The Best Of 2018 – Vol.: 09

01. Fickle Friends – The Moment

02. Fred Well – Inferno

03. Querbeat – Freaks

04. Kiesza & Chris Malinchak – Weird Kid

05. KLAN – Mama

06. Haiku Hands & True Vibration – Squat

07. Maribou State feat. Holly Walker – Nervous Tic

08. KYTES – Remedy

09. Mumford & Sons – If I Say

10. The Japanese House – Lilo

11. Yaeji – One More

12. Sam Fender – Dead Boys

13. Martin Baltser – Call Me Wild

14. Human Touch – Promise Not To Fall

15. Still Corners – The Trip

16. RY X – Untold

17. The Ting Tings – Estranged

18. NEØV – Elysion

19. SOAK – Everybody Loves You

20. Cat Power feat. Lana Del Rey – Woman

21. Razorlight – Got To Let The Good Times Back Into Your Life
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KLAN – Zwei Brüder, eine Entscheidung

KLAN gibt es bereits seit Ende der 80er Jahre. Und doch haben sie erst jetzt, am 12. Oktober, ihr Debütalbum Wann Hast Du Zeit veröffentlicht. Ihr fragt Euch, was eine Band bitte von 1988 bis 2018 an Zeit benötigt, um ihr Debütalbum fertigzustellen?! Das Aufwachsen! Denn KLAN besteht aus den beiden Leipziger Brüdern Michael und Stefan Heinrich. Nach Jahren des brüderlichen Zusammenlebens im Elternhaus folgte der Weg in bürgerliche Jobs. Blieb Stefan in Leipzig um Medienpädagogik zu studieren, zog es Michael nach Berlin für ein Medizinstudium. Doch damit nicht glücklich werdend, folgte Stefan seinem Bruder einige Zeit später nach Berlin und beide entschlossen, ihre Berufe vorerst ruhen zu lassen, um sich der Musik zu widmen. Denn die hatten sie bereits seit der Jugend für sich entdeckt. Somit stand im Jahr 2016 der Eintrag in das Grundbuch deutscher Bandfindungen an und KLAN kam zur Welt. Nun haben sie mit der aktuellen Single Mama das Thema der Findung und Abnabelung behandelt und, wie sie mit den Erwartungshaltungen der Familie umgegangen sind. Dabei klingen sie so angenehm ruhig besonnen und singen reflektieren die Befürchtungen der Eltern, vom Weg abzukommen, sollten sie ihre Jobs für die Musik an den Nagel hängen. KLAN klingen frisch und doch irgendwie nach einem gewohnten Begleiter. Auf alle Fälle sind sie damit eine der heißesten Anwärter auf einen nächsten, großen Hit.

The Best Of 2017 Vol.: 08

01. Katy Perry feat. Nicki Minaj – Swish Swish

02. Möwe – Skyline

03. Kettcar – Sommer ’89 (Er schnitt Löcher in den Zaun)

04. Postiljonen – Crazy

05. Pink – What About Us

06. W O L F – Com-Plete

07. Rudimental feat. James Arthur – Sun Comes Up

08. Jessie Ware – Midnight

09. Luca Vasta – Modica

10. MAMA – You Get Me

11. Sampha – (No Ones Knows Me) Like The Piano

12. Ruelle – The Other Side

13. Odesza feat. Wynne Mansionair – Line Of Sight

14. Nick Murphy – Your Time

15. Macklemore & Ryan Lewis – Downtown/a>

16. Scissor Sisters – Let’s Have A Kiki

17. WestBam – Recognize

18. Sunkids feat. Chance – Rise Up

19. Låpsley – Operator (DJ Kozes Extended Disco Version)

MAMA – Mit einem Hauch von Disco in die Welt

MAMA – You Get Me

Der Erfurter Zughafen ist schon eine ganz besondere Fabrik für Musiker. 2002 unter anderem vom Sänger Clueso gegründet, war es die Idee ein Künstlernetzwerk und eine Anlaufstelle für Kreativität entstehen zu lassen. Der Erfolg spricht für sich – hat Clueso seither einige erfolgreiche Alben veröffentlicht, kommen über die Jahre immer wieder neue Künstler und Bands zum Vorschein. Während sich Clueso 2015 vom Zughafen zurückzog, kamen Bands wie MAMA daraus hervor. Setzt sich der Bandname aus den beiden Anfangsbuchstaben der Gründungsmitglieder Martin und Max zusammen, verließ Max schnell wieder die Band. Dies passierte 2015. Mit Andrei Vesa hatte Martin allerdings schnell einen neuen kreativen Kopf gefunden und gleichzeitig auch MAMAs unwiderstehliche Stimme. Diese Aufteilung sollte sich in den letzten beiden Jahren vollends auszahlen und schafften es MAMA schließlich zwei EP’s zu veröffentlichen. Die zweite EP heißt dann auch wie die aktuelle Single You Get Me und ist eine spannende Mischung aus Elektro, Indie und einem Hauch von Disco der 70er Jahre. Mit verspielten Synthies und markanten Bässen haben MAMA einen heißen Ohrwurm veröffentlicht, den man so schnell nicht mehr los wird. So hieven MAMA den Sound der 70er Jahren in das Jahr 2017, rühren aktuelle Beats unter und modellieren sich ihr eigenes modernes Discowerk. Wem hier die Beine still stehen sollte von der Bremse seiner Rollschuhe gehen.