The Best Of 2019 Vol.: 04

01. Wilkinson feat. Hayla – I Need

02. Shura – BKLYNLDN

03. Sam Fender – Poundshop Kardashian

04. Palace – Martyr

05. Native – The Night Is Still Young

06. JNR Williams – A Prayer

07. Gorgon City – Delicious

08. Ellie Goulding – Flux

09. Nick Murphy – Sanity

10. Puder – Nackt

11. Sam Smith & Normani – Dancing With A Stranger

12. The Japanese House – Maybe You’re The Reason

13. Y.V.E. 48 feat. PHOTØS – Without You

14. Bakermat – Trouble

15. Two Door Cinema Club – Talk

16. Satin Jackets feat. David Harks – Shadow Of You

17. Kettcar – Palo Alto

18. Novaa – Home

19. Roosevelt – Everywhere

20. Buntspecht – Unter den Masken

21. Felix Räuber – Birth

22. Ben Platt – Bad Habit

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Gorgon City – Der Club hält Einzug

Mit ihrem ersten Album Sirens (2014) konnten sie einen satten Erfolg verbuchen und sechs Singles in die britischen Singlecharts bringen. Mit ihrem 2018er veröffentlichten Album Escape folgte dann schließlich eine satte Bauchlandung. Gab es hieraus fünf Veröffentlichungen, schafften es gerade einmal zwei Songs überhaupt in die Charts zu kommen. Dabei war und ist am Sound der beiden Londoner Jungs nichts auszusetzen. Mit ihrer nun veröffentlichten Single Delicious gehen Gorgon City nun aber einen Schritt weiter und orientieren sich bei der elektronischen Musik mehr an Clubsounds. Mit dem Label REALM, auf dem Gorgon City bereits einige derbere Housetracks veröffentlichten, haben die zwei Briten eine weitere Undergroundhymne, die so hart mit Housebeats spielt, dass man sich in der dunkelsten Ecke eines Clubs wiederfindet, veröffentlicht. Delicious ist dabei so etwas wie eine weiterführende Schule für all diejenigen, die zwar Housetracks basteln können, allerdings oftmals in Wiederholungen stecken bleiben. Gorgon City zeigen dabei, wie dünn die Grenzen zwischen Mainstream-Elektro und Undergroundsound funktionieren und haben damit ein ausgeprägtes Gespür für Trends und Nachfragen.