Jade Bird - Love Has All Been Done Before

Jade Bird – Rasierklingen scharfer Rocksound

Jade Bird ist mit ihren 21 Jahren, als Britin, durchaus schon viel rumgekommen. Hatte sie doch mit ihrem Vater, der beim Militär arbeitete, immer wieder Umzüge erlebt. Mal nach Deutschland, mal in die USA und dann wieder zurück nach England. So begann sie diese Einflüsse zu verarbeiten und schrieb an ihren ersten Songtexten. Mit 12 Gitarre gelernt, studierte sie mit 16 darstellende Künste an der BRIT School in Croydon. Nach einem fulminanten Einstand mit ihrer 2017 veröffentlichten EP Something American und ihrem kleinen Hit Lottery steht sie nun kurz davor, ihren großen Durchbruch zu feiern. Bereits von der VOGUE und dem Rolling Stone als eine der Künstlerinnen betitelt, auf die es ein Auge zu haben gilt, hat Bird mit ihrer aktuellen Single Love Has All Been Done Before ein wahres Brett abgeliefert. Mit Einflüssen aus Rock & Roll, Indie, Blues und Country klingt Love Has All Been Done Before nach einer frischen Courtney Love und zählt als Einflüsse von Avril Lavigne über Bruce Springsteen auch Dolly Parton zu ihrer bisherigen Singer/Songwriter-Laufbahn. Nun steht mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum Jade Bird die Veröffentlichung für kommenden Freitag kurz bevor und zeigt bereits die Schlagzahl der Interviews und Berichte, dass dieses Album wohl sehr weit oben in den britischen Charts einsteigen wird. Das alles wäre mehr als gerechtfertigt – gab es doch so eine Rockröhre, wie Jade Bird es ist, seit mindestens 15 Jahren nicht mehr im Mainstream zu hören.

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Ofenbach – Der Zweite Streich folgt sogleich

Mit Be Mine hatte das französische Duo Ofenbach so ziemlich genau vor einem Jahr einen absoluten Hit gelandet, der in Europa für einige goldene Schallplatten verantwortlich war. Nun steht die nächste Singleveröffentlichung ins Haus und Ofenbach werden gar noch besser. Denn mit Katchi liefern sie nicht nur einen satten Housetrack ab, sondern verbinden gleichzeitig auch noch Jazz, Soul, Rhythm & Blues mit ihrem Sound. Dabei unterstützt sie der amerikanische Sänger Nick Waterhouse, der mit seiner Rock’n’Roll-Stimme für den extra drive sorgt. Katchi spielt dabei in seinem ganz eigenen Genre und ist der Inbegriff für Partymusik. Schmunzeln dürfen wir bei dem Funfact, dass das Wort Katchi für eine ganz besondere Art des Sexes steht und Ofenbach somit, doppeldeutig fahren können. Zum einen klingt der Sound catchy und zum anderen arbeiten die Franzosen an einer, sehr tanzbaren Art, verrucht zu klingen. Diesen Spagat schafft das Duo derart beeindruckend, dass wir fast schon im Katchi-Fieber die Hände hochreißen und mittanzen. Aber Achtung! Hört den Song nicht zu leise!