Yaeji - Waking Up Down

Yaeji – Hypnotisierender Chill-Sound

Er klingt, als würden wir uns auf einer kosmischen Wolke – durch die Galaxien reitend – befinden. Dies allerdings auf unserer heimischen Couch sitzend und als Trip bezeichnend. Dass Drogen gar nicht notwendig sind, zeigt uns die New Yorker Heldin Yaeji mit ihrer neuen Single Waking Up Down. Denn diese Single begeistert einmal mehr mit einem entspannten Elektrosound. Mit ihrem bisher erfolgreichsten Song Raingurl und dem Nachfolger One More zeigte sich Yaeji bereits fest verankert auf allen hippen Homepartys. Mit ihrem Remix des Robyn Songs Beach 2k20 wurde sie schließlich noch einmal deutlich populärer und konnte mit Hilfe von Robyn tausende neue Hörer erreichen. Mit Waking Up Down schließt der Song an die Vorgänger an und begeistert durch ein Zusammenspiel aus modernen aber relaxten Elektrobeats und einer Mischung aus englischen und koreanischen Lyrics. Dabei ist Waking Up Down der wahrgewordene Hypnosesong, der uns in neue Sphären hebt. Die entspannte Produktion, die High-End Riffs und der Fabriksound lassen Yaejis neuesten Streich so nahtlos an die Produktionen der US-Amerikanerin anschließen, dass sich der Hype um die 26-Jährige damit einmal mehr verstärken wird. Beobachten können wir dies auch an den Konzerthallen, die in Deutschland gebucht werden. War es im Sommer 2018 noch das Prince Charles in Berlin-Kreuzberg, wird für das im November geplante Konzert nun bereits das Astra bespielt. Mit der kommenden Veröffentlichung ihres neuesten Mixtapes What We Drew – das am 2. April veröffentlicht wird – werde mit Sicherheit weitere Fans dazustoßen. Bis dahin genießen wir mir ihrer Laid-Back-Veröffentlichung Waking Up Down die neugewonnenen Freiheit, auf unserer Couch zu entspannen.

Parov Stelar - Gringo

Parov Stelar – Mehr Beat, mehr Trompeten

Parov Stelar hat sich über die letzten 20 Jahren ein Denkmal gesetzt. Denn mit einem Mix aus elektronischen Beats, Trompeten, Balkansound und 20er Jahre Swing hat der Österreicher es geschafft ein komplett neues Genre zu kreieren. Man kann fast sagen, Stelar ist der Vater des Elektroswings. Mit unzähligen Alben und Songs wie All Night kann der 45-Jährige Produzent auf eine riesige Diskografie schauen und wird dennoch nicht müde, neues Material zu veröffentlichen. Denn gerade in den letzten Jahren ist sein Sound zunehmend populärer geworden und Stelar daher ein gefragter Act auf Festivals. Nun hat Stelar mit Gringo einen fast schon untypischen Song veröffentlicht, der seinen gewohnten Sound erst zur Mitte hin erkennen lässt. Mit derben Beats und einem Kinderchor beginnt Gringo fast schon wie ein elektronischer Hip-Hop-Track aus den USA. Doch wenn schließlich die Trompeten und das Klavier einsetzen ist klar, das ist Stelar. Die schnellen Trompeten prägen einmal mehr den Balkanbeat des Künstlers und lassen ein nahendes, neues Album erwarten, welches lose für den Sommer angekündigt ist. Gringo ist abermals ein satter Partyhit, der in Clubs genauso gut funktioniert, wie in Kneipen, Homepartys oder Open-Airs. Und dafür liebt die ganze Welt den Österreicher Stelar.