London Grammar - Baby It's You

London Grammar – Schneller und größer

Es ist die Band mit der Engelsstimme – London Grammar haben in den vergangenen Jahren mit Songs, wie Wasting My Young YearsStrongRooting For You und Big Picture immer wieder zu berühren gewusst. Vor allem ist es Strong der seinen Weg in unzählige Serien und Filme schafft und dadurch immer wieder in die Charts zurückkehrt. Hannah Reid, Dominic Major und Dan Rothman haben seit ihrem Debütalbum If You Wait mit einer Introspektive überzeugt, die nicht besser zum Sound der Band passen könnte. Mit zurückhaltenden Instrumentierungen und viel Raum für Reids Stimme werden so aus ihren Songs wahre Meisterwerke, die zeitlos und universell sind. Nachdem 2017 das zweite Album Truth Is A Beautiful Thing veröffentlicht wurde, schaffte es die Band schließlich bis auf Platz 1 der britischen Albumcharts. Dass die Band allerdings immer wieder gerne auch im elektronischen Bereich unterwegs ist, zeigen zum einen die beiden Kollaborationen mit Disclosure (Help Me Loose My Mind) und Flume (Let You Know) aber auch die Coverversion von Nightcrall vom French-House-Produzenten Kavinsky.

London Grammar

London Grammar

Nun haben London Grammer mit Baby It’s You eine neue Single veröffentlicht, die gleichzeitig auch den Auftakt für ihr drittes, noch namenloses, Studioalbum darstellt. Dabei überraschen London Grammar mit ihrem Sound – haben sie doch bisher noch nie so viele elektronische Elemente in eine Leadsingle gepackt. Baby It’s You ist ein Song um sich darin zu verlieren. Mit langen, schwelgenden Synthies und der klaren Stimme Reids passt der Song zu den Momenten, an denen wir ganz bei uns selbst sind und zwischen der eingangs erwähnten Introspektive und dem Wunsch auszubrechen changiert. Nachdem London Grammar für mehr als zweieinhalb Jahre auf allen Kanälen stumm waren, läutet Baby It’s You eine starke neue Phase der Band ein, die mit den Worten Reids is just the beginning of something we hope will be really special auf eine Phase mit großartiger, neuer Musik schließen lässt.

OTR feat. Ukiyo - Midnight Sun

OTR – Kündigt langersehntes Debütalbum an

Es ist dieser euphorische Moment, den wir im Sound des Künstlers OTR wiedererkennen. Ein Sound, der uns an M83 oder an Flume erinnert. Und tatsächlich zählen diese Künstler sowie auch Petit Biscuit und ODESZA zu den großen Einflüssen des US-Amerikanischen Musikers Ryan Chadwick, der als OTR bereits 2018 mit seiner EP Unfold für Aufsehen sorgte. Nun hat OTR mit Lost At Midnight sein Debütalbum für den 24. April angekündigt und sorgt mit seiner Tracklist erneut für Begeisterung. Denn bereits bei den veröffentlichten Songs Drive – zusammen mit Panama – und Heart – der mit Shallou entstand – hat OTR keine Geringeren als zwei der großartigsten Künstler aus dem Bereich Mood-Electro auf seinem Album dabei. Doch mit seiner nun veröffentlichten und offiziellen Leadsingle Midnight Sun hat sich der 26-Jährige einen weiteren Künstler dieses Bereichs geschnappt und zusammen mit dem 20-jährigen Australier Ukiyo einen epischen und cineastischen Sound produziert, der sich auf eine Stufe mit M83s Meisterwerk Hurry Up, We’re Dreaming stellen kann. Mit großem Sound, flirrenden Synthies und hallendem Gesang passt Midnight Sun wunderbar zum Sonnenaufgang und dem Erwachen von Leben. Denn genau in einem solchen Moment kam OTR die Idee zu dem Song. In einem Flugzeug sitzend, kam ihm dieser Moment – mit Blick über die Wolken zur aufgehenden Sonne – so monumental vor, dass es für ihn klar war, dem Song einen opulenten Sound zu geben. Neben Panama, Shallou und Ukiyo werden aber auch Au/Ra und Vancouver Sleep Clinic mit dabei sein und das Album zu einem Anwärter auf das Debütalbum des Jahres werden lassen.

The Best Of 2019 Vol. 13

The Best Of 2019 Vol.: 13

01. Kate Nash – Bad Lieutenant(zum Artikel)

02. Leftwing & Kody – I Feel It (zum Artikel)
03. Unknown Mortal Orchestra – Multi-Love

04. B.A.D. – Sweat (zum Artikel)

05. Sophie And The Giants – The Light (zum Artikel)

06. Sault – Let Me Go (zum Artikel)

07. Kraak & Smaak feat. Izo FitzRoy – Sweet Time (Yuksek Remix) (zum Artikel)

08. Mia. – KopfÜber (zum Artikel)

09. Of Monsters And Men – Wars (zum Artikel)

10. AnnenMayKantereit – Ozean (zum Artikel)

11. Purple Disco Machine – Emotion (zum Artikel)

12. Regard – Ride It (zum Artikel)

13. Flume feat. Vera Blue – Rushing Back (zum Artikel)

14. Lane 8 feat. POLIÇA – Brightest Lights (zum Artikel)

15. White Lies – Hurt My Heart (zum Artikel)

16. Aurora – Apple Tree (zum Artikel)

17. Hollow Coves – Borderlines (zum Artikel)

18. Stereophonics – Bust This Town (zum Artikel)

19. Foals – Into The Surf (zum Artikel)

20. Editors – Black Gold (zum Artikel)

21. Martin Garrix feat. Macklemore & Patrick Stump – Summer Days
Flume - Rushing Back

Flume – Und es sprudelt weiter

Es scheint irgendwo in Australien eine nicht versiegen wollende Quelle an Beats und Soundfolgen zu geben. Und genau an dieser Quelle sitzt das einstiege Wunderkind Flume, das mittlerweile 27 Jahre alt ist oder ist diese Quelle gar selbst. Denn aktuell scheint der Australier wieder einmal einen Höhepunkt seiner kreativen Arbeit zu haben. Veröffentlichte er im April sein Mixtape Hi This Is Flume, folgte im August die EP Quits in Zusammenarbeit mit dem Rapper Reo Cragun. Darüber hinaus veröffentlichte Flume im Juni die Single Let You Know, die mit London Grammar einen ebenso würdigen Kollaborations-Act beinhaltete. Nun hat Flume eine weitere Single veröffentlicht und nährt so den Boden für Gerüchte, dass ein baldiges, drittes Album zu erwarten sei. Bleibt es hierbei bislang nur bei Gerüchten, ist Rushing Back ganz real und hat mit Vera Blue eine Stimme dabei, die auf einem ganz ähnlichen Niveau wie Flume spielt. Dabei klingt Rushing Back deutlich poppiger – ohne die quer reinpreschenden Beats des typischen Flume-Sounds zu verlieren. Viel Bass, viele Synthies und der nach Hand gemachter Musik klingende Elektrosound Flumes begeistert immer wieder und liess ihn seit 2011 – als er seinen Durchbruch feierte – zu einem der Soundgenies unserer Zeit avancieren. Auf Rushing Back zeigt der Produzent nun einmal mehr, dass seine Quelle an einzigartigen Soundarangements gerade so richtig gefüllt zu sein scheint.

The Best Of 2019 Vol. 08

The Best Of 2019 Vol.: 08

01. Satin Jackets – Summer 2019

02. Monkey Safari – Hi

03. Julian Wassermann feat. Yates – Guard

04. Arizona – Nostalgic

05. Blanks – Wave

06. Flume feat. London Grammar – Let You Know

07. Róisín Murphy – Incapable

08. Hayden James feat. NAATIONS – Nowhere To Go

09. Krezip – How Would You Feel

10. Moyka – Bones

11. Whitney – Giving Up

12. Bat For Lashes – Kids In The Dark

13. Keane – The Way I Feel

14. The Coronas – Find The Water

15. Aurora – The Seed

16. Ingrid Witt – Fools

17. Georgia – About Work The Dancefloor

18. Whethan x Bearson feat. Soak – Win You Over

19. Hugh feat. Bonjay – Sense To You

20. Noel Gallagher’s High Flying Birds – Rattling Rose

21. Bonaparte feat. Farin Urlaub & Bela B – Big Data
Flume feat. London Grammar - Let You Know

Flume feat. London Grammar – Eine Kollaboration der Mächte

Beide sind auf ihrem Gebiet absolute Ausnahmeerscheinungen. Während der australische Produzent Flume – alias Harley Streten – für einen Elektrosound steht, der fernab von allem Konventionellen funktioniert und er Grenzen von Genres sprengt, lässt die britische Band London Grammar um Hannah Reid ganz große Momente entstehen. Momente, die von einer Erhabenheit und der großartigen Stimme Reids getragen werden und ebenfalls immer wieder auch elektronische Elemente besitzen. Nun haben sich diese beiden Acts auf der Single Let You Know zusammengetan und einen Mix aus ihren einzigartigen Merkmalen gemacht. Dabei wirkt die Zusammenarbeit von Flume mit dem Londoner Trio anders, als die Kollaborationen mit seinen anderen Featuring-Acts. Denn auf Let You Know sind beide zu 50% vertreten und so kommt es, dass man nicht genau ausmachen kann, ob es sich nun um einen Flume-Song handelt, mit London Grammar als Gast-Act – oder es ein London Grammar-Song geremixt von Flum ist. Diese Tatsache verwirrt und verzaubert gleichermaßen – sind es doch die prägnantesten Merkmale der beiden Acts, die auf Let You Know präsent sind – Hannahs starke Stimme und Flumes experimenteller Beat. Womit London Grammar und Flume mit Sicherheit die nächsten Monate, die Clubs beherrschen werden.

Querbeat – Große Beats und laute Trompeten

Mehr Freaks braucht das Land! So tönt es aus allen Lautsprechern des Rheinlandes. Auch wenn es noch nicht ganz so ist, könnte die 13-köpfige Band Querbeat aus Bonn bald so etwas wie ein lokaler Hitgarant werden, der es auch fernab des Rheinlandes zur ganz großen Nummer schafft. Denn mit ihrer nun veröffentlichten Single Freaks, die aus dem gerade veröffentlichten dritten Album Randale Und Hurra stammt, reißt die Band förmlich die Decke ein. Die auf Brasspop festgelegte Band hat dabei so viele Einflüsse, wie es Brasspop nur haben kann. Mit elektronischen Beats, Trompeten, Pop-Gesängen und Hip-Hop-Rhymes mischen sie alles zu einer hoch explosiven Soundmischungen zusammen, die in jeder Sekunde zum Ausrasten anregt. Brasspop ist dabei in den letzten Jahren einer angesagtesten Musikrichtungen geworden. Bands wie Querbeat, LaBrassBanda und MEUTE tragen dazu bei, dass Brasspop an die Oberfläche und im Mainstream angekommen ist. Mit der Interpretation des Flume Remixes von Disclosures You & Me hatten gerade die Hamburger von MEUTE einen viralen Hit gelandet. Querbeat hingegen schreiben ihre eigenen Songs und haben dadurch deutlich größeren Einfluss an Soundgerüst ihrer Songs. Querbeat liegt irgendwo zwischen Seeed und Fettes Brot und hat mir Freak einen satten Hit abgeliefert, der keinen stillstehen lässt.

The Best Of 2018 Vol.: 07

01. Mumford & Sons – Guiding Light

02. MK – 17 (6am Remix)

03. Krystal Klear – Neutron Dancet

04. Maggie Rogers – Give A Little

05. Janet Jackson feat. Daddy Yankee – Made For Now

06. Razorlight – Sorry_

07. William Fitzsimmons – Angela

08. James Hersey – Real For You

09. Isaac Gracie – Running On Empty

10. White Lies – Time To Give

11. Tom Odell feat. Alice Merton – Half As Good As You

12. Razorlight – Olympus Sleeping

13. Synapson feat. Lass – Souba

14. Cher – Gimme! Gimme! Gimme! (A Man After Midnight)

15. Jamie XX – Girl

16. Dirty Vegas – Let The Night

17. Coldplay – Adventure Of A Lifetime (Yotto Remix)

18. Kid Simius – The Flute Song (Paul Kalkbrenner Remix)

19. Disclosure feat. Eliza Doolittle – You & Me (Flume Remix)
Odesza - Line Of Sight

Odesza – Mit Video zur zweiten Single Line Of Sight

Bereits Anfang Mai konntet Ihr hier über die beiden Songs Late Night und Line Of Sight lesen. Nun hat das amerikanische Duo ein Video zu Line Of Sight veröffentlicht und erhält damit nochmal extra Aufmerksamkeit. Line Of Sight ist eine schwere, euphorische Elektronummer, die musikalisch neben Songs wie von The Chainsmokers und Bastille zu stellen ist. Hier übernehmen große Synthies die Führung und ähnelt die Stimme Wynnes die des Frontsängers Dan Smith von Bastille. Mit dem Genre Future Bass, das sich um 2006 in Großbritannien, den USA, Japan und Australien bildete, stehen Odesza in einem Raum mit Künstlern wie The Chainsmokers, Flume und PanamaLine Of Sight hat dabei ein, von Regisseur Daniel Brown geführtes, Musikvideo erhalten, welches an heutige Science-Fiction Filme anknüpft. In einer realistischen Welt, gibt es Roboter, die sich bekämpfen. Dabei greift Brown das Gefühl von Line Of Sight auf und präsentiert Melancholie und Hoffnung, welche durch einen Jungen transportiert werden, der im Dschungel einen Kampfroboter als Freund findet. Es ist die Erzählung eines modernen Dschungelbuches, das Brown hier inszenieren und Odesza mit Wynne und Mansionair liefern dazu den passenden Soundtrack ab.

The Best Of 2017 Vol.: 06

The Best Of 2017 Vol. 06

01. Blanche – City Lights

02. Skott – Glitter & Gloss

03. Childhood – Californian Light

04. ODESZA – Late Night

05. Her feat. ZeFire – Swim

06. Flume feat. Kučka – Hyperreal

07. Lea Porcelain – Remember

08. Sunstroke Project – Hey Mamma

09. Disciples – On My Mind

10. Miley Cyrus – Malibu

11. Felix Jaehn, Hight & Alex Aiono – Hot2Touch

12. Hugh – Go

13. Lola Marsh – Wishing Girl

14. Tash Sultana – Murder To The Mind

15. AJR – Weak

16. Mogli – Road Holes

17. Róisín O. Warn Me Of Silence

18. Salvador Sobral – Amar Pelos Dois

19. Kraftklub – Dein Lied

20. State Lights – I Need Time

21. Onuka – Megamix