Angels & Airwaves - Kiss & Tell

Angels & Airwaves – Der ganz große Sound ist zurück

Es waren turbulente Jahre, die Tom DeLonge seit 2015 durchlebt hatte. War seine Jugendband Blink-182 seit ein paar Jahren wieder aus ihrer Bandpause zurück – die DeLonge als Mitbegründer der Supergroup Angels & Airwaves produktiv nutzte – folgte 2015 der endgültige Schritt, diese zu verlassen. Schließlich stand es nicht schlecht, um den ehemaligen Frontsänger Blink-182s, denn mit Angels & Airwaves war DeLonge seit 2005 äußerst erfolgreich unterwegs. Brachten Angels & Airwaves 2014 mit The Dream Walker ihr letztes Studioalbum raus, löste sich der Sound zunehmend in eine verträumte Art von Rock auf. Nun ist mit Kiss & Tell die erste Single seit drei Jahren veröffentlicht worden und zeigt, dass sich Angels & Airwaves auf den Sound der Anfänge der Band konzentrierten. Dabei kommentiert DeLonge den Anfang von Kiss & Tell als eine Art Ode an die Beach Boys. Mit den dreistimmigen Harmonien zu Beginn von Kiss & Tell erinnert es allerdings auch an Synthie-Acts wie M83. Schließlich setzt der typische Schlagzeug- und Gitarrensound ein, der DeLonges Rückkehr zum starken Refrain mit seinem unverkennbaren Gesangsstil ebnet. Kiss & Tell ist ein wahres Geschenk an all die Fans, die sich nie so ganz von Blink-182 verabschieden konnten aber auch den modernen Elektrorock der Angels & Airwaves lieben gelernt hat.

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The Best Of 2016 Vol.: 06

The Best Of 2016 Vol.: 06

The Best Of 2016 Vol.: 06

01. Alicia Keys – In Common

02. MÖWE & Daniel Nitt – Lovers Friends

03. Listenbee feat. Ruelle – Until We Go Down

04. Two People – Fading

05. Mura Masa – What If I Go

06. Big Scary – Organism

07. Milkywhale – Goodbye

08. City Calm Down – Falling

09. Michael Calfan – Nobody Does It Better

10. Justin Timberlake – Can’t Stop The Feeling

11. Highasakite – Golden Ticket

12. Red Hot Chili Peppers – Dark Necessities

13. BUOY – Clouds & Rain

14. The Jezabels – Pleasure Drive

15. Niall Cash – Love Like Mine

16. Thomston feat. Wafia – Window Seat

17. Fairchild Republic – Villages

18. Ladyhawke – A Love Song

19. Anohni – Drone Bomb Me

20. Blink-182 – Bored To Death

Blink-182 – Wenn die Musik spaltet

Blink-182 - Bored To Death

Blink-182 – Bored To Death

Sie waren in den 2000ern eine der erfolgreichsten Punk-Rock-Bands der Welt und verkauften über 35 Millionen Alben. Davon allein mit ‚Enema Of The State‘ und ‚Take Off Your Pants And Jacket‘ jeweils 15 Millionen Platten. 2003 folgte die letzte Platte ‚Blink182‘ bevor sie sich trennten und erst acht Jahre später – 2011 mit ‚Neighborhoods‘ zurückkehrten. Erreichte dieses Album noch weitestgehend hohe Chartsplatzierungen blieb der Band allerdings nur die Startwoche als Glanzwoche zu nennen.
Nun kommen die Jungs aus Kalifornien, abermals nach einer 5-jährigen Abstinenz, zurück und überraschen mit dem Weggang Tom DeLongs. War dieser als Gründungsmitglied der Band bis 2015 doch die zweite Stimme des Trios.
Nun sind sie mit dem Song ‚Bored To Death‘ und dem Neuzugang Matt Skiba zurück und stellen unter Beweis, dass sie auch die großen Punknummern noch immer beherrschen. So wirft uns ‚Bored To Death‘ zurück in unsere Jugend und lässt den Sommer 2003 wieder aufleben. Blink-182 machen auf ‚Bored To Death‘ das beste und sind als Band selten näher an ihrer Hochzeit gewesen als damit.