Haevn – Kino trifft Sommer

Das niederländische Duo Haevn hat bereits einige Veröffentlichungen hinter sich, ehe vor zwei Wochen endlich ihr langerwartete Debütalbum Eyes Closed das Licht der Welt erblickte. Darauf enthalten sind alle bisher veröffentlichten Singles Where the Heart IsBright LightsFinding Out MoreFortitude und die aktuelle Single Back In The Water. Damit ist das Album voller cineastischer Songs, die einem Soundtrack entstammen könnten. Nicht von ungefähr kommt diese Assoziation – besteht das Duo doch aus einem Singer/Songwriter und einem Filmmusikkomponisten. Mit Back In The Water veröffentlichen Haevn nun allerdings eine Remix Version des irischen Produzenten und Remixers Mark McCabe offiziell. McCabe war bereits 2016 als Remixer des Gavin James‘ Songs Nervous beteiligt und bringt mit seiner Version des Haevn-Songs nun etwas Summer-Feeling in die Produktion. Dabei klingt Back In The Water immer noch nach Haevn, hat aber zusätzlich die Leichtigkeit der aktuellen EDM-Trends im Gepäck.

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The Best Of 2018 Vol.: 04

01. Passenger – Hell Or High Water

02. Lenny Kravitz – Low

03. Disclosure feat. Fatoumata Diawara – Ultimatum

04. HONNE – Sometimes

05. Maggie Rogers – Fallingwater

06. Snow Patrol – Life On Earth

07. Dennis Lloyd – Nevermind

08. Christine And The Queen feat. Dâm-Funk – Damn dis-moi

09. Blaudzun – islands_

10. Sonia Stein – Muse

11. Celine Dion – Ashes

12. Parcels – Tieduprightnow

13. Leo Kalyan – Get Your Love

14. Jungle – Happy Man

15. Harrison Brome – Looking At You

16. Gorillaz feat. George Benson – Humility

17. Gavin James – Always

18. Foster The People – Sit Next To Me

19. Florence + The Machine – Hunger

20. Das Paradies – Discoscooter

21. Cesár Samson – Nobody But You

The Best Of 2016 Vol.: 10

The Best Of 2016 Vol.: 10

The Best Of 2016 Vol.: 10

01. Jack Grace – All Lost

02. Kungs feat. Jamie N Commons – Don’t You Know

03. Clueso – Neuanfang

04. Two People – If We Have Time

05. Bob Marley – Is This Love (LVNDSCAPE & Boiler Remix)

06. Gavin James – Nervous (Mark McCabe Remix)

07. HAEVN – Bright Lights

08. Gallant – Bourbon

09. Tom Chaplin – Quicksand

10. Philipp Poisel – Erkläre Mir Die Liebe

11. Hyphen Hyphen – Just Need Your Love

12. Petit Biscuit – Sunset Lover

13. LP – Lost On You

14. LCAW – Painted Sky

15. James Arthur – Say You Won’t Let Go

16. Calum Scott – Dacing On Me Own (Tiësto Remix)

17. Nick Murphy – Fear Less

18. Bon Iver – 33 „GOD“

19. Mule Man – One Hand Clap

20. Crystal Fighters – All Night

21. Bruno Mars – 24K Magic

Gavin James – Tappt in die House-Remix-Falle – wirklich?!

Gavin James - Nervous (Mark McCabe Remix)

Gavin James – Nervous (Mark McCabe Remix)

Vor knapp einem Jahr konntet Ihr hier über den Irischen Singer/Songwriter Gavin James und seine Single 22 lesen. Sang er damals über die eigenen Erfahrungen, die er während der Schulzeit gemacht hatte, kommt er jetzt mit der fünften Singleauskopplung seines Debütalbums Bitter Pill zurück. Im Original ist Nervous eine wunderbare Ballade, die wie gewohnt im James‘ Stil akustisch und zurückhaltend klingt. Doch wie es sich momentan im Popbusiness gehört, braucht jedes Lied, das von einem Musiker mit Herzblut stammt, einen Deep-House Remix. In den letzten zwei/drei Jahren wurden wir förmlich davon überschwemmt. Doch so viele Remixe es gibt, waren immer wieder auch wirkliche Perlen dabei. Man denke nur an One Day von Asaf Avidan oder Matt Simons‘ Catch & Release. Nun hat sich der, ebenfalls aus Irland kommende, Radiomoderator, DJ und Musikproduzent Mark McCabe die Ballade vorgenommen, was sicherlich kein schlechter Schachzug, von einem Radiomoderator und Musikproduzenten geremixt zu werden war. Bedeutet dies doch auch, dass die Chancen höher stehen auch gespielt zu werden. Nervous hat dabei eine schöne, eingängige Hookline und setzt sich mit dem Refrain so im Ohr fest, dass man auch nach einem Tag noch das Ooho Oh Oh Oh im Kopf hat. Drum herum hat Mark McCabe einen leichten Deep House Beat gelegt, der mit Gitarrenspiel den Folk/House-Mix noch verstärkt. Somit hat Gavin James ungewollt einen hippen Song veröffentlicht, der ihn über die Landesgrenzen hinaus bekannt machen wird. Ebenso ans Herz gelegt sei allerdings auch mal in das Original reinzuhören.

Little Hours – Die Zeit der leisen Töne

Little Hours - Tired

Little Hours – Tired

Manchmal ist es nicht greifbar, dieses Gefühl, das Musik in einem auslöst. Für einige ist es der Klang eines einzelnen Klaviers, der Auslöser für dieses wohlig, warme Gefühl im Körper ist, für die anderen ein Bass der zaghaft gespielt wird. Dann gibt es wiederum Menschen, die von der Stimme gepackt werden.
Doch stellt Euch vor, all diese Merkmale wären in einem Song und einer Band vereint. So geschehen bei dem irischen Duo Little Hours.
Im Einzelnen sind das John Doherty and Ryan McCloskey aus Donegal, das im Norden Irlands liegt. Haben sich die beiden 2014 zu Little Hours zusammengeschlossen, konnten sie bereits im Frühjahr 2015 bei Sony Music einen Plattenvertrag unterschreiben und wurden mit dem Song ‚It’s Still Love‘ sogar bei den Meteor Choice Awards für den Song des Jahres nominiert. Und als wäre das noch nicht genug, spielten Little Hours bereits als Support von Kodaline, The Coronas, Gavin James und James Bay. Wenn also jemand davon reden kann, vom Erfolg überrumpelt worden zu sein, dann Little Hours. Denn jeder einzelne Song zeigt, dass all die Lorbeeren es wert sind. Dies lässt allerdings das Problem aufkommen, dass man sich fast gar nicht entscheiden kann, welchen der veröffentlichten Songs man hier hervorheben möchte.
So fiel die Wahl zwar auf ‚Tired‘, doch gilt gleichzeitig die Empfehlung auch bei ‚Heart For Hire‚ und ‚It’s Still Love‚ einmal reinzuhören.
Auf ‚Tired‘ singt Doherty so einfühlsam, fast schon durchdringend und spielt das Klavier so wunderbar tragisch, dass man sich neben ihn setzen möchte um ihn einfach nur zu umarmen. McCloskey spielt hier, mit seinen Backing Vocals und der Gitarre eine fast schon ebenso wichtige Rolle. Denn wirkt ‚Tired‘ erst durch sein Mitwirken so vielschichtig und tief. Da ist es fast ausgeschlossen, sich nicht diesem eingangs beschriebenen Gefühl der Wärme hinzugeben. Little Hours wollten berühren und haben dies mit einer Leichtigkeit geschafft, die so nicht zu erwarten war.

The Best Of 2015 Vol.: 08

Und schon kommt die nächste Playlist.

The Best Of 2015 Vol. 08

The Best Of 2015 Vol. 08

01. Ben Khan – Youth

02. Postiljonen – Go!

03. Cosby – Yeah

04. Gavin James – 22

05. Birds Of Tokyo – I’d Go With You Anywhere

06. Vanessa Carlton – Blue Pool

07. Philipp Dittberner – Das Ist Dein Leben

08. Rüfüs – Lika An Animal

09. Bleachers – Like A River Runs

10. Le Very – Numbers

11. Young Empires – So Cruel

12. Darkness Falls – Night Games

13. Hot Chip – Started Right

14. David Lemaitre – Megalomania

15. Panteros666 feat. Woodkid – Clear

16. Janet Jackson feat. Missy Elliott – BURNITUP!

17. Naughty Boy feat. Bexoncé & Arrow Benjamin – Runnin‘ (Lose It All)

18. Frittenbude – Die Möglichkeit Eines Lamas

19. Wanda – Bussi Baby

20. Hurts – Lights

21. Robin Schulz feat. Francesco Yates – Sugar

22. Stereophonics – I Wanna Get Lost With You

23. Alanis Morissette – Superstar Wonderful Weirdos

Gavin James – ehrlich, aufrichtig und berührend

Er ist noch ganz frisch im Musikbusiness. Zwar hat er bereits 2013 den Meteor Song of the Year Award gewonnen, doch startet er erst jetzt mit der Ballade ’22‘ richtig durch. ’22‘ ist ein Erfahrungsbericht des Sängers aus seiner Schulzeit. War er doch, nach eigenen Aussagen, derjenige, der gemobbt und drangsaliert wurde.
Es ist sicherlich keine neue Geschichte im Musikbusiness, doch zeigt James anhand seines Videos, dass es immer zwei Seiten gibt. Und so wird im Video zu ’22‘ dann auch die Seite des Täters beleuchtet, der zu Hause von seinem Vater gemaßregelt wird und dieses in der Gewalt anderen gegenüber kompensiert. Dabei singt James so zurückhaltend und einfühlsam, dass man beim anschauen des Videos kaum einen eigenständigen Song wahrnimmt. Dies ist dann wahrlich die berührendste Art, die Geschichte eines Songs zu erzählen.