MIA. - No Bad Days

MIA. – Es lohnt sich Fan zu sein

In genau einer Woche steht das neue MIA.-Album Limbo – mit den Singles Limbo und KopfÜber – überall in den Regalen. Doch obwohl die Möglichkeit, das Album tatsächlich auch physisch zu erhalten, momentan so gut wie nicht vorhanden ist, gibt es einige Ausnahmen um an die CD zu kommen. Natürlich ist das mittlerweile siebte Studioalbum digital über alle Kanäle zu erhalten – ob als Download, im Stream oder eben doch physisch über die Onlineseiten vom eigenen Shop über Amazon, JPC, Saturn/Media Markt und Ähnlichen – an Möglichkeiten mangelt es nicht. Dass es in diesen Zeiten darauf ankommt unsere Kultur am Leben zu halten – obwohl den Künstlern mit den verschobenen oder abgesagten Konzerten eine enorme Einnahmequelle verloren geht – wird vielen immer bewusster. Und so können wir die Bands unterstützen, indem wir ihre Musik hören, sie kaufen und im Bestfall natürlich selber – durch den Erwerb einer physischen CD – etwas am Ende in den Händen halten. Dass es auf die Verbindung zwischen Künstlern und Fans ankommt, zeigen MIA. nun mit ihrer neuen Singleveröffentlichung No Bad Days. Hier schenken sie nicht nur einem ihrer größten Fans einen Song, sondern zeigen gleichzeitig auch, wie sehr die Fans die Band zu Songs inspirieren können und am Ende sogar als Single veröffentlicht wird. Auf No Bad Days begleiten wir MIA. durch den Tag, an dem die Berlinerin Marie – MIA.-Fan mit Leib und Seele – von der Band überrascht wird und daraus ein Musikvideo dreht. Dabei kommt sowohl die Band, als auch Marie unglaublich sympathisch rüber. Mit gewohntem Pop/Rock, der sogar ein wenig an das Debütalbum Hieb & Stichfest erinnert, singt Mieze eine Hymne auf eine positive Grundeinstellung und dem Willen, sich durch alles durchzuboxen und das Positive zu sehen. Genau dieses Gefühl kennen und lieben wir von der Band und wird auch diese Zeit überwinden. Durch laute Gitarren und präsentem Schlagzeug lassen MIA., so – im Wohnzimmer von Marie – die Katze aus dem Sack. Mit dem neuen Album im Gepäck, geht es dann hoffentlich im Herbst auf Tour. Wir holen uns aber ab kommenden Freitag das Album nach Hause – egal ob auf digitalem Weg oder durch die physische CD. MIA rocken halt.

The Best Of 2019 Vol. 13

The Best Of 2019 Vol.: 13

01. Kate Nash – Bad Lieutenant(zum Artikel)

02. Leftwing & Kody – I Feel It (zum Artikel)
03. Unknown Mortal Orchestra – Multi-Love

04. B.A.D. – Sweat (zum Artikel)

05. Sophie And The Giants – The Light (zum Artikel)

06. Sault – Let Me Go (zum Artikel)

07. Kraak & Smaak feat. Izo FitzRoy – Sweet Time (Yuksek Remix) (zum Artikel)

08. Mia. – KopfÜber (zum Artikel)

09. Of Monsters And Men – Wars (zum Artikel)

10. AnnenMayKantereit – Ozean (zum Artikel)

11. Purple Disco Machine – Emotion (zum Artikel)

12. Regard – Ride It (zum Artikel)

13. Flume feat. Vera Blue – Rushing Back (zum Artikel)

14. Lane 8 feat. POLIÇA – Brightest Lights (zum Artikel)

15. White Lies – Hurt My Heart (zum Artikel)

16. Aurora – Apple Tree (zum Artikel)

17. Hollow Coves – Borderlines (zum Artikel)

18. Stereophonics – Bust This Town (zum Artikel)

19. Foals – Into The Surf (zum Artikel)

20. Editors – Black Gold (zum Artikel)

21. Martin Garrix feat. Macklemore & Patrick Stump – Summer Days
Caribou - Home

Caribou – Aus der 5 jährigen Pause zurück

Wenn man als Musiker fünf Jahre lang keine neue Musik veröffentlicht hat, scheint es eine Art Weckruf zu geben, bei dem sich alle auf das Eigentliche konzentrieren und neue Musik veröffentlichen. So haben Thees Uhlmann, MIA. und nun auch Caribou nach knapp fünf Jahren der Abstinenz endlich wieder neues Material veröffentlicht. Dabei hat es der kanadische Musiker und Produzent Dan Snaith in den letzten Jahren gar nicht so abstinent gehandhabt. Denn, hat er unter seinem Pseudonym Caribou zwar tatsächlich 2015 das letzte Mal Musik veröffentlicht und mit dem Album Our Love 2014 alle begeistert, brachte Snaith in der Zwischenzeit unter dem Namen Daphni zwei Alben raus und ist über dies hinaus sogar noch unter dem Pseudonym Manitoba bekannt. Nun widmet sich Snaith also wieder dem Projekt Caribou und erfreut damit unzählige Fans. Mit seinem Mix aus Dreampop, Elektro und Folk kommt der Musiker dem – seit den 90er Jahren bekannten – Genre Intellegent Dance Music (IDM) ziemlich nahe. Denn mit einer gehörigen Portion vertrackteter Soundelemente – allen voran muss das Sample des Gloria Barnes Klassikers Home, aus dem Jahr 1971, genannt werden – klingt Home nach einer Vintage-Soulballade, die ans erste Küssen und als Teenager durch den Regen rennen, erinnert. Dabei hatte Snaith – da ihm die Strophe so sehr gefiel – bereits seit einiger Zeit vor, aus Banres‘ Song etwas zu machen. Nun können wir hören, was der Soundmaster daraus gemacht hat und fühlen uns in die Zeit zurück versetzt, in der wir nach der Schule die Straßen unsicher gemacht hatten und erst mit dem Einschalten der Straßenlaternen zu Hause sein mussten.

MIA. – Fünf lange Jahre sind vorbei

Mit Biste Mode hatten die Berliner von MIA. das letzte Mal 2015 ein neues Album veröffentlicht. Mit direkten Songs und einem ungewohnt direkten Berliner Dialekt überraschte Mieze und Band mit einem persönlichen Album, welches – anders als zuvor – auch mal ganz ohne Elektropop auskam. Nun gibt es mit KopfÜber die erste neue Single seit 2015 und zeigt, wo MIA.s Stärken sind. Mit einem mitreißend, organischen Sound – der aus Gitarren, Schlagzeug und leichten Synthies besteht –  und gewohnt eingängigen Texten lassen MIA. keinen Zweifel daran, uns direkt zu erreichen und das Gefühl des Neuanfangs mit uns zu teilen. Denn das war es, was die Band nach zwanzig Jahren des Bestehens brauchte – einen Neuanfang. Dieser fällt vielleicht nicht ganz so stark aus, wie man es von anderen Acts kennt, doch sind die vier Musiker bei den Arbeiten für das kommende siebente Album Limbo enger zusammengewachsen, als es die zwanzig Jahre zuvor zuließen. So ist ein neues WIR-Gefühl entstanden, welches die Band zur Energiegewinnung für die nächsten Jahre nutzte. Nun sind sie mit KopfÜber auf der Tanzfläche zurück und erobern unsere Herzen im Sturm zurück.

MIA. & Balbina – Retrospektive und Alles Neu

MIA & Balbina – Alles Neu 2017

Wir schreiben das Jahr 2017 – somit ist die Gründung von MIA genau 20 Jahre her. Fast ebensolange, nämlich 15 Jahre, ist die es her, dass die Berliner Punk-Band MIA. mit ihrer zweiten Single Alles Neu die Aufmerksamkeit der Berliner Musikszene erregte. Seitdem ist viel passiert und aus der schreienden Mieze und ihrer Band MIA ist eine satte Elektropop-Band geworden. Dies gefiel nicht immer jedem und so eckten MIA oft an. Sei es mit ihrem Text zum Song Was es ist, der von Erich Fried geschrieben und mit Textzeilen wie; „… betreten neues deutsches Land“ ergänzt wurde. Und gerade durch diese Textzeilen schließlich dafür sorgte, dass die Band von einigen Medien in die rechte Ecke geschoben wurde. Dass sie allerdings darauf aufmerksam machten, dass Deutschland wieder ein eigenes Gefühl für Stolz, Zugehörigkeit und Mut entwickeln sollte und sie so schließlich Vorreiter einer ganz neuen musikalischen Bewegung wurden, blieb zumeist unerwähnt. So kämpften sich die Band mit jedem weiteren Album in die Herzen der Fans und platzierte sich auf immer höheren Charträngen. Schließlich schaffte es das Album Zirkus bis auf Platz 2 der Albumcharts und verkaufte mehr als 100.000 Einheiten. Die bewegte Geschichte der Band sollte damit jedoch nicht enden, denn als Mieze 2014 in der Jury der Castingshow Deutschland Sucht Den Superstar Platz nahm, entlud sich ein Shitstorm, der seines gleichen suchte. Aktuell können MIA auf drei Top-5 Alben und zwei weiteren Alben in den Top-15 zurückblicken – ein guter Schnitt bei sechs Alben. Dies rechtfertigt nun eine erste Zäsur und so bringen MIA dieses Jahr ein Best-Of Album raus, welches die Hits der letzten 20 Jahre präsentiert. Als erste Veröffentlichung daraus haben sich MIA den punkigsten Song ihrer Laufbahn vorgenommen und Alles Neu 2017 mit der Berliner Sängerin Balbina neu interpretiert. Und wieder einmal zeigen MIA, dass sie keine Scheu haben anzuecken – ist der Gesang Balbinas doch nicht gerade dem Pop der heutigen Radiolandschaft zuzuordnen und lässt die Fans dadurch in manchen Momenten über den Gesang stolpern. Bablina ist eine Künstlerin, auf die man sich einlassen muss – MIA ebenso. Und so passt die Band, durch diese Gemeinsamkeit, wunderbar mit Balbina zusammen. Alles Neu 2017 präsentiert sich hierbei als etwas sanftere Version, vergleicht man sie mit dem Original aus dem Jahr 2002. Da erklingen deutlich elektronischere Töne und rücken die Gitarren und das Geschrammel des Originals etwas in den Hintergrund. Allerdings ist die Wahl Alles Neu 2017 als erste Single zu veröffentlichen wohl emotional als auch chronologisch gewählt, erhielt sie doch 2002 deutlich zu wenig Aufmerksamkeit. Alles Neu 2017 lässt uns ausflippen, tanzen, springen und an die Zeit erinnern, als MIA noch in ihren Kinderschuhen steckten – und wir sie damals schon liebten.

The Best Of 2015 Vol.: 06

Schlag auf Schlag, kommen hier die Playlisten 5 und 6

The Best of 2015 Vol. 06

The Best of 2015 Vol. 06

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The Best Of 2014 Vol.: 07

The Best Of 2014 Vol.: 07

CD 1

01. Jess Glynne – Right Here

02. Cazzette feat. The High – Sleepless (Club Edit)

03. Marv & Philipp Dittberner – Wolke 4

04. Alt-J – Hunger Of The Pine

05. Fink – Looking Too Closely

06. Hozier – Sedated

07. Kovacs – My Love

08. Kidnap Kid – Like You Used To

09. ZHU – Faded

10. Christopher – Mama

11. Mausi – My Friend Has A Swimming Pool

12. Michael Jackson & Justin Timberlake – Love Never Felt So Good

13. Catfish & The Bottlemen – Homesick

14. Watermät – Bullit

15. Birdy Not About Angels

16. Roosevelt – Small Hours

17. Peking Duk feat. Nicole Millar – High

18. Sheppard – Geronimo

19. Run River North – Excuse

20. The Riptide Movement – All Works Out

21. Truls – Out Of Yourself (Roosevelt Remix)

22. MIA. – Queen (Whyman Remix)
 
CD 2

 
01. FM Belfast – Brighter Days

02. Digitalism feat. Youngblood Hawke – Wolves

03. Disclosure – Grab Her

04. Rüfüs – Sundream

05. Clueso – Freidrehen

06. Beatsteaks – Gentleman Of The Year

07. Honeyblood – Super Rat

08. The War On Drugs – Red Eyes

09. Miley Cyrus feat. Nelly – 4×4

10. Ella Eyre – If I Go

11. MØ – Walk This Way

12. Jaws – Think Too Much, Feel So Little

13. FKA Twigs – Two Weeks

14. OK KID – Grundlos

15. Shakira – Dare (La La La)

16. Maroon 5 – Maps

17. Hudson Taylor – Battles

18. Noosa – Sail

19. Nicki Minaj – Pills’n‘ Potions

20. Sofi De La Torre – Vermillion

21. Steffen Linck – Sticks & Stones (Sascha Kloeber Bootmix)

22. Kasper Bjørke feat. CTM – Sylvia

23. The Majority Says – Silly Ghost
The Best Of 2014 Vol.: 06

The Best Of 2014 Vol.: 06

Disc 1

01. Chasing Grace – Run

02. The Common Linnets – Calm After The Storm

03. Bakermat – Uitzicht

04. PHOX – Slow Motion

05. Fabian Reichelt & Raycoux Jr. – Loslassen (Bring Back The Love )(Tube & Berger Edit)

06. Bear’s Den – Sahara

07. Club Kuru – All The Days

08. Wilkinson feat. Tom Cane – Half Light

09. Luke Sital-Singh – Bottled Up Tight

10. Truls – Out Of Yourself

11. Milky Chance – Flashed Junk Mind

12. MIA. – Queen

13. Kasabian – Eez Eh

14. Sigma – Nobody To Love

15. Secondcity – I Wanna Feel

16. Chopstick & Johnjon – Erase These Images

17. The 1975 – Robbers

18. Beataucue feat. Kenzie May – Slow Down

19. Strange Talk – Young Hearts

20. Strip Steve feat. Puro Instinct – Astral Projection

21. Heidi Happy – Ding Ding

22. Pharell Williams – Marilyn Monroe
 
Disc 2

01. First Aid Kit – My Silver Lining

02. David Gray – Back In The World

03. Angus & Julia Stone – Grizzly Bear

04. Chasing Grace – Free

05. Hudson & Troop – Frameless

06. Andreas Bourani – Auf Uns

07. Klangkarussell – Netzwerk (Falls Like Rain)

08. Racing Glaciers – First Light

09. Lilly Wood & The Prick & Robin Schulz – Prayer In C (Robin Schulz Radio Edit)

10. Cro – Traum

11. Juun feat. Sam Smith – When It’s Alright

12. Beaty Heart – Seafood

13. Kids From Adelaide – Old One

14. Indiana – Solo Dancing

15. Katy Perry – Birthday

16. The Grisworlds – Beware The Dog

17. Tove Lo feat. Hippie Sabotage – Stay High (Habits Remix)

18. Gorgon City feat. Laura Welsh – Here For You

19. Sam Smith – Stay With Me

20. Kraftklub – Hand In Hand

21. Ben Howard & Yael Naïm – Dancing In The Dark

22. Beatsteaks – DNA

23. Sia – Chandelier

24. The Coronas – All The Others