Aurora – Engel des Nordens

Sie ist wie eine Fee. Die norwegische Sängerin Aurora hatte mit einem ihrer ersten Songs Awakening (2013) und dem im Frühjahr 2016 veröffentlichten Debütalbum All My Demons Greeting Me as a Friend alle begeistert. Nicht zuletzt durch die beiden Singles Running with the Wolves und Half the World Away welche in Werbespots für Vodafone und John Lewis eingesetzt wurden – hatte sie europaweit große Aufmerksamkeit erlangt. Dabei ist die 21-jährige Sängerin genau das Gegenteil – ist sie doch in sich gekehrt und bereits mit kleinen Dingen zufrieden und versprüht auf Konzerten eine außergewöhnliche Aura von Glück, Frieden und unglaublich viel Freude. Hierzu bewegt sich Aurora so grazil – einer Fee gleich – über die Bühnen und verzaubert alle im Publikum mit ihrer bloßen Anwesenheit. Nun hat Aurora zur Ankündigung ihres zweiten Studioalbums die Single Queendom veröffentlicht, die durch einen schnellen Sound und elektronischen Beats begeistert. Dabei singt Aurora gewohnt klar und bildet so einen fantastischen Kontrapunkt. Queendom ist eine lebensbejahende Hymne für all diejenigen, die etwas fühlen wollen und sowohl Geborgenheit, als auch Freiheit suchen. All dies schüttet Aurora so lässig aus dem Ärmel, dass man sich ihr hingeben und einfach nur zuhören möchte.

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Anna Of The North – Mit 80er Dreampop an die Spitze

Hinter Anna Of The North steckt die 28-jährige Anna Lotterud aus Oslo, die bereits 2014 mit ihrem Internet-Hit Sway auf sich aufmerksam machte. 2017 dürfte dann das Sprungbrett für ihr Debütalbum Lovers gewesen sein. Hatte sie im Vorfeld bereits durch Kollaborationen mit Künstlern wie Tyler the Creator und dem Song 911/Mr. Lonely oder Vessels We Had A Love auf sich aufmerksam gemacht, schwappt jetzt ihre Single Someone immer mehr an die Oberfläche der Radiostationen weltweit. Dabei spielen die 80er Jahre hier eine sehr große Rolle. Ist Someone, mit seinem starken 80er-Jahre Synthiebeat und einem angehauchten Dreampop-Vibe, doch so sanft und schwimmt regelrecht in unsere Ohren. Dabei singt Anna Of The North so weich und zuckersüß, dass man sich an einen Kindheitstraum erinnert fühlt. Diese Musik, die als Kind von nichts als positiven Gefühlen durchzogen war, stellt Anna Of The North auf Someone in den Vordergrund und wirkt bei Sätzen, wie: I’m only human, baby sometimes I act a little crazy unbefangen und rein.

Sigrid – Strangers ins Jahr 2018

Was wird uns das Jahr 2018 bringen? Viele neue Erfahrungen, tolle Momente und sicherlich auch die ein oder andere Herausforderung. Darum sollten wir nie unterschätzen, was Musik für eine Wirkung auf uns hat. Der erste Song im neuen Jahr, kommt von der 21-jährigen Norwegerin Sigrid. Für sie war 2017 das Jahr! Reichte es nicht schon, dass sie hier ihren Durchbruch und die Veröffentlichung ihres Debütalbums Don’t Kill My Vibe hatte, tourte sie auch durch ganz Europa, spielte auf den größten Festivals und wird dieses Jahr mit dem European Border Breakers Award ausgezeichnet. Ihr nun veröffentlichter Song Strangers brodelt nur so vor Energie und Spaß. Spaß kann die Norwegerin nämlich äußerst gut mit ihren Songs verbreiten. Mit viel Synthie-Pop und einer, von Grund auf, sympathischen Art singt sich Sigrid hier völlig frei und reisst uns mit ins neue Jahr. Strangers strahlt Lebensfreude aus und ist der perfekte Song für einen Start in den Tag, in neue Herausforderungen oder ins neue Jahr.

Dagny – Norwegian’s next big thing!

Wir können uns gar nicht weit genug aus dem Fenster lehnen, um zu sagen, dass Dagny Norvoll Sandvik, oder kurz Dagny, das nächste große Ding sein, welches einen Hit nach dem anderen veröffentlicht, sein wird. Ihre Art Musik, Bilder und Videos zusammenzubringen, beschreibt den Erfolg schwedischer und norwegischer Musiker wie Robyn, Tove Lo und auch Abba. Denn zu der legendären schwedischen Popband lassen sich bei Dagny doch recht viele Übereinstimmungen finden. Vom musikalischen Aufbau der Songs, über eine klassische Popstimme, bis hin zu den farbenfrohen Musikvideos, gibt sich Dagny dem Pop vollkommen hin. Dabei entstehen Songs, wie ihre aktuelle Single Wearing Nothing die mit einer euphorischen Unbeschwertheit begeistern. Da hören wir einen kräftigen Dancebeat, zu einer singenden Dagny, die auf einem College-Schulhof passen würde. Wearing Nothing ist eine große Popnummer, die hoffentlich auch bald in den Deutschen Radios ankommen wird.

Lollapalooza Berlin 2017 Tag 2

Man war vorbereitet… An Tag zwei hatten sich die Festivalbesucher Pläne gemacht, wie, wann und womit sie zum Festivalgelände bzw. auch Abends wieder davon weg kommen würden. So waren die S-Bahnen nicht mehr ganz so voll, der Einlass auf das Festivalgelände geordneter und deutlich mehr Mitarbeiter unterwegs. Und um den Tag auch noch komplett umzukrempeln, spielte die Sonne mit und lachte vom Himmel mit spätsommerlich, wärmenden Strahlen.

Also die besten Voraussetzungen, um doch noch ein grandioses Festivalerlebnis zu haben. Mit Bands und Künstlern wie Sigrid, Bonaparte, Rudimental, AnnenMayKantereit, London Grammar, den Foo Fighters und The XX war der Sonntag zusätzlich auch noch großartig besetzt. weiterlesen

Ary – Baut uns ihre Welt in 2:46 Minuten

Ary – Already There

Es ist einer dieser Songs, der ganz nüchtern beginnt und einen dann plötzlich mit dem Refrain völlig wegfegt. Already There von der norwegischen Sängerin Ary ist so ein Song. Man hört hier förmlich, wie sie ihre utopische Welt aus Glas, Hightech und Robotern aufbaut. Der perfekte Soundtrack für Ex Machina, Das fünfte Element oder Interstellar. Hier klingt alles hyper modern und riesengroß. Dabei ist Already There ein Pop/House-Hybrid der eigentlich weiterlesen

Sigrid – Das ist der Plot Twist

Sigrid – Plot Twist

Mit Don’t Kill My Vibes hatte Sigrid im Frühjahr einen absoluten Hit abgeliefert. Nun veröffentlicht die Norwegerin mit Plot Twist eine weitere Single, die aus schweren Rhythmen und einen schwelgenden Beat besteht. Ähnlich wie bei der Dänin MØ trifft bei Plot Twist ein melancholischer Unterton auf einen Indie-Gesang mit hoher Stimme. Sigrid klingt dabei frisch und jung und ist dabei unglaublich tanzbar. Plot Twist ist wiedereinmal perfekt als Hymne durch eine laue Sommernacht und bleibt dennoch verschmitzt und voll jugendlichem Leichtsinn.

Kakkmaddafakka – Norwegens Lieblinge kehren zurück

Kakkmaddafakka – ÅÅÅ

Alles zurück auf Anfang – ist dies das Zeichen der neuen Single der norwegischen Indie-Helden vom Kakkmaddafakka? Hatten sie bei der Veröffentlichung ihres letzten Albums KMF noch verkündet, dass der typische Kakkmaddafakka-Chor beerdigt wurde, hören wir nun auf der ersten neuen Single All I Want To Hear in bester Kakkmaddafakka-Manier den Chor im Refrain. Ein simples Oohh-oh-oh-oh und die Welt ist wieder in love mit dem Sextett. Einmal mehr klingt die Stimme von Frontsänger Alex Vindenes nach einem nerdigen 15-Jährigen und spielen Schlagzeug und Gitarre eine Geschichte vom verspielten Leben einer Vorstadt. Dass dies kein Bruch ihres eigenen Fortschritts ist, braucht die Band uns nicht zu beweisen. Denn war die internationale Ausrichtung des Albums KMF unglaublich gut produziert, zeigt es auch, dass die Band etwas an Originalität verloren hatte. Diese haben sie nun auf der neuen Single All I Want To Hear wiedergefunden und spannen gleichzeitig den Bogen zum letzten Album. Wir dürfen gespannt sein, was auf Albumlänge auf uns zukommt und freuen uns über ein erneutes, kollektives Ausrasten, wenn wir den Song das erste Mal im Club hören werden.

Postiljonen – Skandinarviens Dreampoptrio ist zurück!

Postiljonen – Crazy

Mit Euphorie, schwelgenden Beats und einer hauchenden Frontsängerin Mia Brox Bøe hatten Postiljonen vor zwei Jahren mit ihrem Song Go direkt ins Schwarze getroffen. Nicht zuletzt, da ihr Sound eine regelrechte Soundgrandiosität übermittelt. Da kommen Saxophone genauso vor, wie pumpende Beats und Synthies. Nachdem das Trio Bøe, Joel Nostrum Holm und Daniel Sjörs Ende 2015 mit Reverie ihr zweites Album veröffentlicht wurde es ruhig um sie. Widmeten sie sich doch Soloprojekten oder zehrten vom Erlebten des zweiten Albums. Dies musste kompensiert werden und mündet in einer neuen Single. Dabei klingt Crazy einmal mehr nach fabelhaften Dreampop, der in Soundwellen zu einem kommt. Hier treffen Synthies auf schnelle Beats und einem sehnsuchtsvollen Gesang Bøes. Dabei singt Bøe mal verführerisch naiv, mal traurig und verzweifelt und spiegelt Crazy das Gefühl wieder, dass das Trio in den vergangenen Monaten erleben durfte. Abschließend endet Crazy schließlich in einem weichen ausfaden. Dass Postiljonen mit Crazy ihr drittes Album vorbereiten und dennoch nicht auf den Zug der Dreampop-Bands wie Beach House und M83 aufgestiegen sind erstaunt. Das Zeug dazu liefern die drei auf jeden Fall seit Jahren.

Sigrid – Die große Hymne

Sigrid – Don’t Kill My Vibe

Lange Zeit galten Seiten wie Soundcloud, MySpace und Youtube als Sprungbrett für Musiker. Dass sich allerdings seit einigen Jahren auch eine Gegenbewegung, zurück zum lokalen und bewussten Konsumieren, entwickelt, wird durch den Erfolg der norwegischen Sängerin Sigrid untermalt. Diese bekam nämlich einen Plattenvertrag, durch das Einsenden ihres Demotapes bei einer örtlichen Radiostation. Und alles nur, weil Sigrids Bruder das Tape verschickte und er damit goldrichtig lag. Meldeten sich doch viele Hörer und wollten wissen, wer die Sängerin hinter Don’t Kill My Vibe sei. Die 20 jährige Sängerin trifft damit gerade wieder einmal den Nerv in Europa und bestätigt, dass Scandinavian-Pop so viel mehr zu bieten hat, als nur einfache Beats. Mit einer leicht bebenden Stimme und einem bestechenden Beat baut Sigird Don’t Kill My Vibe zu einer großen Hymne auf, welche die Stärke eines Jeden befördert. Mit jedem erneuten Hören von Don‘ Kill My Vibe füllt man sich stärker und positiver – entlockt der Song einem gar das tolle Gefühl, durch den Sommer zu gehen und seine Zeit zu nutzen um Spaß zu haben. Don’t Kill My Vibe ist definitiv ein Song, den man diesen Sommer nicht verpassen darf.