufläuft.

Wulf – Zwischen Pop und Folk

Aus den Niederlanden kommend, gibt der momentan in Amsterdam lebende Sänger Wulf als Einfluss ein großes Potpourri an Musikern an. So zählt er nicht nur Michael Jackson und Adele zu seinen Einflüssen, sondern auch Künstler wie Matt Corby, Phillip Glass, Beyoncé und Mozart. Dass sich diese Musikvielfalt allerdings nicht etwa negativ auf die Musik niederschlägt, können wir auf seiner aktuellen Single Mind Made Up hören. Denn hier klingt der 29-jährige Sänger alles andere als variabel. Beginnt Mind Made Up mit einer zurückhaltenden Gitarre und klingt Wulfs Stimme liebevoll und warm, entwickelt sich der Song im Laufe der zweieinhalb Minuten so einer wunderbaren Popballade, die mit folkigen Elementen, wie einem Chor und akustischen Instrumenten aufwartet. Dass Wulf dann doch nicht ganz so gradlinig ist, zeigt das Musikvideo. In dem er mal passend in einem Raum auf einem Stuhl sitzt und gefühlvoll singt, nur um im nächsten Moment auf einem Dach mit Lederjacke, rotem Stirntuch und weißen Turnschuhe den Refrain zu performen. Dies sollte allerdings die einzige Unstimmigkeit an diesem so schönen Popsong sein, der sich mit der wunderschön, warmen Stimme des Niederländers Wulf langsam zu einem veritablen Hits zu mausern scheint. Momentan arbeitet Wulf an seinem Debütalbum – somit dürfen wir auf einen interessanten Mix der Stile und Gegensätze gespannt sein.

The Best Of 2014 Vol.: 07

The Best Of 2014 Vol.: 07

CD 1

01. Jess Glynne – Right Here

02. Cazzette feat. The High – Sleepless (Club Edit)

03. Marv & Philipp Dittberner – Wolke 4

04. Alt-J – Hunger Of The Pine

05. Fink – Looking Too Closely

06. Hozier – Sedated

07. Kovacs – My Love

08. Kidnap Kid – Like You Used To

09. ZHU – Faded

10. Christopher – Mama

11. Mausi – My Friend Has A Swimming Pool

12. Michael Jackson & Justin Timberlake – Love Never Felt So Good

13. Catfish & The Bottlemen – Homesick

14. Watermät – Bullit

15. Birdy Not About Angels

16. Roosevelt – Small Hours

17. Peking Duk feat. Nicole Millar – High

18. Sheppard – Geronimo

19. Run River North – Excuse

20. The Riptide Movement – All Works Out

21. Truls – Out Of Yourself (Roosevelt Remix)

22. MIA. – Queen (Whyman Remix)
 
CD 2

 
01. FM Belfast – Brighter Days

02. Digitalism feat. Youngblood Hawke – Wolves

03. Disclosure – Grab Her

04. Rüfüs – Sundream

05. Clueso – Freidrehen

06. Beatsteaks – Gentleman Of The Year

07. Honeyblood – Super Rat

08. The War On Drugs – Red Eyes

09. Miley Cyrus feat. Nelly – 4×4

10. Ella Eyre – If I Go

11. MØ – Walk This Way

12. Jaws – Think Too Much, Feel So Little

13. FKA Twigs – Two Weeks

14. OK KID – Grundlos

15. Shakira – Dare (La La La)

16. Maroon 5 – Maps

17. Hudson Taylor – Battles

18. Noosa – Sail

19. Nicki Minaj – Pills’n‘ Potions

20. Sofi De La Torre – Vermillion

21. Steffen Linck – Sticks & Stones (Sascha Kloeber Bootmix)

22. Kasper Bjørke feat. CTM – Sylvia

23. The Majority Says – Silly Ghost