Leftwing:Kody – Wenn jetzt Sommer wär‘

…dann würden wir alle zu diesem Track tanzen. Es ist der perfekte Sommer Open-Air Song, der mit einer satten 90er Jahre Stimmung und hypnotisierend, prägnanten Vocals auftrumpft. Dabei sind Leftwing & Kody zwei DJs, die sich 2012 zusammentaten, nachdem sie bereits seit Ende der 90er Jahre separat Musik produzierten. Mit ihren ersten Songs hatten sie eingeschlagen, wie eine Bombe und bekamen sowohl vom Publikum, als auch von anderen, großen DJs positives Feedback. Mit I Feel It haben sie nun einen Track veröffentlicht, der die Tanzfläche zum rasen und dabei die Energie der beiden DJs zum kochen bringt. Mit einer grandiosen Bassline und den Ohrwurmlyrics ist I Feel It eine der angesagtesten Housetracks aktuell und wird uns sicherlich auch noch den Herbst über begleiten.

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Yves V feat. Afrojack & Icona Pop - We Got That Cool

Yves V feat. Afrojack & Icona Pop – Hitmaschine aus BeNeLux und Skandinarvien

Es sind oftmals die kleinen europäischen Länder, welche die größten Hits hervorbringen – ob aus Belgien mit Lost Frequencies und Stromae, aus den Niederlanden mit Tiësto oder Martin Garrix oder aus Schweden mit Swedish House Mafia, Avicii oder Eric Prydz. Nun haben sich auf dem Song We Got That Cool – der vom belgischen DJ und Produzenten Yves V kommt – auch der niederländische DJ Afrojack und die Schwedinnen von Icone Pop zusammengefunden und einen absoluten Sommerbanger produziert. Mit nostalgischen Beats und einem Sample des Klassikers Gypsy Woman (She’s Homeless) – das 1991 von Crystal Waters veröffentlicht und bereits unzählige Male gesampelt wurde – haben die drei einen Track voller Energie, Sommervibes und guter Stimmung produziert, der von einem entspannten Elektrosound in einen absoluten Housetrack mutiert und so nicht nur die Tanzflächen in Clubs zum beben bringt. Yves V hat sich den Song als Begleiter durch den Sommer gedacht und hofft, dass jeder dazu singen und, ob im Auto, am Strand oder während er auf einem Festival ist, dazu abgehen wird. Bisher ist We Got That Cool nur in Belgien gechartet, doch dürfte es nicht mehr lange dauern, bis auch andere Länder diesen grandiosen Housetrack für sich entdecken und er den Sommer 2019 in die Verlängerung schicken wird.

Reyko - Lose Myself

Reyko – Wenn hauchend, dann vibrierend!

Mit ihrer Debütsingle Spinning Over You (2017) und der EP Midnight Sunshine (2018) hat in London lebende Duo Reyko in den vergangenen 24 Monaten ein paar verheißungsvolle Songs veröffentlicht. Das die Sängerin Soleil und der Produzent Igor – übrigens beide aus Spanien kommend – zusammengekommen sind, ist dem Auftritt eines gemeinsamen Freundes zu verdanken. Denn während der Freund auftrat, kamen die beiden ins Gespräch und formten die Grundlage der heutigen Band. Zum damaligen Zeitpunkt studierte Igor noch Musikproduktion an der University of West London und Soleil arbeitete als Osteopathin. Dass sich daraus so spannende Musik, wie auf ihrer neuen Single Lose Myself entwickelt, hatte wohl keine gedacht. Mit diesem, nun veröffentlichten, Song kommen die verschiedenen Ansätze und Einflüsse der beiden hervor und werden durch die sanft hauchende Stimme Soleils und den massiven Basslines Igors kaum greifbar. So fungiert Lose Myself als Dreampop, Housetrack und zeigt in seiner Struktur typische Anleihen von Popmusik. Spannend, knisternd, brechend – Reyko springen zwischen den Genres und lassen auf mehr hoffen.

Monkey Safari - Hi

Monkey Safari – Sagen schlicht Hi!

Mit Cranes hatten die Brüder Lars und Sven Rühlemann im Sommer 2015 einen so untypischen Housetrack veröffentlicht, dass man sich fragen musste, wer hinter Cranes steckt. Nun, vier Jahre später hat sich für Monkey Safari, wie sich die Brüder nennen, nur eines geändert, die Liste der Auftritte ist extrem angestiegen. Mit ihrem gerade veröffentlichten Album Hi brechen sie nun zu neuen Ufern auf und entfernen sich von ihren DJ-Sounds. Doch wer jetzt an ein ganz anderes Genre denkt, liegt falsch. Monkey Safari haben auf Hi das Konzept Album wiederbelebt. So standen sie vor der Aufgabe, ihre entspannte Housemusik auf ein Album zu reduzieren, was den Jungs wunderbar gelungen ist. Mit der nun veröffentlichten, gleichnamigen Single Hi bilden sie daher auch das Konzept eines Singwritings nach. Hier fließt der  Sound förmlich durch die Adern und setzen die Loops von Hi den Körper ganz von selbst in Bewegung. Am 6. Juli haben wir auf dem Wasteless 4 OpenAir in Berlin die Möglichkeit, die neuen Songs einmal live zu hören und können Euch gleichzeitig das erste Free Organic Open Air nur wärmstens empfehlen!

SebastiAn feat. Gallant - Run For Me

SebastiAn – Acht lange Jahre des Wartens sind vorbei

Mit seinem 2011er Debütalbum Total preschte der französische House-DJ Sebastian Akchoté-Bozović alias SebastiAn regelrecht in die Szene und wurde schnell zum Kritikerliebling. Mit einem Soundmix, der irgendwo zwischen Justice, Daft Punk und Kavinsky liegt sprengte der Franzose die gängigen Soundmuster der bekannten Bands und ging progressiv mit seiner Musik um. Nun – nachdem SebastiAn schon fast wieder als abgeschrieben galt – kommt er dieses Jahr mit seinem zweiten Album zurück und veröffentlichte mit Run For Me vorgestern die erste Singleauskopplung daraus. Hierbei zeigt sich der DJ deutlich verändert und spielt nun auf dem internationalen Parkett mit. Denn mit einem eingängigen – zuweilen fragilen aber auch brachialen – Soundgerüst und dem feinen Gesang des US-Amerikanischen Sängers Gallant wird Run For Me zu einem abwechslungsreichen Housetrack, der mit einer poppigen Stärke überzeugt und damit deutlich mehr Menschen ansprechen wird. Dabei steht nicht fest, ob sich SebastiAns Soundveränderung durch das komplette neue Album ziehen wird. Dies herauszufinden wird jedoch auf alle Fälle spannend.

Gorgon City feat. Kaskade & Roméo - Go Slow

Gorgon City feat. Kaskade & Roméo – Zwischen Radio und Club

Mit ihren Singles steht das britische Duo Gorgon City immer wieder ganz oben auf dem Treppchen der heißesten Housetracks in den Clubs weltweit. Dabei schaffen es Kye Gibbon und Matt Robson-Scott immer wieder sowohl im Radio, als auch auf den Tanzflächen der Clubs gespielt zu werden. Obendrein gehören sie, wie Disclosure und Rudimental zu den Bands bzw. Produzenten, die kontinuierlich neue Künstler supporten und damit eine Plattform bieten, die unterstützender kaum sein könnte. Auf ihrer brandneuen Single Go Slow haben sie dann auch mit dem Singer/Songwriter Roméo aus Los Angeles einen Künstler dabei, der bereits Songtexte für Rudimental geschrieben hat und seine eigene Musik gerade erst anfängt, zu produzieren. Mit Kaskade wiederum haben sich Gorgon City einen Act geangelt, der sieben mal mehr Fans hat, als das Produzenten-Duo selbst. Interessant hierbei ist, dass Kaskade in den USA als einer der größten Dance-DJs gehandelt wird,  doch auf dem europäischen Markt, bei Radiosendern eher unbekannt ist. Dies wird sich mit Go Slow nun ändern – verbindet der Song doch die sommerliche Weite der US-Amerikanischen Westküstenstaaten mit dem dunklen House-Sound der britischen Insel und wirkt durch Roméos Gesang darüber hinaus melodisch und immer auch poppig. Damit haben Gorgon City einen Song produziert, der auf dem Weg ist, der nächste große Hit des Duos zu werden.

Dawncall & Subsets feat. Ayelle – Entspannt durch den Sonntag

Er passt so sehr in den heutigen, verregneten und windigen Sonntag – der Song Ghost, des israelische Produzent Dawnhall. Dazu gesellen sich der britische Produzent Subsets und die Londoner Sängerin Ayelle. Viel gibt es über die jeweiligen Produzenten allerdings nicht zu berichten, finden sich im Netz doch nur spärlich Informationen. Dabei gibt ihre Musik so viel her, worüber wir berichten könnten. Bei Ayelle sieht es bereits etwas besser aus. So hat die in London lebende Sängerin mit iranisch-schwedischen Wurzeln in den letzten Wochen so einige Songs veröffentlicht. Mal mit dem niederländischen Produzenten Mitchell Yard auf Mary Jane, mal als Solokünstlerin mit Obvious. Dabei beschreibt sie ihren Musikstil als Future R&B und liegt damit verdammt nahe an ihren Songs. Auf Ghost schafft sie es zusammen mit den beiden Produzenten einen verträumt, schweren Housetrack zu veröffentlichen, der nicht besser zu einem kalten Wintertag passen könnte. Die treibenden Elemente und Beats werden durch den Einsatz von Klavier und Gitarre, in ihrer Schnelligkeit extrahiert und setzt damit eine Entschleunigung ein, die dem Song eine ganz besondere Note verleiht. Ayelles Stimme ist hierbei allgegenwärtig und lässt an so einflussreiche Nummern, wie Deleriums Silence erinnern. Momentan haben alle drei Künstler noch deutliches Potential ihre Bekanntheit zu erhöhen, weisen ihre Facebookprofile doch nicht mehr als 2.500 Follower auf. Dabei wird Ghost in den kommenden Wochen sicherlich für einen Aufschwung sorgen.

Ofenbach – Der Zweite Streich folgt sogleich

Mit Be Mine hatte das französische Duo Ofenbach so ziemlich genau vor einem Jahr einen absoluten Hit gelandet, der in Europa für einige goldene Schallplatten verantwortlich war. Nun steht die nächste Singleveröffentlichung ins Haus und Ofenbach werden gar noch besser. Denn mit Katchi liefern sie nicht nur einen satten Housetrack ab, sondern verbinden gleichzeitig auch noch Jazz, Soul, Rhythm & Blues mit ihrem Sound. Dabei unterstützt sie der amerikanische Sänger Nick Waterhouse, der mit seiner Rock’n’Roll-Stimme für den extra drive sorgt. Katchi spielt dabei in seinem ganz eigenen Genre und ist der Inbegriff für Partymusik. Schmunzeln dürfen wir bei dem Funfact, dass das Wort Katchi für eine ganz besondere Art des Sexes steht und Ofenbach somit, doppeldeutig fahren können. Zum einen klingt der Sound catchy und zum anderen arbeiten die Franzosen an einer, sehr tanzbaren Art, verrucht zu klingen. Diesen Spagat schafft das Duo derart beeindruckend, dass wir fast schon im Katchi-Fieber die Hände hochreißen und mittanzen. Aber Achtung! Hört den Song nicht zu leise!

Hayden James – Eng miteinander verschmolzen

Wer denkt mittlerweile noch daran, dass ein Singer/Songwriter nicht auch elektronische Musik produzieren kann?! Nach Chet Faker und James Blake ist diese Kombination mehr als nur für tauglich befunden worden. Hayden James aus Australien ist nun ein weiteres Beispiel für diese Kombination der verschiedenen Stile. Ist er bei dem selben Label unter Vertrag wie Chet Faker und Flume macht der in Sydney lebende James zur Zeit wohl alles richtig. So zeigen seine, auf Soundcloud veröffentlichten, Songs fast durchgehend mehr als 250.000 Plays an. Einige von seinen Song haben sogar schon die Millionengrenze überschritten und ‚Something About You‘ liegt aktuell bei 3,2 Millionen Plays. Mehr als eine Million Plays sind bei Soundcloud für neue Künstler immer ein Indikator dafür, dass in den kommenden Wochen wohl der Durchbruch blüht. Und so steht Hayden James nun, nach der kommerziellen Veröffentlichung des Songs ‚Something About You‘ im Rampenlicht und hat es sogar in die Charts von Australien, Deutschland, Italien und Frankreich geschafft. Für einen, bis dato, gänzlich unbekannten Künstler aus Down Under schon eine bemerkenswerte Entwicklung.
‚Something About You‘ ist ein wunderbar entspannter Housetrack der so cool rüberkommt, dass man sich ihm nicht entziehen kann. Hierbei ist der Gesang James‘ so frech wie die Instrumente rund um die Orgel und Synthesizer ungewöhnlich klingen. Damit hat James einen Song geschaffen der auffällt und so viel Potential zum Hit vorweist.

Lost Frequencies – Aus Country mach Dance

Es ist wohl genau die Zeit für zurückhaltende Housetrack aus Europa. Nun kommt mit Are You With Me ein weiterer Newcomer aus Belgien nach ganz oben. Lost Frequencies nennt sich der aus Belgien kommenden Felix De Laet. Hat er erst vor drei Jahren angefangen elektronische Musik zu produzieren, beherrscht der aus einer musikalischen Familie stammende Belgier auch das Klavier. Es ist hierbei momentan auffällig, dass viele neue House-DJ’s klassische Musikinstrumente spielen können. Vielleicht ist das ein Hinweis auf den Erfolg der vielen elektronischen Songs sein. Lost Frequencies hat für seine erste Produktion einen Countrysong des US-Amerikaners Easton Corbin gesampelt. Dabei ist Are You With Me eine wunderbare Frühsommernummer geworden und wird uns wohl durch so manchen lauen Abend begleiten.