Haiku Hands – Let the party started!

Mit ganz viel Bass zerlegen gerade drei Australierinnen die Tanzflächen weltweit. Das australische Frauen-Trio Haiku Hands – um die Schwestern Claire und Mie Nakazawa und Beatrice Lewis – haben in den letzten Monaten mit pumpenden Dancefloor Hits wie Not About You und Jupiter die Clubs aufgemischt. Ihr ansteckend fröhlicher Sound liegt irgendwo zwischen The Ting Ting It’s Not My Name und Hits Me Like A Rock der Brasilianerinnen von CSS. Dabei mischen sie Indie, Hip-Hop und leicht orientalisch klingenden Sounds mit einem hochexplosiven Dancebeat. Dies können wir ab sofort auch auf ihrer neuesten Single Squat hören, die zusammen mit dem Produzentenkollektiv True Vibenation – das sich für den deutlich afrikanisch angehauchten Sound des Songs verantwortlich zeichnet – aufgenommen wurde und dabei Rap und Hip-Hop Elemente mit derben Dancebeats verbindet. Squat hat damit das Zeug dazu, der nächste große Hit für die kommende Clubsaison zu werden.

Synapson feat. Lass – Mit afrikanischen Beats durch den Sommer

Der Hang zu afrikanischen Beats, ist bei dem französischen Duo Synapson äußerst ausgeprägt. Waren es Ende 2015 vor allem Djon maya maï und All In You die aus allen Radios des Landes schallten, wird nun mit der neuesten Single Souba in die gleiche Richtung gespielt. Hier haben Alexandre Chiere und Paul Cucuron einen interessanten Song aus Banjos, Panflöten und EDM-Bässen kreiert. Dabei rappt sich der senegalesische Sänger Lass durch die knapp 3 Minuten und lässt so einen fast schon orientalischen Hauch verspüren. Souba ist diese Art Song, die man faszinierend findet und dabei am Radio kleben bleibt. Gleichzeitig ist der Song ein absoluter Ohrwurm und bringt den ganzen Körper zum wippen.

Kimbra – Wenn ein Song in Dich kriecht

Er ist wie ein Parasit. Einmal gehört, kriecht der neue Song der neuseeländischen Künstlerin Kimbra, in unsere Gehörgänge und nistet sich dort ein. Es ist diese Mischung aus afrikanischen Beats, Kinderchor, rhythmischen Beats und Kimbras arhythmischer Gesang, der hier die Faszination ausübt. Top Of The World ist eine künstlerisch gewagte Nummer, die vollends überzeugt und Kimbra auf ein anderes Level der Musik hebt. Experimentell und frisch zeigt Kimbra, wie sehr sie sich ausprobiert. Top Of The World ist dabei bereits die zweite Singleauskopplung ihres, im April erscheinenden, dritten Albums Primal Heart. Vergleichen wir Kimbra, als sie mit Gotye 2011 zu Somebody That I Used To Know sang, mit der Künstlerin in Top Of The World scheinen Welten dazwischen zu liegen. Von der niedlichen Gastsängerin zur Femme Fatale, die ihre Fans mit magisch-dämonischen Zügen verführt, ist Kimbra die perfekte Wandlung gelungen. Top Of The World ist eine Nummer die umhaut, begeistert und süchtig macht. Da dürfen wir gespannt sein, was uns auf Primal Heart erwartet. 

Lollapalooza Berlin 2017 Tag 1

Lollapalooza Berlin Festival 2017

Ein Festival, das auch im dritten Jahr keine Konstante entwickelt hat – wo fängt man da an? Es war bereits am Sonntagmorgen viel über den ersten Tag des Lollapalooza Festivals zu lesen – eigentlich nicht über den Tag selbst, sondern eher über die Nacht zum Sonntag. Denn an diesem, versuchten Tausende Besucher des Festivals durch einen eingleisigen S-Bahnhof wieder in die Innenstadt und somit nach Hause zu kommen.

Anfangs geht es an dieser Stelle allerdings um das Festivalgelände, die Acts und das Lebensgefühl – denn davon gab es reichlich.

Betrat man am Samstag das Festivalgelände, stand man in Mitten eines riesigen weiterlesen