The Best Of 2020 Vol.: 11

The Best Of 2020 Vol.: 11

01. Sylvan Esso – Ferris Wheel (zum Artikel)

02. Jack Garratt – Better (zum Artikel)

03. Aluna – Body Pump (zum Artikel)

04. Kylie Minogue – Say Something (zum Artikel)

05. Møme & Ricky Ducati – Got It Made (zum Artikel)

06. James Blake – Are You Even Real? (zum Artikel)

07. Washed Out – Time To Walk Away (zum Artikel)

08. Julia Stone – Break (zum Artikel)

09. Michael Kiwanuka – Final Days (Bonobo Remix) (zum Artikel)

10. San Cisco – On The Line (zum Artikel)

11. Maya Jane Coles feat. Claudia Kane – Run To You (zum Artikel)

12. Ela Minus – They Told Us It Was Hard, But They Were Wrong (zum Artikel)

13. Mando Diao – All The People (zum Artikel)

14. Alanis Morissette – Reckoning (zum Artikel)

15. Flecks – Cinematic Heartbreak (zum Artikel)

16. Sarah Walk – Unravel (zum Artikel)

17. Katie Melua – A Love Like That (zum Artikel)

18. Tash Sultana – Greed (zum Artikel)

19. Two Door Cinema Club – Tiptoes (zum Artikel)

20. Cläng – Berlin, Berlin
Michael Kiwanuka - Final Days (Bonobo Remix)

Michael Kiwanuka – Durch Bonobo veredelt

Soulige Stimmen waren schon immer gut, für einen Remix, der die Tanzflächen füllen soll. Alleine die beiden Songs Liquid Spirit von Gregory Porter (im Claptone Remix) und Holding On von Disclosure feat. Gregory Porter haben in den vergangenen Jahren immer wieder für volle Tanzflächen gesorgt. Doch bereits in den 70er Jahren waren Discomusik und Soul eng miteinander verbunden und sorgten für eine der erfolgreichsten Zeiten dieses Genres. Für den neuesten Remix dieser Art haben sich zwei Künstler gefunden, die jeweils wahre Könige in ihrem Fach sind. Da wäre zum einen der britische Soulsänger Michael Kiwanuka, der mit seinem dritten, selbstbetitelten Album Kiwanuka 2019 komplett abräumte, zum absoluten Kritikerliebling wurde und bereits Ende 2019 mit dem Claptone Remix von You Ain’t The Problem erste Ausflüge in die Clubs machte. Zum anderen gibt der ebenfalls aus Großbritannien kommende Musiker und Produzent Bonobo mit seinem Remix ein Comeback – ist es doch der erste Remix seit drei Jahren, den der Brightoner Musiker zusammen mit Kiwanuka veröffentlicht.

Michael Kiwanuka

Michael Kiwanuka

Herausgesucht haben sich die beiden Musiker einen Song des Kiwanuka Albums, der bisher noch nicht als Single erschienen ist. Hierbei wird Final Days das folkig, Soulige genommen und von Bonobo mit einem fließenden Elektrosound neu arrangiert. Dabei nutzt Bonobo funkige Elemente und macht daraus einen frischen, hellen Song, den es abzufeiern gilt. Kiwanuka klingt auf dem Final Days Remix anfangs noch melancholisch gedämpft, ehe sich der Song in einem freundlichen, nach vorne gehenden Beat auflöst und somit die geballte Kraft eines Sommersongs entfaltet. Ganz ohne Ohrwurm-Refrain schleicht sich Final Days im Bonobo Remix damit in unser Taktzentrum und bringt erst nur die Finger und Zehen zum tippen, bis schließlich der ganze Körper anfängt mitzugehen. Nachdem Bonobo im Sommer 2019 mit dem neuen Song Linked für Spekulationen um ein neues Album gesorgt hat, dürfte die Remix-Aktivität des Briten nun neue Hoffnung auf ein baldiges Album machen. Zusammen mit Michael Kiwanuka hat Bonobo auf Final Days zumindest jetzt schon Mal dafür gesorgt, dass die Sommerabende heiß und lang werden.