Freyr - Nicotine Bunker

Freyr – Erfrischend klar

Bisher kennen wir den schwedisch/isländischen Musiker Freyr durch melancholisch, introvertierte Folkballaden, die sich so intim anhören, dass wir uns wünschten, mit ihm einen Abend verbringen und seinen Geschichten lauschen zu können. Doch schon mit der letzten Veröffentlichung American Poster zeigte sich der Singer/Songwriter mit einem helleren Sound und ließ einen Aufbruch erkennen. Nun ist der Musiker mit einer weiteren Single zurück und lässt diese Helligkeit weiter wachsen. Auf Nicotine Bunker singt der Singer/Songwriter von neuen Eindrücken und der Herausforderung, sich zu finden und gleichzeitig offen für Neues zu sein. So nimmt er das Beispiel einer Kommune, in der Tarotkarten gelegt werden, viel geraucht wird und sich alle glückselig übereinander freuen. Auch wenn Freyr selbst Nichtraucher ist und nicht all zu viel mit dem Tarotkartenlegen zu tun hat, kam er mit der Offenheit der Kommune, ihn willkommen zu heißen, in Berührung. Dieses natürliche Vertrauen in den Menschen hat den Musiker tief beeindruckt. Gleichzeitig kündigt Freyr mit Nicotine Bunker auch sein gleichnamiges Debütalbum an, das am 28. Mai erscheinen wird.

Freyr
Freyr

Darauf enthalten, sind neben American Poster auch Avalon, You Want Love und vier weitere Songs. Freyr selbst hat erst heute auf Twitter geschrieben, dass sich seine neun bisher veröffentlichten Songs schon wie ein Album anfühlen. Daher war der Schritt hin, zu seinem Debüt, nur noch ein Katzensprung. Mit der Mischung aus Folk, Singer/Songwriter und einfließenden Elementen des Pop hat Freyr eine starke Richtung in seiner Diskografie vorgegeben. Doch mit nicht einem einzigen Song, der enttäuscht, können wir sicher sein, dass uns sein Debütalbum vom ersten bis zum letzten Track packen, berühren, aufbauen und beruhigen wird. Erstmals hat Freyr mit der Single Nicotine Bunker auch ein offizielles Musikvideo veröffentlicht, das ihn bei einem Pärchen in einem Wohnmobil zeigt, welches ihn am Straßenrand aufgegriffen hat. Mit Nicotine Bunker hat Freyr einmal mehr den gelassenen, warmen Sound seiner Musik und Stimme eingefangen, um ihn uns zu präsentieren.

The Best Of 2021 Vol.: 01

The Best Of 2021 Vol.: 01



Ab sofort könnt Ihr die Playlisten auch bei Spotify finden und so alle Songs in einer Playlist anhören. Folgt mir daher auf Spotify und klickt folgenden Link:
Soundtrack Of My Life bei Spotify


Mit folgendem Link kommt Ihr direkt zur aktuellen Playlist:
The Best Of 2021 Vol.: 01



01. Still Corners – White Sands (zum Artikel)

 

02. Kings Of Leon – The Bandit (zum Artikel)

 

03. HAEVN – Throw Me A Line (zum Artikel)

 

04. Lane 8 feat. Julia Church – Oh, Miles (zum Artikel)

 

05. Møme feat. Ricky Ducati – I Know (zum Artikel)

 

06. Poolside with DRAMA – I Feel High (zum Artikel)

 

07. Jess Bays – Love We Had (zum Artikel)

 

08. Oliver Heldens & Party Pupils feat. MAX – Set Me Free (zum Artikel)

 

09. Westbam feat. AfterLife 3000 – White Boy (zum Artikel)

 

10. Coma – StartStopRewind (zum Artikel)

 

11. Felix Jaehn & Cheat Codes feat. Bow Anderson – I Just Wanna (zum Artikel)

 

12. Krezip – You Are Not Alone (zum Artikel)

 

13. Lostboi Lino – Ich Bin Da (zum Artikel)

 

14. Freyr – American Poster (zum Artikel)

 

15. Graeme James – No Memories Of Tomorrow (zum Artikel)

 

16. Lana Del Rey – Chemtrails Over The Country Club (zum Artikel)

 

17. Bosse – Das Paradies (zum Artikel)

 

18. Fynn Kliemann – Zuhause

 

19. Sam Fender – Winter Song (zum Artikel)

 

20. Julia Stone feat. Matt Berninger – We All Have (zum Artikel)

 

21. Ben Howard – What A Day (zum Artikel)

 

22. Glasvegas – Dying To Live (zum Artikel)

 

23. Morcheeba – Sounds Of Blue (zum Artikel)

 

24. Cassia – Powerlines (zum Artikel)

 

25. William Fitzsimmons – Down With Another One (zum Artikel)

 

26. Black Coffee With Diplo feat. Elderbrook – Never Gonna Forget (zum Artikel)

 

27. Birdy – Surrender (zum Artikel)

 

28. OK KID – Frühling Winter (zum Artikel)

 

29. Ro Bergman – Animal (zum Artikel)

 

30. Jon Batiste – I Need You (zum Artikel)

 

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Freyr - American Poster

Freyr – Mit kindlicher Vorfreude einer reinen Seele

Bisher hat uns Freyr Flodgren mit berührend ruhigen Folksongs begeistert. Ob auf Neighbour Boy, dem so unfassbar guten Avalon oder You Want Love – welches uns eine ganze Bergkulisse in den Kopf zauberte – jedes Mal ist es ein so entspannter Folksound und Freyrs warme Stimme, die uns mitnimmt und nicht mehr gehen lassen möchte. Nun hat Freyr – als konnte er den Jahreswechsel kaum abwarten – gleich heute Nacht pünktlich zum neuen Jahr um Mitternacht mit American Poster einen weiteren Song aus seinem kommenden Album veröffentlicht. Und eines fällt auf – es ist verspielter geworden. Wer die Geschichten des kleinen Weltenbummlers – Feivel, der Mauswanderer – kennt, der bekommt auf Freyrs neuem Song einen Eindruck von dem Gefühl, den der Schwede gehabt haben musste, als dieser Song aus ihm heraussprudelte. Mit einer erzählerischen Detailtreue singt Freyr von, auf ihn einprasselnden Eindrücken. Immer wieder kommt dabei das Bild eines Posters, auf dem er Hochhäuser aus den USA zu sehen scheint, auf. Gleichzeitig beschreibt er die Geräusche des Ozeans in den Zeilen Under my feet oceans music is playing.

Freyr Flodgren
Freyr Flodgren

So entsteht ein Bild eines Abenteuers, dem wir uns alle sehr gerne ergeben und mit Freyr zwischen den großen Containern eines Frachters in eine neue Welt aufbrechend auf diesem Frachtschiff sein möchten. Immer wieder versteck-spielend, um nicht entdeckt zu werden, hält die raue See einen ständig in Bewegung. Dabei schafft Freyr mit seiner Musik eine energiegeladene Atmosphäre, die mit der flüssigen Instrumentierung eine Motivation schafft, bei der man einfach nicht anders kann, als vorwärtsgerichtet, einen Schritt vor den anderen zu setzen. Es ist dieser wunderbare Folk, den sich Freyr so versiert zu Nutzen macht und auf seinem neuen Song American Poster sogar seinen familiären Umkreis mit einbezieht. Denn während Freyr sich natürlich für den Song verantwortlich zeichnet, war seine Schwester für das Artwork und Grafiken des Musikvideos zuständig. Für das dazugehörige 3D-Design und die Animationen war sein Bruder Vidar verantwortlich und Freyrs Freundin für die finale Bearbeitung. Herausgekommen ist ein Sehnsuchtssong, nach der großen Ferne, die sich in unseren Köpfen nach der Freiheit anfühlt.