The Best Of 2020 Vol. 15

The Best Of 2020 Vol.: 15

01. Monolink – Otherside (zum Artikel)

02. Beck – Wow (zum Artikel)

03. Ytram feat. Elderbrook – Fire (zum Artikel)

04. Blu DeTiger – Cotton Candy Lemonade (zum Artikel)

05. Tensnake – Make You Mine (zum Artikel)

06. Bonobo feat. Totally Enormous Extinct Dinosaurs – Heartbreak (zum Artikel)

07. Bosse – Der letzte Tanz (zum Artikel)

08. Simen Mitlid – Birds (zum Artikel)

09. Amy MacDonald – Crazy Shade Of Blue (zum Artikel)

10. Maxïmo Park – Baby Sleep

11. Kevin Morby – Sundowner (zum Artikel)

12. Middle Kids – R U 4 ME? (zum Artikel)

13. Crucchi Gang & Clueso – Ballare

14. Møme with Ricky Ducati – They Said (zum Artikel)

15. Roosevelt – Feels Right (zum Artikel)

16. Sarah Blasko – All I Want (Alex Cruz Edit)

17. BRONSON feat. Gallant – Know Me (Cassian Remix) (zum Artikel)

18. London Grammar – Baby It’s You (Kölsch Remix)

19. John Summit – Deep End (zum Artikel)

20. Madrugada – Majesty

The Best Of 2020 Vol. 14

The Best Of 2020 Vol.: 14

01. Roosevelt – Echoes (zum Artikel)

02. Aluna – Envious (zum Artikel)

03. SG Lewis feat. Robyn & Channel Tres – Impact (zum Artikel)

04. Amy MacDonald – The Hudson (zum Artikel)

05. Blu DeTiger – In My Head

06. Romy – Lifetime (zum Artikel)

07. London Grammar – Californian Soil (zum Artikel)

08. Bicep – Apricots (zum Artikel)

09. Polo & Pan – Feel Good (zum Artikel)

10. Hugo Barriol – Stay

11. James Vincent McMorrow with Kenny Beats – I Should Go (zum Artikel)

12. Jono McCleery – Call Me (zum Artikel)

13. Freyr – Avalon (zum Artikel)

14. SYML – I Wanted To Leave (zum Artikel)

15. Novaa – The Futurist (zum Artikel)

16. Mallrat – Rockstar (zum Artikel)

17. The Japanese House feat. Justin Vernon – Dionne (zum Artikel)

18. Maxïmo Park – Child Of The Flatlands

19. Spoon And The Forkestra – Pirates (zum Artikel)

20. Jónsi feat. Robyn – Salt Licorice (zum Artikel)

Amy MacDonald - Crazy Shade Of Blue

Amy MacDonald – Ein Song für die eigene Interpretation

Vor knapp vier Wochen kam Amy MacDonald mit der ersten Singleauskopplung The Hudson aus ihrem kommenden, fünften Studioalbum The Human Demands zurück. Ging es in dem Song um die Erlebnisse ihres Vaters aus den Reisen seiner Eltern in das New York der 70er Jahre, ist der Song eine emotionale Liebeserklärung an ihre Eltern. Nun hat MacDonald mit Crazy Shade Of Blue die zweite Single ausgekoppelt und begibt sich damit in ungewohntes Fahrwasser. Denn hier gibt es keine schnellen Gitarren, sondern vielmehr einen reduzierten Austausch zwischen der Gitarre und MacDonalds Gesang. Es ist ein Song, in dem man sich verlieren kann. Denn sobald das Orchester hinzukommt, wird aus Crazy Shade Of Blue eine opulente Liebesballade, die nicht mit den typischen Texten aufwartet. Vielmehr geht es hier um die Momente, einen Menschen so sehr zu vertrauen und ihn zu lieben, dass man sich förmlich nackig macht. Mit der Person all die Macken und Verletzbarkeiten teilt und sich so auf eine neue Ebene des Vertrauens begibt. Gleichzeitig klingt Crazy Shade Of Blue kräftig aber bedrohlich – immer auch wissend, dass diese Verletzbarkeit ausgenutzt werden kann.

Amy MacDonald - The Human Demand
Amy MacDonald – The Human Demand

Es ist ein Song, in dem man sich in eine Retrospektive begibt, in seinem inneren Auge Situationen aus dem eigenen Leben Revue passieren lässt und Momente beleuchtet, in denen man sich geborgen und beschützt gefühlt hat. Amy MacDonald schafft es mit Crazy Shade Of Blue eine neue Tür in ihrem Sound aufzumachen und zeigt sich vielschichtiger, als es auf ihren letzten Alben zu hören war. Mit ihrem – in knapp vier Wochen erscheinenden – neuen Album The Human Demands lässt uns die schottische Sängerin an ihren Gefühlen teilhaben und verspricht ein äußerst persönliches Album zu veröffentlichen. Mit Crazy Shade Of Blue zeigt MacDonald eindrucksvoll, dass sie sich aus ihrer Komfortzone herauswagt, aber auch genug Raum für eine eigene Interpretation des Songs lassen möchte. So fügt sie Sängerin schließlich zu der Veröffentlichung des Songs noch hinzu; Ich weiss, wie ich mich mit dem Song fühle, möchte Euch aber selbst entscheiden lassen, was Ihr fühlt.

Amy MacDonald - The Hudson

Amy MacDonald – Neues Album, neue Energie

Amy MacDonald ist zurück! Mehr denn je, möchte man sagen. Denn seit die schottische Sängerin 2007 ihren Durchbruch feierte und mit dem Debütalbum und Millionenseller This Is The Life ganz Europa im Sturm erobert hat, sind nicht nur 13 Jahre vergangenen, sondern mit A Curious Thing (2010), Life In A Beautiful Light (2012) und Under Stars (2017) drei weitere Alben veröffentlicht worden, deren Erfolg sich im weiteren Verlauf ihrer Karriere allerdings immer durchwachsener präsentierte. Dennoch bleibt MacDonald, die aus der Umgebung Glasgows kommt, mit über 6 Millionen verkauften Alben eine der aktuell erfolgreichsten Musikerinnen Europas. Vor allem in Deutschland hat sie eine treue Fangemeinde und wird ihr größter Hit This Is The Life auch heute noch vergleichsweise oft im Radio gespielt. Nun veröffentlicht MacDonald mit The Hudson eine kräftige Rockpop-Single, die von den Geschichten ihres Vaters inspiriert wurde. Hier erzählte er der jungen MacDonald oft von den Erlebnissen, die er mit ihrer Mutter zusammen in New York der 70er Jahre erlebt hatte.

Amy MacDonald - The Human Demand
Amy MacDonald – The Human Demand

Energiereich und treibend klingt MacDonald auf The Hudson deutlich stärker nach sich selbst und stärkt damit ihre eh schon hohe Authentizität noch einmal. Galt ihr Debütalbum bisher als das stärkste Album ihrer Laufbahn, lässt MacDonald im Zusammenhang mit der Veröffentlichung ihrer neuen Single verlauten, dass ihr fünftes Studioalbum The Human Demands eine Brücke zum Sound des Debütalbums schlagen wird. So vergleicht MacDonald die neue Single The Hudson mit ihrem früheren Hit Mr Rock & Roll und fügt hinzu, dass sie körperlich spüren kann, wie viel stärker ihre Stimme seitdem geworden ist. The Hudson erzählt von Liebe, Aufopferung, dem Wunsch, das Leben zu genießen und auszureißen. Verknüpft mit dem tatsächlich erlebten Geschichten des Vaters, teilt MacDonald auf der Single eine äußerst persönliche Erinnerung mit ihren Fans. Mit ihrer prägnanten Stimme, den Gitarren und das Klavier hat MacDonald einen Song veröffentlicht, der die Sängerin von ihrer stärksten Seite zeigt und Vorfreude auf das kommende Album macht.

Amy MacDonald – The Hudson

Alex The Astronaut – Ein Song, perfekt für einen Trip fernab des Alltags

Mit ihrer Coming-Out-Hymne Not Worth Hiding hatte die australische Sängerin Alex The Astronaut Ende 2017 den Soundtrack zur landesweiten Wahl für die Öffnung der Ehe für Gleichgeschlechtliche Paare begleitet. Nun ist sie mit der Single Waste Of Time zurück und veröffentlicht diese, nach ein paar umtriebigen Monaten in Europa, den Fans. Dabei singt Alexandra Lynn vom genießen verschwendeter Zeit. So zeigt sie sich als Fan des Nichtstuns – manchmal bewusst gesteuert und somit wiederum geplant. Dabei präsentiert sich Lynn mit so viel Drive, dass sie die perfekte Musik für einen Moment des Ausbrechens erzeugt. Mit schnellen Gitarren erinnert sie fast ein wenig an die britische Sängerin Amy MacDonald, die vor allem auf ihrem Debütalbum This Is The Life ähnliche Tempi zeigt. Waste Of Time klingt jugendlich und rebellisch und hat dabei die sympathische Haltung eines Hitzkopfes wie Alex The Astronaut sie besitzt.

The Best Of 2017 Vol.: 01

The Best Of 2017 Vol.: 01

The Best Of 2017 Vol.: 01

 
01. Honne – Good Together

02. The Irrepressibles – In This Shirt

03. Nelly Furtado – Pipe Dreams

04. Wilkinson feat. Karen Harding – Sweet Lies

05. Vessels feat. Anna Of The North – Had A Love

06. London Grammar – Rooting For You

07. She & Him – Winter Wonderland

08. Amy MacDonald – Dream On

09. Jon Bellion – All Time Low

10. Alice Merton – No Roots

11. Lea Porcelain – Similar Familiar

12. Kakkmaddafakka – Lilac

13. Møme vs. Midnight To Monaco – Alive

14. Fenech-Soler – Show Me Love

15. Palace – Break The Silence

16. Jonah – Deep Deep Blue

17. Tokio Hotel – Something New

18. Vianney – Je m’en vais

19. Vaults – One Day I’ll Fly Away

Maxïmo Park – Zurück zu lang vermissten Klängen

Maximo Park - Risk To Exist

Maximo Park – Risk To Exist

Es sieht so aus, als würde 2017 DAS Jahr der großen Albumveröffentlichungen werden. Haben doch für dieses Jahr zahllose, weltweit erfolgreiche Bands und Künstler wie, Nelly Furtado, Arcade Fire, Goldfrapp, Gorillaz, Amy MacDonald, Ed Sheeran, London Grammar und viele mehr eine Albumveröffentlichung angekündigt. Zu dieser illustren Zahl an erfolgreichen Bands und Künstlern gesellen sich nun auch die Briten von Maxïmo Park, die mit ihrer ersten Single Risk To Exist das gleichnamige sechste Studioalbum ankündigen. War ihr fünftes Album Too Much Information ein Kritikerliebling kommen sie nun mit Risk To Exist wieder mehr auf die Fans zu und veröffentlichen einen Song, der an die ersten beiden Alben A Certain Trigger und Our Earthly Pleasures erinnert. Da kommen schnelle Gitarren, Paul Smith‘ wunderbar, weinerlich klingende Stimme und ein Maxïmo Park typischer Indiesound zurück und fügen sich zusammen, als hätten sie zwischen Apply Some Pressure und Our Velocity nie etwas anderes gemacht. Risk To Exist zementiert Maxïmo Park als eine der letzten Gitarrenbands der britischen Insel aus den goldenen 2000ern, die darüber hinaus noch immer erfolgreich ist.

Amy MacDonald - Under Stars

Amy MacDonald – flirrend, schnell, Dream On

Fünf Jahre nach ihrer letzten Singleauskopplung ist die britische Sängerin Amy MacDonald zurück. Hatte sie sich mit ihrem zweiten und dritten Album A Curious Thing und Life In A Beautiful Light deutlich vom Sound ihres Debütalbums entfernt, lässt die nun veröffentlichte Single Dream On auf eine Rückkehr zum Sound des Debüts This Is The Life schließen. So beginnt Dream On bereits mit einem schnellen Gitarrenspiel und singt MacDonald im Refrain die Worte Live on and dream on, I’m on top of the world and I’m on the right track, I’m on top of the world and I won’t look back und markiert diese Zeilen als Notiz ihrer langen Pause. Doch guckt man sich an, dass MacDonald zweieinhalb Jahre an Under Stars gearbeitet hat, wird sich auf dem vierten Album so einiges an Hitpotential befinden. Dream On ist dabei die perfekte Lead-Single und zeigt MacDonald in Höchstform. Ihre markante Stimme und der treibende Rock/Pop sind der Schlüssel ihres Erfolgs. Diese Art von Musik, besitzt MacDonald fast schon als Alleinstellungsmerkmal und transportiert das Gefühl von Weite, Freude und Leben. So fügt Dream On all dies zusammen und präsentiert MacDonald von ihrer stärksten Seite.