Moyka – Mystisch tanzbar

Mit ihren 21 Jahren hat die norwegische Sängerin Monika Engeseth – alias Moyka – so einiges auf dem Kerbholz. Begann sie als 18-Jährige ein Studium für Musikproduktion in Bergen, steht sie nun kurz davor, ihre Debüt-EP zu veröffentlichen. Aktuell müssen wir uns allerdings erst einmal mit ihrer Debüt-Single begnügen – welches im Falle von Colder allerdings ein Leichtes ist. Mit dunklen Synthies, Moykas klarer Stimme – die viele Gemeinsamkeiten mit den Stimmen der ebenfalls aus Norwegen kommende Sängerinnen Ari und Aurora aufweist – und einem unglaublich tanzbaren Beat ist Colder eine hervorragende erste Single und präsentiert die junge Sängerin mit einem starken Sound, der zum Tanzen anregt. Auf Colder hört man daher umso deutlicher, dass Moyka von Künstlern und Bands wie Robyn, Röyksopp und Highasakite beeinflusst wurde und sie, trotz der Tanzbarkeit des Songs, dennoch immer auch eine verträumte Natürlichkeit an den Tag legt. Vorerst stehen nur wenige Auftritte in Norwegen in Moykas Terminkalender – mit Colder wird sich dies wohl in den kommenden Wochen ändern und so haben auch wir hoffentlich bald das Vergnügen, die junge Norwegerin einmal live zu sehen.

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Highasakite – Rauheit so sanft verpackt

Die norwegische Band Highasakite ist bekannt für große Indie-Hymnen wie Since Last Wednesday, Darth Vader oder Golden Ticket. Doch nun kommen sie für ihr viertes Studioalbum, welches mit viel Glück noch dieses Jahr erscheinen könnte, deutlich ruhiger daher. Dabei beginnt ihre neue Single I Call Bullshit mit einem Klavier und sanften Tönen, zu denen Frontsängerin Helene Håvik ebenfalls sanft die rauen Zeilen wie I call bullshit the night is youngMy drug of choice and I sure ain’t done singt. Bereits 2014 geschrieben, sollte I Call Bullshit eigentlich deutlich lauter werden. Die, dem Umfeld geschuldete Zurückhaltung – Håviks Freund schlief nebenan, weshalb sie den Song nicht laut einsingen konnte – brachte die Wirkung des Songs allerdings in eine komplett neue Richtung, die der Band so sehr gefiel, dass sie es beibehalten. Dabei fungiert auch I Call Bullshit als astreine Hymne für den Moment, wenn man die Nacht durchgefeirt hat, die Freunde nach Hause ziehen, man selbst aber noch nicht aufhören möchte.

The Best Of 2018 Vol.: 08

01. George FitzGerald – Burns

02. Highasakite – I Call Bullshit

03. Half•Alive – Still Feel

04. Avril Lavigne – Head Above Water

05. Hosini – Capella

06. Hozier feat. Mavis Staples – Nina Cried Power

07. Josh. – Cordula Grün

08. Razorlight – Japanrock

09. SYML – Clean Eyes

10. Lord Huron – The Night We Met

11. Severija – Zu Asche, Zu Staub (Psycho Nikoros)

12. Pool – Moving On

13. Justice – Love S.O.S. (WWW)

14. Parcels – Lightenup

15. Bloodhype – Romeos

16. AnnenMayKantereit – Marie

17. Alice Merton – Why So Serious

18. El Profesor – Bella Ciao (Hugel Remix)

19. Faber – Alles Gute

20. Alt-J feat. Kontra K – In Cold Blood (Kontra K Version)

The Best Of 2016 Vol.: 06

The Best Of 2016 Vol.: 06

The Best Of 2016 Vol.: 06

01. Alicia Keys – In Common

02. MÖWE & Daniel Nitt – Lovers Friends

03. Listenbee feat. Ruelle – Until We Go Down

04. Two People – Fading

05. Mura Masa – What If I Go

06. Big Scary – Organism

07. Milkywhale – Goodbye

08. City Calm Down – Falling

09. Michael Calfan – Nobody Does It Better

10. Justin Timberlake – Can’t Stop The Feeling

11. Highasakite – Golden Ticket

12. Red Hot Chili Peppers – Dark Necessities

13. BUOY – Clouds & Rain

14. The Jezabels – Pleasure Drive

15. Niall Cash – Love Like Mine

16. Thomston feat. Wafia – Window Seat

17. Fairchild Republic – Villages

18. Ladyhawke – A Love Song

19. Anohni – Drone Bomb Me

20. Blink-182 – Bored To Death

Highasakite – Für den ganz großen Moment

Sie bestehen erst seit fünf Jahren, haben aber schon ihr drittes Album in der Pipeline. Die Norweger von Highasakite lassen nichts anbrennen und entzünden dabei selbst das Feuer. Ihr Durchbruch kam mit ihrem 2014 veröffentlichten, zweiten Album Silent Treatment, mit dem sie den ersten Platz der Norwegischen Albumcharts erreichten. Im selben Jahr wurde ihr Song Since Last Wednesday zum Titelsong des Berlin Festivals gekürt und schaffte somit auch den Sprung über die Landesgrenze und in den Mainstream. Es folgten Anfragen aus ganz Europa und Australien. Mit ihrem Ende Mai erscheinenden dritten Album Camp Echo legen sie sogar noch eins drauf und hauen regelrecht mit großen epischen Indiehymnen um sich. Ein Vorgeschmack liefert die Single Golden Ticket, die mit einem modernen Bassgerüst startet und sich im Laufe der knapp vier Minuten zu einer großen, exzessiven Hymne entwickelt. Golden Ticket ist ein Song für die ganz großen Momente und die ganz großen Gefühle.

Highasakite – Liefern Nachfolger ab

War Since Last Wednesday doch ein Überraschungserfolg, liefern Highasakite nun die Folgesingle ab. Darth Vader ist eine flotte Gute-Laune-Nummer in der Frontsängerin Helene Håvik dem Song mit ihrer außergewöhnlichen Stimme noch zusätzlich einen Schimmer von froher Kunde mitgibt. Demzufolge musste das Video gleichfalls eine gute Geschichte haben. Und so sieht man Jungs im Alter von 8/9 Jahren die sich benehmen, als wären sie die großen erwachsenen Gangster der Straßen.
Mit Dart Vader lassen Highasakite keinen Zweifel daran, dass sie noch so einiges zu erzählen haben und gekommen sind, um zu bleiben.

Highasakite – Die Hymne des Berlin Festivals

Was gab es nicht in den letzten Jahren alles für frische Newcomer die das Berlin Festival als Hymnen-Geber auserkoren hatten. Neben I Heart Sharks Neuzeit für das 2012er Festival waren 2013 die Hamburger von Pool mit Harm dran. Nun kommt für die 2014er Hymne mal ein Act aus Norwegen zum Zuge. Highasakite ist eine fünfköpfige Band die eine Version des Indie Pops für sich entdeckt hat, der leichter nicht klingen könnte. Fängt der Song Since Last Wednesday doch mit leisen Klängen an, singt Helene Håvik glockenklar bis zum Einsetzen des Schlagzeuges. Die damit einhergehende Steigung hin zu einem opulenten Indie-Rockbrett macht den Song immer wieder auf’s Neue zu einem Highlight. Dies wird der Band wohl im Berliner Umfeld so einige neue Fans bescheren. Zu Recht, wäre es doch viel zu schade Highasakite zu verpassen.