Sie irritieren uns weiter. Wo ist der Indie-Sound der ersten beiden Alben? Ist das Pop? Was machen Kakkmaddafakka da eigentlich? Das alles sind Fragen, die man sich als Fan der ersten Stunde dieser Norweger fragen kann. Doch spätestens seit der ersten Auskopplung Galapagos des demnächst herauskommenden, vierten Albums war ihnen anzuhören, dass der Sound der früheren Tage wohl nicht mehr passen würde. So haben sie auf der nun veröffentlichten, zweiten Single Young You abermals mit dem Indie gebrochen und haben sich dennoch nicht verraten. Zwar klingt Young You nach geradlinigem Pop und weist so gar keine Ecken und Kanten mehr auf, doch zeigt er gleichzeitig, was für ausgeglichene Songs die Band produzieren kann. Sicher kann man sich über den Songtext und die generelle neue musikalische Ausrichtung streiten, doch bleibt am Ende eigentlich immer noch Kakkmaddafakka übrig, die mit Ohrwürmern und einem breiten Lächeln im Gesicht Musik machen.