The Best Of 2019 Vol. 15

The Best Of 2019 Vol.: 15

01. Jarami – Hold On (zum Artikel)

02. Offaiah – Soldier (zum Artikel)

03. Icarus feat. Rae Morris – Dreams Of You (zum Artikel)

04. T. Williams, James Jacob & Kelli-Leigh – The Remedy (zum Artikel)

05. Gengahr – Heavenly Maybe (zum Artikel)

06. Georgia – Started Out (zum Artikel)

07. Sparkling – I Want To See Everything (zum Artikel)

08. Harry Styles – Watermelon Sugar (zum Artikel)

09. R+ & Dido – My Boy (zum Artikel)

10. Lane 8 feat. Jens Kuross – Yard Two Stone (zum Artikel)

11. Jake Bugg – Kiss Like The Sun (zum Artikel)

12. Maggie Rogers – Love You For A Long Time (zum Artikel)

13. Shallou – Fading (zum Artikel)

14. The Weeknd – Blinding Lights (zum Artikel)

15. Låpsley – Ligne 3 (zum Artikel)

16. Route 94 feat. Eda Eren – Fever (zum Artikel)

17. SYML – Take Me Apart (zum Artikel)

18. Mighty Oaks – All Things Go (zum Artikel)

19. Michael Kiwanuka – Hero (zum Artikel)

20. Post Malone – Circles (zum Artikel)

21. Seafret – Fall (zum Artikel)
SYML - Take Me Apart

SYML – Vom unendlichen Repertoire eines Musikers

2019 markiert ein Jahr der kreativen Hochphase bei dem US-Amerikanischen Musiker und Produzenten SYML. War es nicht schon bedeutend genug, dass Anfang des Jahres sein selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlicht wurde, folgte mit Symmetry vor sechs Wochen bereits eine erste neue Single, die nicht mehr auf dem Album enthalten war. Nun hat Brian Fennell mit Take Me Apart einen weiteren neuen Song veröffentlicht, der sich nahtlos in die kinematographische Kultur seiner Diskografie einfügt. Dabei verfolgt SYML die Linie, sich in keinem festen Genre zu bewegen, sondern springt viel mehr von Song zu Song in den Genre umher. Mal rockig und kratzig, mal soulig oder sogar so leise, dass man während des Songs meint, das Studio knarzen zu hören. Mit Take Me Apart hat sich SYML nun der Liebe zu Horror- und Mysteryfilmen hingegeben. Beginnt der Song mit einem melancholisch, mystischen Klavierspiel, setzt Fennells Gesang kurze Zeit später ruhig und geheimnisvoll ein. Hierbei startet unwillkürlich eine Retrospektive vor dem inneren Auge und lässt gleichzeitig eine Art Zeitraffer entstehen. Schließlich trifft der Höhepunkt des mystischen Moments bei knapp 2:45 Uhr ein und verliert sich in einer großen Soundwolke aus Geigen, Bassbeats und verworrenen Gesangsparts, nur, um schließlich wieder vom melancholischen Klavierspiel eingangs abgeschlossen zu werden. SYML ist in seiner Kreativität nicht zu stoppen und zeigt seine Leidenschaft der musikalischen Untermalung von Momenten auf Take Me Apart einmal mehr eindrucksvoll.