The Best Of 2020 Vol.: 09

The Best Of 2020 Vol.: 09

01. PLGRMS – Disappear (zum Artikel)

02. Netta – Cuckoo (zum Artikel)

03. Seeb & Zak Abel – Sad In Scandinavia (zum Artikel)

04. Robin Schulz & Wes – Alane (zum Artikel)

05. Regard & RAYE – Secrets (zum Artikel)

06. SOFI TUKKER & Gorgon City – House Arrest (zum Artikel)

07. Roosevelt – Sign (zum Artikel)

08. Satin Jackets – Little Airplanes (zum Artikel)

09. Armand Van Helden feat. Lorne – Give Me Your Loving (zum Artikel)

10. Daði Freyr – Think About Things (zum Artikel)

11. Dagny – Somebody (zum Artikel)

12. G-Eazy – Free Porn, Cheap Drugs (zum Artikel)

13. SYML – Mr. Sandman

14. Honne – No Song Without You (zum Artikel)

15. Jeremy Loops – Mortal Man (zum Artikel)

16. Jeremias – Keine Liebe (zum Artikel)

17. Sion Hill – Speak Up (zum Artikel)

18. Khruangbin – So We Won’t Forget (zum Artikel)

19. Travis – A Ghost (zum Artikel)

20. Lady Gaga feat. Ariana Grande – Rain On Me (zum Artikel)

21. Otha – Tired And Sick (zum Artikel)

22. Alex The Astronaut – Lost (zum Artikel)
Honne - No Song Without You

Honne – Mit ganz viel Wärme wieder da

Honne und SOML verbindet eine kleine Tradition. Bereits vor fünf Jahren, als die Band ihre dritte EP Coastal Love veröffentlichte, supportete SOML die zwei Briten aus East London und verliebte sich sofort in die Musik. Dabei hatten Andy Clutterbuck und James Hatcher einen so wunderschön, warmen Sound kreiert und klangen gänzlich unaufgeregt nach warmen Sommernächten und einem Großstadtfeeling, dass durch leere Straßen und weite Blicke geprägt war. Seitdem sind mit Warm On A Cold Night (2016) und Love Me / Love Me Not (2018) zwei Alben veröffentlicht worden, die uns wunderschöne Songs, wie Coastal Love3amSomeone That Loves You (mit Izzy Bizu), Good TogetherJust Dance oder Day 1 bescherten. Nun haben Honne – nach fast zwei Jahren ohne neue Musik zu veröffentlichen – mit No Song Without You eine erste neue Single vorgestellt und lassen uns abermals erkennen, dass nach dem zweiten Album Love Me / Love Me Not auch auf ihrer neuen Single No Song Without You eine Weiterentwicklung des Duos stattgefunden hat, welches sich dieses Mal mit einem warmen Zusammenspiel von Gitarre und Schlagzeug zu einem verträumten Sing-a-long Sound treiben lassen hat. Produziert wurde der Song bei einem Aufenthalt des Duos im Januar dieses Jahres in Los Angeles, bei dem Honne auf den Produzenten Pomo trafen, der unter anderem für Mac Miller und Anderson Paak im Rap-Bereich tätig ist. Das dazugehörige Musikvideo, wurde von der Grafikerin und Illustratorin Holly Warburton produziert und erzählt eine kleine, warme Geschichte über ein grünes Wesen, dass sich – durch die Straßen einer Großstadt laufend – alleine fühlt und schließlich durch einen Lichtschein neuen Mut findet. Honne selbst sagen über ihre neue Musik, dass sie sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen wollen und den großen Drang verspüren, sich selbst immer wieder neu herauszufordern und mit ihrer Musik zu experimentieren. Auf dem Song No Song Without You kann man dieses Experimentieren gut herauszuhören und gleichzeitig ist trotzdem auch der typische Honne-Vibe zu erkennen. Einmal mehr zeigen uns Honne, dass gute, satte und warm klingende Musik keine Aufgeregtheit benötigt, um uns alle sofort begeistern zu können.

Jarami - Hold On

Jarami – Die unbekannte Größe

Bei manchen Acts ist es schon bemerkenswert – obwohl sie keiner kennt, haben sie ihre Hände bei so unglaublichen vielen Songs und Künstlern im Spiel, dass man eigentlich regelrecht über sie stolpern müsste. So ist es auch mit dem schwedischen Produzenten-Duo Jarami. Erst 2015 gegründet, haben sie bereits einen Grammy gewonnen, Songs von Künstlern, wie HONNE, Rihanna und Aaliyah geremixt und Songs für Frank Ocean, Silk City, Dua Lipa und Camila Cabello produziert. Dass sie also absolute Größen im Musikbusiness sind, kann nach dieser Liste wohl nicht mehr angezweifelt werden. Abseits ihrer Produzententätigkeiten haben Rami Dawod und Jacob Olofsson – die hinter Jarami – stecken, auch eigene Songs, die sie schreiben und produzieren. Einer davon geistert seit einigen Monaten durch die Blogs und wird stetig populärer. Hold On ist eine Mischung aus Elektro, Indie und Pop und mischt diese Genres so zu etwas zusammen, dass man fast die Genres über den Haufen werfen möchte. Denn mit frischen Beats, flirrenden Synthies und einer männlichen Kopfstimme, bei der selbst Justin Timberlake Augen machen würde, ist Hold On vor allem auch ein massiver Ohrwurm. Bei all den Credits, die das in Stockholm lebende Produzenten-Duo bereits vorweisen kann bleibt zu hoffen, dass noch mehr von diesen Songs das Licht der Welt erblicken.

Anna Of The North - Playing Games

Anna Of The North – Norwegischer Elektropop

Mit Someone hatte Anna Of The North vor knapp zwei Jahren eine so wunderschöne 80er-Jahre Powerballade veröffentlicht, dass man sich nur in die Stimme des Nordens verlieben konnte. Damals galt Someone als Leadsingle ihres Debütalbums Lovers (2017). In der Zwischenzeit hat Anna Lotterud viele Musiker begeistert und so Kollaborationen mit Tyler, the Creator, G-Eazy und Honne gehabt. Nun ist die aus Oslo kommende Sängerin mit ihrer bereits vierten neuen Single Playing Games zurück und bleibt uns einer Ankündigung für ein zweites Album weiterhin schuldig. Auf dem Weg dorthin begleitet uns allerdings von nun an die wunderbare Dreampopsingle, die mit der klaren Stimme Lotteruds begeistert und einen verträumten Rundumsound bietet. Gleichzeitig klingt Playing Games mit seinen Handclap-Affekten, schnellen Beats und schwelgerischem Gitarrengezupfe fast schon euphorisch und voller Energie. Anna Of The North changiert in den Genres und lädt dazu ein, sich in ihren Songs zu verlieren. Was könnte es Schöneres geben!

Izzy Bizu - Lights On

Izzy Bizu -Nach dem weissen Tiger geht ein Licht auf

Mit White Tiger hatte Izzy Bizu 2015 für einen der größten Ohrwürmer gesorgt, welche das Jahr uns bringen konnte. Nur ein Jahr später folgte bei der Zusammenarbeit auf dem Debütalbum der britischen Band HONNE die Single Someone That Loves You, die ebenfalls ein großer Radiohit wurde. Seitdem ist es ruhiger um die britische Sängerin geworden. Bis jetzt – denn mit Lights On hat Bizu vor fünf Tagen die erste neue Single seit vier Jahren veröffentlicht , die gleichzeitig auf ihreer neuen EP Glita zu finden ist. Darauf zu hören ist wunderbarer Pop, gemischt mit R&B und einer großen Portion 80er Jahre Soul. Dabei klingt Lights On in seiner Art und mit Bizus hohem Gesang irgendwie vertraut und nach einem alten Bekannten. Bizu selbst hat die EP damit angekündigt, eine neue Richtung in Sachen Sound auszuprobieren. Dies ist ihr mit Lights On und au Glita eindrucksvoll gelungen.

James Hersey – Locker, gefühlvoll, rockig

Im ersten Moment klingt der Name James Hersey nicht gerade, als würde derjenige aus Österreich kommen. Und dennoch passt es zum Sänger, wie seine komplette Geschichte. Denn hat er nicht nur amerikanische Wurzeln, ist auch seine Musik ein Crossover aus immer wieder wechselnden Genres. So ist Hersey mal mit dem österreichischen Produzenten Filous auf How Hard I Try zu hören, oder singt als Gastsänger auf der Single Coming Over von Dillon Francis und Kygo. Dabei mischt er Pop mit House, typischen Singer/Songwriter Elementen und spielt – wie auf seiner neuesten Single Real For You – auch auf der Gitarre. Real For You besticht durch einen poppigen Gitarrensound, der mit Herseys markantem Gesangsstil überzeugt. Dabei ist der Song unaufgeregt und hat dennoch Ohrwurmqualität. Hersey, der mittlerweile in Berlin lebt, zeigt, dass er dieses Crossover konsequent fortsetzt und steht aktuell mit Künstlern wie den Milky Chance, Sigrid und HONNE auf der Bühne. Wer ihn also erleben möchte, sollte sich schnellstens ein Konzertticket besorgen.

The Kooks – Doppelsingle zum 5. Album

Doppelsingles scheinen aktuell stark in Mode zu sein. Nicht anders ist es zu erklären, dass Honne, Snow Patrol oder nun auch The Kooks gleich zwei Singles veröffentlichen, um ein neues Album anzukündigen. Ihr fünftes Studioalbum hört auf den Namen Let‘s Go Sunshine und ist für Ende August angekündigt. Mit den beiden Singles No Pressure und All The Time haben The Kooks um Frontsänger Luke Pritchard zwei äußerst unterschiedliche Singles veröffentlicht. Klingt No Pressure noch typisch nach The Kooks, ist es gerade die Single All The Time, die überrascht. Denn hier haben The Kooks einen Song produziert, der sich an großen Künstlern wie Kansas und Arctic Monkeys orientiert. Nicht von ungefähr kommentieren viele YouTube-Nutzer, dass sie sich an den Song Dust In The Wind erinnert fühlen. Musikalisch auch mit im Rennen, ist ein rauerer Klang, der Pritchards Stimme verfremdet und damit den bekannten Kooks-Sound verlässt. Dabei gehen sie einen Tanz mit Pop und Rock ein und liefern einen Refrain ab, der im Ohr bleibt. Nach dem Album Listen haben The Kooks entschieden, tanzbarer zu werden und beweisen auf den ersten beiden Singles, das ihnen dies vorzüglich gelungen ist.

The Best Of 2018 Vol.: 04

01. Passenger – Hell Or High Water

02. Lenny Kravitz – Low

03. Disclosure feat. Fatoumata Diawara – Ultimatum

04. HONNE – Sometimes

05. Maggie Rogers – Fallingwater

06. Snow Patrol – Life On Earth

07. Dennis Lloyd – Nevermind

08. Christine And The Queen feat. Dâm-Funk – Damn dis-moi

09. Blaudzun – islands_

10. Sonia Stein – Muse

11. Celine Dion – Ashes

12. Parcels – Tieduprightnow

13. Leo Kalyan – Get Your Love

14. Jungle – Happy Man

15. Harrison Brome – Looking At You

16. Gorillaz feat. George Benson – Humility

17. Gavin James – Always

18. Foster The People – Sit Next To Me

19. Florence + The Machine – Hunger

20. Das Paradies – Discoscooter

21. Cesár Samson – Nobody But You

Honne – Mit Doppel zurück

Als erstes Lebenszeichen, nach knapp zwei Jahren, hat sich das britische Duo Honne gleich ein Doppel ausgesucht. Denn mit den Songs Day 1 und  Sometimes haben sie am Gründonnerstag zwei Songs veröffentlicht und damit auch gleich den Startschuss für das zweite Album gegeben. Mit hohen Erwartungen verknüpft, sind nicht nur Fans auf den britischen Inseln hellauf begeistert, von dem neuen Material. Dabei sind die beiden Songs doch so unterschiedlich. Mit Day 1 liefern Honne genau das ab, was alle von ihnen hofften. Ein rhythmischer Piano-Pop Song, der mit sachlichem Bass und einem, zum dahinschmelzenden, Text brilliert. Ein wenig Retro, ein wenig Jazz und dann noch der R&B-lastige Gesang Andy Clutterbucks lassen Day 1 absolut grooven. Sometimes dagegen, ist ein, anfangs durch Vocoder verzogener Popsong, der antäuscht, groß zu werden, um dann doch in sich zusammenzufallen. Schließlich erhebt sich Sometimes mit vollem Klang und frickeligem Computersound. Dabei greift Sometimes erfolgreiche Merkmale aus den 80ern, den 90ern und dem modernen Elektrosound der Stunde auf und mischt diese so homogen, dass daraus eine Wolke von wohlig, satter Musik entsteht. Mit Day 1 und Sometimes sind Honne wieder auf der Tanzfläche zurück und bereichern uns durch ihren warmen Sound.

The Best Of 2018 Vol.: 03

01. She & Him – She Gives Her Love To Me

02. Ryan O’Shaughnessy – Together

03. Madsen – Rückenwind

04. Sennek – A Matter Of Time

05. Kovacs – Black Spider

06. Tom Grennan – Sober

07. Vance Joy – We’re Going Home

08. Snow Patrol – Don’t Give In

09. Deadmau5 – Jaded (Original Mix)

10. Paul Kalkbrenner – Part Eight

11. Ben Khan – 2000 Angels

12. Felix Räuber – Wall

13. Sam Fender – Start Again

14. Shallou – You And Me

15. HONNE – Day 1

16. Florence + The Machine – Sky Full Of Song

17. Au/Ra feat. CamelPhat – Panic Room

18. Calvin Harris feat. Dua Lipa – One Kiss

19. Aurora – Queendom

20. Kara Marni – Curve