Bosse - Der Letzte Tanz

Bosse – Wann war Dein letzter Tanz?!

Der Sympathiebolzen schlechthin ist zurück! Bosse hat mit Der letzte Tanz eine neue Single veröffentlicht und zeigt uns einmal mehr, warum wir den sympathischen Musiker so lieben. Bosse spricht nicht lange um den heissen Brei herum und folgt seinem Gefühl. Die damit verbundene Direktheit erreicht die Fans einmal mehr und lässt die Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen mit dem Sänger nicht abreissen. Nun fordert Bosse uns in seinem neuen Song auf, so zu tanzen, als wäre es der letzter Tanz. Dabei treffen die Zeilen auf verschiedenen Ebenen. Sicherlich – die offenbarste Situation beschreibt das Ende einer Beziehung. Doch im Jahr 2020 trifft uns der Satz tanz, als wäre es der letzte Tanz gerade auch deshalb, weil wir eben nicht, wie sonst, auf Konzerten, Festivals oder im Club zu unserer Lieblingsmusik tanzen können. Doch was Axel Bosse zum Ausdruck bringen möchte ist vielmehr der Moment, an dem man sich noch nicht ganz bewusst ist, dass man etwas zum letzten Mal tut oder wiederum so verfährt, sich sogar im Klaren zu sein, diesen bewussten Schritt zu gehen.

Bosse
Bosse

So kennen einige bestimmt den Moment, eine schwitzige Clubnacht gehabt zu haben und zu wissen, dass der Club nach dieser Nacht für immer schließt. Das wäre hier allerdings die entfernteste Interpretation des Songs. Vielmehr geht es Bosse aber wohl um die Beziehung zwischen zwei Menschen, die sich verabschieden. Ob es eine Trennung oder der Wegzug ist. Die so frei gewordenen Emotionen zelebriert Bosse in Der letzte Tanz einmal mehr so wunderbar euphorisch, dass aus der eigentlichen Trauer ein hymnisch, ekstatischer Song wird. Hatte Bosse 2018 mit Alles Ist Jetzt sein letztes Studioalbum veröffentlicht, folgten letzten Jahr mit Kein Geld Der Welt (zusammen mit Chefboss) und Ich Warte Auf Dich (mit Capital Bra und Prinz Pi) zwei Singles ausserhalb der Reihe. Nun könnte Der Letzte Tanz darauf hindeuten, dass von Bosse womöglich eine neue Platte in Arbeit ist. Während wir auf diese Ankündigung noch warten müssen, tanzen wir einfach den letzten Tanz immer und immer wieder.

Bosse - Alles Ist Jetzt

Bosse – Euphorisch und Sentimental

Wenn Bosse etwas ganz sicher beherrscht, dann ist es euphorische Popsongs mit Sentimentalität zu verbinden. Ob bei 3 Millionen, Yipi, Dein Hurra oder Frankfurt/Oder – mit dem Bosse, durch die Coverversionen Zoutelande der Niederländischen Band Bløf übrigens Chartrekorde in den Niederlanden und Belgien gebrochen hat – überall schwebt dieses Gefühl von Trauer, begleitet von Freude, mit. Nun hat Bosse sein siebtes Album Alles Ist Jetzt angekündigt und die gleichnamige Single daraus veröffentlicht. Darauf klingt Bosse poppiger, schneller und energiegeladen. Mit Textzeilen Was du träumst das musst du machen. All die besten super Sachen. Einfach machen, einfach machen hat er uns sofort und löst ein Gefühl der Sehnsucht nach genau diesem Gefühl aus. Und genau das ist es, was Bosse immer und immer wieder schafft und damit auch eine Schar an musikalischen Freunden um sich vereint. Da ist es nicht verwunderlich, dass im dazugehörigen Video unter anderem Romano, Anna Maria Mühe, die Mighty Oaks oder Madsen mitmachen wollten. Ein Hoch auf Aki. Ein Hoch auf Bosse!

Bløf – Von Frankfurt Oder nach Zoutelande

Es ist, als würden wir die Zeit zurückdrehen. Zurück in die 60er/70er Jahre, als Songs noch multilingual produziert wurden und somit der gleiche Song in verschiedenen Sprachen europaweit zum Hit wurde. Nun – im Jahr 2018 – haben wir diesen Fall abermals, vorerst allerdings nur auf zwei Länder bezogen. In einer Zeit, in der Songs als das erfolgreich sein müssen, für das sie produziert wurden, scheuen viele die waghalsige Investition in andere Länder oder verbieten gar die Nutzung durch andere Künstler. Nicht so bei Bosse – der hat nämlich der unglaublich erfolgreichen niederländischen Pop/Rockband Bløf die Freigabe gegeben, seinen Song Frankfurt Oder auf Niederländisch zu singen. Dabei haben sich Bløf den Song zu eigen gemacht und auch etwas angepasst. Durch die Unterstützung der  belgischen Sängerin Geike Arnaert – die gleichzeitig Frontsängerin der Band Hooverphonic ist – gibt Zoutelande genau das Gefühl von Sehnsucht wieder, das Bosse und Anna Loos auch auf Frankfurt Oder transportiert haben. Somit hat die Version Bløfs kein bisschen an Reiz verloren, steht deshalb auch zu Recht seit zwei Wochen auf Platz 1 der niederländischen Charts und erinnert uns gleichermaßen an die grandiose Originalversion von Bosse.

Bosse – Schere, Steine, Papier

Bosse - Steine

Bosse – Steine

Er ist zurück. Axel Bosse – kurz Bosse – hat mit ‚Engtanz‘ sein nunmehr sechstes Studioalbum angekündigt. Der sympathische Wahl-Hamburger ist bereits seit mehr als 14 Jahren im Musikbiz tätig und sang mit seiner ersten Band Hyperchild noch auf Englisch. Bereits zwei Jahre später waren Hyperchild Geschichte und so machte Bosse ab 2004 solo auf sich aufmerksam. In den folgenden Jahren baute Bosse seinen Erfolg kontinuierlich aus. So gelang ihm mit seinem dritten Album ‚Taxi‘ erstmals der Einstieg in die Album-Top100. Mit diesem Album konnte er, durch die Single ‚3 Millionen‘ viele Kritiker überzeugen und gilt seitdem als eine feste Größe im deutschen Musikgeschäft. Es folgte Album vier ‚Wartesaal‘ und fünf ‚Kraniche‘ mit dem er auf Platz vier der  Album-Charts einstieg und mehr als 100.000 Einheiten verkaufte – was ihm Goldstatus einbrachte.
Nun kommt am 12. Februar ‚Engtanz‘ auf den Markt. Die erste Singleauskopplung ‚Steine‘ hat gerade erst ein eigene Musikvideo erhalten und untermalt Bosse’s melancholisch und gefühlvolle Art des Singens. Stolpert man als Hörer manchmal über den Singduktus des Axel Bosse, stellt man am Ende fest, dass gerade dies eines der festen Erkennungsmerkmale seiner Musik ist. So ist ‚Steine‘ laut und leise, gefühlvoll und rabiat. Aber immer sensibel und immer Bosse.