Ten Tonnes - Lucy

Ten Tonnes – Musik der Generationen

Was haben George Ezra und Dan Auerbach von den Black Keys gemein?! Ten Tonnes! Denn hinter Ten Tonnes steckt der britische Musiker Ethan Barnett, der sich laut Radio Fritz anhört, wie der jüngere Bruder von George Ezra und bereits mit Dan Auerbach zusammen an Musik gearbeitet hat. Dass ist aber noch längst nicht alles, denn die Lobeshymnen eilen Ten Tonnes nur so voraus. Überschlagen sich in Großbritannien die Lobhudeleien bezüglich des aus Hertford kommenden Musikers, hat der 22-jährige Sänger auch einiges auf dem Kasten. Erscheint am 3. Mai sein Debütalbum Ten Tonnes veröffentlicht er nun mit Lucy einen Song, der für den Musiker vieles bedeutet. Denn begleitet den Briten Lucy bereits seit seiner Studienzeit – in der er mit dem Song auch auftrat und frenetischen Applaus erhielt – hat er ihn nun für das Album nochmal neu aufgenommen. Dabei klingt Lucy wie ein Hybrid aus Musik den 80ern, 2000ern und der britischen Indiepop-Musik, die heute auf der Insel vorrangig herrscht. Hier kommen Synthies, Gitarren, eine fantastische Hookline zusammen und erinnern irgendwie an The Kooks. So greift Ten Tonnes alle Register der Genrekunst und lässt Lucy zu einem satten Indieaufschrei werden. Wenn es auch nur einen Hauch einer Gefährdung eines fantastischen Indiesommers geben könnte, sollte man auf jeden Fall Ten Tonnes auflegen!

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Cage The Elephant – Rock, der uns erinnern lässt

Cage The Elephant - Mess Around

Cage The Elephant – Mess Around

Bereits seit zehn Jahren gibt es die amerikanische Band Cage The Elephant, doch spielt sich ihr Erfolg bis heute fast ausschließlich in den Vereinigten Staaten ab. Was viel zu schade ist, denn hört man sich das, im Dezember veröffentlichte, vierte Album ‚Tell Me I’m Pretty‘ des Quintetts an, möge eine Assoziation zu den Black Keys aufkommen. Dieses Gefühl kommt nicht von ungefähr. Hat doch der Sänger und Produzent der Black Keys, Dan Auerbach, seine Finger im Spiel gehabt und das Album produziert. Live werden Cage The Elephant hier und da sogar von Größen wie Dave Grohl, von den Foo Fighters, oder Alison Mosshart, von The Kills und The Dead Weather, begleitet. Heraus kommt eben dieser Sound, der uns an Bands wie die erwähnten erinnern lässt.
Mit ihrer Single ‚Mess Around‘ verblüffen sie ebenso, wie man irritiert fragen möchte, ob das nicht die Black Keys selbst sind. Hört sich Matthew Shultz‘ Stimme doch zum verwechseln ähnlich an wie die von Dan Auerbach und klingen die Riffs nach eben diesem. Dabei ist ‚Mess Around‘ amerikanischer als es die Black Keys sind und hört sich in manchen Momenten gar übertriebener an. Doch am Ende ist und bleibt ‚Mess Around‘ ein Stück Musik, dass unbedingt gehört werden sollte und wohl auch vielen gefallen wird. So könnte es wohl auch mit dem Erfolg im Ausland klappen.