Querbeat – Große Beats und laute Trompeten

Mehr Freaks braucht das Land! So tönt es aus allen Lautsprechern des Rheinlandes. Auch wenn es noch nicht ganz so ist, könnte die 13-köpfige Band Querbeat aus Bonn bald so etwas wie ein lokaler Hitgarant werden, der es auch fernab des Rheinlandes zur ganz großen Nummer schafft. Denn mit ihrer nun veröffentlichten Single Freaks, die aus dem gerade veröffentlichten dritten Album Randale Und Hurra stammt, reißt die Band förmlich die Decke ein. Die auf Brasspop festgelegte Band hat dabei so viele Einflüsse, wie es Brasspop nur haben kann. Mit elektronischen Beats, Trompeten, Pop-Gesängen und Hip-Hop-Rhymes mischen sie alles zu einer hoch explosiven Soundmischungen zusammen, die in jeder Sekunde zum Ausrasten anregt. Brasspop ist dabei in den letzten Jahren einer angesagtesten Musikrichtungen geworden. Bands wie Querbeat, LaBrassBanda und MEUTE tragen dazu bei, dass Brasspop an die Oberfläche und im Mainstream angekommen ist. Mit der Interpretation des Flume Remixes von Disclosures You & Me hatten gerade die Hamburger von MEUTE einen viralen Hit gelandet. Querbeat hingegen schreiben ihre eigenen Songs und haben dadurch deutlich größeren Einfluss an Soundgerüst ihrer Songs. Querbeat liegt irgendwo zwischen Seeed und Fettes Brot und hat mir Freak einen satten Hit abgeliefert, der keinen stillstehen lässt.

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Lollapalooza Berlin 2015 – Das große Unbekannte – Tag 2

Der zweite Tag auf dem Festivalgelände des Lollapalooza Festivals zeichnete sich durch eine Mischung aus absoluten Newcomern und alten Hasen aus. So ging es direkt um halb eins auf der Mainstage 2 mit den Briten von Coasts los. Hier überzeugten die fünf Jungs mit einem Sound, der auf keine kleinere Bühne gepasst hätte. Der großer, weiter Sound kam einem da schon fast selbstverständlich hervor. Noch dazu hat Sänger Chris Caines eine so markante Stimme, dass die Bekanntheit der Band bei weitem noch steigen wird. Hörte man sich Songs wie ‚Modern Love‘ und ‚Oceans‘ an, konnte man schnell erahnen wie weit es die Jungs noch bringen werden. Doch auch bei ruhigeren Songs wie ‚Lions‘ und ‚A Rush Of Blood‘ konnte Coasts überzeugen. Manchmal erschreckte es, wie professionell solche Newcomer wirken können.

Lollapalooza Berlin 2015

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