SYML – Ein gesamtes Leben in 3:38 Minuten

Brian Fennell ist kein Mensch, der sich auf etwas ausruht. Mit seinem Soloprojekt SYML bedeutet das aber auch, dass sich Fennell immer wieder neu erfindet und die unterschiedlichste Facetten einbringt. Auf seinen Singles Where’s My LoveClean EyesThe Bird und Break Free könnten diese Unterschiede nicht besser herausgearbeitet sein, steht doch jeder Song für sich selbst und lässt den US-Amerikanischen Musiker in seiner unbändigen Kreativität alle Möglichkeiten offen. Am 3. Mai dieses Jahres folgte schließlich mit SYML das Debütalbum, nur, um bereits einige Monate später mit einer kommplett neuen Single zurückzukommen. Symmetry weisst dabei eine musikaliche Dramaturgie auf, die dem eines Lebenszyklus‘ gleichkommt. Sind Anfangs nur Fennells Gesang und eine treibende Gitarre zu hören, kommt etwas später eine Geige dazu und gibt dem ganzen einen dramatischen Anstrich, der sich schließlich in einem orchestralem Soundgewitter entlädt, bei dem die großen Ereignisse des Lebens im Mittelpunkt stehen. Schließlich folgt mit dem ruhigen Ausgang ein letzter Atem, der die Lunge des Lebens verlässt und den Körper wider der Natur zurückgibt. Symmetry ist dabei wirklich groß gedacht aber reduziert produziert. Brian Fennell beherrscht es, die großen Sounds genauso zu produzieren, sowie die intimen Momente in seinen Balladen ganz groß heraus zu arbeiten.

The Best Of 2019 Vol. 09

The Best Of 2019 Vol.: 09

01. Bonobo – Linked

02. JEREMIAS – Sommer

03. Møme – Club Sandwich

04. Otha – I’m On Top

05. The Asteroids Galaxy Tour – Dynamite

06. Michael Kiwanuka & Tom Misch – Money

07. Editors – Frankenstein

08. Heather Nova – Just Kids

09. FISHER – You Little Beauty

10. Dominic Fike – 3 Nights

11. Blanks – Let’s Get Lost

12. Iris Gold – A Lot To Give

13. Eau Rouge – Fear

14. Caravan Palace – Plume

15. SYML – Break Free

16. Boulevard Dea Airs feat. Vianney – Allez Reste

17. James Arthur – Falling Like The Stars

18. Billie Marten – She Dances

19. Amber Run – Affection

20. DJ Tomcraft – Loneliness (Happiness)

21. KUMMER – 9010
SYML - Break Free

SYML – Geht rabiat ins Ohr

Brian Fennell ist seit gut zwei Jahren ein gern gesehener Gast bei SOML. Mit seiner Band Barcelona ebenso, wie als Solokünstler unter dem Pseudonym SYML. Mit Songs wie Where’s My Love und The Bird zeigte er in der Vergangenheit eindrucksvoll, wie vielseitig seine Musik sein kann. Nun ist SYML mit Break Free zurück, bei dem er das Thema der Misogynie verarbeitet. So entwickelte sich ein Gespräch mit einem, SYML nahestehenden Musikers, plötzlich in eine Richtung, in der Frauen als minderwertig und abschätzig thematisiert wurden. Über seine eigene Verwunderung hinweg, entstand eine Wut, die SYML in diesen Song gepackt hat. Von dieser Wut angetrieben, klingt Break Free nach genau solch einen Moment, in dem man sich selber wach rütteln und für seine Werte einstehen muss. Break Free ist dabei – nach The Bird – abermals sehr rockig und geht mit seinem Refrain direkt ins Ohr. Seit dem 3. Mai ist das selbstbetitelte Debütalbum SYML auch in Deutschland erhältlich, weist eine hohe Schlagzahl an Hits auf und kann daher nur bestens empfohlen werden!

The Best Of 2017 Vol.: 03

The Best Of 2017 Vol. 03

 
01. Malky – Theodore

02. Ace Tee – Bist Du Down?

03. alt-j – 3WW

04. Pohlmann – Himmel Und Berge

05. Depeche Mode – Where Is The Revolution

06. Anni – Break Free

07. Jamiroquai – Automaton

08. Lana Del Rey – Love

09. Ásgeir – Unbound

10. Elbow – Gentle Storm

11. Dead Sea – 8.50

12. Hugh – This Is How It Starts

13. Judith Holofernes – Ich Bin Das Chaos

14. Michelle Branch – Hopeless Romantic

15. Linklin Park feat. Kiiara – Heavy

16. Stephanie Rainey – Please Don’t Go

17. Maggie Rogers – On + Off

18. 2raumwohnung – Somebody Lonely And Me

19. Sapphire Road – Sunbeam

20. Little Hours – Water

Anni – Wenn der Winter Finnland verlässt

Anni - Break Free

Anni – Break Free

Der Winter ist bei vielen, als Jahreszeit, die Unbeliebteste. Wir in Deutschland haben da noch das Glück, dass wir immer wieder von sehr freundlichen Wintern profitieren. Doch schaut man nur einmal nach Finnland, kann man sich schnell denken, dass der dortige Winter dunkel, schneereich und eisig ausfällt. Diese Winter können für die Einen der absolute Graus sein, für Künstler, wie Anni ist diese Zeit im Jahr allerdings die Quelle ihrer Songs. Es ist, als würde ein Mensch, mit verbundenen Augen, die Dunkelheit für sich nutzen und genau Dieser gleichzeitig Licht einflößen. So klingt ihr aktueller Song Break Free nach einem langsamen herauskriechen, aus der undurchsichtigen Dunkelheit. Mit einem einfachen Klangkostüm und Annis ruhiger Stimme, baut sich Break Free zu einem wuchtigen Clubtrack auf und transportiert den finnischen Winter nach Mitteleuropa.