Paul Woolford, Diplo & Kareen Lomax - Looking for Me

Paul Woolford, Diplo & Kareen Lomax – Deep House für den Spätsommer

Erst setzen sphärische Claps und eine tiefe Stimme mit den Worten Oh Yeah ein, ehe ein starker Housesound den Song in einen pulsierenden Clubtrack verwandelt. Es ist der Song Looking For Me vom britischen Produzenten und DJ Paul Woolford. Zusammen mit dem US-Amerikanischen Produzenten Diplo und der ebenfalls aus den USA kommenden Sängerin Kareen Lomax haben sie mit Looking For Me eine hypnotische EDM-Version einer Ballade veröffentlicht, die nicht nur zusammen von den Dreien geschrieben wurde, sondern mit dem Hamburger Produzenten und Songwriter Jr Blender ein großes Potential hat, richtig durchzustarten. Dabei fällt vor allem der Gesang auf. Ist er von der – in Atlanta lebenden – Sängerin Kareen Lomax, wird er gerade durch ihre tiefe und dunkle Stimme so besonders.

Paul Woolford, Diplo & Kareen Lomax

Paul Woolford, Diplo & Kareen Lomax

Dass der Song kein Glückstreffer für die Sängerin war, zeugt vor allem davon, dass Lomax ein großer Fan Diplos ist und ihn letztes Jahr ganz unkonventionell via Facebook anschrieb. Was daraus geworden ist, können wir nun alle hören und zeugt Looking For Me davon, dass man sich auch Mal etwas trauen muss, um an seinen Erfolg zu kommen. Mit einer ohrwurmverdächtigen Melodie, den immer wieder aufflirrenden Synthies und Lomax‘ hervorstechender Stimme ist Looking For Me eine melancholisch, treibende EDM-Hymne an die 90er Jahre, die Paul Woolford, Diplo und Kareen Lomax sicherlich in den kommenden Monaten viel Spaß bereiten wird. Diplo agiert dabei einmal mehr als Tausendsasser und hat – neben seinen Projekten, wie Jack Ü, Major Lazor, Silk City und Kollaborationen mit , Ellie Goulding, Dillon Francis oder Sidepiece – ein weiteres, heißes Eisen ins Feuer geworfen.

Ida Kudo – Moderner R&B mit fernöstlichem Touch

Sie wird oft mit den Worten Eine wie sie, hat es noch nicht gegeben angekündigt. Dabei hat die Dänische Sängerin und Produzenten alle Strippen in der Hand und erinnert an Künstler wie M.I.A., MØ oder die letzten Songs vom Kimbra. Ida Kudo beschreibt ihren Sound als eine Mischung aus Pop, Indie und Elektro und singt dabei nicht nur Songs, sondern produziert diese und schreibt die Texte selbst. Somit kann man Kudo also getrost als Selfmade-Künstlerin beschreiben, die mit ihrer Energie für spannende, neue Musik aus Dänemark sorgt. Mit der Vorliebe zu großen Beats aber auch immer wieder rohen Soundschnipseln überzeugt die Sängerin mit Dänisch-Japanischen Wurzeln und lässt immer wieder fernöstliche Klänge erklingen. Ihre aktuelle Single Gold ist dabei eine wuchtige R&B-Nummer, die mit großen Beats und einem außergewöhnlichen Soundkostüm begeistert. Auf ihrem Soundcloud-Profil könnt Ihr noch weitere starke Songs finden – mit Gold wird sie allerdings in den kommenden Wochen wohl so einige neue Fans hinzugewinnen.

Sigrid – Das ist der Plot Twist

Sigrid – Plot Twist

Mit Don’t Kill My Vibes hatte Sigrid im Frühjahr einen absoluten Hit abgeliefert. Nun veröffentlicht die Norwegerin mit Plot Twist eine weitere Single, die aus schweren Rhythmen und einen schwelgenden Beat besteht. Ähnlich wie bei der Dänin MØ trifft bei Plot Twist ein melancholischer Unterton auf einen Indie-Gesang mit hoher Stimme. Sigrid klingt dabei frisch und jung und ist dabei unglaublich tanzbar. Plot Twist ist wiedereinmal perfekt als Hymne durch eine laue Sommernacht und bleibt dennoch verschmitzt und voll jugendlichem Leichtsinn.

Snakehips & MØ – Gefallen am R&B

Snakehips & MØ - Don't Leave

Snakehips & MØ – Don’t Leave

MØ kommt eigentlich aus der Indie-Szene Europas. Hatte die dänische Sängerin doch seit 2013 bereits vier Songs in die Charts bringen können. Dass diese Erfolge aber nur kleine Brötchen waren, zeigte der Song Lean On (2015) mit Major Lazer was möglich ist. So schaffte sie es über Nacht weltweit berühmt zu werden – schließlich verkaufte sich der Song weit über 13 Millionen mal. Was folgte, war ein enormer Push ihrer eigenen Songs und mit Cold Water, abermals einer Kollaboration mit Major Lazer und ein weiterer Hit der in 17 Ländern bis an die Spitze der Charts stieg. Mit dem nun veröffentlichten Don’t Leave, den MØ zusammen mit Joe Janiak geschrieben hat, formt sich immer mehr der Eindruck, dass sich MØ im Fahrwasser des amerikanischen R&B/Dance-Sounds wiederfindet. Bleibt ihre Stimme zwar deutlich alternativer, ist der Sound klar in Richtung US-R&B ausgerichtet. Dabei hat das britische Duo Snakehips den Song produziert und liegt genau dazwischen. Produzieren sie doch sowohl Elektro- als auch R&B-Songs. Eben erwähnter Joe Janiak hatte auch bereits Songs für Ellie Goulding, Britney Spears und Tove-Lo geschrieben. Somit hat MØ eine illustre Riege an erfolgreichen Künstlern um sich herum gescharrt und mit Don’t Leave eine Elektroballade veröffentlicht, die sympathisch wie authentisch klingt. Sieht man MØ im dazugehörigen Video doch durch Berlin ziehen und feiern, zeigt sich schnell, warum Don’t Leave seinen Titel trägt. Unterstützt wird das ganze durch einen aus Bass und wiederholenden Chorgesangssequenzen geprägten Refrain. So schafft es Don’t Leave, groß, emotional, tanzbar, oder intim zu sein – ja nach eigener Gefühlslage und damit die beste Grundlage so viele Menschen, wie möglich anzusprechen.

The Best Of 2016 Vol.: 07

The Best Of 2016 Vol.: 07

The Best Of 2016 Vol.: 07

01. Agnes Obel – Familiar

02. Bear’s Den – Auld Wives

03. Blossoms – Getaway

04. Chairlift – Moth To The Flame

05. Drake feat. Wizkid & Kyla – One Dance

06. Dusky – Ingrid Is A Hybrid

07. Gorgon City feat. Vaults – All Four Walls

08. Kaiser Chiefs – Parachute

09. Matt Corby – Brother (Kygo Remix)

10. Mike Posner – I Took A Pill In Ibiza (Seeb Remix)

11. MØ – Final Song

12. Please The Trees & Elpida – Píseň

13. Shura – What’s It Gonna Be

14. Sigur Rós – Óveður

15. The Coronas – Taibhse Nó Laoch(ra)

16. Tourist – Run

17. Two Door Cinema Club – Are We Ready (Wreck)

18. Usher – Crash

19. White Lies – Take It Out On Me

20. Young Franco feat. DIRTY RADIO – Drop Your Love
DJ Snake feat. Bipolar Sunshine - Middle

DJ Snake – Der DJ der Stunde?

Wahrscheinlich wird DJ Snake vielen kein Begriff sein, doch wenn man allein die fünf Singles aufzählt, die der Franzose William Sami Etienne Grigahcine alias DJ Snake bisher veröffentlicht hat, dürfte jede Einzelne einen „Ahh, ja“-Effekt hervorrufen. Waren es doch allesamt Kollaborationen mit namenhaften Künstlern wie Lil Jon, Dillon Francis, AlunaGeorge oder Major Lazer und MØ. Für seinen aktuellen Song hat sich DJ Snake allerdings eine Stimme dazugeholt, die international noch gänzlich unbekannt ist. So singt Adio Marchant alias Bipolar Sunshine auf der neuen Single Middle mit und gilt seit einiger Zeit auf den britischen Inseln als Künstler mit den größten Chancen senkrecht durchzustarten. Erfahrungen hatte Bipolar Sunshine bereits von 2009 bis 2012 mit seiner eigenen Band Kid British sammeln können und macht seitdem solo Musik. Nun, mit der Unterstützung von DJ Snake, dürfte diesem Erfolg nichts mehr im Weg stehen. Klingt doch Middle nach einer Mischung aus Tropical House und ist ein lupenreiner EDM Song, der den aktuellen Sound komplett gerecht wird. So kann das Wochenende kommen oder auch einfach nur eine After-Work Party an einem schwülen Sommertag.

DJ Snake feat. Bipolar Sunshine - Middle

DJ Snake feat. Bipolar Sunshine – Middle

The Best Of 2015 Vol.: 09

 

The Best Of 2015 Vol. 09

The Best Of 2015 Vol. 09

 
 
01. Låpsley – Hurt Me

02. Adele – Hello

03. Bloc Party – The Love Within

04. Half Moon Run – I Can’t Figure Out What’s Going On

05. Caravan Palace – Lone Digger

06. City And Colour – Lover Come Back

07. Scouting For Girls – Lifes Too Short

08. Doprah – Zi

09. Fakear – Animal

10. Shannon Saunders – Sheets

11. Matt Simons – Catch & Release (Deepend Remix)

12. Coldplay – Adventure Of A Lifetime

13. BØRNS – Electric Love

14. Gorgon City feat. Romans – Saving My Life

15. Synapson feat. Victor Démé – Djon Maya Maï

16. HAEVN – Where The Heart Is

17. Kovacs – 50 Shades Of Black

18. MØ – Kamikaze

19. Ryan Adams – Bad Blood

20. Fickle Friends – Say No More

21. Tazer X Tink – Wet Dollars

22. KStewart – Ain’t Nobody

23. The 1975 – Love Me

24. Wilkinson feat. Shannon Saunders – Breathe

MØ kommt gestärkt zurück

MØ - Kamikaze

MØ – Kamikaze

War sie vor ihrer Zusammenarbeit mit Major Lazer eher ein Indie-Star, ist sie seit ‚Lean On‘ weltweit ein Begriff. Nun kommt die Dänische Sängerin und Rotzgöre mit einer eigenen Veröffentlichung zurück und beweist eigentlich nur, dass sie auch solo genau so ist, wie sie sich auf ‚Lean On‘ präsentiert hat. Mit ihrem Song ‚Kamikaze‘ präsentiert Sie uns einen wunderbaren Indie-Hit, der durch MØ’s eigensinnige Stimme und ihres stets ungewöhnlichen Sounds lange im Ohr bleibt. Das Video zu ‚Kamikaze‘ wurde in Kiew aufgenommen und zeigt Feiernde auf Motorrädern, Baggern und in Autos. Getreu der Songzeile „Take me to the party…. Kami-kamikaze“. Das macht Spaß und soll es auch.

The Best Of 2015 Vol.: 06

Schlag auf Schlag, kommen hier die Playlisten 5 und 6

The Best of 2015 Vol. 06

The Best of 2015 Vol. 06

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MØ meets MS MR

Bereits zwei Jahre her haben sich zwei der angesagtesten Musikhypes der letzten Jahre zu einem wunderbaren Song vereint. Mit MØ haben wir die Dänin, die spätestens seit Major Lazers ‚Lean On‘ in aller Munde ist, als Songwriter und Sängerin des Songs ‚Pilgrim‘. Dazu stoßen die beiden New Yorker von MS MR und Remixen den ehemals recht ruhigen Song mit ihrem unterkühlt-typischen MS MR Sound neu. So wirkt MØ’s Stimme nicht nur stärker, sondern kommt auch die Emotionalität der einzelnen Worte zum Vorschein. Es wird wohl der Erfolg von ‚Lean On‘ sein, der aktuell dafür sorgt, dass ‚Pilgrim‘ im MS MR Remix einer neuen Aufmerksamkeit zuteil wird.

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