The Good, The Bad & The Queen – Goodbye Europe

Damon Albarn tanzt bekanntlich auf vielen Hochzeiten. Sei es als Solokünstler, als Mitglied von den Gorillaz oder Blur oder als Teil der Supergroup The Good, The Bad & The Queen. Mit letzterer Band ist Albarn nun wieder zurück. So veröffentlichte die vierköpfige Band am vergangenen Freitag – elf Jahre nach deren gleichnamigen Debütalbum – nun mit Merrie Land ihr zweites Studioalbum, das geprägt vom Brexit mit einem kritischen und irritierenden Blick auf die Geschehnisse in ihrem Land eine Stimmung aufgreift, die alles noch absurder wirken lässt. So beschreibt Paul Simonon, vormals als Bassist von The Clash bekannt, ihre Musik als Anspielung auf die nostalgische, sentimentale Vision der Menschen, wie England einst war – die es aber nie wirklich gegeben hat. Mit Drummer Tony Allen und Gitarrist und The Verve Keyboarder Simon Tong haben Albarn und Simonon ein Album produziert, das wie ein Abgesang auf die Zukunft klingt. Mit dem allseits gegenwärtigen Goodbye-Gefühl klingen die beiden Singles Gun To The Head und Merrie Land nach einer resignierenden Bevölkerung, die ihrem Übel müde entgegenblickt. Da werden die Songzeilen If you’re leaving can you please say goodbye. And if you are leaving can you leave your number. I’ll pack my case. And get in a cab. And wave you goodbye fast schon süffisant von Albarn intoniert. So, dass man sich kurzzeitig genötigt sieht, die Briten an die Hand zu nehmen und aufs Festland und an sich reißen zu wollen. The Good, The Bad & The Queen sind nach über einer Dekade mit einem politisch brisanten, zweiten Album zurück und werden so ein Teil der Geschichte des Verlassens von Großbritannien aus der EU sein.

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Douwe Bob & Jacqueline Govaert – Gewinner mit Gefühl

Mit einer 1A-Castinglaufbahn hat sich der niederländische Singer/Songwriter Douwe Bob in den letzten Jahren zu einem der bekanntesten Sänger des Landes gemausert. Hat er seit seinem Sieg der Castingshow De beste singer-songwriter van Nederland 2012 bereits drei Alben veröffentlicht, konnten sich diese allesamt in den Top-10 platzieren und eines sogar den Thron besteigen. Nun steht seit letzten Freitag mit The Shape I’m In sein viertes Studioalbum sowie die Single I Do in den Regalen. Auf I Do hat er sich seine ehemalige Jurorin Jacqueline Govaert dazugeholt und präsentiert sich damit im Duett. Govaert – selbst über 12 Jahre Frontsängerin der sehr erfolgreichen Band Krezip – gibt mit ihrer warmen und unverkennbaren Stimme die Gesangspartnerin. Beide lassen I Do zu einer fantastischen Ballade wachsen, die wunderbar in die besinnliche Jahreszeit passt. Nur von einem Piano begleitet, singen sie so klar und warm, dass wir uns am liebsten zu ihnen an den Kamin gesellen möchten.

Alex The Astronaut – Konzertkritik

Ein Konzert, wie eine Show á la Alleinunterhalter. Am letzten Freitag war die australische Newcomerin Alex The Astronaut im Berliner Lido zu sehen. Damit unterstützte sie den gebürtigen Kanadier, doch mittlerweile zum Wahlberliner gewordenen Sänger, Sam Vance-Law. Dass Alexandra Lynn – wie Alex The Astronaut bürgerlich heißt – schon so einige Shows absolviert hat, konnte man in jeder Sekunde ihrer Bühnenperformance erkennen. Noch dazu, mit einer bemerkenswerten Gelassenheit und ur-sympathischen Art. Denn während Alex ihre Lieder sang, trumpfte sie immer wieder auch mit kleinen Anekdoten und Erinnerungen auf, die dem Publikum den jeweiligen Song näher brachte. Mit insgesamt neun Songs begeisterte sie dann auch alle und kam ihr Support so eines eigenständigen Konzertes gleich.

Mit dabei waren neben ihren Singles Waste Of Time und Not Worth Hiding auch Songs, wie What Sydney Looks Like in JuneCaught und Already Home. Bei Rockstar City ließ sie uns dann von der Erfahrung teilhaben, wie es war, jahrelang nur im kleinen Kreise zu spielen und plötzlich diesen Gig im ältesten Rock Club New Yorks – dem The Bitter End – zu haben. So war sie unglaublich beeindruckt auf der Bühne zu stehen, auf der auch schon Bob Dylan, Chuck Berry, Janis Joplin, Nina Simone oder Patti Smith spielten. Ihr persönlicher Funfact dabei war, dass nur rund 15 Leute anwesend waren und dies auch noch über kostenlose Tickets geschah, da ein Großteil hiervon zu Alex‘ Freunden zählten. Ist die Australierin doch eher bescheiden, wird der Club wahrscheinlich deutlich voller gewesen sein, als sie es zu präsentieren vermochte.

Mit Happy Song trumpfte Alex schließlich auf und sorgte für einen Unterhaltungsfaktor, der einer abendlichen Entertainmentshow gleich kam. Hatte sie doch das Publikum in zwei Lager geteilt und der linken und rechten Hälfte jeweils die markanten Refrain-Verse zugeordnet, um diese schließlich über viereinhalb Minuten vollends auszuspielen. Hierbei machte das Publikum so wunderbar mit, dass man sich kurzzeitig als Gemeinschaft an eine Klassenaufführung erinnert fühlte.

Alex The Astronaut @Lido Berlin http://www.soundtrack-of-my-life.com

An diesem Abend konnte man eindrucksvoll sehen, was für eine Bühnenpräsenz Alex hat und die so wunderbar frisch und neugierig ist, dass man ihrem Konzert nur verfallen konnte. Jetzt dürfen wir uns aber sicher sein, dass – wenn sie das nächste Mal in Berlin spielt – ein Debütalbum im Gepäck sein wird.

 

 

Miya Folick – Musik im Einklang

Hinter jedem Künstler und jedem Musiker steht eine Geschichte. Eine Geschichte, die demjenigen, der sich vor ein Publikum stellt, Material gibt, worüber es zu sprechen gilt. Bei der amerikanischen Sängerin Miya Folick gilt dies in vielerlei Hinsicht. Halb Japanisch, halb Russisch, wuchs die Sängerin in Kalifornien auf und zeigt sich in ihren Interessen so nerdig wie vielseitig. Da gibt es zum einen das Interesse an Infinitesimalrechnungen – das daher rührt, dass sie im Schulalter stets vom Ehrgeiz angetrieben, besser sein wollte, als alle Jungs ihres Jahrgangs. Zum anderen kam sie bereits früh mit klassischer Musik in Verbindung und sieht ihre Stimme daher primär als ihr Instrument an. Für ihr, am Freitag erscheinendes, Debütalbum Premonitions hat die buddhistisch erzogene Sängerin einen Mix aus Pop, Indie, flotten Dancetunes und klaren Balladen aufgenommen und nun mit Thingamajig eine Single veröffentlicht, die so reduziert und pur klingt, dass man fast das knistern der Gefühle zu hören vermag. Hierbei dreht sich alles um das Irren und sich dafür zu entschuldigen und Kontrolle abzugeben, so Folick. Dass die Ballade entgegen der vielen anderen Songs auf ihrem Debütalbum stripped-down klingt, zeigt ihr lockerer und frecher Sound er anderen Songs, der klingt, wie es einst Lilly Allen oder Kate Nash auf ihren Debüts schafften. Miya Folick könnte es so womöglich – völlig geerdet – an die Spitze der Charts schaffen.

Cat Power – Begeistert nach sechs Jahren Stille

Neun Alben hat die Amerikanerin Cat Power bereits veröffentlicht. War ihr Veröffentlichungrhythmus dabei stets zwischen einem und drei Jahren pro Album angesetzt, hatte sie bei Ihrem 2012er Album Sun bereits vier Jahre gebraucht, um dieses der Welt zu übergeben. Nun schreiben wir Herbst 2018 und somit sind satte sechs Jahre vergangen, seitdem ihr letztes Album veröffentlicht wurde. Damit ist es nun vorbei – für diesen Freitag hat Cat Power ihr zehntes Studioalbum Woman angekündigt und findet darauf zu alter Stärke zurück. Sie sei erwachsen geworden, hört man hier und da. Und tatsächlich behandelt Cat Power auf Woman Themen, die von Emanzipation, Realismus und Reflektion handeln. Dabei wurde ihr in den vergangenen Jahren von Plattenbossen nahegelegt, doch endlich auch mal so zu klingen, wie die großen Popstars. Dass dies nicht zu der Amerikanerin passt, wurde hierbei gänzlich ignoriert. Nun hat Cat Power mit dem Titelsong Woman ein Duett mit Lana Del Rey veröffentlicht, das so weich und ausgeglichen klingt, dass man sich fast hineinlegen möchte, in dieses Klangbett aus warmen Sound. Lana Del Rey unterstützt hierbei mehr, als im Vordergrund zu singen. Choral kommt Woman nicht daher, allerdings singen sich beide im Verlauf durch den Refrain, obgleich sie in den Versen in eine Art Frage-Antwort Gesang verfallen. Cat Power hat mit Woman wunderbaren Folkrock produziert, der ihre eigene Identität behält und dennoch überrascht.

Parcels – Vom Finger wund spielen

Im Frühjahr konntet Ihr hier auf SOML die Parcels entdecken und zu ihrem Song Tieduprightnow in den Sommer tanzen. Seitdem ist so einiges passiert und die australischen Jungs dürften unter anderem auf der Main Stage des MELT Festivals auftreten und haben für Mitte Oktober ihr Debütalbum Parcels angekündigt. Damit nicht genug, haben sie am vergangenen Freitag die Single Lightenup veröffentlicht und geben der Tanzfläche somit neuen Stoff zum tanzen. Mit ihrem Mix aus Pop, Indie und French House mischen die fünf Jungs, die aktuell von Berlin aus die Welt erobern, die Indieszene auf und wer die Parcels auf dem MELT Festival live gesehen hat, wird wissen, wie viel Spaß die Jungs auf er Bühne und beim Spielen ihrer Songs haben. Denn alle bisher bekannten Songs sind dabei durchweg Vertreter der Guten-Laune-Musik und erinnern an einen großen Welthit des französischen House-Duos Daft Punk und Pharell Williams.

Albert af Ekenstam – Eine Stimme so unendlich tief

Stellt Euch vor, Ihr wärt in Schweden, kurze Tage, lange Nächte. Der Regen prasselt schubweise an die Fenster in der Küche und ihr guckt durch sie auf die raue Ostsee. Und dann setzt diese tiefe Stimme ein, die nicht ganz klar macht, ob der Sänger gebrochen klingt, oder voller Kraft der nächsten Hürde trotzt. Dieses Gefühl – in dem Haus in Schweden – erzeugt der schwedische Sänger Albert af Ekenstam mit seinen intimen Songs, die am Kamin nicht mehr Wärme ausstrahlen könnten. Mit der Single Our Stories hat af Ekenstam nicht nur einen sensiblen Song produziert, sondern auch noch die wunderbare Ane Brun als Backgroundsängerin dazugeholt. Dabei klingt Brun völlig unauffällig und begleitet af Ekenstam so gefühlvoll, dass man sich die beiden tröstend im Arm liegend vorstellt. Our Stories ist dabei einer von vier neuen Songs, die am heutigen Freitag auf der EP Hundred Miles erscheinen. Darauf enthalten sind ausnahmslos starke, einfühlsame Songs, die af Ekenstam in eine Liga mit Ben Howard, Bear’s Den oder José Gonzáles heben.

Felix Räuber – Konzertkritik

Wenn ein Mensch einem Anderen die Worte zuwirft Schön, dass du die Zeit findest, deine Aufmerksamkeit meiner Musik zu schenken. Ich würde dir gerne ein paar Worte dazu erzählen. Dann möchte er wirklich etwas teilen. Dass dieser Mensch, der an diesem Abend auf der Bühne steht, eine ganze Menge zu teilen und mitzuteilen hat, liegt an seiner Vergangenheit und wie er seine Gegenwart und Zukunft gestaltet.

Es ist Mittwoch, der 23. Mai 2018 und im Berliner ACUD läuft Felix Räuber mit Wunderkerzen in der einen und einem Kassettenrekorder in der anderen Hand, durch das Publikum zur Bühne. Es ist der Beginn seiner Geschichte. Nach dem herausragenden Erfolg mit der Band Polarkreis 18, kam es 2012 zum Bruch. Was folgte, waren diverse Projekte in Chören oder dem Pop-Duo Zwei von Millionen. Hiebei nagte bei Räuber die Unzufriedenheit immer deutlicher und die Frage kam auf, ob er als Künstler überhaupt noch arbeiten könne.

Mit seiner, am heutigen Freitag erscheinenden EP Wall beweist Räuber eindrucksvoll, wie relevant er noch ist. Denn ähnlich wie das gleichnamige Polarkreis-18-Album aus 2007, ist die EP voller Vielfalt, Mut und Experimentierfreudigkeit. Über 14 Songs und 75 Minuten nahm Räuber das Publikum in diesem intimen Umfeld mit in eine Welt, die sich nicht im Hier abzuspielen schien. Über drei Interludes präsentierte der, mittlerweile in Berlin lebende, Sänger Songs, die selbst auf der Wall EP noch nicht zu finden sind. Zwischen massiven Basslines, Pianostücken, Falsettstimme und Rock, bot Räuber eine Palette, die den verschiedensten Emotionen des Menschen ähneln. Dabei gelang Räuber der Spagat zwischen penibler Perfektion und charmanten Verlieren-im-Sound. Nicht von ungefähr kommt die Perfektion, die er bereits zu Zeiten der Band Polarkreis 18 besaß.

Es sollte alles stimmen, zu wichtig war es Räuber seine Songs so zu präsentieren, wie er sie einst im Kopf hatte. So war er an diesem Abend nicht nur als Sänger und am Keyboard aktiv, sondern gleichzeitig auch immer wieder Dirigent. Als charmanten Höhepunkt, kam es bei er Performance von Wall zu einem Abbruch und Neustart des Liedes, sowie einem zweiten Abbruch und der Wiederaufnahme. Sinngemäß kommentierend, dass es Hits geben soll, bei denen immer etwas schief geht, arbeitete sich Räuber dabei so professionell durch, dass am Ende genau dieser Moment die Einzigartigkeit der intimen Record-Release Show ausmachte.

Kam es erst wenige Tage vor dem Konzert zu der Entscheidung, die beiden Orchesterspieler mit auf die Bühne zu nehmen, zahlte sich die musikalische Vielfalt vollends aus. Schließlich begleiteten sie fast jedes Lied an diesem Abend. Dass sich Räuber hier – im allerbesten Sinne – immer wieder in seiner Musik verlor, sprach nur für die Vielschichtigkeit und übertrug sich auf das Publikum. Dabei wankten Menschen, mit geschlossenen Augen wohlwollend zum Sound und ließen ihre ganz eigenen Erinnerungen Teil des Songs werden.

Mit dem herausragenden Wall-Remix vom deutschen Musiker Geistha, der bisher leider nirgendwo zu finden ist und dem Après Minuit hat sich Räuber mit letzterem Song sogar einen kleinen Die-Fabelhafte-Welt-Der-Amelie-Moment gezaubert. Denn hier hatte er sich für den Auftritt, den ebenfalls aus Berlin kommenden Musiker und Produzenten Schlindwein mit ins Boot geholt. Ebenso dabei war zum Schluß des Konzertes eine Coverversionen des Scott Mathew Songs Effigy, den Räuber völlig auslebte. Dabei griff er sich schließlich das  Kassettenradio und lief mit der Textpassage Find my way home abermals durch das Publikum, um den Raum schließlich zu verlassen.

Mit Wall beginne ich nun eine Reise, die noch viele spontane Momente hervorbringen wird, darauf kann ich endlich wieder vertrauen. Ich freue mich, dir auf diesem Weg zu begegnen erwidert Räuber schließlich am Ende seines EP-Booklettextes. man merkt in jedem Moment, dass Räuber hierbei unglaublich viel Herz und Energie hineingesteckt hat.

Zuletzt auf einem Konzert von Polarkreis 18 im Jahr März 2009 live gesehen, ist Räuber nicht nur erwachsener geworden, sondern präsentiert sich auch angekommen und selbstsicher. Und so endet der Abend schließlich darin, dass man – förmlich überrumpelt von der Frage was man sich in die gerade erworbene EP notieren lassen möchte – keine Antwort parat hat und somit ein schlichtes aber charmantes Liebe Grüße von Felix Räuber zu lesen bekommt. Räuber ist damit mit seiner Wall EP zurück und stärker denn je.

CLiQ – Mit Wavey zum Club-Anthem

Kennengelernt auf einer privaten Feier eines Freundes, hat sich das britische Duo CLiQ – bestehend aus Max Reich und Robin M – so gut verstanden, dass es sich nur wenige Wochen später im Studio wiederfand und die ersten Beats bearbeitete. Daraus entstanden ist der Song Wavey, der mit tiefen Housebeats zur absoluten Clubhymne avanciert. Dabei viel ihnen jedes einzelne Element förmlich in den Schoß. So kamen sie auch zu Alika, die den Song instrumental vorgespielt bekam und ihren Gesang darauf legte. Damit veredelte sie Wavey nochmals und sorgte dafür, dass er dieser eindrucksvolle Club-Hit geworden ist, der nun weltweit auf allen Tanzflächen gespielt wird. Wavey ist dunkel, hat einen hypnotischen Beat und einen wunderbar, eingängigen Gesangspart. Ruft den Dienstag zum neuen Freitag aus und feiert mit Wavey den Feierabend durch!

Lane 8 – Elektromusik als Weiterentwicklung

Lane 8 hat sich etwas zur Aufgabe gesetzt. Musik nicht als Imbiss zu betrachten. Selbst, wenn es die allgegenwärtigen Popsongs kaum noch anders darstellen. Ungleich schwieriger wird es, wenn man Elektrokünstler ist – liegt es leider zu oft am Genre selbst, schnelllebig und unpersönlich zu klingen. Daniel Goldstein – alias Lane 8 – hat hier seine ganz eigene Art gefunden, darauf zu reagieren. Bereits zu seinem ersten Album gab er allen – so sehr an Downloadsongs gewöhnten – Medienvertretern, die Interesse an seiner Musik hatten, zu verstehen, dass ein Album eine ganz eigene Sprache spricht – unabhängig des Genres. Nun kommt diesen Freitag sein zweites Album Little By Little raus und passend dazu auch die neue Single Stir Me Up die dabei als Brücke des Albums dient. So nutzt er Stir Me Up als Bruch im Album, um von einem Gefühl, zu einem anderen zu wechseln und dabei den Übergang so sanft wie möglich zu gestalten. Hier trifft Deep House auf einen relaxten Gesang und einem schwebenden Sound. Stir Me Up ist dabei gleichzeitig intim und zeigt Verletzbarkeit auf. Hier hat es Lane 8 geschafft, dem schnelllebigen und unpersönlichen Genre das Gefühl von Geborgenheit zu geben. Lane 8’s Album Little By Little wird dabei zu einem der spannendsten Alben 2018.