The Best Of 2020 Vol.: 07

The Best Of 2020 Vol.: 07

01. Aquilo – Sober (zum Artikel)

02. Ten Kills The Pack – Barcelona (zum Artikel)

03. Spoon And The Forkestra – Mosquitoes (zum Artikel)

04. Girl In Red – Midnight Love (zum Artikel)

05. Lie Ning – Tonight (zum Artikel)

06. Jónsi – Exhale (zum Artikel)

07. Howling – Bind (zum Artikel)

08. Woodkid – Goliath (zum Artikel)

09. Clueso – Tanzen (zum Artikel)

10. Washed Out – Too Late (zum Artikel)

11. Sébastien Tellier – Domestic Tasks (zum Artikel)

12. Duke Dumont & Say Lou Lou – Nightcrawler (zum Artikel)

13. Alfie Templeman – Happiness In Liquid Form (zum Artikel)

14. Angels & Airwaves – All That’s Left Is Love (zum Artikel)

15. Everything Everything – In Birdsong (zum Artikel)

16. Sea Girls – Ready For More

17. Florence + The Machine – Light Of Love (zum Artikel)

18. Sultans Court – Good Enough (zum Artikel)

19. The Streets & Tame Impala – Call My Phone Thinking I’m Doing Nothing Better (zum Artikel)

20. Armand van Helden – My My My

Duke Dumont & Say Lou Lou – Das Finale eingeläutet

Zuletzt war die Schlagzahl der veröffentlichten Tracks des Briten Duke Dumont stark angestiegen. Mit The PowerTherapy, Let Me Go und Love Song hatte Adam George Dyment aus einem Londoner Vorort für tanzbaren House und Deep House gesorgt, der durch Featuring-Acts wie Zak Abel und RY X jeweils eine ganz besondere Note erhalten hatten. Dieser Mix aus 80er-Synthies, melancholischen Bombastbeats und aus der ferne erklingenden Gesängen ließen Dumont schon mit Need You (100%) (2013) und I Got U (2014) zwei Mal auf Platz 1 der britischen Singlecharts landen. Nun hat Dumont das Finale eingeläutet und am vergangenen Freitag sein Debütalbum Duality veröffentlicht. Zeitgleich hat der DJ und Produzent mit Nightcrawler nochmal eine fantastische Single veröffentlicht, die durch Say Lou Lous Beteiligung einen großen Einfluss von 80er-Jahre Powerpop enthält. Mit flirrenden Synthies und klebrigen Beats lassen Dumont und Say Lou Lou die 80er-Jahre Abschlussfete wieder auferstehen und laden dazu ein mit Fönfrisur, Schulterpolstern und Karottenhosen oder Leggins zu tanzen. Dabei schimmern die Stimmen der beiden australisch-schwedischen Schwestern Miranda Anna und Elektra June Kilbey-Jansson – die zusammen Say Lou Lou bilden – so hell und klar, dass wir fast glauben, eine alte Musikkassette eingelegt zu haben. Duke Dumont hat damit einmal mehr bewiesen, dass sein Sound zwar durch House definiert wird, er aber eine große Leidenschaft pflegt, diesen Sound in den verschiedensten Richtungen zu modifizieren. Ob sich Duke Dumonts Debütalbum in den britischen Albumcharts weit oben platzieren kann, werden wir erst am Freitag sehen, seine Musik hätte es auf jeden Fall verdient.