Hayden James & NAATIONS - Nowhere To Go

Hayden James & NAATIONS – Sommersong par excellence

Hayden James hatte sich in den vergangenen zwei Jahren bereits für drei absolute Clubtracks verantwortlich gezeichnet. So wurden die Songs Something About YouJust Friends und Better Together zu absoluten Überfliegern und beherrschten die Clubs weltweit monatelang. Nun hat der Australier endlich mit Between Us sein Debütalbum für den kommenden Freitag angekündigt. Darauf enthalten sind neben den drei Clubhits auch Kollaborationen mit Elderbrook und Panama. Die nun veröffentlichte Single Nowhere To Go hat mit dem Duo NAATIONS die Singer/Songwriterin Nat Dunn, sowie den Produzenten Nicky Routledge dabei und sorgt dafür, dass Nowhere To Go ein weiteres Mal James‘ perfektes Gespür für sommerliche Beats und große elektronische Hooks beweist. Nowhere To Go ist eine satte Sommernummer, die sich im Ohr festsetzt und – wenn überhaupt – erst wieder Ende September aus dem Kopf machen wird.

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Gorgon City – Der Club hält Einzug

Mit ihrem ersten Album Sirens (2014) konnten sie einen satten Erfolg verbuchen und sechs Singles in die britischen Singlecharts bringen. Mit ihrem 2018er veröffentlichten Album Escape folgte dann schließlich eine satte Bauchlandung. Gab es hieraus fünf Veröffentlichungen, schafften es gerade einmal zwei Songs überhaupt in die Charts zu kommen. Dabei war und ist am Sound der beiden Londoner Jungs nichts auszusetzen. Mit ihrer nun veröffentlichten Single Delicious gehen Gorgon City nun aber einen Schritt weiter und orientieren sich bei der elektronischen Musik mehr an Clubsounds. Mit dem Label REALM, auf dem Gorgon City bereits einige derbere Housetracks veröffentlichten, haben die zwei Briten eine weitere Undergroundhymne, die so hart mit Housebeats spielt, dass man sich in der dunkelsten Ecke eines Clubs wiederfindet, veröffentlicht. Delicious ist dabei so etwas wie eine weiterführende Schule für all diejenigen, die zwar Housetracks basteln können, allerdings oftmals in Wiederholungen stecken bleiben. Gorgon City zeigen dabei, wie dünn die Grenzen zwischen Mainstream-Elektro und Undergroundsound funktionieren und haben damit ein ausgeprägtes Gespür für Trends und Nachfragen.

CamelPhat & Christoph – Pumpende Beats

Das britische Duo CamelPhat hat in den vergangenen anderthalb Jahren mit den beiden Songs Cola und Panic Room für eine ganz neue Bewegung der Housemusik im Mainstream gesorgt. Landeten doch beide Songs europaweit in den Charts und wurden von den Radiostationen auf A-Rotation gespielt. Immer mit dabei – ein Featuring-Act. War es auf Cola der britische Sänger Elderbrook, sang auf Panic Room die damals gerade einmal 16-jährige Spanierin Au/Ra. Nun haben Dave Whelan und Mike Di Scala – die hinter dem Namen CamelPhat stehen – mit dem britischen Produzenten Christoph und der Londoner Sängerin Jem Cooke den Song Breathe aufgenommen und zeigen damit einmal mehr, dass ihr Ziel immer auf der Tanzfläche liegt – in Form von ekstatisch tanzenden Menschen. Dieses Gespür kommt unter anderem von ihrer Arbeit als Resident-DJs des Clubs auf Ibiza. Hier kann sich das Duo immer wieder ausprobieren und neue Songs kreieren. Jem Cooke ist dabei keine unbekannte und hatte bereits mit Christoph zusammen an der Single Feel gearbeitet, welcher 2017 zu einem satten Clubhit mutierte. Bisher beschränken sich die Veröffentlichungen CamelPhats auf einzelnen Songs und ist von keinem Album die Rede – doch mit zunehmenden Erfolg werden auch hier die Rufe nach einem Longplayer immer deutlicher.

Gorgon City – Die Hitfabrik

Gorgon Citys Gespür für neue Stimmen ist außergewöhnlich – haben sie doch mit den ersten beiden Singles die Sängerin Laura Welsh und MNEK finden können. Nun kommt die neueste Single Unmissable raus, gibt es auch hier wieder einen bis dahin eher unbekannten Künstler, der dem Track seine Stimme leiht. Ist doch Zak Abel, außer als Gastsänger auf dem Song des Künstlers Wookie, wohl kaum jemanden vorher ein Begriff gewesen. Doch auch hier beweisen Gorgon City, dass sie ein gutes Händchen für neue Stimmen haben. Zeichnet sich Abels Stimme doch durch eine weiche und soulige Art aus. Dazu mischen Gorgon City Housebeats und fertig ist der typische Gorgon City Track. Würde man bei anderen Künstlern davon abraten auf der Erfolgsspur, dasselbe zu produzieren, bedienen Gorgon City hier genau das, was die Fans hören wollen.