The Best Of 2019 Vol. 08

The Best Of 2019 Vol.: 08

01. Satin Jackets – Summer 2019

02. Monkey Safari – Hi

03. Julian Wassermann feat. Yates – Guard

04. Arizona – Nostalgic

05. Blanks – Wave

06. Flume feat. London Grammar – Let You Know

07. Róisín Murphy – Incapable

08. Hayden James feat. NAATIONS – Nowhere To Go

09. Krezip – How Would You Feel

10. Moyka – Bones

11. Whitney – Giving Up

12. Bat For Lashes – Kids In The Dark

13. Keane – The Way I Feel

14. The Coronas – Find The Water

15. Aurora – The Seed

16. Ingrid Witt – Fools

17. Georgia – About Work The Dancefloor

18. Whethan x Bearson feat. Soak – Win You Over

19. Hugh feat. Bonjay – Sense To You

20. Noel Gallagher’s High Flying Birds – Rattling Rose

21. Bonaparte feat. Farin Urlaub & Bela B – Big Data
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Hugh - Sense To You

Hugh – Steht der große Sprung bevor?

Das Quartett Hugh hat uns 2017 mit den wunderbaren Songs This Is How It Starts und Go so richtig verzaubert. War es doch dieser verträumt, frickelige Sound auf This Is How It Starts und die wunderbar warmen Gesänge, sowie der Deep House Beat und 80er Jahre Vibe auf Go mit dem sich die Londoner Band präsentierte und in das wir uns verliebten. Nun sind Izzy Brooks, Andy Highmore, Joshua Idehen und Tino Kolarides mit neuem Material zurück und haben nach der, im April veröffentlichten, Single Sober nun mit Sense To You einen wunderbaren Sound produziert, der sich irgendwo zwischen Hot Chip, fernöstlichen Einflüssen und sattem 80er-Jahre-Computerspiel anhört und in Zusammenarbeit mit dem kanadischen Produzentenduo Bonjay entstanden ist. Dabei klingt Idehens Stimme leicht nach Autotune und bleibt dennoch warm und entspannt. Schließlich setzt Brooks mit einem hallenden Gesang ein, der Sense To You erhaben klingen lässt. Idehens Gefühl hinter dem Song beschreibt der Sänger als etwas, dass Dir bekannt vorkommt. Du gehst abends mit Freunden etwas trinken, bist auf nichts bestimmtes aus und plötzlich treffen sich die Blicke mit einer Person, die Dich fasziniert. Deine Worte werden plötzlich zur Nebensache und Du vergisst Dich halb, dafür zählt aber der Moment. Und ehe Du Dich umsiehst, stolperst Du die Tür hinaus und verabschiedest Dich von Deinen Freunden. Dieser warme Sound, den Hugh dabei produzieren, wirkt vertraut und umgibt einen förmlich wie ein warmer Hauch. Also lassen wir uns darauf ein und genießen die musikalische Liebkosung.

The Best Of 2017 Vol.: 06

The Best Of 2017 Vol. 06

01. Blanche – City Lights

02. Skott – Glitter & Gloss

03. Childhood – Californian Light

04. ODESZA – Late Night

05. Her feat. ZeFire – Swim

06. Flume feat. Kučka – Hyperreal

07. Lea Porcelain – Remember

08. Sunstroke Project – Hey Mamma

09. Disciples – On My Mind

10. Miley Cyrus – Malibu

11. Felix Jaehn, Hight & Alex Aiono – Hot2Touch

12. Hugh – Go

13. Lola Marsh – Wishing Girl

14. Tash Sultana – Murder To The Mind

15. AJR – Weak

16. Mogli – Road Holes

17. Róisín O. Warn Me Of Silence

18. Salvador Sobral – Amar Pelos Dois

19. Kraftklub – Dein Lied

20. State Lights – I Need Time

21. Onuka – Megamix
Sense To You

Hugh – Ein Sound der durch die Straße fegt

Bereits mit dem Song This Is How It Starts, den das britische Quartett Hugh im Frühjahr veröffentlichte, begeisterten sie durch einen Slow-Beat der vor sich hin kroch. Dabei waren es die zusätzlichen Spielereien, die dem Song diese Noten der Abwechslung verschafften. Nun haben Izzy Brooks, Joshua Idehen, Andy Highmore und Tino Kolarides mit Go einen neuen Song bei Soundcloud hochgeladen und klingen damit sogar noch besser als auf This Is How It Starts. Denn Go begeistert mit einem Retrosound, der an Soundtracks von Ghostbusters erinnert und einen unwiderstehlichen Refrain hat. Brooks und Idehen spielen sich hier gegenseitig die Takte zu und bleiben dabei intim und mystisch. Go passt perfekt in die Kulisse einer menschenleeren Straße in Großstädten, bei dem der nasse Asphalt und die schummrigen Laternen eine Atmosphäre erzeugen, die irgendwo Geister vermuten lassen.

The Best Of 2017 Vol.: 03

The Best Of 2017 Vol. 03

 
01. Malky – Theodore

02. Ace Tee – Bist Du Down?

03. alt-j – 3WW

04. Pohlmann – Himmel Und Berge

05. Depeche Mode – Where Is The Revolution

06. Anni – Break Free

07. Jamiroquai – Automaton

08. Lana Del Rey – Love

09. Ásgeir – Unbound

10. Elbow – Gentle Storm

11. Dead Sea – 8.50

12. Hugh – This Is How It Starts

13. Judith Holofernes – Ich Bin Das Chaos

14. Michelle Branch – Hopeless Romantic

15. Linklin Park feat. Kiiara – Heavy

16. Stephanie Rainey – Please Don’t Go

17. Maggie Rogers – On + Off

18. 2raumwohnung – Somebody Lonely And Me

19. Sapphire Road – Sunbeam

20. Little Hours – Water
Hugh - This Is How It Starts

Hugh – Verspielte Entspanntheit

Irgendwo, ganz weit hinten fängt er an, der Song This Is How It Starts, des britischen Quartetts Hugh. Doch um so mehr man sich dem Refrain nähert, um so großer wird auch der Song. Da gibt es frickelige Basslinien, einen wabernden Hintergrund und die weichen Stimmen der beiden Sänger Izzy Brooks und Joshua Idehen. Zufälle scheint es dabei genauso zu geben, wie Können. Haben sich doch Andy Highmore und Joshua Idehen in einer Bar kennengelernt, während einer der beiden gerade einen Song versuchte zu Shazamen. Sie kamen ins Gespräch und es dauert nur eine Woche, bis die beiden sich im Studio wiederfanden. Während Highmore einen musikalischen Weggefährten der letzten Jahre, Tino Kolarides, mit ins Boot holte, fragte Idehen, Izzy Brooks, die er aus der Rhymes-Szene kannte. So besteht die Londoner Band seit Frühjahr 2014 und hat auf Soundcloud bereits beachtliches Material veröffentlicht. Dabei gilt die Single This Is How It Starts als Teaser für ihr, für Juni zur Veröffentlichung geplantes, Debütalbum.

BOA – Mische Pop, Synthie und alternative Dance und es macht uns verrückt!

BOA - Pharaoh

BOA – Pharaoh

Es gibt sie immer wieder, diese jungen Indie-Pop Bands, die für einen Sommer auftauchen, grandiose Songs veröffentlichen und dann wieder von der Bildfläche verschwinden. Waren es in den 2000ern Bands mit schnellen Gitarren, wie Ceasers oder The Dandy Warhols, die zwar teilweise noch Musik veröffentlichen, allerdings bei weitem nicht mehr am Erfolg ihrer Hitsingle anknüpfen konnten. In den 2010er Jahren kamen dann vermehrt Bands wie Claire, Chvrches und Foster The People nach ganz oben und konnten sich nur selten auch dort halten. Mit dem Trio BOA, das aus Bristol kommt und eine Mischung aus Synthiesound, Pop und ein wenig Ambient unter seinen Sound mischt, wird der Klang des Sommers bestimmt. Da nun allerdings der Winter vor der Tür steht, lassen BOA – von denen bislang nur die Vornamen Hugh, Joe und James bekannt sind – nochmal die milde Luft durch die Nervenwindungen unseres Gehirns wehen. Ihre aktuelle Single Pharaoh zeigt dann, dass wir auch im Winter noch nach euphorischen, Pop-Hymnen lechzen. Mit einem Pop-affinen Sound, der zu Beginn auch auf einem Ambient-Sampler von Café del Mar sein könnte, lassen BOA das Gefühl des Sommers kaum abklingen und bringen uns zum Träumen.