The Best Of 2020 Vol. 14

The Best Of 2020 Vol.: 14

01. Roosevelt – Echoes (zum Artikel)

02. Aluna – Envious (zum Artikel)

03. SG Lewis feat. Robyn & Channel Tres – Impact (zum Artikel)

04. Amy MacDonald – The Hudson (zum Artikel)

05. Blu DeTiger – In My Head

06. Romy – Lifetime (zum Artikel)

07. London Grammar – Californian Soil (zum Artikel)

08. Bicep – Apricots (zum Artikel)

09. Polo & Pan – Feel Good (zum Artikel)

10. Hugo Barriol – Stay

11. James Vincent McMorrow with Kenny Beats – I Should Go (zum Artikel)

12. Jono McCleery – Call Me (zum Artikel)

13. Freyr – Avalon (zum Artikel)

14. SYML – I Wanted To Leave (zum Artikel)

15. Novaa – The Futurist (zum Artikel)

16. Mallrat – Rockstar (zum Artikel)

17. The Japanese House feat. Justin Vernon – Dionne (zum Artikel)

18. Maxïmo Park – Child Of The Flatlands

19. Spoon And The Forkestra – Pirates (zum Artikel)

20. Jónsi feat. Robyn – Salt Licorice (zum Artikel)

James Vincent McMorrow - I Should Go

James Vincent McMorrow – Groovig zur Erkenntnis

James Vincent McMorrow hat in den vergangenen Jahren eine erstaunliche Wendung seines Sounds vollzogen. War der Beginn seiner Karriere vom ruhigen Folk durchzogen und lieferte uns so großartige Songs, wie Higher Love, entwickelte der irische Sänger seinen Sound kontinuierlich weiter und war Mitte der 2010er durch moderne R&B-Songs, wie Rising Water oder One Thousand Time präsent. Um diese Zeit veröffentlichte McMorrow auch sein zweites, und drittes Studioalbum Post Tropical (2014) und We Move (2016) mit denen er bis auf Platz 1 der irischen und in die Top-20 der US-Amerikanischen Albumcharts gelangte. Nachdem sein viertes Studioalbum True Care (2017) hinter den Erwartungen zurückblieb, kündigt McMorrow nun nicht nur die neue Single I Should Go an, sondern auch, dass er zusammen mit dem US-Amerikanischen Produzenten Kenny Beats an seinem fünften Studioalbum arbeite. Beats, der unter anderem mit BENEE, Dominic Fike, Slowthai, FKA Twigs und Ed Sheeran zusammengearbeitet hat, ist federführend, für den beatlastigen Sound auf McMorrows neuer Single.

James Vincent McMorrow
James Vincent McMorrow

Auf I Should Go arbeitet McMorrow mit der Erkenntnis, in seinem Leben vieles Essentielle als gegeben anzusehen und Unnützes als Gabe zu empfinden. Diese Falschausrichtung seines inneren Kompasses hat den Sänger dazu bewogen, sich viel Zeit für sich selbst zu nehmen und einmal in sich reinzuhören. So sagt er zur Veröffentlichung des Songs; Es geht nicht darum, was wir wollen, sondern darum, was wir brauchen. Oftmals denke ich, dass wir keinen Unterschied zwischen diesen beiden Tatsachen machen. Doch dazwischen liegen Welten. Ich brauche gar nicht so viele Sachen, wie ich es mir immer eingeredet habe. Gleichzeitig sind dort andere Dinge, die ich als unwichtig erachtete, sie aber das Fundament auf dem ich stehe darstellen. Noch steht weder ein Veröffentlichungsdatum oder ein Name des neuen Albums fest, doch hat McMorrow bereits verkündet, dass er im Frühjahr 2021 auf Europatour gehen möchte und dabei für vier Konzerte nach Deutschland kommen wird. Hier können wir ihn in Hamburg, Köln, Frankfurt am Main und Berlin sehen und hoffen darauf, dass bis dahin wieder eine Normalisierung für Konzerte eingesetzt hat. Mit dem dazugehörigen Musikvideo von I Should Go bietet McMorrow derweil eine unterhaltsame Sicht auf das ewige Hinterherrennen von Träumen, die mehr Energie ziehen, als sie uns geben. I Should Go ist eine erfrischende R&B/Pop-Nummer, die McMorrow zeigt, wie er weiter an seinem Sound arbeitet und wenig davon hält, sich auf Diesem lange auszuruhen.

The Best Of 2017 Vol.: 04

The Best Of 2017 Vol. 04

01. Calvin Harris feat. Frank Ocean & Migos – Slide

02. Moglii feat. Island Fox – Breath

03. The Coronas – We Couldn’t Fake It

04. Kasabian – You’re In Love With A Psycho

05. Glass Animals – Pork Soda

06. Gorillaz feat. D.R.A.M. – Andromeda

07. Howling – Phases

08. Lea Porcelain – Streets Of Philadelphia

09. Burak Yeter feat. Danelle Sandoval – Tuesday

10. Ofenbach – Be Mine

11. Mahmut Orhan feat. Sena Sener – Feel

12. Feist – Pleasure

13. Marian Hill – Down

14. Coldplay – Hypnotised

15. Fleet Foxes – Third Of May/Ōdaigahara

16. Schwarz – Home

17. James Vincent McMorrow – One Thousand Times

18. Vaults – Hurricane

19. Anni – Feels So Easy To Be Loved (Acoustic Version)
James Vincent McMorrow - One Thousand Times

James Vincent McMorrow – Leise aber ganz oben angekommen

Über Jahre begleitet Soundtrack-Of-My-Life bereits den Dubliner Singer/Songwriter James Vincent McMorrow. Hatte er 2011 mit dem Song Higher Love für ein erstes Aufhorchen gesorgt, sollte es noch zwei weitere Jahre dauern, bis dieser Song auch in seinem Heimatland Irland chartet. Was folgte war, mit Post Tropical, ein weitaus erfolgreicheres, zweite Album und größere Hallen, als zu seinem Debütalbum Early In The Morning. Im Sommer 2016 veröffentlichte McMorrow schließlich sein drittes Album We Move, auf dem die Single Rising Water zu finden ist. Nun folgt eine weitere Single aus diesem Album und lässt Herzen höher schlagen. Mit One Thousand Time singt McMorrow über die Schwierigkeit der Aufs und Abs in einer Beziehung oder vielmehr einer On und Off Geschichte. Von diversen, widersprüchlichen Gefühlen geprägt, fragt er ins Mikro, was er machen soll. Dazu hat er ein Video veröffentlicht, dass sinnbildlich für die aktuelle Unsicherheit in der Gesellschaften steht. Getreu dem Motto The Show Must Go On wird hier das schwierige ignoriert, um so lange wie möglich ein gutes Gefühl zu haben. One Thousand Times ist still und intim und sagt dabei so viel aus. James Vincent McMorrow zeigt durch Vielschichtigkeit, dass er bei den ganz großen mitspielt.

The Best Of 2016 Vol.: 08

The Best Of 2016 Vol.: 08

The Best Of 2016 Vol.: 08

01. James Vincent McMorrow – Rising Water

02. DJ Snake feat. George Maple – Talk

03. Von Wegen Lisbeth – Meine Kneipe

04. Fickle Friends – Cry Baby

05. Little Green Cars – The Garden Of Death

06. AnnenMayKantereit – Pocahontas (Gestört Aber Geil Remix)

07. Seafret – Wildfire

08. Glass Animals – Youth

09. Major Lazer feat. Justin Bieber & MØ – Cold Water

10. Jacob Collier – Hideaway

11. Crystal Castles – Char

12. Justice – Safe And Sound

13. Kiara Nelson – Cool My Rush

15. George Maple – Talk Talk

16. Bud feat. Origin One – City Bird

17. How To Dress Well – Lost Youth/Lost You

18. The Avalanches – Subways

19. Emma Louise – Talk Baby Talk

20. The Naked And Famous – Higher
James Vincent McMorrow - Rising Water

James Vincent McMorrow – Er wird schneller

Hatte er noch 2014 mit seinem Song Higher Love für ruhige Töne gesorgt, wie ihr auf Soundtrack-of-my-life.com lesen könnt, ist er nun mit seiner neuen Single Rising Water zurück. Und mit dieser Single überrascht er uns auch deutlich. Ist Rising Water doch eine wunderschöne Ballade, die allerdings auf einem schnelleren, elektronischen Beat gelegt wurde und sich somit deutlich ungewohnter präsentiert. So klingt Rising Water nach einem Slow-Downer, der zum langsamen schwofen animiert. Zwei Alben hat McMorrow bereits veröffentlicht und so ist Rising Water gleichzeitig der Startschuss für Album Nummer drei, das auf den Namen We Move hört, welches am 2. September veröffentlicht wird.

James Vincent McMorrow - Higher Love

James Vincent McMorrow – Leise und Still

Im Zuge des Erfolgs seines zweiten Albums wurden bei James Vincent McMorrow auch wieder ältere Songs ausgegraben und kommen nun zu neuem Ruhm. So ist der Song Higher Love, der auf der B-Seite einer Single des ersten Albums erschien, in den Australischen Charts gerade weit oben anzufinden. Doch hat sich hier McMorrow aus seinem gewohnten Umfeld des Singer/Songwritertums heraus gewagt und sich des Songs von Steve Winwood angenommen und diesen komplett umarrangiert. Ist doch das Original eine fröhliche 80er-Jahre Popnummer, kommmen bei McMorrow nur ruhige, leise und fast schon lautlose Töne zum Zuge. Wäre es nicht ein drei Jahre alter Song, wäre es ein wunderbarer Zeitpunkt um diesen Song nochmal zu veröffentlichen.