Gorgon City feat. Kaskade & Roméo - Go Slow

Gorgon City feat. Kaskade & Roméo – Zwischen Radio und Club

Mit ihren Singles steht das britische Duo Gorgon City immer wieder ganz oben auf dem Treppchen der heißesten Housetracks in den Clubs weltweit. Dabei schaffen es Kye Gibbon und Matt Robson-Scott immer wieder sowohl im Radio, als auch auf den Tanzflächen der Clubs gespielt zu werden. Obendrein gehören sie, wie Disclosure und Rudimental zu den Bands bzw. Produzenten, die kontinuierlich neue Künstler supporten und damit eine Plattform bieten, die unterstützender kaum sein könnte. Auf ihrer brandneuen Single Go Slow haben sie dann auch mit dem Singer/Songwriter Roméo aus Los Angeles einen Künstler dabei, der bereits Songtexte für Rudimental geschrieben hat und seine eigene Musik gerade erst anfängt, zu produzieren. Mit Kaskade wiederum haben sich Gorgon City einen Act geangelt, der sieben mal mehr Fans hat, als das Produzenten-Duo selbst. Interessant hierbei ist, dass Kaskade in den USA als einer der größten Dance-DJs gehandelt wird,  doch auf dem europäischen Markt, bei Radiosendern eher unbekannt ist. Dies wird sich mit Go Slow nun ändern – verbindet der Song doch die sommerliche Weite der US-Amerikanischen Westküstenstaaten mit dem dunklen House-Sound der britischen Insel und wirkt durch Roméos Gesang darüber hinaus melodisch und immer auch poppig. Damit haben Gorgon City einen Song produziert, der auf dem Weg ist, der nächste große Hit des Duos zu werden.

Purity Ring - Begin Again

Purity Ring – Die Kanadier sind zurück

Es gibt Neues von der aus dem kanadischen Halifax kommende Megan James und dem aus Toronto stammenden Corin Roddick. Haben sich die Beiden 2010 zusammengetan. folgte der Bandname dem, nach der in den frühen 1990er Jahren – vor allem in den USA – aufkommenden Keuschheitsbewegung und dessen Symbol, dem Purity Ring. Nach ihrem 2012er Debüt Shrines, das mit fantastischen Songs wie Obedear, Belispeak und Lofticries zu überzeugen wusste, kommt nun Anfang März mit Another Eternity Album Nummer zwei raus. Bereits im Dezember veröffentlichten sie die erste Single Push Pull, nun folgt die nächste Auskopplung. Mit Begin Again vereinen Purity Ring einmal mehr die zarte, vertraute Stimme von Megan James mit einem zuweilen epischen und dunklen Sound Roddicks. Eine Entwicklung erkennt man klar in der Produktion – ist doch James‘ Stimme viel deutlicher wahrzunehmen als noch auf Shrines und wirkt Roddicks Komposition feiner und stimmiger als auf dem Erstling. Dies ist nicht zuletzt der Ursache geschuldet, dass sich Beide, anders als bei Shrines, für Another Eternity gemeinsam im Studio aufhielten. So wirkt Another Eternity um Längen homogener als ihr Debüt. Man darf sich hierbei also auf ein wunderbar großes zweites Album der Kanadier freuen.